Aus dem Gulli, 3.3.
Abhörkosten unerwartet hoch
Datenschnüffler lassen sich ihre Überwachungsmaßnahme viel Geld kosten, und bezeichnenderweise sind die hohen Kosten eines der bevorzugt vorgetragenmen Argumente gegen die Vorratsdatenspeicherung, die in der EU nun durchgesetzt werden soll. Praktisch belegen kann man es inzwischen: alleine die Kosten für Telefonüberwachungen in Rumänien sind fast so hoch wie der Forschungshaushalt des Landes, wie die europäische Organisation für digitale Bürgerrechte EDRI in ihrem letzten Rundmail berichtet.
Die Kosten zum Bürgerbespitzeln dürften jedoch in Zukunft eher noch steigen: auf die Internet- und Handyprovider kommen im Zuge der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie zur Verbindungsdatenspeicherung erhebliche Investitionen zu. Teilweise sollen diese jedoch erstattet werden, für die überwachten Bürger bleibt es sich dagegen weitgehend gleich, ob sie über Telefon- und Netzgebühren oder über Steuern ihre Beschnüffelung bezahlen.
Surfen zuhause: Schulverweis
Schulurlaub geht einfach, jedenfalls in Kalifornien. Man braucht einen Mitschüler, der Drohungen gegen eine Mitschülerin per MySpace-Account verbreitet und anschließend freizeitorientierten Klassenkameraden den Link schickt. Dann muss man sich nur noch die Webseite anschauen, anschließend gibts Zwangsferien. So geschehen
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