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...ist dagegen!
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Re: Demokratie aber welche?
In Amerika - Du meinst bestimmt die USA - ist das System ja nochmal anders. Aber eine direkte Demokratie würde bei uns imho nicht funktionieren. Die Leute haben einfach zu wenig Ahnung, wollen sich nicht informieren und unpopuläre Entscheidungen würden auch keine Getroffen werden.
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13. 03. 2006, 14:37
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#26
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Homosapien
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Re: Demokratie aber welche?
Zitat:
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Zitat von Greg5000
Das stimmt einfach nicht. Es sind zwar überwiegend Akademiker, aber das liegt auch daran, dass die erstens von der Materie mehr Ahnung haben (klar, wenn man das studiert hat), zweitens scheinen denen die Bevölkerung mehr zuzutrauen und drittens bewerben die sich einfach eher. Engagier Du Dich doch. Wo kein nicht-Akademiker auf dem Wahlzettel steht, da kann man ihn auch nicht wählen...
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Man kann das ja am Ergebnis sehen wieviel Ahnung die haben, die ach so tolle Elite  Rückschritt statt Fortschritt, mach die Augen auf und dann sag nochmal die haben mehr Ahnung und kennen die Materie 
Das was die Produzieren kann jede Putzfrau auch erledigen, behaupte ich einfach mal
Andrax
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13. 03. 2006, 15:22
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#27
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...ist dagegen!
Registrierungsdatum: Jan 2003
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Re: Demokratie aber welche?
Klar kann das eine Putzfrau, wenn sie sich ausreichend mit der Materie beschäftigt. Warum denn auch nicht?
Das Problem ist hier aber, dass es, wie Der Rebell schon sagte, immer komplexer und unverhersehbarer wird. Du weißt ja nicht, wie es wäre, wenn andere an der Macht wären. Dann wäre es evtl. alles viel schlimmer. Das ist diese typische "alles ist kacke - und die Politiker sind schuld"-Mentalität, gegen die zu kämpfen mir mitlerweile fast die Kraft fehlt.
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13. 03. 2006, 15:25
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#28
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Mitglied
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Re: Demokratie aber welche?
Das mit dem komplexer werden könnte aber auch das Problem sein.
Oft ist doch der einfache auch der richtige Weg. Je komplexer etwas wird, desto größer wird auch die Gefahr von Fehlern.
Und Greg du hast da bei mir was falsch verstanden. Ich meinte es so dass aktuell die qualifizierten Leute, die vorallem Geld verdienen wollen lieber in die Wirtschaft gehen. Die Idealisten, denen es darum geht was zu verändern, die machen auch bei weniger Geld lieber Politik statt in irgendeinem Unternehmen die Gewinne zu maximieren. Und genau die Leute sollten Politik machen.
Nebeneinkünfte sollten grundsätzlich eh verboten werden für Politiker. Wie kann z.B. ein Rechtsanwalt der nebenbei eine eigene Kanzlei betreibt neutrale Justizgesetze beschließen oder wenn jemand nebenbei eine eigene Firma hat oder in irgendeinem Vorstand sitzt. Dann wird man doch immer gucken, wie man selbst am besten davon profitiert.
Außerdem brauch man sicher auch keine 600 Abgeordneten in Berlin.
Man könnte ja auch mal überlegen diverse Komissionen abzuschaffen und Dinge wie Gesundheitsreformen oder Rentenreformen mal an Unis geben, an denen dann Studenten die auf diesem Gebiet ihre Fächer haben sowas bearbeiten. Oder ist etwa bei Hartz und Rürup was rausgekommen.
Noch unsinniger ist natürlich, wie schnell Politiker ihre Posten ändern. Da wird aus einem Gesundheits- und Rentenexperten ein Verbraucherschutzminister, ein Ministerpräsident Umweltminister usw. Also entweder haben die Leute von ihrem Gebiet Ahnung und machen auf dem Gebiet was oder sie lassen es sein.
Und warum sollten Abgeordnete mehr verdienen als alle anderen. Sie arbeiten größtenteils auch nicht mehr, geschweige denn sie leisten mehr. Von daher sollten sie nicht besser gestellt werden, oder auch der normale Bürger sollten die gleichen Privilegien bekommen.
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13. 03. 2006, 18:30
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#29
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Homosapien
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Re: Demokratie aber welche?
Zitat:
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Zitat von Greg5000
Klar kann das eine Putzfrau, wenn sie sich ausreichend mit der Materie beschäftigt. Warum denn auch nicht?
Das Problem ist hier aber, dass es, wie Der Rebell schon sagte, immer komplexer und unverhersehbarer wird. Du weißt ja nicht, wie es wäre, wenn andere an der Macht wären. Dann wäre es evtl. alles viel schlimmer. Das ist diese typische "alles ist kacke - und die Politiker sind schuld"-Mentalität, gegen die zu kämpfen mir mitlerweile fast die Kraft fehlt.
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Na ja, da gebe ich dir völlig Recht.
Stimmt, man ist schnell mit der Beurteilung dass es Versager sind, obwohl man weiss, dass man es selbst wahrscheinlich viel schlechter machen würde.
Im Grunde ist die Politik selbst Schuld wenn man sie Versager nennt, denn wenn man Dinge verspricht und diese nicht einhalten kann, dann hat man einfach versagt.
Es ist doch eine Tugend "Keine Dinge zu versprechen, wenn man die nicht halten kann", wird schon einem Kind beigebracht, nur die Politiker scheinen diese Tugend vergessen zu haben oder schei..en einfach darauf (mal obzön ausgedrückt).
Schimpfen ist leicht, besser machen ist schon schwieriger. Denke das die Meisten (die auch Schimpfen) dieses genau wissen, dass heisst aber nicht, dass man nicht Schimpfen sollte (Kritik ist wichtig).
Andrax
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13. 03. 2006, 18:34
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#30
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Homosapien
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Re: Demokratie aber welche?
Zitat:
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Zitat von Lord Klehmchen
Und warum sollten Abgeordnete mehr verdienen als alle anderen. Sie arbeiten größtenteils auch nicht mehr, geschweige denn sie leisten mehr. Von daher sollten sie nicht besser gestellt werden, oder auch der normale Bürger sollten die gleichen Privilegien bekommen.
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Stimme deiner Meinung zu, nur finde ich schon, dass ein leitender Volksvertreter sehr gut vedienen sollte.
1. wegen der ansonstigen Bestechungsgefahr
2. wer gut Leistet und das müssen sie wenn sie gute Arbeit abliefern möchten, der soll auch gut verdienen, so sollte es auch in jeder Fabrik/Werkstatt sein.
Wer im Gegensatz natürlich weniger leistet sollte auch weniger verdienen.
3. diese Verantwortungsvolle Aufgabe im Namen des Volkes, sollte auch grosszügig belohnt werden, sonst gäbe es keinen richtigen Anreiz den Job überhaupt annehmen zu wollen.
4. es gibt noch viele weitere gute Gründe
Andrax
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13. 03. 2006, 18:47
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#31
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
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Re: Demokratie aber welche?
- das schweigen des lamms in mir -
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13. 03. 2006, 19:13
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#32
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
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Re: Demokratie aber welche?
Also ich glaube bestechlich ist fast jeder egal wie gut man verdient, es ist nur eine Frage der Summe. Auch ein Bundeskanzler oder eine Kanzlerin die ca. 15.000€ im Monat bekommt ist mit Sicherheit bestechlich obwohl dass das 5-6 fache von Otto-Normalverbraucher ist.
Die Unbestechlichkeit hängt vom Charakter nicht vom Verdienst ab.
Im übrigen sollte es doch Anreiz genug sein, dass man Aushängeschild von 80Mio Bürgern ist und sich mit guter Arbeit soviel Anerkennung wie kein anderer verdienen kann.
Ich habs ja schon gesagt, es werden doch mittlerweile zuviele Leute Politiker weil es ein einfacher, gut bezahlter Job für die meisten ist, wenn man mal die Spitzenpolitiker ausnimmt. Aber von den 600 Abgeordneten im Bundestag haben doch höchstens 50 wirklich großen Stress und müssen sich Presse und Öffentlichkeit auch stellen, wenn sie Mist machen. Und in den Landtagen sieht es doch nicht anders aus.
Wenn mir übrigens jemand anbieten würde, sofort den Job von Frau Merkel anzunehmen, würde ich dass auch für 2-3000€ brutto machen und bräuchte keine 15.000....
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13. 03. 2006, 21:23
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#33
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Anders?
Registrierungsdatum: Jan 2004
Beiträge: 1.107
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Re: Demokratie aber welche?
Gerade am ende des Threads hier klingt doch vieles weit hergeholt. Als wenn jeder Mensch in Deutschland in der Lage wäre Bundeskanzler zu sein z.B.
Der eigentliche Mangel ist doch bei den Menschen zu suchen. Keine Staatsform funktioniert ohne die richtige Einstellung der Menschen zu ihrer Umwelt.
Ich frage mich, wieviele von den hier postenden selber aktiv in der Politik sind. Alle, möchte man meinen.
Eigentlich müsste doch jeder, der den Thread hier liest anfangen sich mit politisch relevanten Themen auseinander zu setzen.
Ist aber nicht so und genau deswegen funktioniert unsere Demokratie auch nicht.
mfg
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13. 03. 2006, 22:14
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#34
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NeoPunk
Registrierungsdatum: Apr 2001
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Beiträge: 2.591
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Re: Demokratie aber welche?
Moin!
Wie naiv doch manche sind... du weißt schon, dass Frau Merkel und Co. im Schnitt einen 16-18 Stunden Tag haben? Du weißt schon, dass man als MdB nicht nur 1x am Tag im Parlament sitzt und dann wars das? Du weißt schon, dass jemand der 1000€ verdient leichter zu bestechen ist, als jemand der 100 000€ verdient? Du weißt schon, dass man für die zukünftigen Politiker einen finanziellen Anreiz schaffen muss, da sie sonst in die Wirtschaft abwandern und mit ihrem Know-How dort Kohle machen? Vom temporären Ruhm kann man eben auch nicht essen, Idealist hin oder her. Oder würde es dir besser gefallen, wenn Politiker künftig (offizielle) Sponsoren haben, eine Art Trikot-Werbung oder so? Damit wären natürlich die Probleme der Korruption wie weggeblasen.
Zum Thema:
Demokratie? Nunja, ich weiß nicht, ob wir wirklich noch eine Volksherrschaft haben. Klar, wir können alle paar Jahre unser Kreuzchen machen, aber können wir wirklich noch partizipieren? Wollen wir wirklich noch partizipieren? Ich denke mal das ist ein Teufelskreis:
Wer glaubt nicht mehr an etwas mitwirken zu können, der wird auch ziemlich schnell das Interesse an dieser Teilhabe verlieren. Wer hingegen sieht, dass sein Wort noch Gewicht hat, der wird sich mit Sicherheit dafür interessieren, eben weil seine Meinung wichtig ist.
Genau hier liegt das Problem:
Wer hat denn wirklich noch das GEFÜHL, dass er etwas in diesem Land verändern kann? Ich zumindest nicht. Wir müssen zurück zu mehr Mitbestimmung des Volkes, nur so kann man der Politikverdrossenheit entgegenwirken, aus oben genannten Gründen.
[Gedankenspiel]
So, nun haben wir ein politisch interessiertes Volk. Dadurch, dass wir nun auch mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten haben, ist es auch möglich, dass WIR (das Volk) mehr erreichen können. Das ist natürlich auch eine große Verantwortung, schließlich können wir bei einer Fehlentscheidung nicht mehr auf die bösen Politiker rumhacken.
[/Gedankenspiel]
Realistischer hingegen ist es, dass wir mehr und mehr auf populistische Redenschwinger hereinfallen und uns weiterhin das Mär von den sicheren Renten, vom Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und von der Förderung der Jugend erzählen lassen, ist halt bequemer und weitaus weniger anstrengend. Immerhin kann man dann auf diese überbezahlten (Vergleich Manager-Gehälter...), faulen, dummen und arroganten Politiker rummeckern und sich so selbst aus der Schußlinie bringen.
Wie man dieses mehr an Volksherrschaft erreichen kann? Ehrlich gesagt, dass ist das große Problem, vor dem ich stehe. Klar ist, dass nicht jedes Gesetz einzeln vom Volk verabschiedet werden muss/kann. Klar ist aber auch, dass es bei wichtigen Gesetzen (eine Definition liefer ich bei Bedarf nach  ) auch(!) auf die Meinung des Volkes ankommt, mir schwebt da eine Art 50 zu 50 Regelung vor:
Politiker sowie das Volk sind gleichberechtigt. Beide, sowohl Politiker als auch Volk, haben das Recht sich via Gemeinschaften/Parteien zu organisieren. Ein Gesetz, welches von beiden Seiten vorgeschlagen werden kann, muss mit einer 2/3-Mehrheit bestehen. Hier wäre dann aber das Problem der gegenseitigen Behinderung. Das ganze funktioniert also nur, wenn das Volk politisch interessierter wird und wenn sich beide Seiten auch auf einen Konsens einigen können, was nur sehr sehr schwer realisierbar sein wird.
Serial
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13. 03. 2006, 22:32
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#35
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 43
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Re: Demokratie aber welche?
Ähm sorry, wieso wird hier immer das Märchen erzählt um Politiker zu werden müsste man von allem viel Ahnung haben und Politik ist furchtbar kompliziert und als Poltiker hat man 16-18 Stunden Tage. Ja warum ist das wohl so.
Würde Frau Merkel nicht erst über 100 rote Teppiche laufen und Politik machen, könnte sie es auch mit einem 10Stunden Tag schaffen. Würde man nicht versuchen Gesetze so kompliziert zu machen, dass es der einfache Bürger nicht mehr versteht, sondern mehr Wert auf Inhalt, statt auf Beamtendeutsch legen, dann könnte auch ein einfacher Bürger Bundeskanzler werden.
Wenn unsere tollen Politiker so kompetent wären, dann würde es doch hier viel besser aussehen und nicht ständig Berg ab gehen. Was hat denn die Politik großartig geleistet in den letzten Jahren.
Sie haben sich doch nur im Lügen und Betrügen übertroffen...
Und meine Güte wo lebt ihr denn? Jemand der 100.000€ verdient ist nicht leicht zu bestechen? Dann bietet ihm halt irgendein großes Unternehmen mal eben eine halbe Million und gut ist. Entweder sagt er von natur aus, er lässt sich nicht bestechen oder er macht es eben. Bestechen wollen doch wenn nur die großen Unternehmen und für die ist es doch kein wirklicher Unterschied ob sie 5.000€ oder 500.000€ bieten müssen....
Aber bitte bezahlt doch zukünftige Politiker wie Ackermann, Esser oder Wiedeking..., aber dann ist unser Staat Pleite und kein Politiker hat es nötig gute Arbeit zu leisten, denn wenn er nur 1 mal gewählt wird hat er ausgesorgt.
Es darf in der Politik doch nich darum gehen, Geld zu verdienen, sondern in erster Linie weil man etwas für sein Land bewegen will.
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13. 03. 2006, 23:38
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#36
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.446
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Re: Demokratie aber welche?
@ Serial
Ich glaube auch eher, daß Du ein wenig naiv bist.
Glaubst Du wirklich, daß die Politiker in ihrer gesamten Arbeitszeit an Problemlösungen arbeiten? Die Masse der Arbeit besteht darin, ihre Überzeugungen (Parteiprogramme) zu verkaufen, zu verbreiten und zu verteidigen. Hinzu kommt noch die Schwerstarbeit, ihre Position in der Partei zu stärken und in Hinterzimmern Strippen zu ziehen und darüber nachzudenken, wie man Gegner fertig macht..
Sie spekulieren zum Beispiel darüber, welche Auswirkungen die Merhrwertsteuer-Erhöhung auf das Wahlergebnis haben wird. Jetzt steht sie wieder in Frage.
Die Konzepte, die sie vertreten, sind dagegen höchst banal. Und die lasen sie sich auch noch von den falschen Professoren einflüstern.
Der Rebell
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14. 03. 2006, 00:31
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#37
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Eccentric [IR:60%]
Registrierungsdatum: Feb 2004
Beiträge: 789
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Re: Demokratie aber welche?
Auch ich wuerde ein paar Zeilen von Rebell zur Konkretisierung des Themans "Regionalisierung des Wirtschaftssystems" begruessen  (Vllt. ein neuer Thread ?)
Nun zum eigentlichen:
Ich kann in diesem Fall Rebell zu stimmen, da ich viele Probleme auch eher bei einer misskonfiguration des Verteilungssystems sehe und nicht bei unseren Demokratischen Prozessen.
Einige etwas konkretere Probleme moechte ich hier (ich hoffe ich habe nichts wichtiges ueberlesen !) gerne ansprechen:
1. Lobbysten
In meinen Augen ist die konzentration und Macht von Lobbysten ausserst aergerlich und schaedlich fuer unser "demokratisches" System. Mich wundert es nicht das ausserst viele Industrienahe entscheidungen getroffen werden, wenn den entscheidenden Volksvertretern bei PR veranstraltungen, Empfaengen, Festen, Festivals usw. staendig Informationen entsprechend aufbereitet werden.
Dabei nehmen sich viele Politiker oft selbt die chance, die Argumente der anderen Seite die sich den entsprechenden aufwand eben nicht leisten kann, genuegend gehoer zu schenken. Bestechung ist dabei gar nicht noetig, wenn man so geschickt "Informationsfilterung" betreibt.
Zu diesem Punkt zaehlt aber auch das wichtige Beiraete der der Rat der Wirtschaftsweisen z.B icht von den Studenten der jeweiligen Fachschaft sondern von Politikern bzw. bestimmten Interessensgruppen gewaehlt werden.
2. (Zu) ausgepraegter Foederalismus
Zu diesem Thema wurde in diesem Board schon viel, ja sehr viel, geschrieben, daher nur ein paar Worte von mir an dieser Stelle.
Gute Beispiele fuer das oben genannte Problem sind u.a. das Problem der Blockade der Regierung ueber den Bundesrat,- das kompetenz Gerangel zwischen Bund und Laendern etc.
Um es jedoch noch einmal zu betonen sehe auch ich eher eine Verteilungsproblematik als eien Systemproblematik.
Leider fehlt mir momentan die Zeit disen Thread hier mit einem wuerdigen Abschluss zu beenden, bitte verzeiht mir.
Bye thrilled
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14. 03. 2006, 04:42
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#38
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monitorgebräunt
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Beiträge: 2.935
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Re: Demokratie aber welche?
Zitat:
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Zitat von thrilled
Auch ich wuerde ein paar Zeilen von Rebell zur Konkretisierung des Themans "Regionalisierung des Wirtschaftssystems" begruessen  (Vllt. ein neuer Thread ?)
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Ich bin zwar nicht der Rebell, aber wie wäre es mit Einfuhrzöllen?
Ein Großteil der Deutschen war gegen den Euro. Das selbe mit der Ost-Erweiterung. Aber die Politik hat anders entschieden. Wenn das Volk anderer Meinung, als die Politik ist, heißt es: "das dumme Volk! Wir müssen sie umerziehen..." Und das Geld für solche "Aufklärungskampagnen" zahlt wieder der Steuerzahler.
Außerdem finde ich es dumm, dass man immer nur ganze Parteiprogramme wählen kann. Selbst wenn die Politiker hinterher das tun würden, was im Parteiprogramm steht, kann man ja nie einzelne Maßnahmen wählen.
Es wäre doch schon schwer genug, z.B. zu entscheiden, ob das eine oder das andere Steuermodell sich vorteilhaft auswirkt. Aber dieses Modell geht ja, wenn man die Partei wählt, womöglich wieder einher mit einer Bildungspolitik etc., die man nicht unbedingt unterstützen will.
Der Begriff Demokratie ist ziemlich verwaschen. Die DDR nannte sich Demokratie, Hitler nannte seine Diktatur Demokratie und anfangs war sie das ja sogar. Er hat den Leuten Friede, Freude, Eierkuchen versprochen und viele getäuscht. Im Nachhinein hieß es gar, „die Deutschen" hätten Hitler gewählt , also tragen sie für den Krieg und den Holocaust auch die Verantwortung. (nur ein Exempel, wie "wirksam" die Demokratie ist, bitte keine Debatten, über die Schuld der Deutschen an der Nazi-Diktatur!)
Selbst wenn jemand die Ideallösung für die Änderung der Staatsform hätte: Wir haben gar keine Möglichkeit, die Staatsform zu ändern (ohne Revolution  )
Was wäre eigentlich, wenn über die Hälfte der Wähler "ungültig" wählen. Eigentlich würde das doch heißen, sie wollen ein anderes System oder?
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14. 03. 2006, 17:05
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#39
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NeoPunk
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Re: Demokratie aber welche?
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
@ Serial
Ich glaube auch eher, daß Du ein wenig naiv bist.
Glaubst Du wirklich, daß die Politiker in ihrer gesamten Arbeitszeit an Problemlösungen arbeiten? Die Masse der Arbeit besteht darin, ihre Überzeugungen (Parteiprogramme) zu verkaufen, zu verbreiten und zu verteidigen. Hinzu kommt noch die Schwerstarbeit, ihre Position in der Partei zu stärken und in Hinterzimmern Strippen zu ziehen und darüber nachzudenken, wie man Gegner fertig macht..
Sie spekulieren zum Beispiel darüber, welche Auswirkungen die Merhrwertsteuer-Erhöhung auf das Wahlergebnis haben wird. Jetzt steht sie wieder in Frage.
Der Rebell
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Moin!
Mir ist der politische Alltag in seinen Grundzügen durchaus bekannt, danke. 
Ist diese Arbeit denn weniger anstrengend, als an Problemlösungen zu arbeiten? Der Pluralismus und der damit einhergehende Prozess der Konsensfindung macht solche Arbeit nunmal unumgänglich. Ich wehre mich einfach dagegen, dass Leute sagen "Politiker hätten einen leichten Job", denn das haben sie einfach mal nicht. Das es durchaus auch nette Begleiterscheinungen gibt (dipl. Abendessen etc.), dass bestreite ich gar nicht, aber es ist nicht so, dass das den Alltag eines Politikers widerspiegelt.
Und wegen der Mehrwertsteuer:
Wir fordern immer das Politik ehrlicher werden soll. Nun war der CDU-Bundestagswahlkampf mal ehrlicher und was ist? Angie wird dafür vom Wähler/Volk abgewatscht. Ist es dann nicht verständlich, dass sie darüber Nachdenken? Ist es nicht das Volk, was belogen werden will? Wer die Wahrheit sagt, nämlich das Deutschlands soziales Netz so nicht mehr bestehen kann und das es zu massiven Einschnitten kommen wird, der wird mit schlechten Ergebnissen abgestraft. Unpopuläre Entscheidungen zu treffen ist nunmal nicht so einfach. Besonders nicht vor irgendwelchen Wahlen, schließlich will der Bürger zwar die Wahrheit hören, aber bitte nur, wenn sie auch gut für ihn ist. Sollte das nicht so sein, dann bitte nicht. Wunderbar auch am momentanen Umfragetief der SPD zu sehen (lt. Spiegel 27%). Ob der Rentenbericht von Müntefering jetzt zu einer Verbesserung der Umfragewerte führt, mag ich stark bezweifeln.
Serial
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14. 03. 2006, 17:22
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#40
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monitorgebräunt
Registrierungsdatum: Jul 2005
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Re: Demokratie aber welche?
@serial
Bist du selbst Politiker? Hat sich etwa Angela Merkel heimlich hier registriert?
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14. 03. 2006, 17:38
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#41
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ehemaliger ex-ex
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Beiträge: 17.446
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Re: Demokratie aber welche?
Ich wollte eigentlich nicht auf Detailfragen eingehen; aber was die angebliche Unmöglichkeit betrifft, das zoziale Netz zu finanzieren, so ist eben genau das auch ein Verteilungsproblem.
Es wurde vor Jahren berichtet, daß die Bevölkerung durchaus zu Einschnitten bereit war und sie hätte das auch verstanden und mitgetragen, wenn sich diese Einschnitte auf dem gesamten Spektrum der Gesellschaft widergespiegelt hätte.
Zur Mehrwertsteuer: Sie wird kippen und damit haben wir eine weitere Lüge; wenn auch unerwartet in die entgegengesetzte Richtung.
Aber wie ich schon sagte, scheint es mir wichtiger, ein funktionierendes Wirtschaftssystem zu haben, das vorrangig dazu dient, die Bevölkerung zu versorgen als eine radikale Änderung am parlamentarischen System vorzunehmen.
Es ist enorm wichtig, daß die Bevölkerung davon überzeugt ist, daß es gerecht zugeht.
Der Rebell
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14. 03. 2006, 18:16
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#42
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NeoPunk
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Re: Demokratie aber welche?
Moin!
Wenn die Regierung nicht abhängig von Firmen wäre, dann wäre es vielleicht auch gerechter und Eigentum würde auch wieder mehr verpflichten, aber solange die Politik sich die Souveränität mit dem Primat des Kapitals teilen muss, sehe ich da wenig Chancen.
Serial
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14. 03. 2006, 18:52
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#43
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
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Re: Demokratie aber welche?
@SerialKiller Aber warum MUSS denn die Politik abhängig von der Wirtschaft sein? Ist es nicht viel mehr so, dass sie es will, da dass ja für die Politiker viele Vorteile bringt? Sei es nette Geschenke, Dienstreisen in fremde Länder oder schicke Posten nach der Amtszeit in einem Aufsichtsrat.
Die Politik hat genug Möglichkeiten die Wirtschaft in die richtigen Bahnen zu lenken. Es ist nur eine Frage des Willens.
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15. 03. 2006, 00:27
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#44
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Eccentric [IR:60%]
Registrierungsdatum: Feb 2004
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Re: Demokratie aber welche?
Zitat:
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Zitat von Trooper56
Ich bin zwar nicht der Rebell, aber wie wäre es mit Einfuhrzöllen?
Ein Großteil der Deutschen war gegen den Euro. Das selbe mit der Ost-Erweiterung. Aber die Politik hat anders entschieden. Wenn das Volk anderer Meinung, als die Politik ist, heißt es: "das dumme Volk! Wir müssen sie umerziehen..." Und das Geld für solche "Aufklärungskampagnen" zahlt wieder der Steuerzahler.
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Auch mein Vorschlag tendiert in diese Richtung mit einen Mix aus EInfuhrzoellen, Inlands Produktionszwang, sobald ein betimmtes Importlimit erreicht ist, Produktkampagnen Made in Germany, angleichung der steuern in den west europaischen Staaten usw.
allerdings bin ich mir, anders als du, nicht sicher ob es wirklich wuenschenswert ist dem Volk so viel direkt mitbestimmung zu geben.....
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15. 03. 2006, 04:23
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#45
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ex-Moderator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2003
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Beiträge: 3.153
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Re: Demokratie aber welche?
Auch ich will die Demokratie nicht abschaffen. Ändern will ich aber sehr wohl die Staatsorganisation. Ich würde die Länderkompetenzen beschneiden bzw. die Länder (politsch) völlig abschaffen und stattdessen „Regionen“ formen die nur noch über Abgeordnete Einfluß auf die palamentarischen Entscheidungen in Berlin haben. Damit hätten wir schon einen großen Schritt gemacht – ganz zu schweigen von den Einsparungseffekten. Die Oberhoheit der Länder in bestimmten Fragen wie z. B. Bildung, Kultur Strafvollzug etc. ist ein echtes Übel den es führt u.a. dazu das ein Abitur von SA in Bayern nicht annerkannt wird. Es kann nicht sein das dass Glück der Geburt über die Schulbildung entscheidet.
Auch das unseelige Konkurrieren bzw. Buhlen um Unterehmensansiedlungen mit den damit verbundenen Steuergeschenken würde sich in Luft auflösen. Der Länderausgleich wird auf die Kommunen verlagert.
Damit hätten wir eine straffere Staatsorganisation und direkte Verantwortliche. Sämtliche Volksvertreter sollten direkt gewählt werden. Für das Amt des Bundekanzlers sollen Bewerbungen abgegeben werden die vom einen Stab der beim Bundespräsident (der soll auf Lebenszeit gewählt werden) angesiedelt ist, geprüft werden und dann zur direkten Wahl vorgeschlagen werden.
Wahlkampfkosten sollen gedeckelt und nicht rückerstattet werden. Die Wahlperiode soll auf 9 Jahre verlängert werden. Analog zu den Komunalwahlen sollen alle Gruppierungen und Einzelpersonen die das aktive und passive Wahlrecht haben zur Wahl antreten dürfen. Den gewählten Volksvertretern soll ein Gehalt gezahlt werden das sich aus dem Index der Vergütung für Börsennotierte Unternehmen ergibt.
Im Parlament sollen Parteien nur 50 % aller Abgeordneten stellen dürfen. Fraktionsstatus und Fraktionszwang muss abgeschafft werden. Kommulieren und Panaschieren ebenfalls. Zugriffrecht auf Positionen aufgrund der Mehrheitsverhältnisse darf es nicht mehr geben.
Der Paramentspräsident legt jährlich einen Bericht über die Arbeit der Abgeordneten und der Regierung vor, den eine Kommision aus Fachleuten bewertet und dann Empfehlungen abgibt.
Politischen Vereinen und Volksvertretern ist untersagt Wirtschaftsunternehmen jeder Art zu betreiben, zu unterhalten oder zu unterstützen. Keine Adenauerstiftungen und keine Friedrich Ebert Stiftungen etc. mehr. Zudem werden alle vorhanden Vergünstigungen gestrichen. Mitgliedschaften, Schirmherrschaften etc. sind ebenfalls untersagt.
Wirtschaft: Weitesgehend Zustimmung zu dem Vorschlag von „Der Rebell“ mit dem Zusatz das alle Unternehmen die in irgendeiner Weise Umsätze in D. machen und unabhängig vom Firmensitz, Steuern und Abgaben zu bezahlen haben. Unternehmen die MA entlassen obwohl sie ein positive Bilanz aufweisen haben Personalfreistellungskosten zu entrichten die sich in der Höhe an der zu erwartenten Dauer der Arbeitslosigkeit der freigestellten Mitarbeiter orientiert. Unternehmen können diese Freistellungskosten minimieren indem sie die zu entlassenden Mitarbeiter rechtzeitig Qualifizieren oder einen anderen Arbeitsplatz – auch außerhalb des Unternehmens – suchen.
Natürlich gibt da noch viel zu schreiben und im Detail zu besprechen. Wir wäre es wichtiger das die Kommunen gestärkt werden. Die Agentur für Arbeit soll ebenfalls zerschlagen und die Aufgaben an die Kommunen übertragen werden.
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15. 03. 2006, 07:23
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#46
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Homosapien
Registrierungsdatum: Sep 2004
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Re: Demokratie aber welche?
Der Geburtenschwund zeigt ja deutlich was man von unserer demokratischen Gesellschaft zu halten hat in der keiner mehr Kinder setzen will, weil diese keine Zukunft haben und gleich ein Leben in Armut bedeuten.
Politiker wie Merz spiegeln nur wider, dass die Politik im Namen der Wirtschaft und in Eigeninteresse handelt und nicht im Namen des Volkes wie es eigentlich sein sollte.
Die Wirtschaft diktiert die Demokratie wie auch die gesamte Politik (Ich nenne das von der Wirtschaft korrumpiert).
Diese Gesellschaft wie sie geführt wird, stirbt aus, weil sie nicht überlebungsfähig ist, ein einfaches Gesetz des Lebens.
Diese Demokratien, wie sie geführt werden, versagen auf allen Ebenen, somit wird es nicht lange dauern, bis niemand mehr Wert auf diese Demokratien legen wird.
Nur die Politik hat dafür die Verantwortung zu tragen, denn diese führen die Völker im Namen der Wirtschaft in dieses Dilemma, totale Versager in allen Reihen, dass ist ein Fakt.
Habe ich eine bessere Lösung?
Ja, dass Volk sollte regieren und diese Versager- Fachidioten (angebliche Elite  ) in Hartz 4 entlassen, mehr haben die nämlich nicht verdient
Andrax
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15. 03. 2006, 10:16
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#47
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
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Re: Demokratie aber welche?
@Provokatuer: Tritts du bei irgendeiner Wahl an und wenn ja für wen, damit ich weiß wo ich mein Kreuz machen muss 
Das sind endlich mal vernünftige Vorschläge, könnte man fast so stehen lassen.
Aber warum soll der Bundespräsident auf Lebenszeit gewählt werden? Kann ja passieren, dass man eine schlechte Wahl trifft, oder man müsste ein Abwahlrecht einführen.
Besonders der Teil mit den Personalfreistellungskosten gefällt mir sehr gut.
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15. 03. 2006, 14:31
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#48
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