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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.848
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Nun, meine beiden Schwangerschaften kamen beide ungeplant und in beiden Fällen habe ich mich für die Kinder entschieden, weil sie nunmal da waren, ich mich alt genug gefühlt hatte und Kinder für mich zum Leben einfach dazugehören.
Ich denke dies sind u.a. Argumente die zur Entscheidung pro/conta Kinder beitragen, es gibt noch andere, dazu später. Wenn man die Eltern rentemäßig besser stellt ist dies sicher für niemanden ein Entscheidungsgrund.
Viel mehr sollte man sich überlegen, wie man die verlorenen Beitragszahlungen in die Sozial- und Rentenversicherungskassen, die einem Elternteil aufgrund der Elternzeit wiederfahren, ausgleicht.
Naja, leider ist es so, daß Kinder großziehen hier in DE mit einigen Hürden behaftet ist, was mit Sicherheit für viele Frauen oder Paare ein Grund ist sich erst mal dagegen zu entscheiden, bzw. es bei einem zu belassen, wenn man erlebt wie viel hier im Argen ist. Und ich spreche nicht einmal über die finanziellen Aspekte, ich meine viel mehr Bildungssystem, Kindergartenplätze (selbst wenn man einen hat, ist es gut möglich daß Frühförderung in eben diesem Kiga nicht die Norm ist), Familienstrukturen und leider sehr wenig Toleranz Kindern gegenüber innerhalb der Gesellschaft.
Ich weiß, mittlerweile finden sich auch immer mehr Männer, die die Elternzeit in Anspruch nehmen, aber es ist doch so, daß es überwiegend die Frauen sind, die Zuhause bleiben und es ist in vielen Fällen sehr schwer, wieder Fuß zu fassen.
Ich denke dies sind die Entscheidungen die zur Kindersituation in DE beitragen, eine Besserstellung in der Rente für Eltern wird da wenig ändern....
LG
Lilith
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16. 03. 2006, 21:45
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#26
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2003
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Es ist korrekt, Hilfen für Familien mit Kindern und die berufliche Gleichstellung sind viel sinnvoller als Rentendebatten. Nur das kostet ja Geld und Umdenken bei der Wirtschaft, die sich ja nicht grade "Elternfreundlich" zeigt.
Aber was diese Debatte soll ist doch klar, nirgends ist die Rede davon, das Kinderreiche einen Zuschlag auf ihre Rente bekommen sondern es ist nur von weiterer Rentenkürzung die Rede.
Es wäre doch wohl sinnvoller für zukünftige Renten
wenn Jugendarbeitslosigkeit abgebaut wird
wenn Arbeitslosigkeit insgesamt abgebaut wird
der Niedriglohnsektor und sozialversicherungsfreie Beschäftigungsverhältnisse nicht ausgebaut werden
aber wer hier kein Konzept hat verlagert halt die Diskussion.
P.S. gibt es nicht eigentlich schon eine Anrechnung von Kindererziehungszeiten und einen höheren Beitragsatz für Kinderlose? ? Das müßte dann ja abgeschafft werden, wenn die Kinderlosen eine geringere Rente bekommen.
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16. 03. 2006, 22:12
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#27
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Nowhere Girl
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 150
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von lilith1970
Naja, leider ist es so, daß Kinder großziehen hier in DE mit einigen Hürden behaftet ist, was mit Sicherheit für viele Frauen oder Paare ein Grund ist sich erst mal dagegen zu entscheiden, bzw. es bei einem zu belassen, wenn man erlebt wie viel hier im Argen ist. Und ich spreche nicht einmal über die finanziellen Aspekte, ich meine viel mehr Bildungssystem, Kindergartenplätze (selbst wenn man einen hat, ist es gut möglich daß Frühförderung in eben diesem Kiga nicht die Norm ist), Familienstrukturen und leider sehr wenig Toleranz Kindern gegenüber innerhalb der Gesellschaft.
Lilith
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Ich glaube auch nicht, dass die finanziellen Aspekte ausschlaggebend sind, denn da hat sich in der Familienpolitik schon einiges getan, z. B. beim Kindergeld. Als mein Großer auf die Welt kam, gab es da gerade mal 50,- DM im Monat. Ich habe mich bewusst für 2 Kinder entschieden und irgendwie steht man immer wieder vor neuen Schwierigkeiten.
Es fängt schon bei der Wohnungssuche an. Die Kirche mit ständigem BAMBAM nebenan ist kein Problem, aber Kinderlärm, bloß nicht, und auch noch spielen auf dem ach so gepflegten Rasen, das geht mal gar nicht. Fußball? Die Augen quillen aus dem Kopf, also nein, dabei könnten doch die liebevoll von Hand gezogenen Blümchen des Nachbarn im Souterrain beschädigt werden. Spielplatz? Och, ein kleiner Spaziergang und nach ca. 15 Min Fußweg erreichen Sie eine wunderschöne Parkanlage, leider, leider wird diese auch wieder sehr gerne von lärmempfindlichen Rentnern genutzt. Hach, aber eigentlich habe ich mich entschieden, diese wunderschöne 120-qm-Wohnung an Ihre Mitbewerber, ein kinderloses Ehepaar im mittleren Alter, zu vermieten.
Kindergarten? Auch sehr nett, denn neben 6 Wochen ferienbedingter Schließungen gibt es auch noch diverse Feste und sonstige Aktivitäten, wo aufgrund von Vorbereitungsarbeiten auch keine Betreuung stattfindet, ganz zu schweigen von den Brückentagen, die natürlich auch noch alle mitgenommen werden. Klasse, meine Kollegen hatten mich ganz doll lieb, weil ich an jedem Brückentag Urlaub brauchte...
Schule? Auch ganz prima! Ab jetzt ist das volle Improvisationstalent gefragt, denn nun müssen ca. 12 Wochen Ferien bewältigt werden plus diverser beweglicher Ferientage, die komischerweise wieder mal genau auf die Brückentage fallen. (Meine Kollegen wetzen schon die Messer). Bei Unklarheiten Lehrer aufsuchen? Da kommt erst recht Freude auf, denn meistens sind sie nicht mehr da, wenn ich Feierabend habe. Also wieder mal Urlaub nehmen oder auf den nächsten Elternsprechtag warten:-( Bisher hat mir nur eine einzige Lehrerin ihre Privatnummer gegeben, damit ich auch mal zwischendurch nachhaken kann, wo ich z. B. den Verdacht hatte, dass mein Sohn es mit seinen Hausaufgaben nicht so genau nimmt.
Dazu kommt noch, dass Kinder trotz sämtlicher Impfungen auch dann und wann mal krank werden (Die Messer der Kollegen sind mittlerweile gewetzt).
Klar könnte ich mit meinem A**** auch zu Hause bleiben und mich rund um die Uhr um alles kümmern, aber wenn ich aussteige, komme ich nicht mehr rein, ein bisschen muss ich auch auf meine spätere Rente schauen und last but not least sind die Perspektiven als Alleinerziehende ohne Job und ohne Aussicht auf Unterhalt für die Kids wirklich nicht sooo prickelnd...
Als Fazit: Deutschland muss insgesamt und in allen Bereichen kinderfreundlicher werden. Solange Kinder als zusätzliche Belastung in den Köpfen vorherrscht, wird sich an dieser Misere nichts ändern. Und wenn diejenigen, die sich aus finanziellen Aspekten jetzt vermehren wie die Karnickel, irgendwann mal den Hauptteil der Gesellschaft ausmachen werden, wird mir angst und bange. (Das ist keine Hypothese, sondern täglich erlebte Berufspraxis  )
Liebe Grüße
Vanitas
Geändert von Vanitas (16. 03. 2006 um 23:24 Uhr).
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16. 03. 2006, 23:06
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#28
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Atros
P.S. gibt es nicht eigentlich schon eine Anrechnung von Kindererziehungszeiten und einen höheren Beitragsatz für Kinderlose? ? Das müßte dann ja abgeschafft werden, wenn die Kinderlosen eine geringere Rente bekommen.
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Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht, nur wenn mein Rentenbescheid ins Haus flattert und ich die Zahl sehe, bin ich geneigt davon auszugehen, daß dem nicht so ist.
Ich lasse mich da gerne eines besseren Belehren.
@Vanitas: ja, das meinte ich mit wenig Toleranz innerhalb der Gesellschaft. Exakt.
LG
Lilith
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16. 03. 2006, 23:26
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#29
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Celebrate Old Europe
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Weniger Rente für Kinderlose ? Sowas hört sich vielleicht ganz plausibel an, lässt sich aber schwer mit unserem Grundgesetz vereinbaren, dieses wäre ja dann eine Enteignung von Kinderlosen.
Die Idee ist wirklich nichts neues aber ich bin mir sicher, auch diesmal kommt absolut nix bei raus.
Wieso sollten die Leute mehr Kinder bekommen ? Es gibt ohnehin nicht genug Arbeit, besonders für junge und alte Menschen. Die Arbeitlosenquote ist unter Rot-Schwarz weiter angestiegen. Und Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger entlasten die Rentenkasse nicht.
Naja, ich glaub sowieso nicht das ich mal über 40 Jahre alt werde, von daher ist es mir auch relativ egal, obwohl eigentlich jeder erkennen müsste welche Generation von der Politik stärker benachteiligt wird.
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17. 03. 2006, 00:17
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#30
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...gegen alle Flaggen!
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Feb 2004
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
weniger Rente für Kinderlose fände ich auch plausibel - wenn mit dem freiwerdenden Geldern nicht wieder irgendwelche Finanzlöcher gestopft werden würden, sondern für die Kindererziehung nötige Infrastruktur - z.B Ganztags-Kindergärten und Ganztags-Schulen geschaffen werden würde.
Damit würde man/frau endlich die Zwickmühle für Frauen & Paare, sich endweder für Karriere und Wohlstand oder für Kinder entscheiden zu müssen, aus der Welt schaffen - und damit sicher auch eines der grössten Hemmnisse den Kinderwunsch betreffend beseitigen.
Gleichzeitig hätte man/frau damit auch ein geeignetes Werkzeug, der um sich greifenden Unterversorgung und mangelnden Obhut der Kinder - nicht nur in den unteren Schichten der Bevölkerung - entgegen zu wirken.
Aber was träum' ich, die Kohle würde für Pensionskassen-sanieren und Lobbypflege
verheizt werden...
Gruss...
kesrith
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17. 03. 2006, 01:05
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#31
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Jul 2003
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Ich weiß, mittlerweile finden sich auch immer mehr Männer, die die Elternzeit in Anspruch nehmen, aber es ist doch so, daß es überwiegend die Frauen sind, die Zuhause bleiben und es ist in vielen Fällen sehr schwer, wieder Fuß zu fassen.
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wenn man sich reinteilt geht das schon. aber in fast allen fällen wollen die mütter daheim bleiben. warum auch immer. sich um kinder zu kümmern sprich erziehung ist schon ein verdamt schwerer job. der sollte besser honoriert werden. am besten das kindergeld wegfallen lassen,und der betrieb sollte weiterhin den lohn überweisen.
wer arbeitslos ist, sollte natürlich dann vom staat weiterhin finanzielle unterstützung bekommen.
Geändert von Cinema (17. 03. 2006 um 02:19 Uhr).
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17. 03. 2006, 01:15
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#32
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.104
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Weniger Rente für Kinderlose
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...halte ich ehrlich gesagt für falsch. Arbeitnehmer ohne Kinder haben eine niedrigere Lohnsteuerklasse und müssen folglich mehr ins Sys einbezahlen. Das nun eben diese noch weniger bekommen sollen ist schwachsinn. Dann sollte man diesen "Rentenschwachsinn" komplett abschaffen und auf Privatrenten umsteigen. Will einer mehr Rente, zahlt er mehr ein. Später müssen/können die Kinder dann selbst vorsorgen.
Denken die Politiker auch mal weiter als über den Tellerrand?
Was ist z.B. mit: - homosexuellen -> was bist du auch n homo geworden
- Menschen die durch Krankheit keine Kinder bekommen können -> selbst schuld
- Menschen die keinen Partner finden -> wird dann wohl zugeteilt oder wie
Erst heute habe ich wieder einen interessanten Bericht gesehen. Die Geburtenrate liegt zZ bei ca 700000. Wenn man die Leute wegrechnet die im Jahr auswandern (das liegt ca bei 400000) und sich dann die Zuwanderungsraten ansieht (liegt wohl auch um die 700000), merkt man schnell, das dieses Loch nicht nur durchs "Kindermachen" gestopft werden kann, denn 300000 im Jahr reichen auf dauer eben nicht um die Gesellschaft hier in D zu erhalten. Ob die Zahlen nun zu 100% stimmen weiß ich nicht, habs halt nur noch so im Kopf.
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17. 03. 2006, 01:43
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#33
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Nur eine vorläufige rechtliche Zwischenbemerkung. Diese Vorschläge zeigen mal wieder den gallopierenden Schwachsinn in politischen Kreisen.
Man kann nicht plötzlich die Bedingungen der Rentenversicherung in diesem Umfang ändern. Schließlich muß sich ein Beitragszahler darauf verlassen können, daß er eines Tages eine Rente zu den gültigen gesetzlichen Bestimmungenm erhält. Ein etwa 50-jähriger zum Beispiel hat überhaupt keine Möglichkeit mehr, eine Rentenkürzung durch eine private Zusatzrente auszugleichen.
Eine Rentenkürzung wegen Kinderlosigkeit hätte keinen Bestand vor dem Verfassungsgericht. Schon allein deswegen nicht, weil man als 20-jähriger nicht weiß, ob man eventuell als 40-jähriger noch Vater werden will.
Absoluter Schwachsinn. Rentenansprüche lassen sich nicht beliebig kürzen.
Auch als zukünftige Regelung ist das nicht verfassungskonform, da Bezieher von kleinen Renten dadurch in die Sozialhilfe fallen könnten. Oder sollen sie mit 60 noch schnell heiraten und Kinder zeugen.
Andererseits ist es völlig richtig, Erziehungszeiten in der Rente zu berücksichtigen. das geht aber nur, wenn man Eltern für die Kindererziehung einen zusätzlichen Bonus auf ihre Rente zahlt und nicht indem man Kinderlose bestraft. (Extra fett gedruckt, damit ich nicht mißverstanden werde  )
Und was ist mit Leuten, die unfruchtbar sind? bekommen die dann ihre volle Rente auf ärztliches Attest? (Ist eigentlich Karneval oder was?  )
Selten so gelacht.
Ein sogenannter Wissenschaftler hat sogar vorgeschlagen, die Rente zu halbieren. Man sollte ihn aus dem Hochschuldienst wegen vorzeitiger Demenz entlassen.
Der Rebell
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17. 03. 2006, 01:50
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#34
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Ja, wenn man es von der Seite her betrachtet ist es wirklich total schwachzinnig...
Tatsache ist halt immer noch, daß in Sachen Kinder, Bildungspolitik und all dem was damit zusammenhängt noch viel Änderungsbedarf besteht... aber wie Du auch schon gesagt hast wird das ständig weiterverschoben und ausgesessen, so daß man von Politikerseite her nur sehr wenig erwarten darf.
Deshalb gibt es inzwischen auch schon einige Elterninitiativen... wenn sich die Politiker bzw. ihre Bürokratur nur dann auch wirklich konsequent raushalten würden...
LG
Lilith
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17. 03. 2006, 08:09
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#35
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Tribromaceton
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
weniger rente für kinderlose ? die idee ist zwar zweckmässig, da sowieso bald jeder weniger rente hat und das umverteilen auf menschen die kinder in die welt setzen, so eine art letzte rettung der gesetzl rente sein könnte.. glauben tue ich das aber nicht..
ausserdem wäre es ungerecht gegenüber minderheiten oder menschen die keine kinder zeugen können, da kann man ausnahmen machen wird man sagen, aber dann wird ja bald jeder sagen das er schwul ist..
und das problem bei uns in deutschland ist doch das vielerorts kinder (teilweise) wirklich als belastung angesehen werden..kriegste n kind ist gleichzeitig dein arbeitsplatz in gefahr und du musst dich mit finanziellen mehrausgaben auseinandersetzen.. in der ddr wurde das besser geregelt (obwohl ich der sed regierung nicht vieles andere abgewinnen kann)
wenn jmd n kind zeugt muss es ne kinderprämie geben, gewisse steuereliche entlastungen, kinderbetreuung muss kostenlos/bezahlbar werden wenn beide eltern teile arbeiten müssen (was ja oft leider der fall ist) und das ist nur der anfang finde ich..
wer hat denn heute keine angst mehr kinder in die welt zu setzen
Zitat:
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Andererseits ist es völlig richtig, Erziehungszeiten in der Rente zu berücksichtigen. das geht aber nur, wenn man Eltern für die Kindererziehung einen zusätzlichen Bonus auf ihre Rente zahlt und nicht indem man Kinderlose bestraft. (Extra fett gedruckt, damit ich nicht mißverstanden werde )
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das wäre schon der richtigere weg, aber wie will man das anstellen, wenn die renten generell eher weniger werden ohne es wiederum wieder jmd wegzunehmen..
p.s. würde gerne mal ne quelle zu dem artikel sehn, hab da so ne vermutung
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17. 03. 2006, 08:43
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#36
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...gegen alle Flaggen!
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Feb 2004
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
natürlich ist die Idee unhaltbar aber im Ansatz fände ich sie (bin selbst "kinderlos") aber trotzdem plausibel - Grundgesetz und biologische Härtefälle hin oder her.
Wenn dieser Vorschlag den Effekt hat, endlich mal eine ernsthafte Debatte zur Kinderpolitik in De anzustossen, ist er alles andere als Schwachsinn, sonder der richtige Tritt in den Hintern dieser geldgeilen "willalleshaben" Gesellschaft. Es bewegt sich hier eben nur etwas, wenn's an die Moneten geht. ...und die Leute hören nur hin, wenn sie "Kürzen" verstehen
kesrith
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17. 03. 2006, 10:13
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#37
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Das BVerfG hat schon immer angemahnt, daß etwas für Kinder und Familien mit Kindern getan werden muß. Das ist ja auch richtig.
Das geht über Steuererleichterungen (gibts ja schon teilweise), über Erhöhung des Kindergeldes und über einen Rentenbonus. Und das muß alles steuerfinanziert werden, damit auch die Reichen entsprechend mehr daran beteiligt sind.
Bei Rentenkürzungen ist eine Lebensplanung überhaupt nicht mehr möglich. Sie ist ja jetzt schon ein Glücksspiel.
Der Rebell
Interessant übrigens, daß hier wieder mal nur von Renten die Rede ist. Beamte dürfen also unbeschadet kinderlos bleiben?
Geändert von Der Rebell (17. 03. 2006 um 10:50 Uhr).
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17. 03. 2006, 10:31
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#38
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Homosapien
Registrierungsdatum: Sep 2004
Ort: Planet Erde
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Man darf auch nicht vergessen, dass Kinder kriegen oft ein Zufall war, die Verhütung Glücksache, doch seit die Verhütung so einfach ist, kann man sich für oder gegen das Kinderkriegen entscheiden.
Kinderlose weniger Rente zahlen würde eine weitere Zweiklassengesellschaft hinter sich ziehen und ausserdem löst man so keine Probleme in dem man die Kinderlosen bestraft.
Aber klar, im Abstrafen sind die Deutschen ja Weltmeister.
Auch ich bin Kinderlos, hätte zwar gerne eine Familie in der Vergangenheit gegründet, aber durch den Beruf den ich ausführte (24 Stunden Schichtbetrieb) nahm ich am sozialen Leben gar nicht mehr Teil, ausser mit meinen direkten Arbeitskolegen, am Wochenende/Feiertage usw wurde gearbeitet.
Hinzu kommt noch, dass ich ein Idealist bin im Bezug auf Kinder in die Welt setzen.
1. hätte ich es nur in Liebe getan
2. würde ich nur Kinder in die Welt setzen wenn es auch eine positive Zukunftvision gibt.
Es gibt natürlich mehrer Voraussetzungen die erfüllt sein müssten, aber diese Zwei sind schon ein gutes Beispiel.
Nun bin ich zu alt dafür, möchte auch keine Kinder mehr in diese Welt setzen, es ist für sie besser nicht geboren zu werden, so bleibt ihnen ein Sklavenleben erspart.
Klar, die Kinder sollten es selbst entscheiden wie die Welt für sie denn nun ist, aber dass können sie erst tun, wenn das Leben mich überzeugt diese Kinder erstmal in die Welt zu setzen.
Was wartet auf das ungeborene Kind?
Als aller Erstes kommt dieses Kind mit Schulden am Arsch auf die Welt.
Es wird später feststellen, dass die Welt schon vergeben ist, in kleine Fetzen aufgeteilt.
Es wird feststellen, dass sein Leben nur aus Zwänge besteht, dass die Vergangenheit wie Zukunft der Menschen der reinste Horror ist usw und so fort.
Na ja, es gibt Millionen Gründe für ein Nicht Kinderkriegen, aber viel zuwenig Gründe für ein Kinderkriegen.
Heute bin ich froh darüber keine Kinder zu haben, denn die Zukunftsaussichten haben sich sehr stark weiter ins Negative Verschoben, es fehlt der Gesellschaft an Überzeugungskraft Kinder in die Welt zu setzen, dass wird wohl keiner tun damit nur die Renten der Alten gesichert sind oder die Pensionen der Politiker/Beamten.
Andrax
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17. 03. 2006, 12:17
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#39
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Tribromaceton
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 666
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Interessant übrigens, daß hier wieder mal nur von Renten die Rede ist. Beamte dürfen also unbeschadet kinderlos bleiben?
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das beamte nicht in die rentenkasse einzahlen müssen, ist sowieso einer der größten fehler der poltik der letzten 50 jahre
nur weil adenauer die wahl damals gewinnen wollte
aber versuch das mal heute rückgängig zu machen, die gehn ja schon wegen einer stunde mehr in der woche auf die barrikaden
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17. 03. 2006, 12:19
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#40
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Andrax
Man darf auch nicht vergessen, dass Kinder kriegen oft ein Zufall war, die Verhütung Glücksache, doch seit die Verhütung so einfach ist, kann man sich für oder gegen das Kinderkriegen entscheiden.
Kinderlose weniger Rente zahlen würde eine weitere Zweiklassengesellschaft hinter sich ziehen und ausserdem löst man so keine Probleme in dem man die Kinderlosen bestraft.
Aber klar, im Abstrafen sind die Deutschen ja Weltmeister.
Auch ich bin Kinderlos, hätte zwar gerne eine Familie in der Vergangenheit gegründet, aber durch den Beruf den ich ausführte (24 Stunden Schichtbetrieb) nahm ich am sozialen Leben gar nicht mehr Teil, ausser mit meinen direkten Arbeitskolegen, am Wochenende/Feiertage usw wurde gearbeitet.
Hinzu kommt noch, dass ich ein Idealist bin im Bezug auf Kinder in die Welt setzen.
1. hätte ich es nur in Liebe getan
2. würde ich nur Kinder in die Welt setzen wenn es auch eine positive Zukunftvision gibt.
Es gibt natürlich mehrer Voraussetzungen die erfüllt sein müssten, aber diese Zwei sind schon ein gutes Beispiel.
Nun bin ich zu alt dafür, möchte auch keine Kinder mehr in diese Welt setzen, es ist für sie besser nicht geboren zu werden, so bleibt ihnen ein Sklavenleben erspart.
Klar, die Kinder sollten es selbst entscheiden wie die Welt für sie denn nun ist, aber dass können sie erst tun, wenn das Leben mich überzeugt diese Kinder erstmal in die Welt zu setzen.
Was wartet auf das ungeborene Kind?
Als aller Erstes kommt dieses Kind mit Schulden am Arsch auf die Welt.
Es wird später feststellen, dass die Welt schon vergeben ist, in kleine Fetzen aufgeteilt.
Es wird feststellen, dass sein Leben nur aus Zwänge besteht, dass die Vergangenheit wie Zukunft der Menschen der reinste Horror ist usw und so fort.
Na ja, es gibt Millionen Gründe für ein Nicht Kinderkriegen, aber viel zuwenig Gründe für ein Kinderkriegen.
Heute bin ich froh darüber keine Kinder zu haben, denn die Zukunftsaussichten haben sich sehr stark weiter ins Negative Verschoben, es fehlt der Gesellschaft an Überzeugungskraft Kinder in die Welt zu setzen, dass wird wohl keiner tun damit nur die Renten der Alten gesichert sind oder die Pensionen der Politiker/Beamten.
Andrax
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genauso denke ich auch, habe sogar noch 2 Beispiele dazu:
meine Cousine hat nie gearbeitet und lebt von Sozialamt, hat 8 Kinder und diese leben ebenfalls auf Kosten der Allgemeinheit weil sie es anders nicht kennen. Davon haben ein paar auch schon Kinder.
Sollen die etwa die Steuerzahler von Morgen sein?
Meine Schwägerin hat 2 Töchter die leben von Hartz IV weil sie keine Arbeit bekommen und sind beide mitte 20, also auch hier kommt nichts in die Steuerkasse.
Warum sollen dann die Kinderlosen bestraft werden? Nur weil sie nicht auf Kosten der Allgemeinheit leben wollten oder konnten?
gruß
chris
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17. 03. 2006, 12:42
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#41
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Puh, klar manchmal überkommt mich auch tiefste Endzeitstimmung, wenn ich so darüber nachdenke, was so alles auf diesem Planeten abläuft, aber ich bin nunmal hoffnungslose Optimistin (  ) und denke, viell. kriegen wir die Kurve noch gebogen....
Aber man hat zum Glück auch noch einen recht großen Einfluß darauf, was man den Kindern mitgibt. Das ändert sich natürlich, wenn man die Kinder früh an Institutionen abgibt und dort die meiste Erziehung stattfindet. Ich finde es gar nicht verwerflich, wegen Kindererziehung zu Hause zu bleiben und sie die ersten drei Jahre wenigstens zu versorgen.
Natürlich andert das nichts an der Situation in DE, von der ich immer mehr überzeugt bin daß sie nur noch durch eine Art "Generalreform" wie auch immer zu lösen ist.
Hm... ich weiß nicht so genau, was ich wirklich von der Idee der Rentenverbesseung halten soll, das ist mir, für mich als Mutter die heute im Geschehen steckt und jetzt Vergünstigungen brauchen könnte irgendwie zu abstrakt. Ich denke eine Unterstützung der Familien in der Zeit in der Kinder da sind, ist sinnvoller.
LG
Lilith
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17. 03. 2006, 13:19
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#42
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.104
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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...Bildungspolitik und all dem was damit zusammenhängt noch viel Änderungsbedarf besteht...
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Warum gibt man zB die Bildungspolitik wieder in Länderhand? Da wied dann jedes Land sein eigenes Süppchen kochen. Warum schafft man nicht endlich Standarts?
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17. 03. 2006, 15:12
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#43
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Homosapien
Registrierungsdatum: Sep 2004
Ort: Planet Erde
Beiträge: 976
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Aus meiner Sicht als Mann, ist es wichtig, dass 1 Gehalt (egal ob Mann oder Frau) die Familie ernähren wie auch ein wenig Luxus bieten kann, so bleibt ein Elternteil bei den Kindern und kann sich um die Erziehung kümmern, im Idealfall könnten Frau und Mann sich abwechseln mit dieser Aufgabe.
Das wäre für mich Familienfreundlich und irgendwelche Institute für die Erziehung der Kinder würden wegfallen oder gar unnötig sein, die Erziehung sollte von den Eltern ausgehen.
Na ja, es scheint halt so, als sei dieses nur noch eine Utopie (nicht für Alle, aber für Viele).
Andrax
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17. 03. 2006, 15:54
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#44
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Nowhere Girl
Registrierungsdatum: Feb 2006
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von kesrith
Wenn dieser Vorschlag den Effekt hat, endlich mal eine ernsthafte Debatte zur Kinderpolitik in De anzustossen, ist er alles andere als Schwachsinn, sonder der richtige Tritt in den Hintern dieser geldgeilen "willalleshaben" Gesellschaft. Es bewegt sich hier eben nur etwas, wenn's an die Moneten geht. ...und die Leute hören nur hin, wenn sie "Kürzen" verstehen
kesrith
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Puh, eine Gesellschaft, wo Kinder nur im Hinblick auf Kohle gezeugt werden, möchte ich mir gar nicht vorstellen. *grusel* Ich denke da mal an die Kinder, die dort aufwachsen müssen:-( Ich bin wahrscheinlich hoffnungslos idealistisch, aber Kinder sollten aus Liebe in die Welt gesetzt werden und ja, eigentlich hätte ich gerne auch noch ein drittes Kind. Was mich davon abhält? Zum einen die gesellschaftliche Intoleranz (mit 3 Kindern gilt man ja fast schon als asozial), der ständige Spagat zwischen Job, Kinderbetreuung und dem (verständlichen) Missmut der Kollegen und die Perspektivlosigkeit. Wenn meine beiden irgendwann mal ins Arbeitsleben eintreten werden, wird es wahrscheinlich so sein, dass sie morgens erstmal auf Knien vor dem Tor sitzen dürfen: "Vielen Dank, lieber Big Boss, dass wir für 5,- Euro/Stunde rund um die Uhr für dich arbeiten dürfen, damit diese Filiale nicht nach Nowosibirsk verlegt wird." Und es wird ja ncht besser.
Aber Entwarnung: Münte hat diesen Wissenschaftler, auf dessen Mist diese tolle Idee gewachsen ist, wohl ziemlich abgewatscht, weil es einfach so nicht praktikabel sei und eigentlich auch Mumpitz (frei übersetzt  ). Stand heute in der WAZ.
Liebe Grüße
Vanitas
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17. 03. 2006, 23:29
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#45
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Ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: im plastinarium
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Vanitas
Puh, eine Gesellschaft, wo Kinder nur im Hinblick auf Kohle gezeugt werden,
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ich habe meine kinder nicht in hinblick auf kohle "gezeugt"
weder mit der absicht kindergeld zu bekommen oder dass jemand im alter meine rente zahlen kann noch mit der befürchtung duch die kosten während der erzeihung pleite zu gehen.
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18. 03. 2006, 00:34
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#46
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2003
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Ich möchte euch mal auf einen Beitrag der Berliner Zeitung vom heutigen Tage aufmerksam machen. Ich denke das in ihm viel Wahrheit steckt und er sich positiv von der allgemeinen Debatte abhebt.
http://www.berlinonline.de/berliner-...ie/535035.html
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18. 03. 2006, 10:37
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