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katastrophal!
Registrierungsdatum: Mar 2001
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
zitat von strcat
Zitat:
Hier steht es schoen beschrieben wieso "Kinderlose" bis zu 50% weniger Rente bekommen sollen. Is eigentlich gar keine schlechte Idee.. also zumindest was die Einnahmen des Staates betrifft, weil sie an "Kinderlose" weniger zahlen muss.
Interessant wird es nur, wenn man den Begriff "Kinderlose" mal genauer definiert. "Kinderlose" sind Menschen die keine Kinder haben. Also auch alle
* die Homosexuell sind,
* die Lesbisch sind,
* die zeugungsunfaehig sind,
* die an einer Immunkrankheit (AIDS zum Bleistift) leiden und sich deswegen entschieden haben lieber keins, als ein totkrankes Kind bekommen wuerden,
* Frauen die nach einer Tod-/Fehlgeburt aufgrund eines "Schocks" keine Kinder mehr bekommen koennen/wollen,
* Menschen die keinen Partner finden (Obdachlose, "haessliche Menschen") und
* Menschen die notorische Einzelgaenger sind.
Homosexuelle und Lesbische fallen fuer mich deswegen unter "Kinderlose", weil es fuer diejenigen so gut wie unmoeglich ist, ein Kind zu adoptieren (ausser man hat genuegend Kohle, ist beruehmt und heisst Patrick Lindner, aber das ist ja nur Theorie, weil vor dem Gesetz sind wir ja alle gleich!!!111!). Diese Menschen (ich falle in die Kategorie der notorischen Einzelgaenger) kriegen also bis zu 50% weniger Kohle oder muessen mehr einzahlen.
Ich hab das mal grob ausgerechnet.. wenn ich mit 67 Jahren in die Rente gehe, bekomme ich im Monat 1300¤ im Monat. Wenn man das jetzt halbiert, bleiben 650¤ Netto; jetzt hab ich monatlich ~200¤ Ausgaben (Grundsteuer, Strom, Wasser, ..) und somit bleiben mir (wenn sich die Ausgaben nicht erhoehen) 450¤ Rente im Monat. Toll. 450¤. Im Monat. Mal ehrlich.. dafuer arbeitet man doch gerne ueber 40 Jahre und bezahlt seine Medikamente selbst wenn man gesetzlich krankenversichert ist.
Liebes Deutschland,
sollte dieses Gesetz in Kraft treten, kannst Du mich am Arsch lecken. Du kannst Dir dann Deine ueberbezahlte Fuehrungsspitze rektal verabreichen und grinsend krepieren. Ich werde auswandern! Norwegen und Australien nimmt deutsche Arbeiter mit Handkuss an und dann werde ich mir im Auslandssender anhoeren wie Du wie die Titanic untergehst. Schillernd und glaenzend bis zum bitteren Ende.
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full.ack!
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18. 03. 2006, 12:44
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#51
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ex-Moderator
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Hier der Link dazu:
http://strcat.de/blog/archives/437-W....html#extended
(sollte man immer angeben, LordMat)
Der Rebell
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18. 03. 2006, 13:12
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#52
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katastrophal!
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
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18. 03. 2006, 16:40
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#53
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Mitglied
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Beiträge: 39
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Ich fühl mich da irgendwo verarscht, weil wenn du keine Kinder hast musste
sogar noch mehr Abgaben an den Staat zahlen und dafür wirst du noch gestraft!
Trauerspiel, wenn man so sagen will.
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18. 03. 2006, 20:48
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#54
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Homosapien
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Hab da eine geniale Idee.
[Off-Topic]
Eine staatliche Brutstätte für Kinder!!
Jeder Kinderlose darf 4 Mal zur Brutstätte und gibt seinen Kostbaren Samen zur Spende, ok weil sie dann immer noch keine eigenen Kinder gross ziehen müssten, sollten sie 8 Mal dorthin, zur Strafe.
Der Staat zieht die Kinder gross, die sind dann endlich so wie man sich einen guten Steuer und Rentenzahler vorstellt und treu ergeben zur anständigen Demokratie.
Vielleicht dürfen die Kinderlosen dann ja auch weniger Steuern zahlen? (freu)
Ausserdem sollte man die Kinderquote auf ein Minimum von 4 Kindern pro Familie als Pflichtgesetz durchsetzen, am besten im Grundgesetz, damit die Deutschen nicht aussterben (Oh Gott, eine Welt ohne echte Deutsche? Nee wa dat darf nich sein. Wat machen die dann ohne uns Jecke?)
Die Gebährmaschinen "Frauen", bekommen dann Hartz 4 Leistungen bis zum Lebensende, pro Frau sind 12 Kinder eine Plicht, dafür werden sie schliesslich bezahlt.
Jede Frau die keine Kinder gebähren kann, muss 25 Jahre bei der Kinderplichterziehung dienen.
Kinderlose Männer haben zur Plicht mindestens zwei 7,5 Stunden Tage Jobs, eine Arbeitsverkürzung von 0,5 Stunden wenn man es genau betrachtet.
Männer die zeugungsfähigen Samen spendeten, wird die Rente schon mit 85 Jahren ausgezahlt.
Männer die nicht Zeugungsfähig sind, haben keinen Anspruch auf eine Rente.
"Wat sollen die auch damit, die haben doch eh keine Enkel, also verbrauchen die auch keine Zeit und würden nur Rumhängen. Geht nicht, weil sie sonst der Gefahr ausgesetzt sind auf die schiefe Bahn zu geraten, also besser weiter Arbeiten lassen."
Familienväter mit mindestens 4 Kindern haben Anspruch auf eine Rente mit 80 Jahren.
Ein Familienvater mit weniger als 4 Kindern oder sollte ein Kind, vor dem Eintritt in die Rente des Vaters, versterben, dann erhöht sich das Eintrittsalter automatisch um 1 Jahr pro fehlendes Kind.
Politiker und Beamte kommen in den Genuss von........... sofern sie ..........
Für die Arbeitslosen habe ich ein anderes Konzept
mit freundlichen Gruessen,
der Denker
[/Off-Topic]
Hmm hatte doch keine geniale Idee, wenn ich darüber nachdenke
Andrax
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18. 03. 2006, 21:02
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#55
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Stygian
Registrierungsdatum: Sep 2005
Ort: Dhatabaar
Beiträge: 1.319
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Jaja, das hohe Lied von der Privatrente .....
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So ganz kann ich dir da nicht zustimmen
Klar, eine Rente, die sich nur auf die "Private Rente", sprich Kapital-Lebensversicherung und Renten-Versicherung ist nie zu 100 % sicher. Das Problem ist, dass dieses Kapital rein vom Markt abhängig sind.
Dennoch hat sich aber gezeigt, dass Gelder, die gestreut im Wirtschaftsmarkt investiert werden eine annehmbare Rendite bringen.
Richtig ist, dass dieses Kapital verloren geht, wenn der Markt zusammenbricht. Daran dürfte sich aber auch der absolute Bankrott einer Nation anschliessen. Will sagen, dann gibts auch kein Geld mehr aus staatlichen Reserven.
Was wieder für eine nicht-staatliche Rente spricht ist, dass das Geld der GRV (gesetzliche Rentenversicherung) eigentlich nur fiktiv vorhanden ist. Das ist durch das Umlageverfahren bestimmt. Geld, das in private Renten eingezahlt wird ist tatsächlich vorhanden.
Wichtig und richtig ist in meinen Augen eine Rentenvorsorge, die auf alle drei Schichten (vormals auch Säulen genannt) aufbaut: - Schicht 1: Basisversorgung (gesetzliche Rentenversicherung GRV und Basisrente (Rürup))
- Schicht 2: Zulagenversorgung (Riester-Rente und betriebliche Altersversorgung (bAV))
- Schicht 3: private Vorsorge (Kapital-Leben und private Rentenversicherung)
Was viele eigentlich gar nicht wissen, ist wie sich die staatliche Rente eigentlich errechnet. Und da kommt dann auch die Antwort auf die Frage, ob Erziehungszeiten angerechnet werden oder nicht.
Im Grunde ist es eine ganz einfache Formel.
Persönliche Entgeltpunkte (Pep) x Zugangsfaktor (ZF) x Rentenartfaktor (RaF) x Aktueller Rentenwert (AR) = Monatsrente
Pep: Die Punkte errechnen sich nach dem erhaltenen Bruttojahreslohn im Verhältnis zu dem durchschnittlichen Bruttojahreslohn aller Bürger. Der Durchschnittswert liegt bei 29.569 € pro Jahr. Verdient man im Jahr genau 29.569 € dann erhält man für dieses Jahr genau einen Pep. Verdient man 44.354 € im Jahr, so erhält man 1,5 Pep.
Ausserdem gibt es verschiedene Ereignisse, die zusätzliche Pep einbringen. Die Geburt eines Kindes wird mit 2 Pep verrechnet.
Die Pep stehen auch in der Renteninformation.
ZF: Das Renteneintrittsalter liegt (noch) bei 65 Jahren. Der ZF liegt dann bei genau 1,0. Beginnt die Rente früher, dann werden pro Kalendermonat 0,003 abgezogen. Das entspricht einen Rentenabschlag von 3,6 % pro Jahr.
Beginnt die Rente später, dann werden pro Kalendermonat 0,005 hinzugerechnet. Das entspricht einem Rentenzuschlag von 6 & pro Jahr.
Beispiel: Renteneintritt mit 63. 24 x 0,003 = 0,072 => ZF 1,0 - 0,072 = 0,928
RaF: Jede Rentenart erhält einen bestimmten Faktor.
Regelaltersrente, volle Erwerbsmind. u. Erziehungsrente = 1,0
Rente wg. teilw. Erwerbsminderung = 0,5
Kleine Witwenrente (Ehepartner verstirbt bevor man 45 ist) = 0,25
Grosse Witwenrente (Ehepartner verstirbt nachdem man 45 ist) = 0,55
Halbwaisenrente = 0,1
Vollwaisenrente = 0,2
AR: Der aktuelle Rentenwert ist gesetzlich festgelegt. Unterschieden wird nach Ost und West.
Ost = 22,97 €
West = 26,13 €
Beide Werte dürfen per Gesetz nicht mehr verringert, jedoch erhöht werden.
Wenn ein Westdeutscher laut Renteninformation 49,7658 Pep hat und mit 65 Jahren in Rente geht erhält er also folgende Rente:
49,7658 (Pep) x 1,0 (ZF) x 1,0 (RaF) x 26,13 (AR) = 1.300,38 €
Ein Ostdeutscher würde hingegen 1.143,12 € erhalten.
INTERESSANT:
Die Durchschnittsrente von Männern liegt momentan bei ca. 1.100 €. Die Durchschnittsrente von Frauen bei ca. 600 €.
Das liegt daran, dass die jetzigen Rentnerinnen früher oft Hausfrauen waren, die ja nicht in die Rentenkasse inbezahlt haben und somit nicht viele Pep erhalten.
Ganz grob kann man sagen, dass die Rente ca. 50 % des aktuellen Nettomonatseinkommen ist.
Jedoch wird das Rentenniveau bis spätestens 2029 abgesenkt (Altersrente mit 67). Das heisst dann, dass man dann mit ca. 38 - 40 % des Nettoeinkommens rechnen muss.
Die Lücke zwischen dem Nettomonatseinkommen und der Altersrente kann und sollte von jedem mit den Vorsorgemöglichkeiten aus den Schichten 2 und 3 geschlossen werden.
Anzuraten ist auf alle Fälle die Riester-Rente, für diejenigen, die die staatlichen Zulagen erhalten. Das sind alle, die in die Deutsche rentenversicherung einzahlen. Selbständige rentenbefreite und Hausfrauen sind erstmal nicht zulagenberechtigt. Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger dagegen schon, da sie ja in die Rentenversicherung einzahlen.
Grundsätzlich bekommt jeder 114 € pro Jahr für sich selber und für jedes kindergeldberechtigte Kind 138 € pro Jahr als Zulage vom Staat. Um die Zulagen zu erhalten muss man zur Zeit 3 % des Bruttoeinkommens einzahlen, aber nicht mehr als 1.575 €. Davon werden dann die Zulagen abgezogen. Liegen die 3 % des Bruttolohns unter 60 €, dann müssen jedoch 60 € Eigenleistung bezahlt werden. Das ist der sog. Sockelbetrag.
Beispiel: Ein 18jähriger Azubi verdient im Jahr 7.200 €. 3 % davon sind 216 €. Davon werden 114 € Zulagen abgezogen. Bleiben also 102 € (8,50 € im Monat), die der Azubi einzahlen müsste. Aus diesen 8,50 € werden dann mit 65 Jahren eine Monatsrente von knapp über 40 € oder eine Ablaufleistung (einmalige Kapitalauszahlung) von 10.987 €. Einbezahlt hätte er aber nur 4.794 €.
Das war jetzt nur mal ein kleiner Ausblick auf die GRV (gesetzliche Rentenversicherung). Das schadet auch gar nix, weil viele eben nicht genau wissen, wie das vor sich geht. Und ausserdem kennt man sich dann auch besser mit den Schreiben der Deutschen Rentenversicherung aus.
KLEINER TIPP:
Geld das für Pflege- od. Altersvorsorge (keine Kapitalvorsorge!) verwendet wird/wurde ist Hartz IV-sicher, sprich, darauf darf nicht zurückgegriffen werden.
Zum eigentlichen Thema:
Kinderlose in der Rente schlechter zu stellen würde wahrscheinlich eine Verfassungsklage nach sich ziehen.
Die einzige Möglichkeitwäre, dass Rentner mit Kindern besser gestellt werden.
Blöderweise wird dafürdas Geld nicht reichen.
Ich denke, dass diese "Idee" schnell wieder verworfen wird, so wie sie schon immer wieder verworfen wurde.
Stygian
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18. 03. 2006, 23:11
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#56
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Das war ja ne tolle Rentenberatung.
Und was bedeutet das?
Zunächst einmal bedeutet es eine Lohnkürzung, da die Beiträge für die Privatrente aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Die gegenwärtigen Beiträge zur Rentenversicherumg werden wohl kaum deswegen gekürzt und die Löhne werden nicht erhöht.
Jegliche Subventionierung von Renten (Riester) bedeutet, daß Steuergelder verwendet werden müssen. Also müssen entweder die Steuern erhöht werden oder an anderer Stelle Ausgaben eingespart werden.
Man kann es drehen und wenden wie man will; auch das Hin- und Herschieben der Kosten für die Altersversorgung entlastet das Gesamtsystem an keiner Stelle.
Meine Kritik (besser Anmerkung) zum Fondsystem sollte sagen, daß auch dieses System zukünftige Generationen in die Pflicht nimmt. Schließlich müssen die dafür arbeiten, daß die Rendite für die Rentenfonds auch realisiert werden können. Mit anderen Worten geht ihnen die Möglichkeit verloren, die Rendite für sich selber abzuschöpfen. Ein Teil des wirtschaftlichen Erfolges (wenn überhaupt einer da ist) muß an die Rentner zurückgegeben werden.
Das Risiko wird vollends klar, wenn man die Wahrheit ausspricht, daß ein Fond generell von regelmäßigem Wachstum abhängt. Ob der sich unter globalisierten verhältnissen überhaupt noch erzielen läßt, wage ich mal zu bezweifeln.
Der Rebell
P.S. Noch eine Anmerkung, die das klarer macht:
Nehmen wir an, das Fond-System läuft schon seit Jahrzehnten (egal ob für die ganze oder nur für die Drittel-Rente). Dann müßte der Fond bereits jetzt Renten an die Rentner auszahlen während er gleichzeitig Einzahlungen der jetzigen Arbeitnehmer entgegennimmt. Wo ist da der Vorteil, wenn er auszahlen muß und Einzahlungen kassiert?
Geändert von Der Rebell (18. 03. 2006 um 23:57 Uhr).
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18. 03. 2006, 23:35
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#57
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Stygian
Registrierungsdatum: Sep 2005
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Beiträge: 1.319
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Zunächst einmal bedeutet es eine Lohnkürzung, da die Beiträge für die Privatrente aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Die gegenwärtigen Beiträge zur Rentenversicherumg werden wohl kaum deswegen gekürzt und die Löhne werden nicht erhöht.
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Es ist eine freiwillige Lohnkürzung. So argumentiert ein Blüm noch heute.
Jeder kann frei entscheiden,ob er privat vorsorgen will oder nicht. Das ist jedem selber überlassen. Tatsache ist dass die GRV nur ca.50 % des aktuellen Monatsnettoeinkommen darstellt.
Wer damit auskommt, für den reicht es ja.
Zitat:
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Jegliche Subventionierung von Renten (Riester) bedeutet, daß Steuergelder verwendet werden müssen. Also müssen entweder die Steuern erhöht werden oder an anderer Stelle Ausgaben eingespart werden.
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Stimmt nicht wirklich. Denn die Zulagen (von dir Subventionen genannt) erwirtschaften sich aus den Eigenleistungen, die man an den Staat zusätzlich abführt. Auch hier liegt es an jedem einzelnen, ob er in diese Rentenart investieren will oder nicht.
Zitat:
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Man kann es drehen und wenden wie man will; auch das Hin- und Herschieben der Kosten für die Altersversorgung entlastet das Gesamtsystem an keiner Stelle.
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Das ist jetzt absolut unrichtig. Die GRV ist eine reine umlagenfinanzierte Rente. Jede andere Rente mit privater Eigenleistung (also alle anderen Rentenformen) sind teilweise oder gänzlich kapitalgedeckt.
Ideal wäre eine umlage- und kapitalgedeckte Rente (Beispiel Riester).
Zitat:
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Meine Kritik (besser Anmerkung) zum Fondsystem sollte sagen, daß auch dieses System zukünftige Generationen in die Pflicht nimmt. Schließlich müssen die dafür arbeiten, daß die Rendite für die Rentenfonds auch realisiert werden können. Mit anderen Worten geht ihnen die Möglichkeit verloren, die Rendite für sich selber abzuschöpfen. Ein Teil des wirtschaftlichen Erfolges (wenn überhaupt einer da ist) muß an die Rentner zurückgegeben werden.
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Das ist auch absolut unrichtig. Die Renditen aus den Geldern, die in die privaten Renten einlaufen werden nicht komplett in Fonds angelegt. Und schon gar nicht in nur einen einzigen Fonds. Ausserdem findet bei fondsorientierten Renten (fondsgebundene Renten gibt es meiens Wissens auch gar nicht) keine Generationenübergabe statt. Sprich ich bekomme meine Renditen nur aus dem Geld, das ich investiert habe. Ich "arbeite" selber für das Wachstum am Markt, da ich selber konsumiere.
Zitat:
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Das Risiko wird vollends klar, wenn man die Wahrheit ausspricht, daß ein Fond generell von regelmäßigem Wachstum abhängt. Ob der sich unter globalisierten verhältnissen überhaupt noch erzielen läßt, wage ich mal zu bezweifeln.
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Aus dem Grund sind Renten eben fondsorientiert. Hier auch Fonds als Plural. Das ist ein riesiger Unterschied. Betrachtet man eine Geldanlage in einen Fond kann dein Szenario zutreffen.Nur kommt diese Art der Geldanlage bei fondsorientierten Renten erst gar nicht zum tragen.
Zitat:
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Nehmen wir an, das Fond-System läuft schon seit Jahrzehnten (egal ob für die ganze oder nur für die Drittel-Rente). Dann müßte der Fond bereits jetzt Renten an die Rentner auszahlen während er gleichzeitig Einzahlungen der jetzigen Arbeitnehmer entgegennimmt. Wo ist da der Vorteil, wenn er auszahlen muß und Einzahlungen kassiert?
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Was meinst du mit Fond-System? Fonds laufen schon Jahrzehnte und die allermeisten die morgen um 9 Uhr Geld aus ihren Fonds herausnehmen wollen können das machen ohne dass das Depot aufgelöst werden muss. Und es werden auch keine weiteren Einzahlungen getätigt.
Du machst den Fehler und vergleichst zwei unterschiedliche Vorgehensweisen. Einmal mit der Vorgabe es gibt nur einen einzigen Fond und dann das System der fondsorientierten Rente, das eben mit vielen verschiedenen Fonds arbeitet.
Gegenfrage. Wie erklärt sich das Phänomen Sparbuch? Man bezahlt Geld ein und nach ein paar Jahren erhält man eine sehr kleine Rendite. Man macht also Gewinn ohne dass man da irgendwann mal nachzahlen muss. Nach deiner Sichtweise wäre ein Sparbuch das unsicherste was es geben kann.
Nochmal: keiner ist gezwungen, privat für sein Alter oder seine Pflege vorzusorgen.Es gibt aber die Möglichkeiten der privaten Vorsorge. Und das ist in meinen Augen wichtig, dass die leute das wissen. Und jeder kann sich überlegen, ob ihm die gesetzliche Rente ausreicht oder nicht.
Stygian
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19. 03. 2006, 10:13
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#58
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Wir reden aneinander vorbei.
Das ist ja alles richtig, was Du sagst. Bis auf eines. Die privaten Renten müssen aus irgendeinem "Gewinn" bezahlt werden. Allein das verpflichtet die nachkommenden Generationen, diesen Gewinn auch zu erwirtschaften. Der Gewinn entsteht doch nur durch wirtschaftliche Aktivitäten und nicht dadurch, daß das Geld im Tresor liegt.
Diese Aktivitäten müssen von den nachfolgenden Generationen erbracht werden. Oder umgekehrt gesagt: wenn die Aktivitäten nicht nötig wären, könnten die Enkel weniger arbeiten oder die Rendite aus dieser Arbeit für sich verwenden.
Zinsen, Renditen, was auch immer, entstehen nicht von selbst sondern irgendjemand muß dafür arbeiten. Das ist doch die Normalität einer AG. Einén Teil der Gewinne bekommen die Aktionäre und einen Teil die AN als Lohn. Wenn die AN selber die Aktionäre wären, dann wären ihre Einkünfte höher.
Der Rebell
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19. 03. 2006, 10:42
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#59
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Stygian
Registrierungsdatum: Sep 2005
Ort: Dhatabaar
Beiträge: 1.319
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Aber das verpflichtet im Gegensatz zur GRV nicht nur die nachkommenden Generationen.
Im Gegenteil, die Gewinne erwirtschaften sich im hier und jetzt und nicht erst in 30 - 40 Jahren. Das ist der Riesenvorteil bei fondsorientierten Anlagen. Das Kapital ist vorhanden und nicht wie bei der GRV eine fiktive Grösse, die sich erst bei Eintritt berechnen lässt
Wenn ich heute einen sehr hohen Gewinn mache, dann kann ich einen Verlust in der Zukunft wett machen und umgekehrt.
Selbiges können alle bestätigen, die seit oder vor 2001 in Aktien oder Fonds investiert haben. Zuerst kam der gewaltige Einbruch. Jetzt haben diese Aktien wieder Gewinn im bezug auf den Stand 2001 gemacht. Das heisst man geht jetzt mit einem Plus aus der Sache raus.
Vorteil Streuung und Nachzahlung.
Und wie schon gesagt, investiert man das Geld für die private Rente nicht in Fonds sondern lagert es nur auf ein Sparbuch, dann ist die Sicherheit der Rendite die gleiche. Beides wird einen Gewinn erwirtschaften, nur eines davon wird eine höhere Rendite haben.
Stygian
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19. 03. 2006, 11:14
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#60
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 146
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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* Menschen die keinen Partner finden (Obdachlose, "haessliche Menschen")
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Moment mal "haessliche Menschen"? Kann gar net sein schau mal TalkTalkTalk
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19. 03. 2006, 11:21
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#61
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Es ist ja schon zu beobachten, daß US-Fonds nach Europa kommen und nach günstigen Anlagemöglichkeiten suchen. Dadrunter sind haufenweise sogenannte Pensionsfonds. Hierbei ist es spannend, daß die Gewinne später das Land wieder verlassen.
Ich wollte eigentlich nur dem Eindruck entgegenwirken, den die Politik immer verbreitet, daß nämlich durch einen kapitalgedeckten Anteil an der Altersversogung die Probleme auf wundersame Weise gelöst wären. Jede zusätzliche Eigenleistung ist in Wahrheit eine Lohnkürzung, wenn dadurch nur die Rentenhöhe erzielt wird, die früher alleine durch Beiträge erzielt wurde.
Ähnlich die steuersubventionierten Niedriglöhne. Kling auch so wunderbar. Das Geld für diese Maßnahme muß woanders eingespart werden oder die Steuern müssen erhöht werden. Also eine indirekte Subvention für die Unternehmen. (aber nur ähnlich  )
Der Rebell
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19. 03. 2006, 11:27
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#62
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hört elektronische Musik
Registrierungsdatum: Mar 2006
Ort: Münsterland
Beiträge: 796
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Also ich fände es gut, wenn sie die Renten von Kinderlosen kürzen, da Deutschland so keine Zukunft hat. Wie soll das denn weitergehen???
Manche Menschen wollen einfach keine Kinder, da sie mit ihnen vllt nicht mehr so schön in den Urlaub fahren können. Die wollen doch einfach Geld sparen, klar wer möchte das nicht?!?
Aber so kann das ja auch nicht weitergehen. Also ich bin stark dafür, dass die die Renten von Kinderlosen kürzen. Wenn die Hälfe der Kinderlosen 1 oder 2 Kinder bekommen würden, würde die Situation in Deutschland schon wieder ganz ganz anders aussehen. So könnte z.B. meine Generation (1990) später immer die eigenen Eltern finanziell unterstüzen. Aber wie sollen Kinderlose unterstützt werden? Vllt hätten die dann doch ein Kind in die Welt setzten sollen.
Naja, also ich bin stark dafür.
MfG
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19. 03. 2006, 11:48
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#63
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Evil_enc
Wenn die Hälfe der Kinderlosen 1 oder 2 Kinder bekommen würden, würde die Situation in Deutschland schon wieder ganz ganz anders aussehen.
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Richtig.
Wir hätten noch mehr Jugendliche ohne Ausbildung und noch mehr Arbeitslose und die Rentenkassen wären noch leerer.
Lies mal weiter oben die Gegenargumente.
Der Rebell
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19. 03. 2006, 11:57
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#64
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hört elektronische Musik
Registrierungsdatum: Mar 2006
Ort: Münsterland
Beiträge: 796
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Richtig.
Wir hätten noch mehr Jugendliche ohne Ausbildung und noch mehr Arbeitslose und die Rentenkassen wären noch leerer.
Lies mal weiter oben die Gegenargumente.
Der Rebell
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Wenn du dir anschaust, wie viele ältere Leute bald in Rente gehen (z.B. Lehrer, nur als 1 Beispiel), dann wirste sehen, dass sich die Situation bald ändern wird. Zudem muss man sich mal anschauen, wie viele alte Leute es gibt im Gegensatz zu den dazu wenigen jungen Leuten.
Ich denke schon, dass sich das Lehrstellenproblem etwas ändern wird.
Desswegen bleibe ich bei meiner Meinung
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19. 03. 2006, 12:05
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#65
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.584
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Desswegen bleibe ich bei meiner Meinung
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Tu das.
Lies aber trotzdem bitte den ganzen Thread.
Der Rebell
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19. 03. 2006, 12:11
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#66
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Stygian
Registrierungsdatum: Sep 2005
Ort: Dhatabaar
Beiträge: 1.319
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Re: Weniger Rente für Kinderlose
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Ich wollte eigentlich nur dem Eindruck entgegenwirken, den die Politik immer verbreitet, daß nämlich durch einen kapitalgedeckten Anteil an der Altersversogung die Probleme auf wundersame Weise gelöst wären.
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Das ist absolut richtig. Es funktioniert nur mit einem Mix aus umlagen- und kapitalgedeckter Vorsorge.
Zitat:
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Jede zusätzliche Eigenleistung ist in Wahrheit eine Lohnkürzung, wenn dadurch nur die Rentenhöhe erzielt wird, die früher alleine durch Beiträge erzielt wurde.
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Das ist subjektiv richtig. Objektiv aber völlig falsch.
Denn erstens ist schon seit Ende der 60er klar, dass eine rein staatliche Rente nicht mehr reicht.
Und zweitens stellt auch die GRV eine Lohnkürzung dar. Nur zahlt man die nicht aktiv wie bei der privaten Rente, sondern der Staat behält die Beiträge gleich ein.
Beide Verfahren schmälern die Lohnzahlungen.
@Evil_enc
Frage:
Wenn jemand in den nächsten 9 Jahren 3 kinder bekommt, wird dadurch seine Rente erhöht?
Antwort:
Nur in einem Fall. Und zwar dann, wenn es sich um eine Hausfrau handelt.
Frage:
Wird bei obigem Szenario die Rentenkasse voller?
Antwort:
Nein. Die Kassen werden sogar leerer. Denn es gehen auf jeden Fall Pflichtbeiträge in die Rentenkasse verloren. 3 Jahre Mutterschutz sind 3 Jahre keine Beiträge. Zusätzlich werden noch pro Kind 2 Beitragsjahre rausgenommen.
Stygian
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19. 03. 2006, 12:56
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#67
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 18:58 Uhr.
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