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23. 03. 2006, 19:24 #1
Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Mousse T, Roachford und Warren G - Alben werden überwacht
Nach Earth 2160 und dem letzten Album von Glashaus werden offenbar auch Alben des Labels Peppermint Jam Records von der Schweizer Logistep überwacht. Auf bekannte Weise abgemahnt wurden Tauschbörsennutzer, denen das Anbieten der Alben "Word of Mouth" von Roachford, "In the Midnite Hour" von Warren G oder Files von Mousse T vorgeworfen wird. Bekannt ist bislang die Abmahnung des mutmaßlichen Angebots von gepackten .rar-Files im eDonkey-Netzwerk.
Die Logistep überwacht im Auftrag beispielsweise der Spieleproduzenten Zuxxez oder dem Label 3P Moses Pelhams die Tauschbörsen. Stoßen sie auf Angebote von Dateien ihrer Klienten, läßt die Logistep gegen die augenblicklichen Nutzer der IP, unter der das Angebot erfolgt, zahlreiche, automatisiert Anzeige stellen. Für eine Zivilklage wird weiterhin über die Staatsanwaltschaft die Userdaten von den Providern angefordert.
Die Strafverfahren werden von den chronisch überlasteten Staatsanwaltschaften in der Regel eingestellt, die Rechteinhaber mahnen - in der Regel über die Anwaltskanzlei Schutt und Waetke - die nun ermittelten User ab, deren Anschluß die IP zum fraglichen Zeitpunkt zugeordnet war.
Im konkreten Fall verlangt die Kanzlei die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, die im Wiederholungsfall des Angebots eine Vertragsstrafe von 5.001 Euro vorsieht. Zugrundegelegt ist ein Streitwert
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24. 03. 2006, 17:56 #41Mr.Harmlos 2Gast
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Wo keine Leiche da kein Mord.
Widerspruch einlegen. Rechner beim Kumpel + cd + dvd alles weg ...
Neuen alten rechner + linux ....
Durchsuchung abwarten.
Verdachtsmomente erhärten sich nicht = Unschuldig
Anzeigen wegen Verleumdung.
mfg
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24. 03. 2006, 18:05 #42Mitglied
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Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Ich verstehe in der Anzeige nicht, daß sie sagen, Roachford und Warren G. wären angeboten worden, aber dokumentieren tun sie nur das Warren G Album.
Komisch. Glaubt ihr, daß alle die in diesem Zeitraum eines der Alben gesaugt hat über den Esel geloggt worden sind?
Kommen nächsten Donnerstag die nächsten Briefe?
Grüße
st6
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24. 03. 2006, 18:18 #43dfe4Gast
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Die außergerichtliche Vollmacht ist im Beispiel von wetge vom 13.9.2005, der IP-Log jedoch vom 24.10.2005! Ein Widerspruch?
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24. 03. 2006, 18:24 #44unRegistered.B6Gast
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Ist es möglich, dass Log*Step die Datei "Warren_G.-In_the_Mid-Night_Hour-Advance-2005-JCE_www.goldesel.to.rar" auf goldesel.to geuppt hat, um Downloader zu "fangen"?
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24. 03. 2006, 19:16 #45
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Wie praktisch - für euch: darauf könnte man sich berufen. Sagt einfach, ihr nehmt an die "Beweise" seien absichtlich konstruiert worden und entbehren jeder Grundlage, schliesslich bietet die Kanzlei ja selbst derartige Fälschungen und Manipulationen offen an.Tauschbörsen Beeinflussung/ Störung Einflussnahme auf Tauschbörsen,
Daten und Daten-Segmente Comunitis/Foren Täuschung. Einsetzen von
fehlerhaften Meldungen, Daten und Foreneinträgen"
Ich sag's nochmal: Höchstens eine stark kastrierte Minimal-Erklärung zurückschicken, und den Verein ansonsten in die Wüste schicken - bloss nichts bezahlen oder zugeben, NICHT EINSCHÜCHTERN LASSEN! Eigentlich verhält es sich kaum anders als bei den vielen Bettelbriefen per Post: Es werden halt einfach Tausende verschickt, ein paar Deppen werden schon bezahlen...
PS:
aus http://de.wikipedia.org/wiki/Logistep_AG :
Logistep geht davon aus, dass die GUID Globally Unique Identifier der emule, Gnutella 1/2 oder BitTorrent-Netzwerks eine konkrete Beweiskraft besitzt. Dies ist fraglich, da sich diese ID leicht manipulieren bzw. neu generieren lässt.PS - ganz aktuell:Die Provider sind nach deutschen Recht (noch) dazu verpflichtet, die Verbindungsdaten nach Verbindungsende zu löschen, sofern sie nicht zu Abrechnungszwecken benötigt werden. Die Aufforderung Logisteps zur Aufbewahrung dieser Verbindungsdaten wird somit von Kritikern als Aufruf zu einem Gesetzesverstoss gewertet.
Da wird der unbedarften Zypries schon bald der Kiefer runterklappen, hoffe ich...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/71267
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=10119872&forum_id=95303
-Geändert von ludwighagen (24. 03. 2006 um 20:05 Uhr)
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24. 03. 2006, 22:12 #46Mitglied
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Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Hallo,
hab heute auch einen Brief bekommen mit den bekannten Inhalt.
Kann auch sein das ich das Warren G Album gezogen hab.
Nur jetzt die Frage die als einzige wichtig ist:
Sollte ich die Kohle überweisen bevor ich einen langwierigen Rechtsstreit eingehe und den Anwälten deutlich mehr als 300€ in den Hals schmeisse. Die Rechtsschutzversicherung zieht nämlich nicht bei Urheberrechtsverletzungen.
Oder wie sollte ich die Unterlassungserklärung abändern bevor ich was zurückschicke?
Hab natürlich auch keine Lust 300€ einfach so abzudrücken, aber welche anderen möglichkeiten hat man denn, ausser einen ewigen Rechtsweg???
Danke Colt
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24. 03. 2006, 23:36 #47
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Was sollen wir denn noch alles schreiben...! Also entweder du zeigst Rückgrat und lässt es darauf ankommen diese Mafiaschweine mit ihren konstruierten Indizien auflaufen zu lassen, oder du ziehst gleich den Schwanz ein und bläst dem lachenden Abschaum die Kohle in den Arsch - zwei von zwei Möglichkeiten. Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft der hat schon verloren.
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25. 03. 2006, 00:47 #48
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
@ludwighagen u. prepassenger
Ich würde ja gerne sehen was ihr macht wenn ihr betroffen seid von wegen rückrad zeigen
ich glaub aber auch das es ne neue abzocker mafia ist die schnell geld machen will
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25. 03. 2006, 01:39 #49
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
@ ludwighagen:
Das, was du schreibst ist richtig, ich hatte auch öfters mit denen zu tun (öfter als mir lieb ist) aber im endeffeckt erdrücken die einen und man macht ehe was die wollen. Ich würde jetzt auch einen frontalen Kampf wollen, denn beweisen oder gewinnen können die nicht, aber man hat auch sein leben, was man nicht kaputt machen will. wie soll ich meinem kind erklären, dass die polizei uns durchsucht??? Nur weil ich Trickfilme runtergeladen habe.
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25. 03. 2006, 01:49 #50
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
hier mal was interressantes für alle betroffenen!
LESEN!
Wehren gegen Zuxxess - Abmahnwelle möglich!!!
Nachdem jemand aus meinem Bekanntenkreis ebenfalls eine Abmahnung der
bekannten Rechtsanwälte aus Karlsruhe erhielt, hier nun folgend einige
Infos für alle Betroffenen.
Um es gleich vorweg zu sagen: Es geht absolut nicht um Schuld oder
Unschuld des Betroffenen. Dem Bekannten ist absolut klar, was er getan
hat. Es geht ausschließlich um die Art, _wie_ darauf reagiert wurde.
Hier die Infos:
1. Um die Unterlassungserklärung kommt man nicht herum, jedoch können
die Punkte 2 (Schadensersatz 50.-€) und 3 (Kostenerstattung von
150.-€) gestrichen werden (und folglich keine Zahlungen geleistet
werden). Bis dato ist es noch zu keinem Verfahren deswegen gekommen.
2. Wer in einm Privatinsolvenzverfahren steckt, darf sowieso auf keinen
Fall Punkt 2 + 3 akzeptieren, da man sich sonst einer Insolvenzstraftat
schuldig macht. Mir ist bekannt, daß in solchen Fällen von der
Kanzlei der Eröffnungsantrag nachgefordert wurde und keine Zahlungen
gefordert wurden.
3. Es gibt bereits zig Beschwerden gegen die betreffende Anwaltskanzlei
bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer Karlsruhe. Es wäre unbedingt
notwendig, daß sich auch Privatpersonen dort beschwehren, um dem
ganzen Gewicht zu verleihen. Die Rechtsanwaltskammer hat außer einem
Verweis durchaus die Möglichkeit, der betreffenden Kanzlei die
Zulassung zu entziehen.
4. Es gibt bereits eine Strafanzeige mindestens eines Anwaltes gegen
die genannte Anwaltskanzlei.
* Straftat u.A. Strafvereitelung, da die Kanzlei noch vor der Reaktion
der Staatsanwaltschaft selbst tätig wurde und abmahnte.
* Des weiteren wurde mir erzählt, daß die Anzeige(n) sich auch darauf
begründen, daß wohl in erster Linie wirtschaftliche Gründe der
Kanzlei (was verboten ist), für die Abmahnwelle verantwortlich ist und
weniger der Schaden. Schließlich beträgt die Unkostenerstattung mit
150.-€ dreimal soviel, wie der Schadensersatz von 50.-€
* Als weitere Straftat wird angeführt, daß die mehr als 20000
Schreiben als Serienbrief versandt wurden und somit der Kostenaufwand
je Schreiben von 150.-€ nicht gerechtfertigt ist. Die Kanzlei hatte
sicher keinen Aufwand von 3 Mill. Euro.
5. die meisten Betroffenen sind wohl Minderbemittelte (z.B. Studenten).
D.h. eine sehr große Anzahl der Rechtsbeistände werden vom Staat
durch Berechtigungsscheine bezahlt, was dem Steuerzahler imense Kosten
verursacht.
Hier das mir vorliegende Schreiben, welches an die Rechtsanwaltskammer
Karlsruhe und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ging:
===============================================================
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wie Sie sicher aus der Presse wissen, wurden über die oben genannte
Rechtsanwaltskanzlei im Jahr 2005 weit mehr als 20000 Strafanzeigen
gegen Nutzer von Filesharing-Systemen bei der Staatsanwaltschaft
Karlsruhe eingereicht. Der Vorwurf war immer Verstoß gegen das UrhG
§106.
Über die Staatsanwaltschaft wurde jeweils der Besitzer des
Internetanschlusses ermittelt und abgemahnt.
Hierbei wurden Rechtsanwaltskosten von 150.-€ und 50.-€
Schadensersatz zu Gunsten des Rechteinhabers der Software, Firma Zuxxez
Entertainment AG, Rittnertstraße 36, 76227 Karlsruhe eingefordert.
Meine Beschwerde umfasst folgende Punkte:
1. Jedem der Beschuldigten wurde bis auf die persönlichen Daten ein
identisches Schreiben zugesandt. Der angebliche Aufwand von 150.-€
für die oben genannte Rechtsanwaltskanzlei erscheint daher absolut
ungerechtfertigt. Für die Ausarbeitung eines Serienbriefes von weit
mehr als 20000 Stück (entspricht 3 Millionen Euro) hätte man sogar
ein Schreibbüro beauftragen können.
2. Aufgrund der gängigen Praxis in den 90er Jahren, als massenhaft
versandten Abmahnungen nach ähnlichem Schema versendet wurden, schuf
der Gesetzgeber rechtliche Grundlagen, das Abmahnen rein aus
wirtschaftlichen Vorteilen für die Anwaltskanzleien zu unterbinden.
Gerade wenn die Schadensersatzanforderung für die betroffene Firma
Zuxxess, die in der Presse von ,,6-stelligen Einbußen" sprach, nur
50.-€ je Beschuldigten beträgt, die Anwaltskanzlei aber das
Dreifache (150.-€) für sich vereinnahmt, erscheint mir der Vorwurf
gerechtfertigt, daß hier der eigentliche Nutznießer der Abmahnwelle
die Anwaltskanzlei ist.
3. Obwohl (wie in meinem Fall) mein Verstoß gegen das UrhG bereits im
Juli 2005 aufgezeichnet und zur Anzeige gebracht wurde, erwartete man
dann meine Unterlassungserklärung innerhalb von 4 Tagen (am
23.01.2006), scheinbar um eine unmittelbare Gefahr des weiteren
Verstoßes abzuwenden. Das Schreiben der Kanzlei ist am 18.01.2006 bei
mir eingetroffen. Die sehr kurze Reaktionszeit soll wohl bewirken, daß
man selbst keinen Rechtsbeistand mehr zu Rate ziehen kann. Zu Recht bot
man an, vorab per Fax die Unterlassungserklärung abzugeben - man
wusste genau um den Umstand der extrem knappen Zeit.
4. Die oben genannte Rechtsanwaltskanzlei hat nicht erst die
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft (die im Übrigen das Verfahren
gegen mich wegen Geringfügigkeit eingestellt hat) abgewartet, sondern
sofort mich als den Beschuldigten angeschrieben. Die Strafanzeigen
dürften somit ausschließlich dazu gedient haben, über die
IP-Adressen die Nutzer zu ermitteln. An einer Strafverfolgung scheint
mir daher seitens der Anwaltskanzlei wenig Interesse zu liegen, da
bereits nach Einstellung der ersten Verfahren der Klägerin klar
gewesen sein muß, daß weitere Strafanzeigen keinen Erfolg haben
würden.
5. Wie mir ein Anwalt bestätigte, wurden viele der Rechtsberatungen
über einen Beratungshilfeschein abgerechnet, da es sich beim Großteil
der Betroffenen um Studenten und weniger betuchte Internetnutzer
handelt. Die Kosten für die Rechtsbeistände der Betroffenen trägt
somit zum Großteil die Staatskasse.
6. Weiterhin ist fraglich, ob seitens der geschädigten Firma
überhaupt anwaltschaftliche Unterstützung notwendig war. Siehe
Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 20.02.2001, AZ: 20 U 194/00.
Ich bitte Sie daher, die Zulassung der betreffenden Anwaltskanzlei zu
überprüfen.
Des Weiteren geht dieses Schreiben parallel an die Staatsanwaltschaft
Karlsruhe, mit der Bitte mir mitzuteilen, ob es sich bei dem Verhalten
der Rechtsanwaltskanzlei um eine strafrechtlich relevante Tat handeln
könnte, da ich dann Strafanzeige erstatten werde.
Mit freundlichen Grüßen
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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25. 03. 2006, 04:19 #51wetgeGast
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
ja mal so gefragt:
wie lange kann ich das ganze hinauszögern und mir sicher sein, dass keine zusätzlichen zahlungen wie fristveräumnisse entstehen, oder ohne einen anwalt einschalten zu müssen. dann wäre ja alles fürn arsch!!! da zahl ich lieber die 300lappen und bin raus, als noch viel mehr dem anwalt hinzublechen.
auch wenn ich es wirklich ungern tue, aber bin nun mal au son betroffener student.... muss au noch "überleben"
da muss doch wohl noch jmd anders sich gewehrt haben als Sir_vivor bei so vielen Fällen?!?!?
ich les überall nur kommentare, beschwerden, vermutungen und möglichkeiten, die einem VIELLEICHT helfen.
also ich brauch da was stichfestes!!
das bsp hier von sebamed is ja au schön mit anzulesen..
es geht sogar noch um zuxxess --- gibt es da keine neuen antworten/reaktionen darauf??
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25. 03. 2006, 07:01 #52Mitglied
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Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Es ist ja alles schön und gut das ihr euch wehren wollt, aber in der Realität sieht das alles ein bisschen anders aus.
Für mich stellt sich einzeln und allein die Frage womit ich billiger wegkomme.
Ich ziehe und uppe schon seit Jahren und war selbst Member von Krebs. Einigen von euch sagt diese Group vielleicht was.
Nur solange die Wixxa mich nach den 300 Öcksen in Ruhe lassen und mich mein Leben leben lassen ohne Gericht, Hausdurchsuchung und ähnlichem, zahle ich lieber die scheiss Kohle die ich in den letzten 6 Jahren hundertfach reingeholt habe und gut is.
Fakt ist einfach das die ganze runterladerei bzw. upperei einfach ma verboten ist und das geht objektiv auch absolut in Ordnung.
Kann mich noch erinnern an die Zeit bevor es Napster gab, da hab ich mit auch die Alben die ich gut fand für 25 Mark gekauft.
Das es jetzt ausgerechnet mich von Millionen getroffen hat ist freilich ärgerlich, aber mein Gott, hab ich halt Pech gehabt.
Die ganze rumlaberei von wegen wehren und so ist ja alles schön und gut, nur fehlt mir ein Urteil in dem jemand freigesprochen wurde. Dem anderen Typen Sir Vivor mit seinem Rechtsanwaltspapa glaub ich da ehrlich gesagt weniger. Könnte ja auch das Aktenzeichen angeben wenn was dran wäre und er sich nicht einfach nur wichtigscheissen will.
Die Kosten die die Kanzlei berechnet finde ich auch absolut übertrieben, die Frage ist ob man dagegen vorgehen kann. Lieber würde ich die Kohle direkt an den Künstler zahlen.
Also bitte, bevor wieder irgendwelche Wichtigtuer sich hier dick machen, wie wärs mal mit konstruktiven Beiträgen. Wehren ist freilich immer gut, nur hab ich überhaupt keine Lust auf Hausuntersuchung, weil meine Eltern sich da auch nicht unbedingt freuen würden.
Gibt es jetzt also eine Möglichkeit die Unterlassungserklärung zu unterschreiben und keine Kohle zu zahlen oder nicht?
Man muss einfach auch mal sehen das eben den kleinen Labels die Kohle entgeht, es geht hier nicht nur um Madonna und Robbie Williams.
Die ganze Sache ist halt bissi ausgeufert, weil einfach ma jeder irgendwo zieht. Das sich die Labels bzw. Filmgewerkschaften das auf Dauer nicht gefallen lassen ist ja auch ma klar.
Ich will jetzt nur so einfach und unkompliziert wie möglich da rauskommen und fertig ist. Wenns da ne reele Möglichkeit gibt dagegen vorzugehen bin ich sofort dabei, aber sehe zur Zeit ohne riesigen Aufwand zu betreiben keine Chance.
Wäre schön wenn Betroffene sich melden würden die sich nachvollziehbar mit der Situation auseinandergesetzt haben und vielleicht einen Ausweg gefunden haben
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25. 03. 2006, 09:27 #53Mitglied
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Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Wenn hier vielleicht schon jemand mit den Anwälten aus Karlsruhe zutun hatte, kann dann einer weiterhelfen wie ich so einen Brief verfasse an die,das ich mit dem ganzen Krempel nix am hut habe?
Oder gibt es vielleicht eine Kopie eines Antwortschreibens den man als Muster benutzen könnte?
Habe überhaupt keinen Plan wie man so einen Brief verfasst und was da alles genau drin stehen muss,habe genau den selben Brief bekommen, den es in diesem thread als pdf-file gibt
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25. 03. 2006, 09:35 #54
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
@Colt71 Ich fand Sebameds Beitrag sehr konstruktiv und frage mich , warum du denen unbedingt Geld in den Rachen stopfen willst?
Anhand des Aktenzeichens wäre der Urheber ja leicht festzustellen,willst du das, wenn ja warum?
Deine Argumnentation die aus einem Mix aus Angst und Einsicht besteht kann ich nachvollziehen, aber nicht gutheißen.
Sebameds Schreiben ist sehr interessant, da es am richtigen Punkt ansetzt und rumlaberei ist was anderes.
Gerade wenn du in der Krebs-Group warst kann ich deine Einsicht überhaupt nicht nachvollziehen, eigentlich müsstest du jetzt lachen, weil sie dich angeblich nur bei ein paar Sachen erwischt haben, wenn man da überhaupt von erwischen sprechen kann.
Wenn du zahlen willst und dir davon irgendwas versprichst dann mache es doch, aber alternativ kannst du mir auch gerne die Asche schicken wenn du zuviel davon hast, ich hab zuwenig davon.
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25. 03. 2006, 10:28 #55
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Super Beitrag sebamed!
Wenn du es zufällig parat hättest, würde ich gerne näheres zu Punkt 2 deines Schreibens an die die Rechtsanwaltskammer Karlsruhe und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wissen.
Klingt interessant.
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25. 03. 2006, 11:49 #56
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
also ich hab mal was stichfestes für euch: wenn ihr diese unterlassungserklärung von denen wie sie sie euch vordrucken unterzeichnet und die euch wieder rausfischen, dann werdens etwas mehr als 300€ sein, die sie dann von euch verlangen..wer dann von euch noch emule und co benutzt bindet sich seinen strick..weil dann kommt man sicherlich nicht mehr so einfach aus der sache raus wie jetzt
das ihr keinen bock auf eine hausdurchsuchung habt ist klar, das müsst ihr mit euch vereinbaren..das ist auchn punkt den ich persönlich nachvollziehen kann..
aber fakt ist auch das sie euch benutzen..
was verboten ist und was nicht, das ist lange noch nicht entschieden..und nur weil ein paar labelbosse druck auf die politik machen können heisst es noch lange nich das es so wird wie sie wollen..
ihr habt dort schlupflöcher in den gesetzen, das sieht für mich als laien schon aus wie ein schweizer käse, überlegt mal warum die frist so kurz ist ?
damit euch keine zeit zum denken bleibt..
für mittellose gibt es übrigens eine kostenlose beratungsstunde im amtsgericht in eurer nähe..hab das auch mal in anspruch genommen.. bevor ich irgendwas unterschreibe würde ich diese beratungsstunde in anspruch nehmen.. und soweit ich weiss kann nicht jeder seine frist setzen wie er möchte.. also 4 tage geht schonmal gar nicht, erstrecht nicht wenn da noch ein wochenende mit drin ist..
genau dieser punkt würde mich schon dazu bewegen widerspruch einzulegen, das ist nicht deutsches recht das ist erpressung..vor allem sind die beweise einfach nicht stichhaltig, das sieht doch schon ein laie..
die beschwerde dort oben würde ich übrigens egal wie ich mich entscheide abschicken..
ich wünsch euch alles gute egal wie ihr euch entscheidet..
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25. 03. 2006, 11:51 #57Gesperrt
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Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
was
Geändert von fs4all (18. 07. 2006 um 19:34 Uhr)
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25. 03. 2006, 19:06 #58caytchenGast
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Ich lade in einer geschlossenen Gesellschaft...
Zitat von klotzi
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26. 03. 2006, 00:00 #59micropwnomonowGast
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
Hey ihr,
Hier mal meine Geschichte.
Im juni letzten jahres hab ich auch so nen Brief von schutt und waedke bekommen, weil ichn angeblich earth runtergladen habe. Ob das jetzt stimmt sag ich nicht
Ich war natürlich sehr erschrocken darüber, auch weil der Anschluss net mir gehört sondern meinem Vater. (Der Brief war auch an ihn addressiert)
Nagut nach dem schreck mussten wir uns wieder erholen und kahmen, durch die Frist ziemlich eile zu dem Ergebnis, das wir (meine mom hat jura studiert) uns wehren und den schutts ne email schreiben,
in der wir schreiben das wir uns grundlos beschuldigt fühlen und das die schutts uns das angebliche gutachten von dem programm was sie zur massengewinnung von ips benutzen schicken sollten.
(Das haben sie nie getan) .
Erstmal kahm schnell ne e-mail zurück ,in der stand, das die verfahren mit denen sie die ips finden von dem herr gutachter sehr gründlich geprüft wurden.
Die e-mail war natürlich wie (sehr wahrscheinlich) alles andere Maschinell erstellt worden, und wir hatten den eindruck von einer Maschiene verfolgt zu werden.
Erstmal war Ruhe, und als wir die sache schon fast abgehakt hatten (wir hatten natürlich garnichts bezahlt und bisher nur die eine e-mail geschrieben) hat uns die Schuttfamily wieder einen Brief geschickt. Das war so etwa 2 Wochen nach dem Mailverkehr. In dem Brief wurde uns Schon fast Drohend klargemacht, das Die Frist abgelaufen sei, und wir den gleichen Betrag in einer nochmalich einwöchigen frist zahlen, und die unterlassungserklärung unterschreiben sollen.
(Zu dieser sagte meine mum auch das das unterschreiben einem Geständnis gleich kommt) Auf diesen Brief haben wir nie geantwortet und schrottis haben sich seit dem nie mehr bei uns gemeldet.(schon seit so 9 monaten)
Die staatsanwaltschaft hat sich wegen einer strafrechtlichen vervolgung auch nie gemeldet. Doch DAS könnte THEORETISCH noch kommen, praktisch allerdings eher nicht.
Also ich rate euch, euch zu wehren und wenigstens eine mail an die schuttkes zu schreiben in der ihr beteuert, das ihr unschuldig seit. Aber Desweiteren nichts machen und vorallem NICHT der staatsanwaltschaft schreiben, denn dann werden die ja wieder auf euren fall aufmerksam und ihr dürft die dann wahrscheinlich auf euch zukommenden kosten zur einstellung des verfahrens zahlen.
Zum thema hausdurchsuchung: Die ist sehr unwahrscheinlich und nur bei wiederholungsfällen (die es ja bei den büdern schuttwerke auch gibt) überhaupt wahrscheinlich.
Doch zahlen solltet ihr wirklich nicht, denn dadurch fördert ihr nur eure weitere vervolgung durch logischrott und den schuttwerken nur
.
ich wünsche den betroffenen viel erfolg und hoffe auf euer zurwehrsetzen.
gruß micro
PS: ich könnte euch den zweiten Brief auch hochladen, wenn ihr wollt.
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26. 03. 2006, 01:08 #60
Re: Logistep, Schutt und Waetke: Abmahnungen gegen Filesharer
THX für den Beitrag, klingt glaubhaft [
] und bestärkt die Vermutung, dass diese feinen Anwälte sich aus guten Gründen keine besonders guten Chancen ausrechnen... also Leute, vergesst diese Spinner.
Wie ich schon sagte, Abmahnung Typ "Bettelbrief": Wenn da hundert von tausend bezahlen hat es sich mehr als rentiert, und dem Rest hinterherzulaufen der sich nicht einschüchtern lassen will, lohnt den Arbeitsaufwand nicht... Eine regelrechte Lizenz zum Geld ähh Serienbrief drucken ist das für diese Rechtsverdreher
-Geändert von ludwighagen (26. 03. 2006 um 03:14 Uhr)



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