Aus dem Gulli
.xxx-Vertagung: wer steuert das Internet?
Aus der .xxx - Rotlichtdomain wird einmal mehr nichts: bereits mehrfach wurde die Porno-TLD zu Grabe getragen. Der Grund für die jetzige Verschiebung wirft einmal mehr die Frage auf, wer nun letztendlich die Domain-Verwaltung steuert. Das US-Handelsministerium blockierte erneut die Einführung, trotz Fürsprache der ICANN, welche an sich als kontrollierende Instanz in Sachen TLD-Einführung gilt, neben dem Ministerium nun einmal mehr recht machtlos wirkt.
.xxx spaltet die Lager - vor allem unter den christlichen Rechten der USA tobt der Streit um die Pornodomain. Während Befürworter .xxx vor allem als einfach einzusetzendes Filter- und Zensurinstrument betrachten, fürchten andere Sittenwächter die Zunahme und wachsende gesellschaftliche Akzeptanz von Pornografie im Internet.
Yahoo! müßte keine Chinesen ans Regime verpfeifen
...so jedenfalls der Vorwurf von amnesty international. Die Weitergabe von Daten ans chinesische Regime, die zur Verhaftung von Dissidenten führt, sei nicht so alternativlos, wie Yahoo glauben machen wolle. Das Unternehmen hätte durchaus die Möglichkeit, Kundendaten ausserhalb Chinas zu hosten, womit die Pflicht zur Datenherausgabe an die chinesischen Ermittler hinfällig wäre. Praktiziert wird diese Strategie beispielsweise von Google
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