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gulli:News Redaktion
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.983
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Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Welche Vergütungsquote für iTunes-Verkäufe gelten, das ist der Streitpunkt in der Klage der Allmann Brothers und Cheap Trick gegen ihr Label Sony. In Verträgen mit Newcomern sind Ausschüttungen genau festgelegt, eine generelle Änderung der Quote wird die jetzige Klage daher nicht zur Folge haben. Doch sie zeigt anschaulich, wo die Erlöse digitaler Verkäufe landen.
Sony wurde heute von den beiden Bands verklagt, da nicht die vereinbarte Quote der Erlöse aus iTunes-Verkäufen an sie ausgeschüttet wurden. Der Streitpunkt: zählt ein iTunes-Verkauf wie der eines Songs auf CD, oder wie beispielsweise jener auf einem Soundtrack.
Dafür sind nämlich verschiedene Vergütungen angesetzt. 99 Cent kostet der Track bei iTunes, davon gehen 70 Cents an die Label
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28. 04. 2006, 16:54
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.970
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Immerhin - mehr und mehr Musiker gehen dazu über, Tracks oder Alben beispielsweise über ihre Homepages direkt und kostenlos zum Download anzubieten. Wer sich so zehn Tracks lädt und per Paypal einen Euro springen läßt, hat dem Künstler eine mehr als doppelt so hohe Vergütung zukommen lassen, als sie Sony offenbar in den letzten fünf Jahren ausbezahlt.
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Die Frage ist ja, wozu die schon bekannten Bands überhaupt noch die großen Labels brauchen? Musik digitalisieren und auf der eigenen HP relativ günstig abverkaufen (muß ja nicht nur nen Euro kosten)...wo liegt das Problem? Ach ja, dann kommen die Labels wieder heulend angelaufen und klagen, weil ihre Einnahmen gesunken sind und das ja der pöse "Raubkopierer" daran schuld ist
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28. 04. 2006, 17:38
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#2
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König des Mööhhps
Registrierungsdatum: Feb 2006
Ort: Bierabfüllhalle
Beiträge: 56
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
Immerhin - mehr und mehr Musiker gehen dazu über, Tracks oder Alben beispielsweise über ihre Homepages direkt und kostenlos zum Download anzubieten. Wer sich so zehn Tracks lädt und per Paypal einen Euro springen läßt, hat dem Künstler eine mehr als doppelt so hohe Vergütung zukommen lassen, als sie Sony offenbar in den letzten fünf Jahren ausbezahlt.
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Ich glaub ich hätte so schon vielen Bands und Künstlern etwas per Paypal geschickt, nicht immer, aber bei wirklichem Gefallen der Musik wäre mir eine qualitativ gute MP3 (wie man sie auch andern Orts finden kann) & der Gedanke, dann auch den Künstler zu unterstützen auch mal bis zu 5€ wert...
Nur dafür möchte ich dann auch was dafür sehen und hören!
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28. 04. 2006, 18:37
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#3
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Zitat von BigWilly
Musik digitalisieren und auf der eigenen HP relativ günstig abverkaufen (muß ja nicht nur nen Euro kosten)...wo liegt das Problem?
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Zeit, mangelndes fachliches Wissen etc. - das sind Musiker und damit nicht zwingend gleichzeitig PC- und/oder Internetfreaks. Die Frage, obs überhaupt ein großes Label braucht, ist auch eher rhetorisch und weder mit ja noch mit nein zu beantworten. Es kommt halt drauf an...
Man liest ja immer nur die Negativschlagzeilen bei sowas und ich werde mit Sicherheit das Label Sony/BMG nicht in Schutz nehmen. Aber um von Musik leben zu können, da gehört bisschen mehr dazu als 'ne Webseite und 3 Alben zum Download
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28. 04. 2006, 23:36
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#4
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.414
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Ack. Das mit den Negativschlagzeilen wuerd ich nun weniger unterschreiben - man liest auch wenig ueber die Musiker, die nen Vertrag haben und auch gut Platten verkauften und anschliessend auf null rauskommen - da ist alles, was an Berichterstattung geht, sehr gefaerbt und wuerd ich keinesfals von einem auch nur einigermassen ausgewogenen Bild der Realitaeten in der gesellschaft ausgehen.
Einleuchtend scheint mir, dass der Weg ueber die HP tendenziell eher den ohnehin schon bekannten Bands offensteht. Kann sein, dass ich da etwas naiv uebertrage, aber das erste (themenfremde, ich gebs zu) Beispiel, das mir einfaellt, ist Stephen King - der hatte auch eine ganze Reihe von Leuten dazu gebracht, einen Roman von ihm kapitelweise im netz zu kaufen. Ein unbekannter Schriftsteller kann sowas nie und nimmer bringen, egal, wie gut er schreibt.
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29. 04. 2006, 02:12
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#5
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eine Plage...
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 243
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Also ich finde mal abgesehen von iTunes und den anderen Download Portalen die Idee der Bands/Musiker ihre CDs direkt über Ihre Homepage zu verkaufen TOP.
Ich habe zum Beispiel das Album von Cascada direkt über die Homepage ihres Partner Labels gekauft. Der Preis konnte sich sehen lassen. knapp 10 Euro für eine komplette CD mit Cover und Booklet. Da bin ich mit versand von 2,50 noch immer günstiger als wenn ich die CD bei einem der Geizmärkte gekauft hätte, und ich weiß das sich nicht irgendwelche Riesen die goldene Nase dran verdienen. Das Angebot des kleinen Labels yawa find ich top, das die direkt verkaufen... Sowas sollte sich durchsetzten. Für 10 Euro nen komplettes Album, das kricht man nichtmal bei iTunes, und wenn man es zu dem Preis bei iTunes gibt dann ohne CD, ohne Cover ohne allem quasi. Und wie man sieht verdienen die Künstler an iTunes Downloads nichts. Da kann man so gesehen auch illegal runterladen und dem Künstler 5cent überweisen, dann hat der immernoch mehr verdient als bei iTunes. Ich finde das von den Labels eine Frechheit, die machen die dicke Kohle und was haben die Künstler davon? So gut wie nichts...
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29. 04. 2006, 11:08
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#6
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Headbanger
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 768
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Naja, die Idee ist ja nun nicht neu. Im Underground-Metal Bereich ist das speziell in den Staaten eigentlich gang und gäbe, ganz einfach weil die Bands dort entweder gar keinen Deal oder nur zu äußerst schlechten Konditionen kriegen. Das ist auch relativ lukrativ, wenn man mal bedenkt das bei einer Auflage von 1000 CD`s die einzelne CD mit ordentlichem Booklet, 4farblabeldruck etc pp. zwischen 1,10 Euro und 1,20 Euro in der Herstellung kostet. Bei höheren Auflagen geht das dementsprechend noch weiter in den Keller, da sich die relativ hohen Fixkosten z.B. für den Glasmaster und das Mastering noch weiter verteilen.
BTW, die völlig unnützen Kopierschutzmaßnahmen verdoppeln den Preis nahezu, und da soll mir mal einer mit stichhaltigen Argumenten begründen, warum so ein Käse gemacht wird.
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29. 04. 2006, 15:21
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#7
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1. schwarzes KKK-Mitglied
Registrierungsdatum: May 2005
Beiträge: 3.036
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Zitat von Galder77
Das ist auch relativ lukrativ, wenn man mal bedenkt das bei einer Auflage von 1000 CD`s die einzelne CD mit ordentlichem Booklet, 4farblabeldruck etc pp. zwischen 1,10 Euro und 1,20 Euro in der Herstellung kostet. Bei höheren Auflagen geht das dementsprechend noch weiter in den Keller, da sich die relativ hohen Fixkosten z.B. für den Glasmaster und das Mastering noch weiter verteilen.
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naja, ich glaube eher, dass durch die einzelshandelskosten+logistik ect einiges mehr bei cd anfällt als bei den reinen herstellungkosten.
dieses fällt alles weitesgehend bei den drm-portalen nicht an, dazu ist die qualität bei den drm-downloads keine cd qualität, ein weiterverkauf ist auch nicht möglich und man hat nicht mehr als ein paar dumme audio-files.
von daher ist der preis dort einfach lächerlich hoch...und dass der künstler davon kaum was sieht ist der 300. grund davon die finger zu lassen
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29. 04. 2006, 21:40
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#8
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Zitat von hnz
Und wie man sieht verdienen die Künstler an iTunes Downloads nichts.
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Auf die Aussage hab ich in dem Thread nur gewartet. Der Künstleranteil beträgt bei itunes 70% was imho für das, was dort gemacht wird, ziemlich fair ist. Für itunes/Apple ist das eine regelrechte Nullnummer, die verdienen damit wohl grad soviel, um das kostendeckend zu betreiben.
Wer hier in dem Falle unfair war ist das Label Sony/BMG und nicht itunes. Bitte nicht verwechseln, ansonsten schwirren bald wieder Falschmeldungen ala "itunes betrügt Künstler" durch das Internet.
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30. 04. 2006, 13:33
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#9
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Zitat von hnz
Das Angebot des kleinen Labels yawa find ich top, das die direkt verkaufen... Sowas sollte sich durchsetzten.
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Schön wärs, aber es wird auf lange Sicht ein Traum bleiben. Nicht jeder Mensch hat die Zeit und Muse sich durch zigtausend Einzelangebote zu klicken oder sich musikalisch auf nur wenige Angebote zu beschränken. Der größte Nachteil von Plattformen wie itunes ist imho derzeit noch ihr Vorteil.
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30. 04. 2006, 13:41
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 5.970
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Der Künstleranteil beträgt bei itunes 70% was imho für das, was dort gemacht wird, ziemlich fair ist.
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Zitat:
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99 Cent kostet der Track bei iTunes, davon gehen 70 Cents an die Label
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Hast du den Bericht überhaupt gelesen?
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30. 04. 2006, 13:49
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#11
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
Zitat:
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Zitat von BigWilly
Hast du den Bericht überhaupt gelesen?
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Sicher hab ich das - und 70 Cent Künstleranteil von 99 Cent sind ca. 70%. Aber ich lass mich gern belehren. Das dann das Label einen eigenen Vertrag und eine gewisse Quote von diesen 70% an den Künstler auszahlt ist ein ganz anderes Thema, welche halt in dem Beitrag kritisiert wurde.
Ich entschuldige mich...
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30. 04. 2006, 14:05
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 47
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
...ob iTune oder Sony ist doch eh egal. Sicher ist für mich doch wieder mal eins. Die wahren "Verbrecher" vor denen die Künstler geschützt werden müssen, sitzen nicht zu Hause vor dem PC sondern in irgendwelchen Vorstandsetagen oder Anwaltkanzleien und schreien lauthals nach dem Gesetz, um dann mal eben nebenbei mit ein paar Knebelverträgen vom Gehirnschmalz anderer zu profitieren, die sie dann natürlich schützen müssen...
Wat ´ne klevere Truppe.
cu
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01. 05. 2006, 09:37
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#13
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Diplom DAU
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: .ch
Beiträge: 624
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
@[[mörsifull]], ein Kollege von mir ist Blues Sänger und das schon seit Jahren. Und er lebt ohne diese Halsabschneiderischen Labels. Gibt Regellmässig Konzerte in Spanien, Frankreich und in der Schweiz.
Es geht auch ohne solche Labels.
Die schreiben dann noch vor wie sich der Star zu kleiden, benehmen hat, was für Musik er zu machen hat usw. Daß er sich als bisexuell outen soll und niemanden von seiner Freundin, mit der er seit Jahren zusammenlebt, erzählen usw.
Die grossen Plattenlabels sind Sklaventreiber. Die HauptArbeit macht immer noch der Star und das Risiko trägt er auch. Wenn er die Quoten nicht mehr bringt wird er von den Labels fallen gelassen wie ne heisse Kartoffel.
Da verstehe ich jeden "Star" welcher nach ein paar Erfolgen sein eigenes Label gründet.
Sony und co verwenden dann ihre Einnahmen doch nur für Institutionen welche die Kiddies als Raubkopierer kriminalisieren.
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01. 05. 2006, 12:52
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#14
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Phucking Phreak
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 151
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Re: Sony verklagt: Zu wenig iTunes-Erlöse gehen an die Künstler
@GFXman: Ich bestreite nicht, dass dies möglich ist. Allerdings kenne ich halt auch genügend Bands und Musiker, die (um auf das Thema Downloads zurückzukommen) nicht so technikaffin sind und einfach gar nicht wissen, wie sowas überhaupt funktioniert. Ausnahmen bestätigen dort eher die Regel. Wenn eine Band oder ein Künstler alles, was um die Band herum selbst oder mit Freunden realisieren kann, dann ist das doch okay. Aber eben eher selten. Und ab einem gewissen Bekanntheitsgrad ist diese "Ich-AG" im Musikbereich schlicht überfordert. Oder um es polemisch auszudrücken: "Ein Musiker hat Musik zu machen, um den Rest sollen sich dann andere Menschen kümmern". Ich empfinde dies, wenn das Verhältnis stimmt, als die bessere Alternative
Das Thema wie Labels mit ihren Künstlern umgehen, kann man auch nicht so pauschal mit Sätzen wie "Die grossen Plattenlabels sind Sklaventreiber" oder "...ob iTune oder Sony ist doch eh egal" abhandeln. Das hier in Deutschland 50% aller Neuveröffentlichungen eben grad nicht von den Big Four kommen, dass übersieht man dann und blendet es in solchen Diskussionen einfach nur noch aus.
Und mit solchen Sätzen tut man diesen (durchaus auch größeren) Labels und deren Künstlern keinen Gefallen.
Geändert von [[mörsifull]] (01. 05. 2006 um 14:15 Uhr).
Grund: Noch paar Fehler eingebaut
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01. 05. 2006, 14:13
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#15
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