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gullinews
gulli:News Redaktion
 
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Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.980
Filesharing auf dem Campus: RIAA will Hochschul-LANs filtern lassen

Der Medientausch bleibe ein "sich ständig fortentwickelndes Problem", und darum forderte die RIAA 40 Universitäten auf, den Tausch via LAN zu unterbinden. Ungeachtet dessen, dass sich entsprechende Lösungen leicht umgehen lassen und sich der Tausch durch neue Restriktionen, nun, eben "fortentwickelt".

Ihre nicht vorhandene Lernfähigkeit stellt der Verband damit einmal mehr unter Beweis. Trotz der Sinnlosigkeit solcher Maßnahmen fordert die RIAA weitere EInschnitte in die Privatsphäre von Usern - diesmal auf dem Uni-Campus. Per Anschreiben werden die Administratoren der Campusnetze dazu aufgefordert, "mit allen Mitteln" Filesharing per LAN zu unterbinden. Die Filterlösungen, die dafür in Frage kämen, lassen sich jedoch leicht umgehen.
Dennoch befürchtet arstechnica, dass die Aufforderung nicht folgenlos bleiben wird: selbst gesetzliche Verpflichtungen der Unis zu Filter- und Sperrmaßnahmen seien angesichts des aktuellen politischen Klimas in Washington denkbar

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Alt 02. 05. 2006, 11:09 gullinews is offline Mit Zitat antworten #1
C_A_T
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 444
Re: Filesharing auf dem Campus: RIAA will Hochschul-LANs filtern lassen

@Korrupt bitte pass mit solchen Sätzen auf:
Zitat:
Wenn in ein paar Jahren jeder Student seine heimische Musiksammlung auf ein paar hundert Gigabyte Flash in der Hosentasche stecken hat, bleibt der RIAA nach ihrer bisherigen Logik nicht mehr viel mehr übrig, als Leibesvisitationen vor dem Betreten des Campus zu fordern.
Das bringt die nur auf dumme Ideen
Alt 02. 05. 2006, 11:48 C_A_T is offline Mit Zitat antworten #2
Bewa
Pädagogisch wertvoll!
 
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 987
Re: Filesharing auf dem Campus: RIAA will Hochschul-LANs filtern lassen

War da nicht mal was, dass die Betreiber von Mail-Diensten den Behörden eine Abhörschnittstelle geben müssen?
Kommt vielleicht etwas, dass die Betreiber von Internet-Zugängen der MI eine Abhörschnittstelle geben müssen?

Bravo, welch genialer Einfall. Man ziehe ein Lexikon zu rate:

Ver-schlüs-se-lung
Unkenntlich machen von Daten, niemand weiss, was es ist.

Lach-haft
Das Vorhaben der MI.

Sinn-los
siehe oben.

Und ich möchte mal wissen, welches Kraut man in welchen Mengen wie konsumieren muss, um derart kreative geistige Ergüsse von sich geben zu können.
Alt 02. 05. 2006, 12:27 Bewa is offline Mit Zitat antworten #3
Toady
Mitglied
 
Benutzerbild von Toady
 
Registrierungsdatum: Jul 2003
Beiträge: 5.221
Re: Filesharing auf dem Campus: RIAA will Hochschul-LANs filtern lassen

Zitat:
Zitat von Bewa 
War da nicht mal was, dass die Betreiber von Mail-Diensten den Behörden eine Abhörschnittstelle geben müssen?
Ja, da war und ist so eine UrbanLegend im Umlauf, die allerdings meist grundsätzlich falsch verstanden wird.
eMails dürfen nach wie vor nur nach einem Beschluß nach §§ 100a ff. StPO inhaltlich überprüft werden, dort kann man auch die Voraussetzungen nachlesen.

Neu ist seit 1.1.2005 lediglich, dass solche überwachten eMails über standardisierte Schnittstellen zu den Bedarfsträgern verschöüsselt übertragn werden müssen, statt wie vorher unverschlüsselt und nicht-standardisiert.

Zitat:
Kommt vielleicht etwas, dass die Betreiber von Internet-Zugängen der MI eine Abhörschnittstelle geben müssen?
Sicher nicht, auch wenn die RIAA soetwas sicher gerne sähe (wobei - das wäre wirklich ein bissel viel zu überwachen, da müssten ne Menge 1-Dollar-Jobber eingestellt werden...).

Zitat:
Und ich möchte mal wissen, welches Kraut man in welchen Mengen wie konsumieren muss, um derart kreative geistige Ergüsse von sich geben zu können.
Na, siehs positiv:
Diese Vorschläge sind doch immer für nen Lacher gut
Alt 02. 05. 2006, 12:36 Toady is offline Mit Zitat antworten #4
Virtue
 
Beiträge: n/a
Thumbs down Re: Filesharing auf dem Campus: RIAA will Hochschul-LANs filtern lassen

Zitat:
Zitat von Wikipedia 
Unter einer Paranoia (paránoia, griechisch für parà = neben, daneben und noûs = Verstand) versteht man im Allgemeinen einen Verfolgungswahn. Der Verfolgungswahn ist keine eigenständige Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom verschiedener Erkrankungen (z. B. Neurose, Psychose, Alkoholdelir).

Bereits Sigmund Freud beschäftigte sich mit der Paranoia. Früher wurden mit Paranoia eine allgemeine Geistesstörung oder die Paraphrenie (paranoide Verlaufsform der Schizophrenie) bezeichnet. Eine unter Paranoia leidende Person wird oft "Paranoiker" genannt.

(...) Der Patient hat das Gefühl verfolgt zu werden. Ein paranoider Mensch glaubt oft, dass andere beabsichtigen, ihn zu schädigen, zu betrügen oder auch zu töten. Oft kann er dafür auch "Beweise" präsentieren, die für ihn völlig überzeugend scheinen, für Außenstehende dagegen überhaupt nichts besagen. Diese Überzeugungen sind wahnhaft. Der Patient ist durch nichts von ihnen abzubringen, rationale Argumente und Überzeugungsversuche von Außenstehenden haben keinen Erfolg.

Da der Verfolgungswahn lediglich ein Symptom einer Grunderkrankung darstellt, kann er nur im Kontext dieser Erkrankung therapiert werden.

Gruss

Virtue
Alt 02. 05. 2006, 13:11 Mit Zitat antworten #5
phlip2102
Mit Glied
 
Benutzerbild von phlip2102
 
Registrierungsdatum: Jan 2006
Ort: Landsberg am Lech
Beiträge: 93
Re: Filesharing auf dem Campus: RIAA will Hochschul-LANs filtern lassen

ähm sry dir muss da ein Fehler unterlaufen sein, das heiß April Scherz und nicht 2 Mai Scherz oda sit das kein Witzt? ALso ich hab wo ichs gelesen hab shcön laut lachen müssen...
Alt 02. 05. 2006, 14:48 phlip2102 is offline Mit Zitat antworten #6
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