Den "Alternativen Medienpreis" erhielt die Kampagne Fairsharing.de, welche sich für die Legalisierung von Tauschbörse und die Einführung einer sogenannten Kultur-Flatrate einsetzt, deren Einnahmen an die Ersteller der getauschten Medien fließen sollen. Die Presseresonanz ist interessant: die dpa spielt in ihrer Pressemitteilung die Kampagne erstaunlich herunter.

"Die Kampagne "Fairsharing" in Berlin bemüht sich um eine legale Lösung für Musik- oder Filmtauschbörsen im Internet."
17 dürre Worte war der Presseagentur die Kampagne wert, die dem weiteren Preisträger "DieSeher" im Gegensatz dazu einen ganzen Absatz widmete und selbst Platz für Filmpannen wie die "wackelnden Schaumstoffelsen" fand, welche die Filmkritiker von "DieSeher" suchen und archivieren.
Allenfalls in dieser gekürzten Fassung wird es die Fairsharing-Kampagne wohl in die Mainstreammedien schaffen, wie Eselkult wohl zurecht befürchtet. Im Netz liegt indessen die attac-Pressemitteilung vorn: eine kurze Google News-Suche fördert immerhin doppelt so viele Übernahmen der Attac-Mitteilung zutage als solche der dpa-Meldung.
Wenngleich die Tendenz bei den Mainstream-Angeboten deutlich wird - während sich web.de und n24 im scheintotschweigen der Fairsharing-Ehrung versuchen

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