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16. 05. 2006, 18:09 #1
Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Möchte euch bitten diesen Kurzfilm anzusehen: Es war die beste Zeit und zugleich die schlimmste gesprochen von Dana Scully - von Akte-X
"Google ist überall: Google Mail, Google News oder Google Earth sind nur die bekanntesten der vielen Dienste des Unternehmens, dessen offizielles Ziel lautet, "die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen". Der Kurzfilm Google Epic 2015 beschäftigt sich mit der wachsenden Medienmacht des Unternehmens und entwickelt ein glaubhaftes Zukunftsszenario.
Welche Konsequenzen könnte die zunehmende Konzentration der Medienmacht im Internet auf wenige Unternehmen wie Google und Microsoft bedeuten? Wie werden Blogs die Medienlandschaft verändern? Und was haben die klassischen Medien - die traditionell vierte Macht im Staat - der Internetrevolution künftig entgegenzusetzen?"
Indem Video wird die Entwicklung der Vergangenheit vom Jahr 2015 beschrieben. Also nicht wundern.
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Das in dem Film beschriebene Zukunftsszenario scheint ganz und garnicht so übertrieben wenn man die folgenden Tatsachen bedenkt (nachdem man den Film angeschaut hat) und bei jedem Punkt selbstständig weiterdenkt:
1. Google, das Miliarden Unternehmen an der Börsre, hat vor einem Jahr damit angefangen die gesamte Weltliteratur zu archivieren und hat vor die größte Biblothek der Welt, online zu eröffnen.
2. Das Internet wächst mit einem ernormen Tempo und breitet sich zusehends aus. Schon heute, nach 6 Jähriger komerzieller Verbreitung, ist das Internet aus dem Leben vieler Leute nicht mehr weckzudenken. Und der Einfluss des Internets nimmt exponentiell zu!
In wenigen Jahren wird das Internet überall und für Jederman kostenlos verfügbar sein, genau wie DVB-T das überall Fernsehen.
In San Fransisco wird das sehr bald realität. Zusammen mit dem Internetprovider Earthlink will Google kostenlos, high-speed wireless Internet anbieten. (wer mehr volumen verbraucht, wie durch viele downloads, muss zahlen). Hier bitte in Bezug auf das Video weiterdenken
3. Das Entstehen von sozialen Gemeinschaftstrukturen im I-net ist wohl an einigen vorbeigegangen. Vieleicht weil es diese erst seit kurzem gibt. Vielleicht sind aber manche schon teil davon. Jedenfalls meine ich das:
"Social Software" also soziale Dienste und Anwendungen, verändern derzeitig das Web gewaltig. Ein dichtes Geflecht von Komunikations und Informationsmöglichkeiten, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, wächst heran, sozusagen ein "Netz" im Netz. Menschen teilen darin Faktenwissen, Expertentipps, Fotosammlungen, Musikvorlieben......
Diese neuen Netzwerke stehen für jeden offen, bringen echten Nutzen und bieten genug speicherplatz um die persönlichen Interessen zu veröffentlichen und zu vernetzen. Wie aus Puzzelteilen, entsteht so aus dem inhalt vieler Einzeluser ein großes ganzes. Auch hier Weiter-denken Zb:
Flickr.com (Foto-Spielwiese), ist das derzeit am schnellsten wachsende Social network im Web. Die Comunity zählt 7.000 Zugriffe pro Minute und umfasst ca 400.000 aktive mitglieder.
MySpace.com (Freundschafts-Dienst) ist ein soziales Netzwerk mit mehr als 50 Milionen loyalen mitgliedern. MySpace war der Meistgesuchteste Suchbegriff im Jahr 2005 bei Google.
netvibes.com,de.43things.com sind weitere Seiten aufdenen Menschen ihr privatleben im Internet veröffentlichen.
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Wie ist eure Vision über den zukünftigen Einfluss des stets wachsenden Informations- und Kommunikationsmedium Internet auf das Leben des westlichen Menschens?
Manche werden sich das im video beschriebene Szenario nicht vorstellen können, da für sie das Internet erst seit 5 jahren gibt. Aber wenn man die Bedeutung des Internets in diesen 5 Jahren betrachtet, kann man sich kaum vorstellen was das Internet für einen Einfluss in 10 Jahren auf das Leben haben wird.
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16. 05. 2006, 18:32 #2Mitglied
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Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Dass das Inet in absehbarer Zeit kostenlos nutzbar sein wird bezweifle ich stark. Wenn das so wäre würden die Telekomunikationsfirmen alle pleite gehen.
Aber hoffentlich werden freie kostenlose Bürgernetze mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.
Was ich mich aber stark frage, ist wie die ganzen ältern Leute die mit PCs nie was am Hut hatten und auch nie haben werden, in so einer Welt (die in einer ähnlichen Form sicher kommen wird) zurechtkommen sollen.
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16. 05. 2006, 18:44 #3Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Nur zu diesem Argument. Später werde ich sicher an diesem spannenden Thema teilnehmen.
Zitat von FATony

Die Alten müssen ja nicht notwendigerweise das ganze Angebot wahrnehmen. Gib ihnen einen kleinen Kasten mit Knöpfen und sie können sich das auswählen, was ihnen gefällt.
So werden also auch die Alten erreicht. Im Übrigen können die jetzigen 60-jährigen ganz gut mit dem Netz umgehen und sie lernen mit der Entwicklung mit. Insofern wird die Entwicklung in der Tat die ganze Gesellschaft erfassen.
Der Rebell
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16. 05. 2006, 19:14 #4
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Was verstehst Du unter älteren Leuten?
Zitat von FATony
Ich kenn genug jüngere die auch mit PC´s nicht können/wollen.______________________ Leben und leben lassen Mein Weg ist ein Ziel * MfG vom TR4 *
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16. 05. 2006, 19:23 #5
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Die Matrix lässt grüssen
Aber ich halte es tatsächlich für möglich, das in den nächsten Jahren das Internet ein kostenloser Service wird. Denken wir daran, dass Google sich mit Werbeeinnahmen finanziert und tatsächlich noch ein gewaltiges Potenzial vorhanden ist wie von Jahr zu Jahr bessere Gewinne beweisen. Ausserdem ist es einmalig in der Menschheitsgeschichte, dass ein Unternehmen mit so wenigen Mitarbeitern und so wenig Aufwand wie Google die ganze Welt erreicht.
Ich gehe sogar noch weiter: Ich halte es für möglich, dass in einer nahen Zukunft sogar die Ausrüstung (sprich Rechner, Monitor, Peripherie etc) gratis zur Verfügung gestellt wird. Es gibt schon Firmen, die das tun, um ihre Mitarbeiter besser zu binden. Nehmen wir an die Wirtschaft entdeckt wie ungeheuer werbewirksam ein während des Bootens präsentiertes Bild sein kann, das sie möglicherweise sogar je nach den Gewohnheiten des Users verändern können indem sie die besuchten Sites analysieren...
Noch mal eins drauf: auch wenn es unwahrscheinlich ist, könnte sogar ein staat beschliessen, seine Bürger gratis mit Systemen auszustatten. Man stelle sich die gesparten Verwaltungskosten vor, wenn jeder Bürger seine Steuern und anderen offiziellen Vorgänge übers Netz nicht nur abwickeln kann sondern sogar dazu verpflichtet ist... Man stelle sich die Erleichterung für die Polizei vor, wenn sie Täterprofile direkt mit Daten aus dem Netz abgleichen kann... Und schon sind wir wieder ein Stück näher zu Orwells 1984 gerückt.
edit: Gehöhrt die Diskussion so interessant sie auch sein mag, nicht eher ins off topic?
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16. 05. 2006, 19:35 #6Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Aber nicht doch. Endlich mal ein Thema, das man zur zweiten Forenüberschrift zählen kann.edit: Gehöhrt die Diskussion so interessant sie auch sein mag, nicht eher ins off topic?
Der Rebell
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16. 05. 2006, 19:52 #7Mitglied
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Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Du hast recht, es sind nicht zwangsläufig ältere Menschen die Mit PCs nicht klarkommen. Nach meinen persöhnlichen Erfahrungen ist bei der Generation 50+ die Bereitschaft sich mit neuen Medien auseinanderzusetzen allerdings geringer.
Zitat von TR4
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16. 05. 2006, 21:34 #8
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
sehr interresnt. glaube das szenario kommt so ungefähr hin.
Das Internet lässt mit dem Auto vergleichen.
Niemand glaube das es die welt revolutiert, aber es ist passiert.
Wer internet hat muss nicht aus dem haus gehen.
Man kann sich einkäufe per Skype vom örtlichem Supermarkt bestellen,
Seinen kontostand abrufen und ggf. überweisungen tätigen,
Nichtmal zeitung lesen muss man weil man alles aus dem Internet bekommt.
Aber man muss auch bedenken welches missbruachspotential das internet hat.
Propaganda, die man nicht unterbinden kann, Kontrolle, der durchsichtige Bürger.
Die Menschen sollten aufpassen in was sich das Internet entwickelt.
mfg
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16. 05. 2006, 23:08 #9
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Ich habe Suchmaschinen kommen und gehen sehen, es kommt immer darauf an, wie sich Google entwickeln wird.
Einmal war fast die Grenze erreicht und zwar als man nur noch kommerzielle Seiten fand in den ersten Startseiten und diese oft 30 Mal hintereinander.
Zu dieser Zeit waren Suchmaschinen wie Yahoo & Alta Vista immer noch auf ihrem alten Schema, hatten nichts gelernt von Google, so konnte Google bequem den Suchdienst verbessern und hielt seine Nutzer fest.
Auch Google könnte wieder Abstürzen und jemand Anderes setzt sich an die Spitze, wer weiss was da noch alles kommt.
Stimme den Film nicht zu mit seiner Sichtweise für die Zukunft, für mich ist das ziemlich Unwahrscheinlich.
Andrax+...Von Mensch zu Mensch...+
+...Mit Respekt und ohne Vorurteile...+
+...Das ist meine eigene persönliche Meinung zu dem Thema...+
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16. 05. 2006, 23:24 #10Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
@ Andrax
es muß ja nicht Google heißen. Der Name ist egal. Aber die Entwicklung kann durchaus so gehen.
Es geht um die Übernahme der Informationssysteme und damit um die Beherrschung der Information; insbesondere die Beherrschung der Informationsinhalte.
Befinden sie sich in der Hand eines Konzerns, ist eine öffentliche Kontrolle nicht mehr möglich.
Der Rebell
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17. 05. 2006, 00:36 #11Mitglied
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Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Nun ich sehe die Gefahr für mich selbst gering.
Google kann Suchanfragen (web, bilder, google earth) meiner IP zuordnen - die sich ständig ändert
wer Google Toolbar, DesktopSearch etc verwendet ist selbst schuld ("es stammt nicht von gator sondern von google also ist es toll")
Das das Internet kostenlos wird durch Werbung wäre interessant - da man werbung ja recht problemlos blcoken kann - weshalb ich auch kaum mehr tV schaue, wegen der ganzen "plings" Programmhinweise, "quiz"-shows usw - und da kann man sie eben nicht blocken
wa sganz anderes: kann man diese flash-Animation Speichern? hätte sie gerne auf HD
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17. 05. 2006, 01:07 #12Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Es ist uninteressant, ob Du ein bstimmtes Angebot anschaust oder nicht. Wenn Du es nicht anschaust, gehört das auch zu Deinem Persönlichkeitsprofil, das man auswerten kann.
Zitat von dobo

Wichtig bei einem solchen Big-Brother-System ist allein das Persönlichkeitsprofil und das kann man dadurch ermitteln, daß man sowohl die Konsum-Präferenzen als auch die Konsumverweigerungen ermittelt.
Einem solchen System kann man nur ausweichen, indem man es nicht benutzt. Keine Sendungen, kein Einkaufen, keine Zeitungen ... einfach nichts über das Internet; auch keine Forenbesuche.
Der Rebell
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17. 05. 2006, 01:18 #13Mitglied
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Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Grundsätzlich hättest du recht - wenn alle angebote im Netz zentral überwacht würden - jedoch kann google weder meinen login hier noch die sucheaufrufe vor der letzten Neueinwahl abgleichen - das Profil besteht ausschließlich aus den letzten paar Informationen, dafür 100e und 1000e blöcke davon - und ohne eben genannte angebote ist es google (oder sonst wem ) eben nicht möglich, mich zu verfolgen
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17. 05. 2006, 01:31 #14Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
@ dobo,
noch nicht .... noch nicht ...
technisch geht es. Das ist nur eine Frage, wieviel 1000de Petabyte man zur Verfügung hat.
Es ist technisch möglich außerhalb von Gulli sämtliche Pakete zu analysieren und einem User zuzuordnen. Man kann technisch Deine sämtlichen Postings verfolgen und zusammensetzen. Dazu braucht man noch nichtmal in die Datenbank von Gulli reinzuschauen. Und es ist technisch möglich, das Haus zu identifizieren, aus dem diese Pakete gesendet werden.
Der Rebell
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17. 05. 2006, 02:08 #15Mitglied
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Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Das der Datenverkehr theoretisch abgefangen und analysiert werden kann ist klar - aber die Resourcen dazu haben allerhöhstens CIA und NSA.
Aber wie soll das mit zurückverfolgen zum Haus funktionieren?
das intrnet geht bis zum Provider, der Provider bis zum Einwahlknoten und erst der zum Haus, oder ?!
klar der ISP kann (wenn er logt) die IP zuordnen, aber den Ort technisch herauszufinden?!
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17. 05. 2006, 02:10 #16Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Genau.
Und wenn alles in einer Hand ist, haben sie Dich.
Der Rebell
P.S. Die Ressoucen sind kein Problem. Vor 5 Jahren hätte sich auch keiner träumen lassen, was heute für Ressourcen gefahren werden. Es dürfte dann auch viel preiswertere und größere Ressourcen geben. Die Masse machts. Denk nur mal an die Kreditkarten. Da können die Firmen auch heute schon eine Menge über das Kaufverhalten rausbekommen, wenn sie wollen. 2015 gibt es sowieso nur noch Karten.
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17. 05. 2006, 11:30 #17
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Und schon wieder dieses Video, das ja alle so toll finden und dass ja so realistisch ist.
Abgesehen davon, dass man das kaum Video nennen kann (sondern eher Hörbuch mit begleitendem Diavortrag), sind auch viele Fehlprognosen enthalten. Den WiFiPod gibt's z.B. immer noch nicht.

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17. 05. 2006, 11:56 #18Der RebellGast
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Auf die Details muß man auch nicht eingehen. Ob es dieses oder jenes gibt oder nicht, ist ziemlich unwichtig.
Zitat von klotzi
Interessant sind die Überlegungen schon; sie berücksichtigen aber nicht die denkbaren Abwehrstrategien.
Und damit kommen wir zur Generalkritik an dem Video.
Klar ist, daß so ziemlich alle beschriebenen Features technisch möglich sind. Und es ist auch technisch denkbar, daß die Informationen zentral ausgewertet und abgeglichen werden können und zum Nutzen einer fiktiven WEB-Macht eingesetzt werden können.
Völlig unbeachtet bleibt bei dieser Horrorvision, daß es immer noch die Gegenmacht des Gesetzgebers gibt und daß es gesellschaftliche Kräfte gibt, die durch ein solches System benachteiligt würden und dagegen wirken würden.
Zum Beispiel: Gesetze gegen eine Monopolbildung oder gegen eine marktbeherrschende Stellung eines Unternehmens (siehe MS-Urteile). Datenschutzgesetze gegen eine Speicherung und Auswertung von Verbindungsdaten. Verbot übergreifender Marktaktivitäten in einer Hand: TV, Telefon, sonstige Medien, Bankdienste, Bestelldienste, etc etc. Man könnte schlicht untersagen, daß alle im Video genannten Features in einer Hand gebündelt werden dürfen.
Ich habe keinen Zweifel, daß eine derartige Machtansammlung unterbunden würde allein schon deswegen, weil die wirtschaftlichen Aktivitäten anderer Unternehmen dadurch unmöglich gemacht würden. Und die würden sich rechtzeitig wehren.
Es ist eben eine Horrorvision, mehr nicht.
Der Rebell
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17. 05. 2006, 20:13 #19
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
Da war ich aber Rücksichtsvoller
Zitat von Der Rebell

Andrax+...Von Mensch zu Mensch...+
+...Mit Respekt und ohne Vorurteile...+
+...Das ist meine eigene persönliche Meinung zu dem Thema...+
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18. 05. 2006, 08:31 #20
Re: Kurzfilm Google Epic 2015: Erfolgsstory oder Internethorror
FAKTEN FAKTEN FAKTEN ganz unabhängig! - dibts doch so eine TV-Show mit dem gleichen Namen oder?
Fakt 4 bitte Lesen (FATony), und alle anderen zweifeler
Also hier einige Fakten. Erklären und in Zusammenhang bringen muss ich sie glaube ich nicht. Jeder kann seinen Teil denken.
Fakt1:
Quelle: http://www.telekom-presse.at/
Blogs, Games und Google
Podcasting, Online-Musikservices und neue Formen der Werbung setzten im vergangenen Jahr neue Impulse und trieben die Digitalisierung des Alltags voran.
Die Medienbranche stand 2005 im Zeichen des digitalen Lifestyles, der immer mehr die Art und Weise prägt wie Menschen Information und Unterhaltung konsumieren. Weblogs oder Blogs feierten im vergangenen Jahr den großen Durchbruch und in ihrem Windschatten auch Podcasting. Im Laufe des Jahres kamen Blogs und Podcasts nicht nur bei Usern, sondern auch bei Unternehmen immer besser an. Auch Games haben sich im Laufe des Jahres als einflussreiches neues Medium etabliert, wie das steigende Interesse der Werbung an PC- und Konsolenspielen beweist. 2005 war aber auch das Jahr von Google. Der Online-Gigant sorgte an der Börse für ein Feuerwerk und bei der Konkurrenz für verschärften Wettbewerb.
Renaissance des Radios
Jede Sekunde wird im Internet ein neuer Blog eingerichtet, meldete die Blog-Suchmaschine Technorati im August. Im Laufe Laufe des Jahres glaubten auch Unternehmen und die PR-Branche die "Macht der Blogs als Meinungsmacher" entdeckt zu haben.
Fernsehen war 2005 nicht mehr das, was es einmal war. Dafür stieg Google 2005 zum wertvollsten Medienunternehmen der Welt auf, mit Scholar hat das Unternehmen ein umstrittenes Jahrhundertprojekt zur Digitalisierung grosser Bibliotheken gestartet, die Desktop-Suche durchwühlt die Festplatten und Google-Earth bietet den Blick aus der Vogelpersepktive. Wie kein anderes Unternehmen steht Google für die zunehmende Digitalisierung des Alltages.
Gewinner 2005: Google
Google steigt 2005 zum wertvollsten Medienunternehmen der Welt auf. Der Wert des Internetunternehmens hat sich seit dem IPO im Vorjahr von 85 Dollar auf über 400 Dollar je Aktie vervielfacht. Gleichzeitig weitet das Unternehmen seine Services offensiv aus, was den Druck auf Mitbewerber wie Yahoo und Microsofts MSN erhöht. Vor allem die Konkurrenz zu Microsoft hat sich im vergangenen Jahr verschärft. Der Softwaregigant hat das Web als Spielwiese der Zukunft entdeckt und geht nun offensiv daran, dort Fuß zu fassen. Auch die Online-Werbung, Hauptgeschäft von Google, hat es Microsoft angetan. Mit einer eigenen Suchmaschinen-Technologie und eigener Keyword-Werbung wildert Microsoft im Revier von Google.
Digitalisierung des Alltags
Die bunte Suchmaschine weitet aber ebenfalls die Angebote und Services aus: Mit Base setzt Google zum Sprung in den Anzeigenmarkt an, mit Scholar hat das Unternehmen ein umstrittenes Jahrhundertprojekt zur Digitalisierung großer Bibliotheken gestartet, mobile Anwendungen bringen Google aufs Handy, die Desktop-Suche durchwühlt die Festplatten und Earth bietet den Blick aus der Vogelpersepktive. Wie kein anderes Unternehmen steht Google für die zunehmende Digitalisierung des Alltages. Dank Unternehmen wie Google, Apple & Co ist der digitale Lifestyle 2005 auch in Europa immer populärer geworden.
Fakt2:
urQuelle: http://www.thestreet.com/
Bündnis zwischen Google und Apple?
Meldung vom 15.08.2005
Ein Gerücht über eine Kooperation von Google und Apple im Online-Musik-Bereich lässt die Apple-Aktien in Traumhöhen klettern.
Letzten Freitag schloss die Apple-Aktie an der US-Börse mit 46,1 US-Dollar. Damit befinden sich die Apple-Papiere nicht nur in einem Allzeithoch, sondern konnten gegenüber dem Vortag um fast fünf Prozent zulegen. Wie TheStreet.com [1] berichtet, ist der rasante Anstieg unter anderem einem neuen Gerücht zu verdanken. Es kolportiert, dass Google Apples Musik-Download-Dienst iTunes auf seinen Seiten integrieren möchte. «Google wird iTunes auf irgendeine Art auf seiner Plattform anbieten», so ein Börsenfachmann gegenüber der Zeitung. Apple und Google selbst haben sich zu dem Gerücht nicht geäussert. (sz)
Fakt3:
Gesamter Artikel über podcasts: http://www.ndrtv.de/ratgebertechnik/...odcasting.html
Poadcasts können mit Mobile PC’s und beispielsweise mit dem iPod überall heruntergeladen werden.
Fakt4:
Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22454/1.html
Ein Spionagenetz für San Francisco
San Francisco soll ein stadtweites, zumindest teilweise kostenloses WLAN bekommen - betrieben von der Suchmaschine Google in Zusammenarbeit mit dem großen US-Internetprovider [extern] Earthlink. Finanzieren will Google dieses Großprojekt über personalisierte, standortspezifische Werbung. Zu diesem Zweck will die Suchmaschinenfirma die Standortdaten ihrer WLAN-Nutzer ermitteln und sie mit standortspezifischen Werbeanzeigen etwa von Restaurants oder Buchläden versorgen. Anschließend sollen die Nutzerdaten für 180 Tage abgespeichert werden. Datenschützer erheben schwere [extern] Bedenken. Unterdessen verstärkt die mächtige US-Telekommunikationsbranche massiv ihre Lobbyarbeit gegen kostengünstige kommunale WLANs - mit Erfolg. Selbst die Stadtverwaltung von New Orleans muss derzeit um ihr "Notfall-WLAN" bangen.
Gesamten Artikel unter dem obigen Link bitte lesen
Fakt 5
Alle Quellen: alle Quellen
Microsoft-Chef verbietet seinen Söhnen Google und iPods
Fakt 6
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,kull1/kultur/artikel/628/73555/
Podcast-Kongress -Internetrevolution in Nadelstreifen von Karstadt
Die Avantgarde schläft immer traumlos: Erstmals trafen sich deutsche Podcaster auf einem Individual-Radio-Kongress.
Von Steffen Kraft
Es ist ein verrücktes Bild: Die Kinder der Internetrevolution sitzen im Königssaal und tragen Nadelstreifenanzüge von Karstadt. Am Freitag trafen sich in der Bayerischen Staatsoper erstmals die deutschen Macher eines erwartungsvoll beobachteten Internet-Phänomens: Podcasts. Die abonnierbaren Radioshows aus dem Netz sollen einen Wunsch erfüllen, der seit Erfindung des Radios besteht: den Wunsch, den von anderen Medien ignorierten Menschen, den Macht- und Kraftlosen, den Randständigen und Zurückgezogenen, den Frustrierten und Unfokussierten eine Stimme zu geben.
Praktisch geht das so: Jeder, der will und sich Computer und Mikrofon leisten kann, produziert in seinem Wohnzimmer eine Radiosendung und stellt sie als Klangdatei ins Internet. Der deutsche Podcastclub schätzt, dass sich im beliebtesten Portal ¸¸iTunes", dem Musik-Store von Apple, mittlerweile über 500 deutschsprachige Shows finden. Tendenz: steigend. Laut einer Prognose der amerikanischen Reichweiten-Agentur Bridge Ratings soll sich die Zahl der Podcast-Hörer in den USA von circa 4,5 Millionen im Jahr 2005 auf 9,3 Millionen im Jahr 2006 mehr als verdoppeln. Podcast-Hörer schätzen vor allem, dass sie - anders als beim normalen Radio - unabhängig bleiben.
den gesamten Artikel unter: http://www.sueddeutsche.de/,kull1/kultur/artikel/628/73555/
Farzit in Bezug auf den Apple Film: 1. "jeder wird zum Teil einer neuen Medienquelle" 2. Tageszeitungen, Radio werden unsympatischer.
Weitere Quellen und Fakten:
Ich - der Sender
Potenzial des Podcasts
www.podcast-kongress.de
Video-Podcast an die WerbefrontGeändert von Marcus Antonius (18. 05. 2006 um 08:48 Uhr)
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