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kesrith
...gegen alle Flaggen!
 
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Registrierungsdatum: Feb 2004
Beiträge: 1.566
Re: Flucht (ein Gedicht)

...trotzdem, von Dir hätte ich mir ein differenzierteres u. konstruktiveres Statement gewünscht - gerade auf Grund des von Dir (&Kollegen) vertretenen Anspruch's im Politforum.

Gruss...
kesrith
Alt 13. 06. 2006, 19:41 kesrith is offline Mit Zitat antworten #26
Der Rebell
ehemaliger ex-ex
 
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Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.464
Re: Flucht (ein Gedicht)

Zitat:
....ein differenzierteres u. konstruktiveres Statement....

Ich würde sagen, daß das im vorliegenden Fall unmöglich ist.

Ich bin hier auch eigentlich nur zufällig reingerutscht und haben mich gleich heftig erschreckt. Deswegen die Reaktion.
Alt 13. 06. 2006, 19:54 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #27
pacino
...obercool & neunmalklug
 
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Registrierungsdatum: Jan 2006
Ort: im Äther
Beiträge: 219
Re: Flucht (ein Gedicht)

haha ok,
ich musste beim durchlesen der antworten diesmal wirklich ein paar mal kräftig lachen. (alternativ einfach seine albträume zu papier bringen, bevor man sie mit dem psychiater besprochen hat ^^)
also, an den threadstarter: dieses gedicht hat mir etwas besser gefallen als das vorige, nämlich "der mensch" wenn ich mich recht erinnere. bei der kritik kann ich mich egtl meinen vorrednern anschließen.
ich würd es aber gerne sehen wenn du, I.Kant, dich nochmal im zugehörigen thread zu deinem anderen gedicht äußerst. denn was du wirklich damit sagen möchtest würden wir alle noch immer gerne erfahren.
Alt 18. 06. 2006, 23:07 pacino is offline Mit Zitat antworten #28
I.Kant
Mitglied
(Threadstarter)
 
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 35
Re: Flucht (ein Gedicht)

Hallo,

Bin aus einer Paris zurück und konnte deswegen nicht antworten! Also wo soll ich bloß anfangen?
Erstmal freu ich mich wirklich auf die Antworten.
1) Ich weiß, dass meine Gedichte sehr abstrakt sind, daher wird der Zugang zum Inhalt und zur Intention für den Leser erheblich erschwert! Ich muss aber sagen, dass die Gedichte nicht an bestimmte Leser gerichtet sind. Ich schreibe sie mehr für mich in einem Heft als Erinnerung. Ich wollte bloß wissen wie sie bei anderen Leuten ankommen, deswegen stellte ich sie hier rein, aber naja.
2) nun zum Gedicht, mit einer Wortfeld analyse lässt sich das Gedicht (sehr viele andere ebenso) sehr leicht entschlüsseln:
Wie der Titel schon sagt, handelt es sich um eine Flucht (wohlmöglich vor einem Ort oder einer aussichtslosen Situation)
1. Strophe: Es handelt sich naja um eine sehr hässliche Sache, die hier beschrieben wird, durch das "bist du" wird etwas oder jemand angesprochen, in der zweiten Zeile wird deutlich, dass dieses "du" Natur verkleinert (fast sogar auslöscht), dieses "du" macht die Natur seinesgleichen. Dadurch wird (für mich) ganz klar, dass es sich hierbei nur um die Großstadt handeln kann! Die dritte Zeile gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die zweite Strophe, sogar ein Funken Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation.
2. Strophe: Plöztlich ein überraschender perspektivenwechsel. Jeder erkennt hier, dass nun die Natur von ihrer schönsten Seite beschrieben wird, harmonischer kann es nun wirklich nicht beschrieben werden! Durch die Beschreibung, wird deutlich wie sich die psychische Situation des Beschreibers verbessert. Wohlmöglich fühlt sich der Leser nun auch besser (zumindest besser als in der ersten Strophe), dadurch wird die epische Distanz verringert.
3.Strophe: Die Wende geschieht hier: Auch hier in der Natur (von der zweiten Strophe), werden negative Seiten erkannt, nämlich das Blut, das Leiden und der Tot. Verblüffung entsteht beim Leser, der diese Situation nicht versteht! Diese Beschreibung, die eine Zerstörung beschreibt entsteht durch eine neue Sichtweise (die in mir ebenso statt fand). Ich sah zu dem Zeitpunkt die Natur, nicht mehr sowie man sie normalerweise sieht. Ich sah sie mehr durch die Sicht der Evolutionstheorie. Durch dieses neue Sichtweise (das Recht des stärkeren usw. usw.) wird das Bild der schönen Natur für mich zerstört. Daher die vierte Strophe, man kann nichts mehr als schön empfinden, weder die große, enge und dreckige Stadt (die der Mensch mit Vernunft und Verstand baut), noch die Natur, die in alten Epochen (wie Romantik) als Fluchtsort benutzt wurde. Man kann nichts mehr als schön empfinden, weil die Vernunft blockiert. Dieses Hinführen der Vernunft (aus der letzten Zeile), naja zuerst die Befreiung aus der Unfreiheit durch das Mittelalter durch die Aufklärung und nun kann ich die Natur nicht mehr als schön empfinden.

Aus dem Gedicht lässt sich noch mehr rausholen. Leute, die kritisieren, aus welchem Grund auch immer, sollen dies bitte auf einer sachlichen Ebene machen, für Kritik bin ich offen, aber für Aussagen wie scheiße, strukturlos oder sonstiges hab ich kein Bock.

Mit freundlichen Grüßen

I.Kant

PS.: Zu Grammatik und Rechtschreibfehler, kann ich nur sagen, dass ich seit 4 Jahren in der Republik lebe....
Alt 20. 06. 2006, 00:04 I.Kant is offline Mit Zitat antworten #29
Glen Runciter
- deadhead -
 
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Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 909
Re: Flucht (ein Gedicht)

Zitat:
Zitat von I.Kant 
Aus dem Gedicht lässt sich noch mehr rausholen. Leute, die kritisieren, aus welchem Grund auch immer, sollen dies bitte auf einer sachlichen Ebene machen, für Kritik bin ich offen, aber für Aussagen wie scheiße, strukturlos oder sonstiges hab ich kein Bock.
Wie soll man denn bitte schön zu Gedichten die so inhaltslos sind wie deine, eine sinnvolle Kritkik schreiben? Du belästigst uns hier mit deinen Wortabfällen. Insgeheim glaube ich sowieso das Ganze ist eine einzige große Verarschung deinerseits. Was erwartest du? Aus dir wird nunmal kein neuer Rimbaud. Du bist völlig talentfrei. Nur weil einer meint er müsste seine pubertären Absonderung hier reinstellen muss man ihn nicht auch noch verteidigen wie manche es tun. Ich habe schon oft gesagt, es freut mich für jeden der schreibt. Das finde ich super. Nur sollte man das besser für sich tun und nicht auch noch Lob für etwas einfordern, dass nicht im Mindesten lobenswert ist. Und wenn man nicht mit Kritik umgehen kann schon zweimal nicht.
Und wenn du schon vom Expressionismus fasselst hier mal ein Gedicht von Trakl. Mit dem schönen Wörtchen expressionistisch kann man zwar so einiges schön reden, aber eben nicht alles.

Wo du gehst wird Herbst und Abend,
Blaues Wild, das unter Bäumen tönt,
Einsamer Weiher am Abend.

Leise der Flug der Vögel tönt,
Die Schwermut über deinen Augenbogen.
Dein schmales Lächeln tönt.

Gott hat deine Lider verbogen.
Sterne suchen nachts, Karfreitagskind,
Deinen Stirnenbogen.

Wie man ganz einfach bemerken kann, transportiert dieses Gedicht eine Stimmung. Was ja eines der Grundmerkmale des Expressionismus ist. Deine "Gedichte" tun das nicht. Du reihst nur Wörter aneinander und hoffst somit eine Stimmung zu erzeugen die du aber nicht ansatzweise im Stande bist zu erzeugen.

Geändert von Glen Runciter (20. 06. 2006 um 08:57 Uhr).
Alt 20. 06. 2006, 08:37 Glen Runciter is offline Mit Zitat antworten #30
DasBoeseUndIch
Master of Java
 
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 453
Re: Flucht (ein Gedicht)

@anden Übermir...da er nur für sich selber schreibt, kann dir egal sein wie Talentfrei er ist.
Und abgesehen davon soviele Werke von ihm wirst du nicht kennen..und kaum ein großer Künstler hat anfsngs(bzw. allgemein) nicht auch mal nen scheißdreck geschrieben, abgesehen davon dass das auslegungssache ist.

Und an I.Kant... erklär uns im anderen Thread mal das Gedicht! "Der Mensch".

Haben uns ja ewig drüber totdiskutiert xD

Daher spare ich mir eine Meinung über dieses, da dinge wie Wortfeldanalyse usw. mir net unbedingt ein Begriff ist....und das mir dann doch zufachlich ist.
Rein vom lesen gefällts mir nicht so!

Aber ich will endlich wissen ob ich bei meiner Interpretation von "Der Mensch" richtig lag.

siehe mein 1. Post im dortigen Thread*g*...

mfg
Andy
Alt 20. 06. 2006, 08:46 DasBoeseUndIch is offline Mit Zitat antworten #31
I.Kant
Mitglied
(Threadstarter)
 
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 35
Re: Flucht (ein Gedicht)

@ Glen Runciter

Ich fordere kein Lob. Ich fordere Kritik, diese gibt mir mehr Ansporn mich zu verbessern. Ich fordere Kritik auf einer sachlichen Ebene (wiederhole mich gerade), damit man darüber diskutieren kann. Ich vermute du hast mein Post nicht zu ende gelesen!

MfG

Kant
Alt 20. 06. 2006, 09:56 I.Kant is offline Mit Zitat antworten #32
Kratos
Angepasster
 
Benutzerbild von Kratos
 
Registrierungsdatum: Feb 2001
Beiträge: 538
Re: Flucht (ein Gedicht)

Eine sachliche Kritik ist in dem Fall wirklich schwierig. Zum einen ist Dein Gedicht nach Ansicht der meisten Leser hier im Forum ziemlich sinnfrei. Außerdem erweckst Du durch Dein ständiges "Mein Gedicht ist so abstrakt, dass Ihr es einfach nicht versteht" den Eindruck, als hieltest Du uns alle für unterbelichtet, was sicherlich auch ein Grund für diese Reaktionen ist.
Ferner solltest Du Dir über den Begriff "abstrakt" und "expressionistisch" einige Gedanken machen. Wie schon ein Vorkritiker erwähnte, sollte man diese Wörter nicht verwenden, um erklären, warum man inhaltsleeres Zeug schreibt. Da wohl einige den Eindruck gewonnen haben, dass Du Dich nur hervortun willst und am liebsten von uns hören möchtest, wie intelligent Du doch bist, schreiben sie Dir kurze und knappe Kritiken, dass sie Dein Gedicht, so wie ich im übrigen auch, eher nichtssagend finden.

Liebe Grüße,

Krat

Geändert von Kratos (21. 06. 2006 um 08:03 Uhr).
Alt 20. 06. 2006, 12:39 Kratos is offline Mit Zitat antworten #33
Glen Runciter
- deadhead -
 
Benutzerbild von Glen Runciter
 
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 909
Re: Flucht (ein Gedicht)

@Kratos
Du triffst die Sache zu 100%
Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.
Alt 20. 06. 2006, 13:06 Glen Runciter is offline Mit Zitat antworten #34
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