Kommentar: IFPI-Chef Kennedy zu eDonkey, Razzien und dem Stand der Desinformation
Dem Spiegel gab IFPI-Chef John Kennedy ein Interview anläßlich der Razzia bei eDonkey-Usern in Deutschland. Und nimmt man wohlwollend an, dass Kennedy zum einen ein rudimentäres technisches Hintergrundwissen besitzt und zum anderen die Debatte um die Krise der Musikindustrie mitverfolgt hat, kann man sich nur noch fragen: wie verzweifelt muss dieser Mann sein? Denn den Kampf gegen die kostenlose Kopie hat die IFPI schon längst verloren.
Dass die freie Kopie sämtlicher digitaler Medien nicht am Ende, sondern vielmehr noch am Anfang ihres Siegeszugs steht, will die IFPI jedoch wider besseres Wissen nicht wahrhaben, und entsprechend werden die Augen vor den kommenden technischen Möglichkeiten verschlossen und im finsteren Keller froh gepfiffen. Anders kann man sich die Statements, die teilweise absurd, teilweise unzutreffend und durch die Bank von bemerkenswerter Ignoranz in Bezug auf die kommenden technischen Entwicklungen geprägt sind, kaum interpretieren. Aber statt der Umschreibungen: Einige der Perlen unter Kennedys Äußerungen nach der eDonkey-Razzia.
"Wir wissen, dass solche Aktionen nicht bei jedem positiv ankommen. Es ist aber auch längst nicht mehr so, dass wir die Reaktion, auf die sie hier anspielen, noch sehr häufig erleben. Sehr oft hören wir stattdessen: Wir verstehen, dass ihr das tun müsst. Manchmal sagen Leute, dass sie sich fragen, warum wir nicht viel früher damit angefangen haben. So langsam begreifen die Leute da draußen, verlieren ihr Mitleid mit den Raubkopierern." so und noch absurder die Statements eines Verbandschefs, der die tatsächlichen Effekte der Kriminalisierungskampagnen offenbar vollständig zu ignorieren vermag.
Dass bei den Filesharern selbst diese Statements auf wenig Zustimmung stoßen, verwundert nicht: deren Zahl geht immerhin in die Millionen. Doch auch die anderen "Leute da draußen" begreifen nach und nach in der Tat einiges, jedoch in völlig anderem Sinn, als Kennedy glauben machen will. Wenn selbst der Europäische Verbraucherschutzbund den Kriminalisierungskampagnen der Industrie
Re: Kommentar: IFPI-Chef Kennedy zu eDonkey, Razzien und dem Stand der Desinformation
@biz32 wer sagt denn das wir kein geld den Künstlern geben wollen ich denke uns allen gehts nur darum der Musikindustrie kein geld in den rachen zu schieben um noch mehr unsinnige schutzmasamen in die cds einzubauen
Re: Kommentar: IFPI-Chef Kennedy zu eDonkey, Razzien und dem Stand der Desinformation
...ich kann dieses Schei......gejammere der Musikindustrie nicht mehr hören !!!
Die sollten einfach die CD's (egal on Maxi oder sonst was) für jeden erschwinglich machen ! Über 30 Euro für ne total beschi..... CD, wo de grad mal 1-2 Titel hören kannst, ohne daß die Zornesröte ins Gesicht steigt, ist schon die Frechheit an sich !!!
Eigentlich sollte man mal ne Generalabstinenz ins Leben rufen
...angefangen bei den Benzinpreisen
...dann weiter bei Musik-CD's
...und Film-DVD's
...und ... und ... und ...
bis diesen geldgeilen Bonzen der A.... auf Grundeis geht !
Mann, bin ich zur Zeit sauer (SuperPlus kostet über 1,40 Euro ... EY...DAS SIND ÜBER 2,80 DM !!!!!!!!!)
VERNICHTET DEN EURO UND GEBT UNS DIE D-MARK WIEDER !!!!!!!!!
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