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05. 06. 2006, 01:25 #1
Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Ein beeindruckendes Pladoyer hielt Rickard Falkvinge von der schwedischen Piratenpartei auf der Filesharing-Demonstration vergangenen Samstag. Von Stephantom ist die folgende deutsche Übersetzung exklusiv für gulli.com.
Freunde, Bürger, Piraten:
Es ist nichts neues unter der Sonne.
Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei.
Während der letzten Woche haben wir einige Beispiele juristischer Schandtaten miterleben dürfen. Wir haben die Polizei gesehen, wie sie die ihnen zu Verfügung stehenden Mittel missbraucht hat. Wir haben gesehen, wie hochrangige Politiker mobilisiert haben, um die Unterhaltungsindustrie zu beschützen.
All das ist skandalös ohne Gleichen. Deshalb stehen wir heute hier.
Die Unterhaltungsindustrie will uns davon überzeugen, dass es nur um die Lösung von Zahlungsfragen geht, wie eine bestimmte Gruppe von Arbeiten bezahlt wird. Dass es um ihre immer kleiner werdenden Verkaufszahlen, um ihre trockenen Statistiken geht. Das ist ein Vorwand. Es geht um etwas ganz anderes.
Um die heutige Situation im Lichte der Geschichte zu verstehen müssen wir 400 Jahre zurück gehen, zurück, als die Kirche das Kultur- und Wissensmonopol hatte. Was die Kirche sagte, hatte zu geschehen. Pyramidenkommunikation. Es gab eine Person an der Spitze, die zu einer gewissen Zahl anderer weiter unten in der Pyramide gesprochen hat. Kultur und Wissen hatten eine Quelle und diese Quelle war die Kirche.
Und Gnade Gott denjenigen die es wagten, das Kultur- und Wissensmonopol der Kirche herauszufordern! Sie wurden den zu der Zeit denkbar schlimmsten Misshandlungen ausgesetzt. Die Kirche erlaubte den Bürgern unter keinen Umständen, selbst Informationen zu verbreiten; sie beherrschte die gesamte Gesetzgebung: Prevention, Verfolgung und Bestrafung.
Es ist nichts neues unter der Sonne.
Heute wissen wir, dass die Freisetzung des Wissens das einzig Richtige für die Gesellschaft ist
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05. 06. 2006, 15:24 #21
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Was soll ich dazu sagen, das ist die beste Rede seit langem, und trifft, wie trbd schon gesagt hat, den Nagel auf den Kopf.
Mann sollte solche Projekte wirklich unterstützen, den genau diese "kleinen", meist noch unbedeutenden Parteien, sagen dass, was die Bevölkerung denkt.
Ich wäre froh, wenn es in der Schweiz auch sowas in der Art gäbe, aber darauf kann man warten...
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05. 06. 2006, 16:30 #22
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Schade.
Zitat von Fong
Gut.
Zitat von Fong
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05. 06. 2006, 20:50 #23PF1970Gast
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Sehr schöner Beitrag,
Endlich tut sich mal etwas alle meckern immer nur und das war es dann.
Dauert nicht mehr lange dann herrschen in Deutschland ähnliche Zustände wie in Frankreich und dann merken die Herren Politiker das der "kleine mann" auch noch da ist.
Ich persönlich finde das es großen Mut erfordert so eine Partei zu gründen.
Es wird bestimmt viele Trittbrettfahrer geben.
Natürlich sollte man dieses von beiden Seiten betrachten.
Aber ich habe damals auch Cassetten und C64 Spiele kopiert und da störte es niemanden.Und es gab keine GVU
Allerdings frage ich mich heute was soll jemand mit einer 20Mbit Leitung
oder eine 12GB grosse DVD ?
Früher haben CD´s und DSL 768 gerreicht.
Die Hersteller und Provider haben einen großen Teil zur Piraterie beigetragen.
Es dreht sich halt alles nur um das liebe Geld...
Hoffentlich wird es in Deutschland bald eine ähnliche Partei geben.
Viel Erfolg für Zukunft Herr Falkvinge
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05. 06. 2006, 21:50 #24c3pGast
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Sehr schöne Ansprache!
@gS32tom: Danek für den Hinweis auf das fliegende Spaghettimonster
, war mir bisher nicht bekannt. Hört sich aber sehr interressant an und ich werd dann wohl das nächste mal wenn mir wieder einer was vom ID erzählen will kurzeitig zur Religion des fliegenden Spaghettimonsters konvertieren!
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05. 06. 2006, 23:14 #25
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Also Leute, ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man die Rede gut finden kann...
Es fängt schon damit an, dass die Vergleiche fast alle hinken und man das Thema Filesharing kaum mit der Verbreitung von Informationen vergleichen kann. Sicher, Filesharing trägt seinen Teil zur Verbreitung von Informationen bei, aber lest euch die Rede nochmal in Ruhe durch und denkt darüber nach. Das ist Schwachsinn!
Dass ich die Rede schlecht finde soll jetz aber auch nicht heißen, dass ich gegen Filesharing bin. Filesharing an sich finde ich gut und sinnvoll. Vor allem weil man halt auch mal z.B. ein paar Lieder von einer Band runterladen und anhören kann, weil man ne Empfehlung dafür gekriegt hat. Wenn einem die Band gefällt, kauft man sich dann vllt sogar was von denen. Oder man sucht alte Comics/Filme/etc., die man nirgends mehr findet. Über Tauschbörsen bekommt man sie vllt noch.
Auch wurde hier schon ein paar mal angesprochen, dass sich früher niemand darum geschert hat, ob ein paar Kassetten kopiert oder Musik aus dem Radio aufgenommen wurde und alle regen sich darüber auf, dass sich die Situation heute so dramatisch geändert hat. Aber jetz denkt mal darüber nach, warum das so ist...
Früher waren es ein paar Kassetten, heutzutage sind es zig Gigabyte an Musik, Filmen und was weiß ich noch. So mancher hat zig tausend MP3's auf seinem Rechner und viele sind stolz darauf, dass sie eine besonders große Datensammlung haben. Da wundert ihr euch noch, dass kopieren plötzlich illegal wird??? Die Sache ist aus dem Ruder gelaufen, weil die Menschen zu gierig sind. Wäre es dabei geblieben, ab und zu mal ein paar Lieder oder mal einen Film zu laden, hätte sich wahrscheinlich kaum jemand aufgeregt, weil dieses Verhalten ja auch dazu dienen kann, dass man z.B. neue Bands entdeckt und CDs von ihnen kauft (ja, so etwas soll es heute noch geben).
Es dürfte wohl jedem klar sein, dass die Musikindustrie und die ganzen anderen Verbände da nicht tatenlos zusehen können.
Aber andererseits sind natürlich auch die Internetanbiete und viele andere mit schuld daran. Die Internetanbieter haben diese außer Kontrolle geratene Situation durch immer schnellere Leitungen ja erst ermöglicht.
Außerdem finde ich auch die Methoden der verschiedenen Verbände mit dem sie gegen das Filesharing vorgehen alles andere als gut und ich habe mich schon oft genug sehr darüber aufgeregt.
Für die Verbreitung von Malware, Rootkits und für die ungeheuerlichen Einschränkungen die sie uns mit den Verträgen, die man z.B. bei jedem Spiel annehmen muss, auferlegen gehörten sie eigentlich hinter Gitter.
Sicherlich handeln sie zum großen Teil aus Profitgier und aus dem Wunsch, Kontrolle über das zu erlangen, was mit ihren Produkten geschieht (wie wir alle wissen sind die Argumente der verlorenen Einnahmen nur Propaganda und alles andere als realistisch), andererseits muss man aber auch betrachten, dass sie in die Enge gedrängt wurden, sie sehen keinen anderen Ausweg mehr, die unermesslich großen Datenmengen zu verkleinern, die täglich durch die Tauschbörsen fließen. Denn eins ist sicher: wenn sie gar nichts unternehmen würden, dann würden immer mehr Menschen Filesharing als selbstverständlich ansehen und immer weniger würden sich noch überteuerte Filme und CDs kaufen, da man sie dank der immer besseren Leitungen in Tauschbörsen ja in gleichwertiger Qualität kriegen könnte und das völlig legal wäre...
Nun könnte man hier wieder argumentieren, dass die Industrie das Zeitalter des Internets einfach verpennt hat und dass sie selbst schuld ist und man müsste zustimmen. Die Musik- und Filmindustrie hat das Internet definitiv zu spät für sich erschlossen und nachdem sie dann endlich reagiert hat, macht sie ihre Produkte durch zu hohe Preise und unzumutbare Kopierschutzmechanismen gleich wieder unattraktiv. Na ja, man könnte endlos weiterdiskutieren über die Fehler der Industrie und der Käufer/Konsumenten.
Aber letzendlich denke ich, dass das Problem in der Gier und Verantwortungslosigkeit des Menschen liegt. Die Tauschbörsen ermöglichen es uns, Daten zu tauschen und wenn wir diese Möglichkeit angemessen und verantwortungsbewusst nutzen würden, gäbe es vermutlich keine großen Probleme, aber wir sind nicht in der Lage, dies zu tun. Mir ist klar, dass längst nicht jeder zig Gigabyte runterlädt, aber es gibt genug, die das tun.
Vielleicht bin ich jetz etwas vom Thema abgewichen, aber das musste einfach mal sein.
Anstatt blind zu sagen, solche bekloppten Reden wie die der Piratenpartei wären gut, sollte man sich lieber ernsthaft Gedanken über sein eigenes Verhalten und über die verschiedenen Zusammenhänge machen, die zu der heutigen Situation geführt haben.
Sicherlich ist es gut, dass sich mal eine Partei für das Thema Filesharing einsetzt, aber bitte nicht so. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir eine vernünftige Regelung brauchen, aber ich glaube kaum, dass so etwas jemals möglich ist. Denn dazu müsste einerseits die Industrie ihre Preispolitik ändern und die Kopierschutzmechanismen (welche eh meist völlig wirkungslos sind) von ihren Medien entfernen und sehr viele User müssten ihr Filesharingverhalten drastisch senken und auf ein akzepttables und verantwortungsvolles Niveau bringen.
Es gäbe noch zig tausend Argumente und Gegenargumente sowohl für den Standpunkt der Industrie als auch für den der user, aber ich werd hier mal schluss machen...
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06. 06. 2006, 09:14 #26
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Finde ich einen sehr guten Beitrag Shejtan.
So sehe ich das auch seit langem und habe immer moralische Gewissensbisse nur der Medienindustrie den schwarzen Peter zuzuschieben.
Denn wie du es meintest, haben "wir" den ersten Stein geworfen. (Stichwort "Gier")
Die Argumentation mit dem Urheberrecht auf Wissen finde ich ehrlich gesagt auch lächerlich. Was für Wissen wird denn via Filesharing angeboten, daß man nicht auch auf "jeder 2ten" Internetseite nachlesen kann?
Anyway, Der Stein ist ins rollen geraten und muß gebremst werden.
Und wenn man halt mit solchen Floskeln argumentiert, soll es eben so sein.
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06. 06. 2006, 10:18 #27Registered User
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Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Sehr schöne Rede, nur leider sehr holprig übersetzt. Das fängt an mit "Es gibt nichts neues unter der Sonne" statt: "Es ist nichts neues unter der Sonne." und hört erst bei: Wir werden auch nicht vergessen wie man liest und wie man schreibt nur weil es veralteten Medien nicht passt"
statt: "Und wir werden auch nicht vergessen, wie man liest und wie man schreibt, nur weil es in den Augen der Medien von gestern nicht passt." auf.
Eine viel bessere Englische Übersetzung findet sich hier:
http://tpbeng.blogspot.com/
Ich kopiere sie mal hier rein:
*** *** *** Translation
Friends, citizens, pirates:
There is nothing new under the sun.
My name is Rickard Falkvinge, and I'm the leader of the Pirate Party.
During the last week, we've seen several examples of legal outrages. We've seen the police abusing the measures available to them [the DNA test]. We've seen the actions of the entertainment industry. We've seen high-profile politicians mobilizing in order to protect the entertainment industry.
All of this is scandalous without parallel. That is why we stand here today.
The entertainment industry wants to convince us it's all about payment solutions, about the way a certain group of workers will be payed. That it's about their diminishing sales figures, about dry statistics. It's a pretext. It's about something entirely different.
To understand today's situation in the light of history, we need to go 400 years back, back to when the church had a monopoly on culture and knowledge. What the church said, went. Pyramid communication. There is one person at the top, talking to a number of others down a pyramid. The culture and knowledge had a source, and that source was the church.
And may God have mercy on the one who dared to challenge the churche's monopoly on culture and knowledge! They were subjected to the most horrible legal abuse conceivable, at the time. Under no circumstances did the church allow the citizens to spread information on their own, they governed the whole law enforcement; prevention, punishment and harassment.
There is nothing new under the sun.
Today, we know the only right thing for the evolution of society was to let the knowledge go free. That Galileo Galilei was right. Even if he was infringing on the knowledge monopoly.
We're talking about a time when the church went out in full force, promoting the idea that citizens didn't have to learn to read and write, since the priest would tell them everything they needed to know anyway. The church knew what it would mean if they lost their control.
Along came the printing press.
Suddenly, there was not only one source of knowledge to listen to, but several. The citizens - who had started to learn to read - could take part of unsanctioned knowledge. The church was furious. The royal families were furious. The British royal family even went so far as to forging a law that said only printers specially approved by the royal family were allowed to print books, multiply knowledge and culture for the citizens.
That law was called "copyright".
Then, a couple of hundred years passed by, and the freedom of the press was created. But everywhere, the same old model of communication still existed: one person talking to the many. There were different people to listen to, but everywhere, one person talking to the many. This was used by the state in introducing a system of a "liable publisher".
The citizens will indeed be able to take part of knowledge, but there will always be someone to answer if they - oh, horrible thought - take part of the wrong knowledge.
And this is what is changing in the foundation today. Because the Internet no longer abides by this model. We no longer simply download culture and knowledge. We upload at the same time too, to others [like I do! Yay!]. We share files. Knowledge and culture have, amazingly, lost its central point of control.
This is the central point of my whole address, so I'm going to go into it in deeper detail:
Downloading is the old mass medium model where this is a central control point, a control point with a responsible publisher liable, with the risk of their press subsidy being revoked and so on and so forth, where everyone can download knowledge and culture from the central point of control, that can give and take away rights as they see fit.
Culture and knowledy monopoly. Control.
File sharing constitutes simultaneous up- and downloading from every connected person, and completely lacks central control; it's a situation where all culture and information organically flows between millions of different people at the same time. Fundamentally different. This is something competely new in the history of human communication. There is no longer anyone to hold responsible if the wrong knowledge is spread.
That is why the companies talk so much about legal downloads. Legal. Downloads. Because they are trying to make the only legal thing to be fetching from the central point under their control. Downloading, not file sharing.
And this is exactly why we are going to change the law.
During the last week, we've seen how far a player is prepared to go to prevent loss of control. We saw the constitution being violated. We saw how forced measures [poor translation; it refers to the DNA sample] and restrictions of personal integrity were used by the police, not for fighting crime, but for the obvious purpose of harassing the ones involved and everyone who have been anywhere near them.
There is nothing new under the sun, and history always repeats itself. This isn't about compensation for a certain group of workers. This is about control over culture and knowledge, because he who controls them, controls the world.
The entertainment industry has tried to shame us, telling us what we're doing is illegal, that we're pirates. They're trying to push us down under some rock. Look around you today - see how they've failed. Yes, we're pirates. But one who thinks being a pirate is a shame is mistaken. It's something we're proud of.
Because we've already seen what it means to be without central control. We've already tasted, felt and smelled the freedom of being without a central monopoly of culture and knowledge. We've already learnt to read and write.
And we're not about to forget how to read and write, just because it's not fit in the eyes of the media of the yesteryear.
MY NAME IS RICKARD, AND I'M A PIRATE!
*** *** *** End translation
Grüße
Q
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06. 06. 2006, 19:32 #28
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin der Anführer der Piratenpartei
Oh shit, *kram*, und dann sowas... *aij*
Danke Shejtan!
Interessant, was es für zeitliche Zufälle gibt. Gerade eben dachte ich noch daran, warum Xenophobie so beliebt ist bei den ganzen faschistischen Parteien und dann kommt diese Rede daher. Also, xenophobie ist doch beliebt, weil so viele Menschen vor anders aussehenden Angst haben, aha, also ein Mainstreamphänomen. Juhu. Und ahm, da war doch noch was mit ähm, Filesharing?! achja, also, ähm, wohl auch ein Mainstreamphänomen.
aber zurück zum Text. Danke Shejtan, denn diese Rede ist schlicht und einfach populismus pur voller Scheiße (ich wiederhole: scheiße) und voller Lügen. Beginnen wird doch einmal mit dem hier:
achja, ich vergaß, er kam geflogen, denn ein gewisser Gutenberg hatte ihn von Zauberhand auf dessen -berg erscheinen lassen. Und dann brachte der Storch sein Kind. *räusper* stimmt natürlich nicht; Buchdruck kam langsam und gemächlich. Aber das nur ein klitzekleines Detail, im Gegensatz zu dem hier:Dann kam der Buchdruck.
Ich möchte daran erinnern, dass die Schulfplicht der Grund war, weshalb die Bürger uz lesen lernen begannen. Und diese wurde nicht "Mitte des 15. Jahrhunderts erfunden" (Zitat Wikipedia -> Buchdruck), sondern erst 1763 zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum eingeführt (also, nach Adam Riese so ziemlich genau 200 Jährchen später). Soviel zum "Retter" Gutenberg. Im Übrigen kam dieser vom Adel; erfunden hats irgendwer andere, aber Gutenberg als "Produzent" hatte "die Kohle" um das Ganze (und sich selbst auch) populär zu machen. Schade, Herr Falkvinge, Blödsinn geredet, naja.Plötzlich gab es nicht nur eine Wissensquelle, auf die man hören konnte, sondern mehrere. Die Bürger - die angefangen hatten, lesen zu lernen - konnten von unsanktioniertem Wissen profitieren.
Aber weiter im Text. Was gabs da denn noch? aja:
Meine Zeit ist mir zu schade um genauer auf diesen Arschpunkt eingehen zu wollen; deshalb füge ich hier nur mal diesen schönen Link ein: http://www.gulli.com/news/warner-pla...es-2006-05-09/Downloaden ist das alten Modell des alten Massenmediums, wo es einen zentralen Kontrollpunkt gibt, einen Kontrollpunkt mit einem verantwortlichen Herausgeber, der Gefahr läuft, dass ihm der Pressezuschuss entzogen wird und so weiter und so fort - wo jeder Wissen und Kultur herunterladen kann, von diesem zentralen Kontrollpunkt, der genau die Rechte vergeben kann, die er für passend erachtet.
Und, achja: wer von euch hat schonmal ein WoW-Update installiert?
Der oben genannte Punkt ist dann Gott sei Gedankt auch
Danke du Arschloch.[...] der zentrale Punkt meiner Ansprache, deshalb werde ich ins Detail gehen.
Obwohl Copyright so scheiße ist wie Herr Falkvinge möchte ich doch einmal darauf aufmerksam machen, dass populismus wohl nur für die größten Arschlöcher unserer Zeit ist. Warum glaubt ihr wird der Typ Politiker? Weil er uns vor den armen Konzernen retten will?
thanx&greetinx,
hg a wg
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06. 06. 2006, 19:33 #29
Re: Mein Name ist Rickard Falkvinge und ich bin ein Arschloch
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thanx&greetinx,
hg


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