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gulli:News Redaktion
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 6.741
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Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Nach der Razzia bei 130 Filesharern und Anzeigen gegen insgesamt 3.500 eDonkey-Nutzer stehen die ersten Verfahren gegen die User ins Haus. Einige davon vertritt Rechtsanwalt Christian Solmecke, der die Beweislage gegen die Tauschbörsenuser längst nicht so eindeutig einstuft, als der Jubel der IFPI glauben machen will. Solmecke im Gespräch mit gulli.com über Beweislagen, Haftungsfragen, Straf- und Zivilverfahren, die Risiken von Gnutella und mögliche Klagen gegen T-Online.
Verfahren gegen Filesharer bringen mit schöner Regelmäßigkeit überlastete Staatsanwaltschaften mit sich: daher sei in den von RA Solmecke vertretenen sieben Fällen von Filesharing die Akteneinsicht zwar beantragt, aber noch nicht zustandegekommen. Über bislang ungeklärte technische Details der Ermittlungen baut Solmecke auf eine ganze Reihe von rechtlich ungeklärten Fragen, die seine Klienten entlasten dürften. Unter den Klienten: von Hausdurchsuchung betroffene Filesharer, eDonkey-Nutzer, die "nur" angezeigt wurden (ohne Hausdurchsuchung) und überraschenderweise auch ein Bearshare-User.
Überraschend, da bisher angenommen wurde, die IFPI überwache augenblicklich schwerpunktmäßig das Donkey-Netzwerk, Bearshare verbindet hingegen ins Gnutella-Netz. Ab Februar, wurde bislang vermutet, betrieb die IFPI einen eDonkey-Server und loggte die Verbindungen der User. Gegen 3.500 Nutzer wurde Anzeige gestellt. Dass später - Anfang April - offenbar auch im Gnutellanetz gefahndet wurde, war bislang unbekannt.
Zu erwarten sei für die betroffenen User laut Solmecke die Aufnahme eines Strafverfahrens, noch in dessen Verlauf rechnet er mit einer Zivilklage durch die IFPI. Während die Strafverfahren seiner Erwartung nach mit Geldbußen enden dürften, sind die Ausgänge der Zivilverfahren zum einen offen
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07. 06. 2006, 11:18
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#1
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RS-Supporter
Registrierungsdatum: Jan 2005
Ort: Phaic Tan
Beiträge: 3.185
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
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07. 06. 2006, 11:35
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#2
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Inimitable
Registrierungsdatum: Dec 2003
Ort: Rescued
Beiträge: 4.114
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Zitat:
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Zitat von gulli:news
Für einige User ergibt sich darüberhinaus eine Möglichkeit, selbst Anzeige zu erheben - gegen ihren Provider. Anfang des Jahres unterlag T-Online im Verfahren gegen Holger Voss, der die Löschung seiner IP-Adressen durchsetzen konnte. Für Abrechnungszwecke sei die Speicherung von IPs bei Flatratekunden unnötig und damit unzulässig. Einige seiner Klienten seien bei T-Online Flatratekunden, so Solmecke, theoretisch könnten sie nach Voss' Vorbild gegen den Provider vorgehen.
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Hmm, das ist mal eine Überlegung wert. Und wenn ich gewinne, zahle ich die Prozeßkosten nicht, so war das doch mit der deutschen Justiz, ne?
Darüber hätte ich sehr gerne mehr Informationen. Vielleicht kann man ja erstmal ein Schreiben an T-Online schicken, in dem sie aufgefordert werden, die IP-Adressen zu löschen. Wenn dann nichts passiert, geht man vor Gericht. Aber sowas kann man dann wieder nur über einen Anwalt machen, denke ich.
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07. 06. 2006, 12:33
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#3
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Gast
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Jung
Wenn die alle wüssten wie Jung die meisten sind.
Viele aus meiner Umgebung sind neun und sind schonHighspeed am ziehen.
Hehe zum glück bin ich icht mehr so jung.
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07. 06. 2006, 13:21
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 68
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Zitat von Falcon :
Hmm, das ist mal eine Überlegung wert. Und wenn ich gewinne, zahle ich die Prozeßkosten nicht, so war das doch mit der deutschen Justiz, ne?
Recht haste , aber wer sagt denn , das die alle nich gemeinsame Sache machen .
Das loggen der IP'S und vorallem das herausgeben is auch so ne Sache .
Unserer Meinung nach rechtlich bedenklich .
Die wissen sowieso das sie keine Chance haben allen Filesharern den Gar aus zu machen , es ist alles zu komplex .
Diese Pisser machen das doch eh nur um (noch mehr) Geld zu verdienen .
sooo mega schlecht kann es denen doch gar nicht gehen .
So langsam bekommen wir das Gefühl , das die sich nur wichtig machen wollen .
Die Klagen sind reine Abzocke und dienen nur dazu Geld zu verdienen .
Die große Musikindustrie (das war ironisch gemeint) will einfach nicht eingestehen das sie sowieso verloren hat
Die Labels wischen sich mit'm Hunderter den Arsch und heilen doch noch herum
////// GELD MACHE EBEN \\\\\\
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07. 06. 2006, 13:41
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#5
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Gast
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Zitat:
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Zitat von gulli:news
eDonkey-Nutzer haben faktisch somit in den seltensten Fällen tatsächlich anderen Filesharern eine komplette Kopie eines Files zur Verfügung gestellt, sondern meist ein oder mehrere Bruchstücke: für sich genommen Datenmüll, so Solmecke.
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Ich fürchte, damit wird er nicht durchkommen. Sobald ein Teil des Files angesaugt wurde (etwa Anfang und Ende der Datei), ist eine Preview möglich.
Die *.part-File wird woanders hinkopiert und die Dateiendung entsprechend umbenannt. Eine Voransicht, Probehören etc. ist dann oft gar kein Problem. Selbst, wenn gerade erst ein Song eines Archivs geladen wurde oder nur ein Zipfel des Films vorhanden ist. "Datenmüll" bleibt eine solche Datei meist nicht lang - es sei denn, sie wurde verschlüsselt, passwortgeschützt o.ä.
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07. 06. 2006, 13:49
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#6
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Gast
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Zitat:
... und überraschenderweise auch ein Bearshare-User.
Überraschend, da bisher angenommen wurde, die IFPI überwache augenblicklich schwerpunktmäßig das Donkey-Netzwerk, Bearshare verbindet hingegen ins Gnutella-Netz.
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Bei uns im Dorf wurden vor ca. 1-2 Monaten auch nen paar Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Bei einer Familie bin ich mir sicher, das die mit Limewire (also Gnutella) geladen haben. Die scheint es nicht zu stöhren, dass ihre Computer weg sind. Die Tochter von denen läd sich ihre Musik weiter bei einer Freundin runter.
Bei der anderen Durchsuchung bin ich mir nicht sicher, welches Tool am meisten verwendet wurde. Glaub aber, das das auch LimeWire war.
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07. 06. 2006, 15:04
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#7
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De FauLe KaTer
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 1.293
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Wusste gar nicht das die nun auch schon was gegen die grüne Lemone/Zitrone machen, selbst Limewire machen die nun schon langsam den gar aus. Diese geldgeilen Heinis
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07. 06. 2006, 18:37
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#8
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Gast
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
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07. 06. 2006, 18:39
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 76
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Da sucht man nun händeringend nach Argumenten um die Deutschen davon zu überzeugen sich zu vermehren, dabei liegt es doch auf der Hand, dass Kinder einen absoluten Mehrwert besitzen, wenn es um das straffreie "organisieren" der ein oder anderen Sache geht. Sicher wird es nicht leicht den Richter davon zu überzeugen, dass der kleine 5 jährige Malte-Benjamin sooo gern Slipknot, John Cage und Aphex Twin hört, aber das lässt sich mit ein paar geschickt platzierten Bravo-Starschnitten jener Künstler im Zimmer des Kindes sicher glaubhaft darlegen.
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07. 06. 2006, 21:43
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#10
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Hat keinen Titel
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.452
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
1 bearshare user?
ein freund von mir hat erzählt dass ein bekannter von ihm mit bearshare geladen hat und dann festgenommen wurde...seitdem lädt mein feund nicht mehr im Gnutella-Netz...
ob wir vom selben bearshare user sprechen?
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07. 06. 2006, 21:54
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#11
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Gast
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Huch... da hat jemand nicht gewußt, dass ein Musiker dafür gearbeitet hat, dass ein Lied komponiert wurde, dass andere das eingespielt haben, dass noch ein anderer das gesungen hat. Das Studio wurde von der Sozialbehörde gezahlt, die geldgeilen Heinis von der Plattenfirma haben aus Steuergeldern (oder werden die Kosten nicht abgeschrieben???) die Werbung für das Lied bezahlt, nur damit es uns aufgedrängt wird. Und dafür wollen die alle etwa noch Geld haben? Warum das denn?
Die meisten Musiker, die ich kenne (und ich kenne sehr viele), kommen dann einmal im Jahr für einige Tage von den Bahamas eingeflogen, werden von Luxuslimousinen vom 1.Klasseflug abgeholt, mit Kaviar, Champagner und geilen Mädels versorgt, um dann in einer Stunde irgendwo einmal ein Lied einzusingen. Und dafür wollen die alle etwa noch Geld haben? Warum das denn?
Und diesen reichen Schnösel wollen dann auch noch mein sauer verdientes Geld abzocken (abzocken ist doch das richtige Wort, oder?). Und die armen Kindchen wissen nicht, dass man andere nicht beklaut? Die tun das nicht im Kaufhaus, weil da Detektive rumlaufen - das haben ihre ansonsten ahnungslosen Eltern ihnen bestimmt erzählt. Aber wenn das im Netz keiner merkt ist das schon o.k., Kiddies....
Wer will hier eigentlich wen verarschen???
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08. 06. 2006, 12:23
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#12
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Gast
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Re: Interview zur eDonkey-Razzia: Wie verteidigt man mutmaßliche Filesharer?
Nur, dass die Bands von dem Geld leider eh nicht allzuviel sehen
Ich kauf mir auch nur noch sehr wenige CDs, da ich 14-18€ für ne CD (meist noch ohne anständiges Booklet) einfach ne absolute FRECHHEIT! finde... sicher...die guten CDs holich mir auch noch...aber es sind sehr wenige...
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08. 06. 2006, 18:27
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#13
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 19:23 Uhr.
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