Geht es nach den Erbsenzählern des Statistischen Bundesamts, telefonieren in Deutschland immer mehr Übergewichtige zu immer niedrigeren Preisen (wohl eher im-) mobil. Das eine muß freilich mit dem anderen nichts zu tun haben, denn natürlich könnten sinkende Preise für Handy-Gespräche auch verantwortlich dafür sein, daß in Deutschland immer weniger Habilitationen erfolgen - 2005 immerhin 12 Prozent weniger als im Vorjahr.

Um sagenhafte 12.8 Prozent jedenfalls sollen die Gebühren für Mobiltelefonate in den vergangenen zwölf Monaten gesunken sein, melden die bundeseigenen Statistiker, während Preissenkungen bei Festnetzgesprächen (0.1 Prozent) praktisch nicht bemerkbar waren. Ortsgespräche wurden sogar um 0.1 Prozent teurer. Bei den Mobilfunkern scheint freilich ein Ende größerer Preissenkungen absehbar, denn bisher konnten die Anbieter sich nicht darauf einigen, ihre untereinander gezahlten Terminierungsentgelte zu senken, die etwa 10 bis 20 Prozent ihres Gesamtumsatzes ausmachen.
Sie dürften, auch wenn es inzwischen Flatrates gibt, derzeit eine Untergrenze definieren, die bei den Gesprächspreisen nicht unterschritten werden kann. Erfolgt ein Anruf von einem in ein anderes Netz, so verlangen die Betreiber des jeweiligen Zielnetzes aktuell 11 (T-Mobile, Vodafone) bzw. 12.4 Cent (E-Plus, O2) pro Minute für die Gesprächsterminierung vom Anbieter des Netzes, aus dem der Anruf kommt. Ihre höheren Forderungen begründen E-Plus und O2 dabei

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