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13. 06. 2006, 14:11 #221
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Ich glaube, ich würde es rein mit einer bestimmten körperlichen Haltung, Gangart und evt. noch einem entsprechenden Blick soweit bringen, dass mich jeder blöd anmacht. Egal welcher Ethnie das Gegenüber ist. Ich glaube, jene die ständig nur blöd angemacht werden und dies eigentlich nicht wollen, sollten sich der eigenen Körpersprache und Haltung mal bewusst werden.
Gruss jomsn"Das macht jomsn immer so. Er lässt sich auch fast nie zu eigenen Aussagen hinreissen sondern verdreht und Zerpflückt die Aussagen der anderen Teilnehmer endlos um sie zum Nachdenken (oder drüberscrollen) anzuregen." Zitat: BudFudlecker vom 18.8.2010
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13. 06. 2006, 14:28 #222fallen Angel
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Hi St@tic...
Genau an der Stelle kommt auch das nächste Problem ins Spiel...Die Bildungnatürlich aber mittlerweile wird sehr viel erziehungsarbeit auf schulen etc abgewälzt. es muss auch was getan werden, die eltern zu bewegen ihre kinder so zu erziehen, dass diese keine problemfälle für die gesellschaft werden (damit mein ich auch deutsche familien - da gibts auch jede menge mit unsozialem verhalten)
Fehlt es an der nötigen Bildung, können diese Eltern ihren Kindern auch nichts anständiges beibringen...
Ergo gibt es sehr wenige Kids die aus solchen Familienverhältnissen raus aus eigener Kraft schaffen es zu einem Studium oder einer anständigen Bildung zu bringen.
Lt. Statistiken werden Kids aus Familien mit Eltern als Doktoren, Anwälten (sprich gebildeten Personen) usw. sehr sehr wenig selber Kriminell und verfallen auch nicht allzuleicht dunklen Kreisen...
Es ist leichter mit Jemandem eine Konversation bzw. Disskusion zu führen welche(r) gebildet ist, denn diese Person wird nicht allzuleicht aus der Fassung zu bringen sein.
Dagegen Jemand der eine niedrige Bildungsstufe besitzt wird nach einem bestimmten Nivau die Konversation/Disskusion mit Agressivität beenden...
Finde ich genauso...In erster Linie Teil eines Ganzen sein...sich selber nicht abschreiben...usw.ich denke mal die wertvollsten werte die man der jugendbeibringen sollte sind
du bist ein teil vom ganzen und nicht der boss des ganzen
respektiere auch anders gläubige und andere mentalitäten
Ist leider auch so...aber wie bereits erwähnt:nur wie erwähnt scheinen es viele nicht hinzukriegen und somit problemfälle zu züchten
Wenn eine Person ständig seinen Müll auf die Strasse wirft und Du bist auf den Müll auf der Straße fixiert, wirst Du das eigentliche Problem, nämlich den "Verursacher" nicht sehen. Folglich wird die Person nachdem Du den Müll weg geräumt hast immer wieder den Müll auf die Straße werfen.
Daher kann man (meiner Meinung nach) das Problem nur an den Wurzeln packen, wie Du auch in Deinem Posting schreibst von Grund auf auch bei den Eltern die Situation richtig reinbringen usw.
Aber...wie sehr ich mich auch dafür (Problemlösung) einsetze, kann hier nur professionelle Hilfe nur das Problem lösen..
Gruss
GaGa...Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch...
...Dann bau ich mir eben meine eigene Raumstation ... mit Black Jack und Nutten!!!
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13. 06. 2006, 14:45 #223
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Deutschland ist ja nicht das einzige Land das "Probleme" in dieser Richtung hat, in Polen (wo eine sehr gute Freundin von mir gelebt hat und ihre Familie wohnt dort noch - sie ist 35) hat sich zB der Hass (und ja ich meine Hass) gegen Juden gehalten.
Assoziale "Elemente" wie wir sie ja nennen wollen gibt es ebenso in jedem Land, so mögen die weißen Amerikaner keine schwarzen Amerikaner.. die halten sie für assiozial.. obwohl die Schwarzen nun schon lang genug in Amerika leben - länger als die Ausländer die bei uns in Deutschland leben.
Die meisten Einstellungen sind anerzogen, Sitten und Gebräuche sowie Einstellungen zu diversen Themen werden von Generation zu Generation weitergegeben und verstärken sich durch das gesellschaftliche Umfeld, welches dagegen oder dafür argumentiert oder sich dementsprechend verhält.
Zum Thema Bildung und Veranlagung gab es in den letzten Tagen eine sehr interessante Reportage, dich sehr interessant fand da sie einen ganz neuen Aspekt bringt.
Kurze Zusammenfassung.
Ein Kind (Baby) wurde von einer Familie adoptiert welche ein Kind im selben Alter hatte. Das adoptierte Kind entwickelte sich immer mehr zum kriminellen bis es im Alter von 20 oder so 3 Leute getötet hat. Das "eigene" Kind war jedoch "handzahm" und ein ordentlicher Kerl geworden.
Das Interessante ist jedoch man hat sich dann den Stammbaum des Adoptierten angeschaut und mit Hilfe von ärztlichen Berichten und Polizeiakten dokumentiert welche Krankheiten (psychisch) und Vorstrafen und Strafen vorhanden sind (in unterpunkte wie Geistesgestörtheit, Aggressivität etc) dabei kam heraus, dass nahezu alle in dem Stammbaum solche Punkte aufwiesen, im Stammbaum der Adoptivfamilie jedoch soetwas nie auftrat. Also scheint ein solches Verhalten in gewisser hinsicht sogar nicht nur an der Erziehung zu liegen sondern auch in den Genen.Liebt mich oder hasst mich, es ist mir egal!
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13. 06. 2006, 14:45 #224
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
das thema hat weitreichendere wurzeln als ich vorher angenommen hab
ist ein einziger teufelskreis im übrigen find ich deine signatur gut, da is was wahres dran.
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13. 06. 2006, 15:11 #225fallen Angel
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Hi Isabeau...
Sicherlich gibt es solche und solche Fälle..man kann aber daraus keinen Pauschal-Resultat hervorheben...denn dass würde ja im Grunde bedeuten dass die Psychoanalytiker/Psychologen/Pädagogen und zum Teils auch die Neurologen arbeitslos werden müssten.Das Interessante ist jedoch man hat sich dann den Stammbaum des Adoptierten angeschaut und mit Hilfe von ärztlichen Berichten und Polizeiakten dokumentiert welche Krankheiten (psychisch) und Vorstrafen und Strafen vorhanden sind (in unterpunkte wie Geistesgestörtheit, Aggressivität etc) dabei kam heraus, dass nahezu alle in dem Stammbaum solche Punkte aufwiesen, im Stammbaum der Adoptivfamilie jedoch soetwas nie auftrat. Also scheint ein solches Verhalten in gewisser hinsicht sogar nicht nur an der Erziehung zu liegen sondern auch in den Genen.
Die Gesellschaft sucht ja selbst seit Jahren nach Methoden und Maßnahmen wie man Problemfälle am besten in den Griff bekommt.
Auch ein Beispiel hierzu: Vor einigen Jahren gab es mal den Jugendlichen-Fall "Mehmet", welcher über 60 Straftaten begangen hatte und dabei noch unter 16 war. Sicherlich gibt es auch solche Fälle.
Die Eltern wurden jedoch auch ziemlich unter die Lupe genommen und herausgestellt hat sich nur dass die Eltern auch "Handzahm" waren. Daher kann man das Ganze nicht pauschalisieren und gänzlich auf die Gene zurückführen...
Mein Vater hat in seiner Jugend ziemlich viel Mist gebaut...Ich dagegen versuche Mein Leben besser zu gestalten. Es mißfällt mir der Gedanke dass ich mich nach den Genen meines Vaters richte (oder richten lasse bzw. leiten lasse). Natürlich können einige Faktoren angeboren sein. Diese können jedoch frühzeitig erkannt werden und entsprechend mit Gegenmaßnahmen ggf. geheilt werden.
Ähnliche Beispiele zeigt uns die heutige Medizin...also warum sollte es nicht Möglich sein auch einen schwererziehbaren zu erziehen??? Der Charakter/Die Persönlichkeitsstruktur ist nicht angeboren sondern wird über Jahre hinweg geformt...und dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine erhebliche Rolle...
hmmm...auch in diesem Fall kann ich es nicht zu 100% nachvollziehen, da meine Vermutung darin liegt dass das eine Kind (adoptiv) irgendwo auch etwas erlebt (Erlebnisse) bzw. gehabt haben muss, dass sein Verhaltensmuster so stark geprägt hat. Sicherlich waren die Gene da...aber dennoch bin ich überzeugt dass diesem Kind etwas widerfahren haben muss was seine Ansichten gegenüber der Gesellschaft dermassen verzerrt haben.Ein Kind (Baby) wurde von einer Familie adoptiert welche ein Kind im selben Alter hatte. Das adoptierte Kind entwickelte sich immer mehr zum kriminellen bis es im Alter von 20 oder so 3 Leute getötet hat. Das "eigene" Kind war jedoch "handzahm" und ein ordentlicher Kerl geworden.
Gruss
GaGaGeändert von evita (13. 06. 2006 um 15:42 Uhr)
...Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch...
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13. 06. 2006, 15:59 #226
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Sollte lediglich ein neuer Gedankenanstoß sein, da man halt durch solche Studien feststellt, dass es halt nicht *ausschließlich* an der Erziehung liegt sondern auch das Erbmaterial dazu führen *könnte*. Ich persönlich vertrete ja auch eher die Meinung, dass ein Fehlverhalten an der Erziehung durch Eltern, Freunde, Bekannte etc. liegt. Nur um einem solchen Problemverhalten auf die schliche zu kommen und evtl. sogar Lösungsansätze zu erdenken muss man halt auch offen für neue Themengebiete sein.
Liebt mich oder hasst mich, es ist mir egal!
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13. 06. 2006, 16:04 #227fallen Angel
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Hi Isabeau...
Grundsätzlich gehen die Pädagogen von der Erziehung/Bildung und externen Faktoren aus...Ich persönlich vertrete ja auch eher die Meinung, dass ein Fehlverhalten an der Erziehung durch Eltern, Freunde, Bekannte etc. liegt. Nur um einem solchen Problemverhalten auf die schliche zu kommen und evtl. sogar Lösungsansätze zu erdenken muss man halt auch offen für neue Themengebiete sein.
Aber wie Du bereits erwähnt hast existieren leider auch sehr schwere Fälle wo natürlich tiefer gehende Ursachen geklärt werden sollten/müssen.
In diesem Sinne war Dein Ansatz auch schon richtig..nur eben halt nicht alles pauschalisieren...
Gruss
GaGa...Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch...
...Dann bau ich mir eben meine eigene Raumstation ... mit Black Jack und Nutten!!!
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13. 06. 2006, 17:29 #228
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Ein kleiner Zusatz:
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...418236,00.html
#grs
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13. 06. 2006, 18:21 #229persectorGast
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
30sabo,
Ich könnte mich hier outen und aufzeigen, das ich grundsätzlich von mir und meinen Erfahrungen spreche. Zwei Dinge sprechen jedoch dagegen.
Ersteres: Ich kann hier viel schreiben, wenn der Tag lang ist. Letztendlich würden dann wahrscheinlich die Leute die das was ich schreibe nicht mögen, mir meine Selbstdarstellung auch nicht glauben.
Zweitens: Ich denke es geht nicht nur darum wozu wir im Moment in der Lage sind, sondern die Botschaft weiterzuleiten, sich Schritt für Schritt von der Gewalt zu entfernen.
Beispiel:
Wenn ich meinen Ziehkindern etwas verbiete und Sie argumentieren damit, das ich ja auch nicht besser bin, dann sage ich ganz klar, willst du meine schlechten oder meine guten Eigenschaften übernehmen. Mit einem kleinen Grinsen geben sie mir dann natürlich Recht.
Ich mag das ganze zitieren nicht und finde lieber selbst eine Möglichkeit ohne Wiederholungen einen Gedanken voranzubringen, aber hier möchte ich dir noch einmal zeigen worum es geht.
Jeweils das Fette ist von deinem Gehirn nicht wahrgenommen worden, beziehungsweise direkt in alte Kanäle umgeleitet worden.
Meine Aussage:
Eine Möglichkeit wäre, sich nicht auf Gespräche einzulassen und weiterzugehen (mit einem Auge auf dem Rücken).
Du hast dich im ersten Fall dazu entschieden eine verbale Konfrontation zu erwidern und noch provoziert.
Zu deiner Aussage:
wenn es zu einer verbalen Auseinandersetzung kommt, dann ist es schon zu spät um wieder friedlich auseinander zu gehen!
Damit bist du einfach wieder in die Stellung deiner Weisheit gegangen und hast zwar sehr höflich aber bestimmend eine Abwehrhaltung angenommen, weil du sonst nicht der Taffe bist.
Deiner Programmierung entsprechend wird eben nicht auf das Neue geschaut, sondern das alte Vorgehen verteidigt. (Ja ich weiß, das ist Deine Erfahrung und das glaube ich dir auch).
Das zweite „Geschütz“ zielt auf meine etwaigen Erfahrungswerte um notfalls mein Geschreibsel zu annullieren.
Schau mal bei Gelegenheit bitte was das hier ist: Deeskalation
Ich hoffe auf weitere Gespräche!
---------------------------------------------------------
Ich bin mir ganz sicher, dass sich jeder Mensch nach Frieden sehnt.
Viele wissen nur nicht mehr wie sich Frieden anfühlt und wenn zu wenige darüber sprechen, dann bleibt das auch so.
Wir sind hier alle angetreten das zu verändern und ich kann jetzt schon für mich sagen, es geht mir um Welten besser seit dieser Thread besteht und ich eine Plattform habe mich damit auseinanderzusetzen!
cheristi, nu mach mal Butter bei die Fische. Der copy-paste-Thread hat schon geschlossen!
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13. 06. 2006, 20:00 #230Mitglied
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
stimme auf den ersten post in diesem topic zu 100% zu.
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13. 06. 2006, 20:52 #231
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Keine eigene Meinung oder zumindest ein paar Worte, um diese zu untermauern?
Zitat von splitt3r
--
MfG, MSX
The Internet used to be a university. Then, it became
a shopping mall. But now, it's a war zone.
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13. 06. 2006, 21:09 #232
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
So wie ich das alles mitgekrigt habe ist das im Grunde nur eine Erziehungssache und nicht auf eine bestimmte Volksgruppe begrenzt.
Beispiel:
In meiner Arbeit hatten wir 2 aus Nigeria, mit dem einen war ich per du und wir haben uns gut verstanden, der andere hatte eine Abneigung gegen Frauen und wollte nicht mit ihnen zusammenarbeiten und hat die immer angepöbelt...mit dem hatte ich wie auch viele andere auch kein gutes Verhältnis.
In einer anderen Arbeitsstelle hatte ich 2 Russen als Kollegen und das war gut so, wir haben uns gut unterhalten ein bischen die Sprachen gelernt ect, dann hatten wir in einer anderen Schicht ne andere Gruppe von Russen und 2 von denen sind immer irgendwie "ausgetickt". Pöbelten andere Leute an und waren eigentlich nur aufs Stunkmachen aus.
Wie gesagt, es kommt wohl immer auf die Erziehung an und nicht welcher Volksgruppe man angehört. Die meisten "Ausländer" die ich kennengelernt hatte, waren eigentlich alle ok.
Interessant finde ich immer deutsche, die meinen dieses und jenes wäre typisch deutsch und das hier alles scheiße ist
Natürlich gibt es auch Leute die nur aufs pöbeln aus sind und nicht wirklich wissen warum das so ist. Man versucht ja auch mal sich mit der Gegenseite verbal auseinanderzusetzen stößt da aber meistens auf taube Ohren.
Evtl fühlen sich viele nur in der Gruppe stark und wenn man mit ein paar Halbstarken zusammenhockt ist die überwindung einen anderen anzumachen oder auf den loszugehen einfach niedriger egal ob das deutsche,russen oder türken sind.
Aber warum das in unserer Gesellschaft soo verbreitet ist weiß ich nicht. Evtl Frust, Zukunftsängste, Angst den Anderen kennenzulernen einfach kein Bock auf die einem aufgezwungene Gesellschaft ect ect.
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14. 06. 2006, 09:11 #233fallen Angel
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Hi Cheristi...
Wow...nachdem ich den Beitrag gelesen habe war ich sehr sehr Traurig über die Geschehnisse die dort berichtet wurden...Ein kleiner Zusatz:...
Allerdings kann man auch sehr viele Beiträge dieser Art finden wenn man gezielt danach sucht. Folglich kann man das nicht verallgemeinern.
Die Tatsachen darf man hierbei natürlich auch nicht übersehen. Fakt: Es ist ein Tatbestand da...In solchen Fällen muss einfach hart durchgegriffen werden.
Bitte bedenke auch dass die von Dir genannte Zeitschrift sehr oft als "Rechts" bewertet wird...
Es gibt da auch das Sprichwort: Sag mir wer dein Freund ist und ich sage dir wer du bist...(oder ähnlich).
Umfeld spielt auch eine bedeutende Rolle:
Bist du in eine Clique mit Drogenabhängigen ist es nur eine Frage der Zeit dass du es auch wirst.
Bist du in einer Clique mit gewalttätigen Personen, ist es auch nur eine Frage der Zeit dass du dich ihnen anschliesst.
Auf der anderen Seite gibt es viele Kids die aus ihrem Umfeld ausbrechen wollen aber es entweder nicht aus eigener Kraft schaffen oder die Mitglieder es nicht zulassen...etc...etc..
Wiederum gibt es welche die sich von der Gesellschaft nicht akzeptiert fühlen und sich selber Randgruppen suchen und den sog. "Trost" bei ihnen finden.
Das Hauptthema/Problematik bei den rechtsextremen Gruppierungen ist (genauso) das es sehr viele Mitläufer gibt die aus Frust/Arbeitslosigkeit und vielen anderen Faktoren sich diesen Gruppen anschliessen und Gleichgesinnte finden.
Erst Jahre später sieht man bzw. hört man von diesen Personen als sog. "Aussteiger", die ihre Erfahrungsberichte geben und ihre Taten bereuen...auch hierzu ein Beispiel: Die Musikgruppe "Ace of Base" und eines ihrer Mitglieder bzw. der Erfahrungsbericht...
Dann gibt es da noch die Authorität die in solchen Gruppierungen ausgeübt wird.
Dabei ist zu unterscheiden zwischen der rationalen und der irrationalen Authorität.
Rationale Authorität ist sehr selten bei einem derartigem Umfeld zu finden da sie die Niederen/Unterworfenen fördert...und die Mitglieder eher zu etwas gutem verleitet.
Sehr oft findet man dagegen die irrationale Authorität wobei der Unterworfene (Mitglieder der Clique/Sekte oder wie auch immer) ausgebeutet wird...
Ergo zeigt uns dass das Umfeld auch bei der Formung des Charakters eine entscheidende Rolle spielt...
Auch hierzu ein Beispiel: wächst ein Kind in einem Ghetto (z. B.: Bronx - USA) auf wird es folglich (sehr wahrscheinlich) eine kriminelle Bahn einschlagen...oder zumindestens einen bestimmten Nivau an Gewaltbereitschaft zeigen: siehe Mike Tyson (wobei auch er einiges dazugelernt hat und mehr oder weniger auf dem Wege der Besserung ist...
)
Wächst es dagegen in einem Ärzteviertel oder auf dem Lande bei einem Schriftsteller auf, wird es (wiederum sehr wahrscheinlich) einen (nahezu) normalen Lebensweg einschlagen...
Gruss
GaGaGeändert von evita (14. 06. 2006 um 10:50 Uhr)
...Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch...
...Dann bau ich mir eben meine eigene Raumstation ... mit Black Jack und Nutten!!!
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15. 06. 2006, 07:50 #234gegen das "wir"
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Das dümmste am Menschen ist, das er sich in gruppen abgrenzen muss.
Anstatt sich als >eines< zu sehen. Und das is jetzt scheisegal ob deutscher, türke, pole, russe, kanader, däne oder jugoslawe..
Integration ist das Stichwort..ja >INTEGRATION<...ich kann sie bis jetzt nirgendst im deutschsprachigem Raum erkennen...
Die Schulen werden verwarlost, auf ernstzunehmende soziale Programme geschissen.
Das einzige was wir als futter bekommen ist die tolle kleinbürgerliche Moral und die wichtigen Dinge wie Sitte und Anstand.
Wir habens zu diesem Zustand gebracht und damit meine ich nicht weil wir asylanten aus dem Tod retten sondern weil wir uns einfach immer schon wie egoistische arschlöcher verhalten haben..tja jetzt müssen wir damit leben.
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15. 06. 2006, 09:11 #235persectorGast
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
TingelTangelBob,
ich mag deine Verallgemeinerung nicht so sehen.
Integration bedeutet nicht nur, dass ich „fremde Menschen“ irgendwo mit in ein Ganzen packen möchte.
Beispiel in der Du-Form:
Wenn du deine kleine Schwester nicht mitspielen lässt, weil sie noch so unerfahren ist und dir dein Puzzle durcheinander bringt um schöne bunte Formen zu basteln, dann integrierst du Sie nicht.
Du zeigst ihr, dass Sie zu doof ist um mitzumachen.
Natürlich gibt sie dir dann auch nichts von Ihren Schockobons ab.
Da du aber körperlich überlegen bist, nimmst du Ihr einfach ein paar weg.
Das Gekreische geht los und Mama kommt um die Ursache zu ermitteln (im Volksmund wird Ursache, Schuld genannt).
Wieder kannst du deine scheinbare Überlegenheit ausspielen und argumentierst besser als deine kleine Schwester.
Also nimmt Mama die Schockobons weg und schubst in der Aufregung ausversehen dein mühsam erstelltes Puzzle durcheinander.
Jetzt ist Schluss mit lustig!
Alles schreit durcheinander und zeigt mit dem Finger auf den anderen.
Da grollt es auch schon durch den Flur und Papa schreitet durch die Tür.
Wenn ich hier noch ein Ton höre, dann knallts!
Frag dich mal bitte was die Ursache für diesen Konflikt ist.
War es der Bruder, die Schwester, die Mutter oder der Vater?
(Hilfestellung gibt es auch hinter den links meiner signatur)
Deinen Zeilen nach fühlst du dich auch nicht integriert und machst Zustände die Andere herstellen dafür Verantwortlich. Ich will dir mal ein kleines Beispiel bringen.
Das ist kein Wortverdrehen sondern wird in Therapien angewandt und führt zu großen erfolgen in der Selbsterkennung.
Wenn du etwas schildern möchtest, dann versuche nur von dir zu sprechen.
Ich mache das mal eben für dich, vergleiche es bitte mit deinem Geschriebenen:
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Das dümmste an mir ist, das ich mich in Gruppen abgrenzen muss. Anstatt mich mit allen als ein Ganzes zu empfinden.
Ich lasse zu, dass meine Schule verwahrlost und scheiße auf soziale Programme.
Ich habe diesen Zustand hergestellt, nicht weil ich einen Asylanten vor dem Tod gerettet habe, sondern weil ich mich schon immer wie ein egoistisches Arschloch verhalten habe. Nun möchte ich damit leben.
---------------------------------------------
Fühl dich bitte nicht von mir angegriffen, ich meine es nicht persönlich!
Da wir uns schon ein paar mal im Kreis gedreht haben, versuche ich einfach mal solche Sachen. Wenn das unerwünscht ist, werde ich das unterlassen.
Grüßt Euch
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15. 06. 2006, 09:38 #236gegen das "wir"
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
ich liebe es ohne wissen von ausdruck mimik oder gefühln jemanden durch seine schreibweise psychologisch zu analysieren..okay...
Hm also ich fühle mich integriert..so wie jeder andre österreicher (bin wiener aber bei uns is das gleiche spektakel) auch.
Und ja menschen greznen sich nunmal in gruppen ab (bis auf mich und n paar andre exoten) da gibts punks hooligans emos skinheads metaler gothics...oder sie sehen sich als minderheit und formen sich nach ihren rassen zu gruppen zusammen.
Sry für schreibweise übrigens bin bisschen gestresst...
Von mir zu sprechen bringt aber übrigens herzlich wenig da es nicht um mich geht.
Seh meinen obrigen post einfach als wiederspieglung meiner Erfahrung und auch meines zorns gg. diese "solche" ansichten..greetz
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15. 06. 2006, 09:43 #237persectorGast
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
edit: TingelTangelBob, ich verstehe dich und Danke Dir!
Ich bemerke ausdrücklich, das ich das oben geschriebene nicht persönlich auf "TingelTangelBob" beziehe, sondern als Gelegenheit genutzt habe, Vorgehensweisen aufzuzeigen!
GrüßeGeändert von persector (15. 06. 2006 um 10:18 Uhr)
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15. 06. 2006, 12:08 #238
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Hmm, ich wusste net wo ichs reinschreiben soll und irgendwie passts hier zum Thema Integration, Ausländer und Deutsche.
Ich hab mich anlässlich der Morgensendung eines HH Radiosenders gestern richtig geärgert. Thema war natürlich das WM Spiel Polen gegen Deutschland, was - für mich noch verständlich - die Mderatoren in eine Art patriotischen Rausch versetzte. Man hatte einen "polnichen Übersetzer" im Studio und stimmte sich dann irgendwann plötzlich zunächst mit Polen Witzen gegenseitig aufs Spiel ein, eine empörte (polnische) Höhrerin rief dann an und begkagte sich. Daraufhin wurde sie mit den Worten "Man müsse in so einer Situation doch Verständnis entwickeln" und "Witze über eine ehnische Minderheit gehörten in diesem Falle eben dazu" ob sie denn keinen deutsch Witz wüsste.
Das ganze gipfelte darin, daß weitere (deutsche) Hörer sich bemüßigt fühlten auch ihre Stammtisch Plattitüden und Witze über den Äther zu posaunen unter dem beifälligen Gelächter der Moderatoren.
Wenn ich bedenke, daß in diesem Lande fast täglich Übergriffe gegen Ausländer begangen werden, Politiker wieder einen "Arbeitsdienst" einrichten wollen und ein ganzes Volk inzwischen als "ethnische Minderheit" bezeichnet werden kann, ist das Motto der WM "Zu Gast bei Freunden" nichts als blanker Hohn.
Ich bin waschechter Hamburger und als solcher habe ich mich gestern Morgen wirklich geschämt, denn ich denke gerade die Medien haben in diesem Bezug eine "gesteigerte Sorgfaltspflicht". Noch nicht mal Deutschlands größte Boulevardzeitung begibt sich auf dieses Niveau.
Sy aber das mußte ich mal loswerden.Wer sich wundert, daß Leute gegen den Wind pissen, hat nur noch nicht begriffen, daß uns allen die Scheiße bis zum Hals steht.
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15. 06. 2006, 12:55 #239persectorGast
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Da kann ich nur sagen: Willkomen im "Club" Feydab.
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Fußballspiel Brasilien-Kroazien
http://www.stern.de/sport-motor/wm20...ch/563144.html
Auf dieser Seite können wir unten folgendes lesen:
Umgekehrt scheiterte das Team von Trainer Zlatko Kranjcar mit den eigenen, nicht übermäßig schnellen Angriffen spätestens an der brasilianisch-deutschen Innenverteidigung mit dem Münchner Lucio und den Leverkusener Juan.
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Diese Tage verdeutlichen stark, was sich sonst nur den aufmerksamen Bürgern offenbart.
Ich finde deine Art des "muß ich mal loswerden" angenehm und wir werden schon noch herausarbeiten, was machbar ist.
Ziemlich sicher ist jedoch schon, das man andere Menschen nicht ändern kann. Bestenfalls kann man ihnen dabei helfen.
Ah jou, nimm es erst einmal mit Gelassenheit, in diesem Thread siehst du ja auch, das es viele Menschen gibt die nicht so egoistisch sind und es werden Täglich mehr
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15. 06. 2006, 15:39 #240
Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber
Du, wenn alle so denken (Es ist vergeigt, jetzt müssen wir damit leben...), seh ich nicht wirklich, das sich irgendwas ändern wird. Im Moment ist dieser Thread Deutschland: Alle jammern, kaum jemand konstruktiv und zum Schluss wird resigniert: "Es ist eben so, was will man machen?".
Zitat von TingelTangelBob
Traurig, das ganze.La terre est couverte de gens qui ne méritent pas qu'on leur parle. - Voltaire
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