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jomsn
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

@cookie: "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern."

Genau dieses Zitat, glaube ich, ist das wichtigste in diesem Tread. Integration oder Nichtintegration findet ebe genau bei den vielen kleinen Leuten, an den vielen kleinen Orten statt.
Integration oder Nichtintegration findet auf dem Schulhof, in der Schulklasse, im Wohnblock, im Wohnquartier, dem Wohnort, etc statt. Nicht in der Politik. Die ist sowieso machtlos.
Nein, jede/r einzelne hat es in der Hand. Zur Integration braucht es aber von beiden Seiten etwas Integrationswille. Ich habe mal eine Broschüre gesehen, wo um die letzte Jahrhundertwende des letzten Jahrtausend auswanderungswillige für eine Integration in Amerika informiert wurde. Es wurden ganz klare Hinweise gegeben, wie zB., dass es unerlässlich ist, die englische Sprache zu lernen, die Gebräuche von Amerika zu respektieren. Damals wanderten viele aus, weil die wirtschaftlichen Bedingungen in Europa schlecht waren. Sie brachten viel Integrationswille mit nach Amerika.
Ich denke mal, es gibt ähnliche "Wirtschaftsflüchtlinge" auch heute und hier. Die sind auch kein Problem. Aber ich denke auch, dass es viele gibt, die einfach hier sind, weil sie mit den Eltern zugezogen und nicht entsprechend erzogen wurden. Viele Zugezogene haben kleine Löhne und beide Elternteile gehen arbeiten um auch einigermassen überleben zu können. Die Kinder sind dementsprechtend schlecht bis gar nicht "erzogen", hängen herum, auch mit wenig Perspektive und verbünden sich mit gleichgesinnten Idealisten.
Es sind ja meist die Jungen, welche Druck ausüben und Druck zu spüren kriegen. Ich versteh es auch ein Stück weit, wenn sich am Horizont keine Perspektiven zeigen, sondern eher dunkle Wolken.
Ich glaube, es fehlt auf beiden Seiten an Selbstbewusstsein. Viele ertragen es schon gar nicht mehr angesehen zu werden. Ich erlebte es mal, wie zwei Gruppierungen mit Eisenstangen aufeinander los gehen wollten. Ich fragte um was es denn gehe. Der eine meinte, der andere habe ihn blöd angemacht. Ich fragte diesen, mit was denn? Ja er habe es nicht verstanden. Aber er wisse, obwohl er nichts verstanden habe, dass er ihn blöd anmachen wollte. Ja, der hat mich so komisch angesehen. Es scheint verrückt zu sein. Viele haben so wenig Selbstbewusstsein, dass sie nicht einmal mehr einen Blick ertragen. Es konnte dann ohne Eisenstange gelöst werden.
Es braucht so wenig, an vielen kleinen Orten, bei vielen kleinen Menschen und das Antlitz der Erde wird dadurch verändert.

Vielleicht wäre es auch gut, hier im Tread nicht nur die negativen Beispiele aufzuführen, so ganz nach Manier der Boulvardpresse, sondern auch mal versuchen, positive Erlebnisse zu posten. Oder gibt es die nicht?

Gruss jomsn
Alt 09. 06. 2006, 09:35 jomsn is offline #151
persector
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Ich fand das schon Erkannte "es geht nicht um Ausländer, sondern um asoziales Verhalten" als Meilenstein sehr gut.
Ich würde es schade finden, wenn wir das jetzt noch einmal durchkauen wollten.

edit: In meinem Kopf:
Es sind nicht generell DIE Ausländer, sondern unter Ihnen sind eben AUCH Idioten mit asozialem Verhalten.
Dies fällt aber stärker auf als bei einheimischen Idioten mit asozialem Verhalten.

Wie kann ich mich von der Last befreien von vornherein alle über einen Kamm zu scheren?
Wie schütze ich mich vor propagander, sogenannte freie Meinungen aus den Medien u.s.w.
Was kann ich tun um nicht als rechter/brauner u.s.w. beschimpft zu werden, wenn ich probleme mit "asozialen Ausländern" habe?

Geändert von persector (09. 06. 2006 um 09:55 Uhr).
Alt 09. 06. 2006, 09:35 persector is offline #152
Boesmann
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von St@tic 
ja dann geh mal nach moskau und sag denen du bist russen-deutscher und die rotearmee hat deine vorfahren aus russland vertrieben und umgesiedelt und du willst jetzt dein altes land wieder haben, du wirst umgehend aufm roten platz exekutiert.
Genau, so ist das. Ich sehe, du hast dich umfassend informiert.

Das ist genau das Problem: Deine Nazi-Stammtisch-Haltung; wird ja von vielen in diesem Thread geteilt, leider.

So Sprueche Wie "klingt jetzt nach Nazi, aber so ist das eben" habe ich mir jetzt schon ungefaehr 20 Jahre lang von diversen Trotteln immer wieder nagehoert; der Informations- und Wahrheitsgehalt der damit begruendeten Aussagen ist auch immer der selbe: NULL.

Die Leute sind auch immer dieselben; erst die dickn Sprueche schwingen, (muss ich wohl keine zitieren, lest einfach die Aussagen von Static, Doxepin, Manta...aeh, GTRemscheid und wie sie alle heissen) und dann geht man doch nen Doener fressen; oder zu McDonalds (aber mal unter uns: die Amis sind ja die _guten_ Auslaender, die sehen fast aus wie wir ) usw.

Ihr tut mir wirklich leid...ehrlich ich wuensche euch, dass ihr bald lernt, dass eure privaten Probleme mit der Freundin oder der Stress auf der Arbeit (bzw. in der Arbeitslosigkeit) auch nicht davon besser wird, dass man andere Leute beschimpft, verleumdet, zusammenschlaegt, umbringt...dann wuerde es euch besser gehen, glaubt mir.
Und wenn es einem von uns (und ich meine hier MENSCHEN und nicht DEUTSCHE) besser geht, dann geht es allen besser.

Ihr seid genau die Leute, um die es in diesem Thread geht. Leider seid ihr zu vernagelt, um das zu erkennen.

Aber wo Leben ist, da ist auch Hoffnung, so sagt man doch.

Deshalb: Liebe Gruesse und lernt bitte mal, euch locker zu machen!

Der liebe Boesmann
Alt 09. 06. 2006, 09:46 Boesmann is offline #153
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

die aussage die du zitiert hast sollte eher bildlich gemeint sein.
ich meinte damit nur, dass ich persönlich den eindruck habe, dass sich bestimmte nationalitäten in deutschland viel mehr erlauben dürfen, als wir jemals in deren land.
das hat nix mit nazi-stammtischhaltung zu tun. meine einstellung hat sich über jahre hinweg mit negativerfahrungen gebildet. positive erlebnisse hab ich mit bestimmten nationalitäten mehr als nur selten gemacht. und der charakter wird ja von seinem umfeld geprägt.
Alt 09. 06. 2006, 09:59 StaTiC is offline #154
nathan west
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von St@tic 
das hat nix mit nazi-stammtischhaltung zu tun.
Eine "Stammtischhaltung" ist unabhängig vom Kontext stammtischmässig.

Zitat:
meine einstellung hat sich über jahre hinweg mit negativerfahrungen gebildet. positive erlebnisse hab ich mit bestimmten nationalitäten mehr als nur selten gemacht. und der charakter wird ja von seinem umfeld geprägt.
Das ist der eigentliche Kern des Threads. Du kannst deine bräunliche Einstellung dadurch *erklären* das dein Umfeld und deine Erfahrungen deinen Charakter bzw. deine Einstellung geprägt haben - aber bist du sicher, das du das entschuldigend meinen möchtest?

Vielmehr musst du dich nicht für deine blödsinnige Einstellung und Aussagen schämen, sondern dafür das du dich von Faktoren prägen lässt, die im grossen Rahmen ziemlich unbedeutend sind.
Alt 09. 06. 2006, 10:07 nathan west is offline #155
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von St@tic 
ich meinte damit nur, dass ich persönlich den eindruck habe, dass sich bestimmte nationalitäten in deutschland viel mehr erlauben dürfen, als wir jemals in deren land.
Mal davon abgesehen, dass ich schon diese Aussage fuer sehr fragwuerdig halte, ist das nicht das, was du geschrieben hast.
Wenn ich dich mal zitieren darf:
Zitat:
Zitat von St@tic 
(..)kriegen haus gekauft, bmw vor die tür gestellt und leben auf kosten des staates.
Das, worauf du anspielst, sind wohl die Finanzhilfen fuer die sogenannten 'Russlanddeutschen'.
Aber denk doch bitte mal nach: War das deren Idee? Kamen die 'Russen' einfach so hier her und haben gesagt 'Ey Staat, zahl meinen Aufenthalt'? Nein, das stimmt einfach nicht. Unsere deutsche Regierung ist zu denen gegangen und hat gesagt 'Bitte kommt alle nach Deutschland, Finanzhilfen inklusive'. Aber ich lese nicht, dass du auf die Politiker schimpfst; nein, du benutzt das als Beispiel um, wie du selbst sagst, zu beweisen, was sich die 'Russen' in Deutschland alles so erlauben duerfen.
Und genau dieses Verhalten bezeichne ich als Nazi-Stammtisch-Attituede.
Von der Form deiner Beitraege zu schliessen bist du nicht dumm, umso trauriger, dass du so strohdumme 'Argumentations'-Taktiken benutzt.
Denk mal drueber nach bitte.
Alt 09. 06. 2006, 10:32 Boesmann is offline #156
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

und nein im gegensatz vieler entschuldige ich mich nicht für meine einstellung. ich habe diese und steh dazu von daher ist es keine entschuldigung. nur den hintergrund zu beschreiben, wieso es so ist, ist meiner meinung nach nicht verkehrt.

@boesmann ich denk drüber nach ich bin auch zum teil hier um mir etwas abzuschauen. einige hier können sich sehr gut ausdrücken und argumentieren und durch ständiges lesen werden sich meine fähigkeitne mit der zeit auch verbessern.
Alt 09. 06. 2006, 10:47 StaTiC is offline #157
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von St@tic 
@boesmann ich denk drüber nach
Danke
Alt 09. 06. 2006, 11:10 Boesmann is offline #158
persector
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Ziat jomsn:
Vielleicht wäre es auch gut, hier im Tread nicht nur die negativen Beispiele aufzuführen, so ganz nach Manier der Boulvardpresse, sondern auch mal versuchen, positive Erlebnisse zu posten. Oder gibt es die nicht?



Das ist ein sehr guter Ansatz!

Ich kann seit dem ich nach Lichtenrade umgezogen bin, also von der „versalzten Suppe“ in die „gut gewürzte“ Suppe sehr viel Gutes berichten.

Hier gibt es auch viele Immigranten, doch habe Sie hier auch die Chance sich in unsere Gesellschaft einzuleben und werden angenommen.
Sie sind weder von den Klamotten noch von der Sprache groß zu unterscheiden.
Wenn mal eine Mutter mit ihrem Kind nicht auf Deutsch schimpft, dann meckert das Kind auch noch auf Deutsch zurück. Was die Mutter dann sehr schnell dazu bewegt, wenigstens gebrochen auf Deutsch darauf einzugehen.
Hier Beeinflussen sich die Einwanderer zum Guten hin, zur Integration.

Die länger hier Lebenden sind wesentlich anspruchsvoller und die Polizei hat keine Angst ihren Job zu machen, wenn es denn mal erforderlich ist.

Die Schulen sind oder werden renoviert und haben eine gute Stammbesatzung an Lehrern.

Die paar Asoziale die es überall gibt, sammeln sich wie gewohnt am Bahnhof (überwiegend deutsche Erwachsene und jugendliche Einwanderer).

Das ist alles in einem stattlichen grün gekleidet und ich muss nicht Slalom laufen um asozialen Horden oder Tonnenweise Kampf-Hundekot auszuweichen.

Es gibt vom Döner über Indisch zum Steakhaus über Italienisch, deutsche Bäcker mit echten Brötchen eigentlich alles was das Herz begehrt.


Bedenkenswerter Nachsatz:
So habe ich vor 10 Jahren auch Neukölln lieben gelernt.
Alt 09. 06. 2006, 11:10 persector is offline #159
reigen of blood
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Ich bin kurz davor, hier alles hin zu schmeissen und irgendwo anders hin zu gehen. Aber das scheint mir irgendwie auch keine Lösung zu sein. Eigentlich bin ich gerne hier in Hamburg, und eigentlich würde ich es auch gerne bleiben...

als wenn de das wirklich vor hast würd ich dir vorschlagen aufs land zu zihen da ist der ausländer anteil sehr gering und jeder kennt jeden was zu einem guten klima führt

wobei ich bemerken will das du nicht der/die einzigste bist der so denkt das beste beispiel ist bei uns an der schule wir haben soweit ich weis 3 ausländer in der gesamten einrichtung (tatsche ) 1 mädchen und 2 jungs ok das mdchen kenn ich nich würds aber gern ma kennen lernen sieht klasse aus .....ok falsches thema

also die 2 sind meines wissens beide türkischer abstammung mit dem einen versteh ich mich richtig gut is nett usw und derandere ist so ein richtiges ARSCHLOCH er meint er wär der gröste terorisiert die ganze klasse und wenn man dann mal was dagegenhält rastet er gleich aus und schlägt dich zusammen..

es ist doch so dass wir durch hittler und den anderen nazi pack ein ewiges kreuz zu tragen haben?
die ausländer beschimpfen uns und machen mit uns was sie wollen....aber wenn wir uns dagegen wehren in welcher form auch immer werden wir als nazi und ausländerfeindlich beschimpft und die gerechtigkeit is futsch

die leute die nur nach deutschland kommen um herum zu pöweln und deutsche als arschlöcher bezeichnen ....will jetz nix falsches sagen.....müssen wider rausgeschmissen werden und eine einreise sperre bekommen
die meisten denken nicht dran das sie nur gast sind!

sory wenn ich das hier jetz vieleich n bischen krass rüber bring aber der stand der dinge ist eben genau dieser ich mein nicht grundlos giebt es ne fersehsendung über eine schule in berlien kreuzberg....hat der ein oder andere bestimmt schon mal gesehen und ich denke ich bin nicht der einzigste der so denkt.....NEIN ICH BIN KEIN NAZIONALSOZIALISTISCHES ARSCHLOCH! ich meine ganz normale leute. wie erwähnt habe ich durchaus gute bezihungen zu ausländern und umgedreht auch wir verstehen uns bländent und die mädels sehn ja auch nich schlecht ......
ok wider mal falsches thema ^^

um das ganze zum schluss zu bringen...wäre hittler nicht gewesen könten wir uns wehren ohne gleich zu irgentwelchen rasisten abgestuf zu werden

mfg
reigen of blood
Alt 09. 06. 2006, 11:16 reigen of blood is offline #160
persector
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

6, setzen !

edit: Erklärung: hast du mal ein bisschen hier gelesen? wohl nicht, sonst wüßtest du wie weit wir in diesem Thema schon gekommen sind (positiv gemeint).
Alt 09. 06. 2006, 11:30 persector is offline #161
Nightstalker
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von LostSenciner 


Wo bleibt korrupt, wenn man ihn mal braucht ?

Wo soll er bleiben? Er hat sich in diesem Thread bereits diskreditiert.
Godwin's Law.
Alt 09. 06. 2006, 11:43 Nightstalker is offline #162
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

ohne den kompletten thread gelesen zu haben kann ich nur sagen:

die wut (gegen was sei einmal dahin gestellt) in DE wächst und wächst von tag zu tag.

es gibt 2 möglichkeiten wie das ganze endet: entweder steigt die unterdrückung (welche sei auch einmal dahin gestellt) oder es kommt zu einer gewaltigen revolution.

so war es schon immer und so wird es auch immer sein... aus zeitmangel nenn ich mal jetzt keine beispiele.
Alt 09. 06. 2006, 13:33 AnGsTzUsTaNd is offline #163
Maledictvm
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von St@tic 
und was ist bei uns? kriegen haus gekauft, bmw vor die tür gestellt und leben auf kosten des staates.
Das kannst du doch sicher belegen.


Nicht?

Dachte ich mir.
Alt 09. 06. 2006, 13:38 Maledictvm is offline #164
persector
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

@Angeluz, welchen nutzen bring dein Gedankengang ?
Ich finde das erstens egoistisch (bläht den Treat unnütz auf) und zweitens hat St@tic im gegensatz zu vielen anderen hier bereits eingelenkt.

Wenn dir nach Kampf ist, dann wiederhole nicht etwas was an dieser Stelle nichts bringt, oder schon zig mal gesagt wurde, sondern zeig wie man es besser macht.
Jeder von den alten Hasen wird wissen das die Linke und die Rechte Spitze sich an gewissen punkten zu berühren scheinen. Sehr paradox und hat etwas mit agressivem Verhalten zu tun.

@AnGsTzUsTaNd, das Steine werfen haben wir doch hoffentlich hinter uns gelassen.
Alt 09. 06. 2006, 14:00 persector is offline #165
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von persector 
@AnGsTzUsTaNd, das Steine werfen haben wir doch hoffentlich hinter uns gelassen.

schlag' mal die tageszeitung auf, dann wird dir auffallen, dass ganze gebirge geworfen werden.
Alt 09. 06. 2006, 14:34 AnGsTzUsTaNd is offline #166
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

das war ein schlechter konter


aber mir fällt noch was zum thema ein und zwar positiv!!!

ein arbeitskollege ist türke. der is voll in ordnung, spricht sogar akzentfrei deutsch ist super freundlich mit dem trinken wir öfters gegen feierabend noch nen tee is super netter kerl.
oder auch die türkische gastfreundschaft ist zum teil auch in deutschland. meine ehemalige beste freundin und von meiner seite aus sogar mehr war türkin (nicht schlecht für nen angeblichen nazi oder )
sie war zwar am ende bisschen durchgedreht aber das hatte nix mit der nationalität zu tun und ich wurde immer vollgestopft bei denen. ich komm mal wieder zum pc dienst wird gleich mal was zu essen gemacht.

von daher es gibt auch super nette türken
Alt 09. 06. 2006, 15:09 StaTiC is offline #167
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Man muss nur an den richtigen Stellen, nach den richtigen Personen suchen.. dann findet man sie auch.
Die Leute die einem täglich begegnen sei es ein Nazi oder sonstwer, kann man vergessen aber es gibt ja auch bessere & nettere Menschen. Solang man nicht sucht und nur das sieht was man in der Stadt oder so antrifft, wird man auch von ein und demselben Bild von jedem anderen überzeugt sein.


Das wars.
Danke & Cu
Alt 09. 06. 2006, 15:18 #168
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

zeroxor, genau was du sagst.
Als meine Schwester damals ihr Kind bekam und einen Kinderwagen durch die Gegend geschoben hat, habe ich erst bemerkt wieviele Kinderwagen es auf den Straßen gab.

Ich weiß jetzt nicht den Fachausdruck, aber es ist eben unser Bewußtsein, welches vorangig antrainiertes wahrnimmt.

Genau so kann man sich (ohne Selbstbetrug) anders konditionieren ("einstellen") und wird dadurch nicht nur neue Sichtweisen/Gefühle bekommen, sondern hat auch noch einen vergleich(erfahrung) zu den alten Gefühlen.

Kurz gesagt NLP (bitte googeln bei Interesse)
Alt 09. 06. 2006, 15:35 persector is offline #169
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von persector 
@Angeluz, welchen nutzen bring dein Gedankengang ?
Ich finde das erstens egoistisch (bläht den Treat unnütz auf) und zweitens hat St@tic im gegensatz zu vielen anderen hier bereits eingelenkt.

Von der einen Sache ein wenig abruecken rechtfertigt natuerlich, dass man die anderen ueblichen Faschoparolen weiter kloppen darf. Wenn ich sag, dass zwei und zwei vier ist und jemand anderes sechs, aber dann auf fuenf runtergeht, dann sollt ich das Einlenken respektieren und nicht auf der Vier beharren. Ich sag ja, diese Threads sind immer wirklich sehr aufschlussreich. Neben der politischen Orientierung auch noch tiefreichende Blicke in die Denkfaehigkeit. Grossen Dank dafuer.
Alt 09. 06. 2006, 15:39 Korrupt is offline #170
evita
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Hallo Leute...

würde gerne auch mal meinen Senf dazu geben...

Zitat:
die meisten denken nicht dran das sie nur gast sind!

So würde ich die Problematik nicht sehen, denn die meisten (nehmen wir mal als Beispiel: Türken - fast 2.7 Mio) sind erste, zwei und dritte Generation die bereits hier Leben/Arbeiten usw.... sind sozusagen bereits ein Teil dieses Landes geworden und können meiner Meinung nach nicht mehr als "Gast" angesehen werden...
Besonders die zweite und dritte Generation leidet noch sehr darunter dass sie nirgendwo (richtig) akzeptiert/anerkannt werden. Ein Beispiel hierzu (ein guter Kumpel von mir): Fährt in Urlaub in die Türkei, wird dort als Ausländer gesehen, kommt hierher zurück, wird als Ausländer gesehen. Was der alles beim KVR bzw. bei den Behörden erlebt, geht einem richtig unter die Haut - Ich kann dazu nur sagen: Es gibt solche und es gibt solche...Hinzu kommt dass die Bildung/Intelligenz auch eine wichtige Rolle spielt...Denn ähnliche Verhaltensmuster zeigt uns auch die Natur: Schimpanse und Gorilla.....Nur meine Meinung -

Gruss

GaGa
Alt 09. 06. 2006, 15:45 evita is offline #171
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Lol... genau das Problem hab ich auch ^^
Hier bin ich der Türke und in Türkei bin ich für meine Cousins usw. "der deutsche Cousin" neneee schon komisch.
Alt 09. 06. 2006, 15:49 #172
Maledictvm
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Zitat:
Zitat von Korrupt 
Von der einen Sache ein wenig abruecken rechtfertigt natuerlich, dass man die anderen ueblichen Faschoparolen weiter kloppen darf. Wenn ich sag, dass zwei und zwei vier ist und jemand anderes sechs, aber dann auf fuenf runtergeht, dann sollt ich das Einlenken respektieren und nicht auf der Vier beharren. [...]
Besser hätte ich es nicht sagen können.
Alt 09. 06. 2006, 16:13 Maledictvm is offline #173
persector
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Korrupt,
wenn es um Ziele erreichen geht, bin ich wohl etwas kompromissbereiter und freue mich auch über kleine Schritte.
Überhaupt sind es die kleinen Schritte, die ich auch nachvollziehen kann und nicht so mistrauisch werde, wie bei großartigen Verrenkungen die über Nacht wieder verschwunden sind.
Alt 09. 06. 2006, 16:15 persector is offline #174
Roadi1973
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Re: Meine Gedanken (besonders: ausländischen) Mitbürgern gegenüber

Hallo in der Gemeinde,

Ich bin noch sehr neu hier und finde diesen Thread für mich hochinteressant.Ich mache mir seit Tagen Gedanken darüber,wie ich zu dieser Thematik stehe.Ich komme aus dem Ostteil Deutschlands, um genauer zu sagen aus Ost Berlin und wohne da immer noch.Ich schildere mal meine Sicht:
Seit meiner Kindheit kenne ich nur Deutsche, habe immer nur deutsche Freunde gehabt, im Kindergarten,in der Schule, in der Berufsschule,sogar jetzt im Beruf arbeiten mit mir nur Deutsche.Vor der Wende gab es nur ein paar Vietnamesen, Kubaner und Russen (meist Militär).Die konnte man an einer Hand abzählen.Die waren friedlich und man kam gut miteinander aus.
Nach der Wende war ich überrascht wieviele verschiedene Kulturen in West-Berlin lebten.Trotzdem hatte ich bis vor 2 Jahren sogut wie nie Kontakt mit "Ausländern".Natürlich war ich beim Türken, Chinesen,Italiener essen oder einkaufen ect.Kenne ich dadurch die Person oder weiß was über deren Kultur,Sitten ,Gebräuche oder Gewohnheiten??.Es geht doch meist nur ums Geschäft.
Ich meine, daß ist das Problem vieler "Ossis".Sie kennen niemanden schon gar nicht,wenn sie auf einem Dorf leben.Sie lernen die "Ausländer" nur über die Medien kennen und was da gezeigt wird, weiß ja wohl jeder.So prägt sich der "alle Ausländer sind scheiße" Gedanke.Bei vielen ist es einfach auch pure Angst, sie denken die hohe Kriminalität nach der Wende ist wegen der vielen "Ausländer" und würden sich wohler fühlen,wenn alle weg wären, ganz zu schweigen von Arbeitsplätzen ect. Ich denke man hat nach der Wende vergessen den Osten in den Westen zu integrieren der nunmal eine multikulturelle Gesellschafft ist im gegensatz zum Osten.Durch meine Freundin aus West Berlin habe ich einen bunten Multi Kulti Haufen kennengelernt,schätzen gelernt und Freunde gefunden.Wer mit "Ausländern" aufgewachsen ist, weiß mit Ihnen umzugehen.Wer nicht, hat es schwer sich zu integrieren oder integriert zu werden.

Das von mir dazu

mfg
Alt 09. 06. 2006, 16:27 Roadi1973 is offline #175