Link- und Logopolicy des Bundesgesundheitsministeriums: Angst vor dem unbedarften Leser
"Wir freuen uns, dass Sie auf unsere Seite einen Link setzen wollen. Diese Erlaubnis ist jederzeit widerrufbar und gilt nur, wenn Sie die nachfolgenden Regeln einhalten: ...Der Vertragspartner teilt dem BMGS innerhalb von 24 Stunden nach Setzen des Links durch eine E-Mail an die Adresse info@bmg.bund.de das Setzen des Links bzw. die Freischaltung der betreffenden Seite mit." schreibt es auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Man müsse dennoch "keine Sorge haben", wenn man dieser Anordnung keine Folge leistet, jedenfalls, wenn man keine illegale oder Sekten-Seite betreibt.
Denn die spannende Link- und Logopolicy des BMGS sei dem verbreiteten Phänomen des unbedarften Lesers geschuldet, der annehmen könnte, Seiten, die das Logo des BMG verwenden oder Links auf dessen Seite setzen, könnten auf irgend eine Weise mit dem BMGS kooperieren. Ein handfester Streit ist darüber mit der Grünen Jugend entbrannt, der inzwischen rechtliche Schritte angedroht werden. In denen es nicht mehr um Links, sondern das Logo des BMGS geht.
Dieses dürfe man auch im Rahmen der Presseberichtserstattung nicht verwenden, so die telefonische Auskunft des BMGS. Grund sei die Verwechslungsgefahr, die dem unbedarften Leser suggerieren könnte, er befinde sich auf einer offiziellen Seite des BMGS, auch wenn die Seiteninhalte dies nicht unbedingt nahelegen.
Während die Blogosphäre amüsiert bis verärgert reagiert über eine Institution, die Internetrecht neu schreiben will
Ein langes Leben hat viel zu erzählen. Wir haben für euch in unserem Presse-Archiv eine Auswahl diverser Presseberichte über gulli.com aus vergangenen Jahren zusammengestellt.
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr:
Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe.
Neben der RSS-Lösung, mit der Webmaster die gulli:News nach Belieben auf ihren Seiten integrieren können, existiert eine einfache universal anpassbare Lösung auf Javascript-Basis. Wer die News auf der eigenen Seite einbinden möchte, muss nun nur noch eine Zeile des automatisch generierten Scripts in den eigenen HTML-Code einfügen.
Schon im Newsletter informierten wir dich über die iPhone-Applikation der gulli:news. Jetzt ist die neueste Version erschienen, alle Verbesserungen basieren auf Vorschlägen der Community. Das App ist kostenlos. Gute Unterhaltung wünschen wir!
Occupy Kiel: Massiver Sachschaden...
Heute, 20:15 in gulli:news