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Retreat
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Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Es steht der Sommer für der Tür, die Festivalsaison hat begonnen - auch für mich. Daher musste ich nicht lange überlegen und 89 Euro in drei Tage Novarock investieren, lockte das doch mit Metallica als Headliner und zahlreichen anderen Bands, die man sich durchaus mal ansehen kann, zumal drei Tage lang auf zwei Bühnen durchwegs gutes Programm geboten wurde. Die Fotos stammen allesamt von meiner Handykamera und haben deshalb weitestgehend bescheidene Qualität.
Insgesamt gab es 50 Bands, die auf 3 Tagen und zwei Bühnen auftraten. Konkrete Zuschauerzahlen gibt es seitens des Veranstalters nicht, allerdings war das Festival ausverkauft. Insgesamt schätze ich, dass pro Tag ungefähr 50.000 Leute aufs Gelände kamen.
Bei großer Hitze begann das Festival am 15. Juni in erster Linie mit Verkehrsproblemen, nicht nur, dass sämtliche Straßen vollgestopft waren, nein auch ausgerechnet mein Zug von Wien nach Nickelsdorf, wo Novarock stattfand zog es vor mitten auf der Strecke zu streiken. Deshalb habe ich gleich anfangs Unheilig verpasst, der um 12:00 die Bühne betrat. Schade, vom Grafen hätte ich gern etwas gesehen, spielte der doch auch nur eine halbe Stunde.
Tag 1
(Bloodsimple)
Bald darauf folgte Bloodsimple - amerikanischer Metalcore, deutlich von Hatebreed inspiriert. Die Stimmung war gut, ob der großen Hitze aber relativ träge, mich eingeschlossen. Die Dreiviertelstunde, die die 5 Amerikaner spielten verging jedoch sehr schnell und ja, es war unterhaltsam, wenn Metalcore auch nicht mein allerliebstes Genre ist. Das Publikum sah das wohl genauso, flog doch überhaupt nichts Richtung Bühne. Das finde ich insofern bemerkenswert, als dass dieser Umstand bis auf vereinzelte Ausnahmen, für alle Auftritte in allen drei Tage gilt, die ich erlebt habe. Ein äußerst friedliches Festival. Lobenswert hervorzuheben ist auch die Tontechnik die den gesamten ersten Tag über einwandfrei war.
(Trivium)
Noch immer in der schlimmsten Hitze betraten um 13:45 Trivium die Bühne. Auch sie hatten einen 45 Minuten Slot und nutzen diesen um ihren Metalcore vorzubringen, der aber deutlich thrashiger klang und unüberhörbar Parallelen zum San Francisco Bay Thrash Metallicas, Megadeth und Freunde unüberhörbar hat. Die für die Uhrzeit vergleichsweise zahlreichen Zuschauer sahen das wohl ähnlich und feierten Trivium entsprechend.
(Bullet For My Valentine)
Wenig später betraten am frühen Nachmittag Bullet For My Valentine die Bühne. Die Stilrichtung der Waliser ist etwas schwer zu beschreiben, einerseits Heavy Metal melodiös, andererseits thrashig und - zu meinem Leidwesen - leider auch sehr viel Emozeug. Klingt an und für sich schon seltsam und hört sich über weite Stücke auch so an. Tears don't fall fehlte in der einstündigen Setlist natürlich auch nicht; das angerückte, junge und und signifikant größere weibliche Publikum sah das wohl mit Freude. Frontmann Matt Tuck bekundete bei der Gelegenheit auch seine sehr große Bewunderung für Metallica, denen er mit T-Shirt und Ansage Respekt zollte.
Ebenfalls eine Stunde Zeit hatte danach Stone Sour sein Können unter Beweis zu stellen. Stone Sour besteht unter anderem aus Corey Taylor und James Root, Frontmann und Gitarrist sowohl bei Stone Sour, als auch bei Slipknot. Ich für meinen Teil kann nur sagen, die beiden sollten es bei Slipknot belassen, denn Stone Sour klingt äußerst bescheiden. Emotionsloser, epischer Hard Rock. Stone Sour hatte ich bereits 2003 in Imola im Vorprogramm ebenfalls von Metallica erlebt, jetzt weiß ich wieder, warum ich die Herren aus Iowa komplett vergessen habe. Auch war hier deutlich weniger Publikom als noch zuvor bei Bullet for my Valentine zugegen.
Das selbe gilt für Avenged Sevendold, Power Metal aus Kalifornien und Alter Bridge - die Überreste von Creed und genauso lahm. Auch diese Auftritte verlief relativ farb- und emotionslos. Ich nutzte die Gelegenheit mit am Gatter des Wellenbrechers zu entspannen und mich ob der hohen Temperaturen mit Wasser einzudecken.
Ein erstes Highlight des Abends war der Auftritt von Alice in Chains. Die Grungeband aus der Pearl Jam und Nirvana Ära ist an und für sich hinrechend bekannt. Nach längerer Pause und dem Tod von Grunge (auch wenn Querulanten wie Oggy etwas anderes behaupten) kehren die Amerikaner aus Seattle zurück und liefern einen soliden Auftritt ab, wobei William DuVall als Sänger eingesprungen ist - der Mensch hat eine sehr, sehr gute Stimme, die zu überzeugen weiß. Nun ist Grunge ja nicht unbedingt mein Lieblingsgenre, dennoch muss ich Alice in Chains zugestehen, ihre Sache ordentlich durchgezogen zu haben und mich die 1:15 Stunden auch gut unterhalten haben. Ich bezog da auch gleich möglichst weit vor der Bühne Stellung um für Metallica eine gute Ausgangsposition zu haben. In der Tat füllte sich das Gelände merklich.
(Motörhead)
Pünktlich um 21:25 betrat schließlich Motörhead die Bühne. Die Herren aus England um The Godfather of Heavy Metal [sic James Hetfield wenig später] Lemmy Kilmister sollten jedem ein Begriff sein. Die eineinhalb Stunden vergingen wie im Fluge, nachdem Lemmy mit "We are Motörhead" das Konzert einleitete und mit dem gleichnamigen Song begann. Das Publikum tobte und Lemmy schien in Hochform. Gitarrensoli gibts bei Motörhead bekanntermaßen nicht, doch Mikkey Dee, Schlagzeuger von Motörhead brachte bei Sacrificed brachte sein geniales Schlagzeugsolo. Auch fehlten natürlich Klassiker wie Orgasmatron und Damage Case nicht. Überhaupt schien Lemmy seinen Auftritt sehr zu genießen, noch besser gegen Ende der Show, als dar vernichtete Jacky Cola Mix langsam Wirkung zeigte. Ganz große Show, die Lemmy bot - und das obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht der ganz große Motörhead Fan bin, aber live muss man Lemmy einfach erlebt haben. Unglaublich, wie fit der Mann mit seinen 60 Jahren ist. Was ich etwas seltsam fand, ist das Publikum, dass bei Motörhead wesentlich mehr gepogt hat, als bei Metallica, aber ich denke die Herren (und einige Damen) werden gegen Ende hin, mich eingeschlossen, doch schon ziemlich müde geworden sein. Es muss gesagt werden, dass bei Motörhead etwas weniger Zuschauer waren, als nachher bei Metallica - das lag wohl daran, dass parallel dazu auf der anderen Bühne die Queens Of The Stone Age spielten - für mich sowieso unverständlich, dass jemand die Qotsa Motörhead vorziehen könnte und das sage ich als jemand, der die Königinnen auch hört. Überhaupt hatten die sich geweigert auf der kleineren Bühne zu headlinen, weil dann ihr Auftritt parallel zu Metallice gewesen wäre, ich denke die wissen schon wieso, zumal die Königinnen auch nicht nachmittags auf der großen Bühne spielen wollten, sondern es vorzogen auf der crossoverlastigen kleineren "red stage" zu spielen. So blieb die undankbare Rolle auf der kleineren Bühne den Sportfreunden Stiller vorbehalten, ob da überhaupt eine nennenswerte Anzahl an Zuschauern waren, kann mir vielleicht einer von euch mitteilen, der auf Metallica freiwillig verzichtet hat.
(Metallica - Bühne)
Nach halbstündigen Umbauarbeiten folgte etwas nach 23:15 Metallica. Besonders imposant war der Bühneaufbau, nicht, dass ich nicht schon größeres gesehen hätte, bei Rammstein zum Beispiel, doch waren das alles Hallenkonzerte. Metallicas Festivalbühne hingegen kann da locker mithalten. Ein großer Vorbau mit Rampe, bemalt mit St. Anger Motiven, im Hintergrund eine, die ganze Bühne überspanntes LED-Netz auf dem Sequenzen und Illustrationen, gelegentlich Live-Bilder eingespielt wurden. Bis dahin ungesehen war von mir die Tatsache, dass für Metallica vier Leute auf die Lichtanlage hoch über der Bühne stiegen und 4 Suchscheinwerfer während des Konzerts bedienten.
Das Konzert begann - wie immer - mit dem Intro "Ecstasy of Gold" im Hintergrund Szenen aus dem zugehörigen Western.
(Metallica - Creeping Death)
Danach folgte das Vorzeigestück von Reload: Fuel und Wherever I May Roam. James trägt jetzt auf seine alten Tage einen ergrauten Bart und wirkt etwas ungewohnt, weniger toll finde ich allerdings, dass er sich neuerdings in seinen Ansagen für einen Komiker hält (Beispiel: "You look good! <Jubel im Publikum> You smell <zieht eine Grimasse> ... well, it's a festival").
Sehr gefreut habe ich mich auch über The Unforgiven, ein großartiges Stück Musik. Danach folgte eine Ankündigung auf der Videowall zum zwanzigjährigen Jubiläum "here it is in its entirely" [sic] "Master of Puppets" - genauso wie zuvor schon bei Rock im Park und am Ring.
Die folgenden Lieder daher Battery, Master of Puppets, The Thing That Should Not Be, Welcome Home, Disposable Heroes, Leper Messiah, Orion. Nach Orion - das vollständig von Cliff Burton geschrieben wurde und bei dieser Tour erstmals in voller Länge gespielt wird - eine Erinnerung an Cliff. Zum Abschluss der Master of Puppets Serie noch Damage, Inc. Danach verließen Metallica erstmals die Bühne, um ohne sich lange bitten zu lassen, weitermachten, mit den Fixpunkten eines jeden Metallica Konzerts: Sad But True und Nothing Else Matters. Letzteres, sowieso schon ein Mitsinger, wurde um so spannender, da James für das Lied Jerry Cantrell, Gitarrist und Urgestein von Alice in Chains auf die Bühne bat und mit ihm zusammen sang. Highlight jedes Metallica Konzert ist die Performance von One - diesmal jedoch nicht, doch dazu in Kürze - dennoch sprechen die Bilder von One Bände:
Darauf folgte das immer gern gehörte Enter Sandman und Metallica ließ sich schon ausklatschen, nur um kurz zurückzukehren. Metallica jammte zusammen mit Motörheads Lemmy Kilmister, dem Godfater of Heavy Metal (James Hetfield) Motörheads Damage Case - der dabei mitsang und seinen Bass zupfte.
(Metallica und Lemmy bei "Damage Case")
Zum Abschluss folgte das mehrmals vom Publikum lautstark geforderte Seek and Destroy. Nach knapp 3 Stunden(!) beendeten Metallica ihren grandiosen Auftritt mit dem Versprechen nächstes Jahr mit neuem Album und Tour zurück zu sein.
Die komplette Setlist
01. Creeping Death
02. Fuel
03. Wherever I May Roam
04. For Whom The Bell Tolls
05. The Unforgiven
06. Battery
07. Master of Puppets
08. The Thing That Should Not Be
09. Welcome Home (Sanitarium)
10. Disposable Heroes
11. Leper Messiah
12. Orion
13. Damage, Inc.
Zugabe 1
14. Sad But True
15. Nothing Else Matters (mit Jerry Cantrell)
16. One
17. Enter Sandman
Zugabe 2
18. Damage Case (mit Lemmy)
19. Seek and Destroy
Dauer: etwa 2:45 Stunden. Einige Ausschnitte vom Konzert gibts hier - allerdings nicht von mir.
Müde aber zufrieden beendete ich damit den ersten Festivaltag im Partyzelt.
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18. 06. 2006, 21:44
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#1
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Retreat
(Threadstarter)
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Tag 2
Den zweiten Tag ließ ich etwas ruhiger angehen, zumal das Programm auch nicht derart überzeugend für mich war und nach wie vor brütende Hitze herrschte. Deshalb begann ich den Konzerttag erst gegen 18:00 und diesmal auf der kleineren "red stage", wo sowohl Bühne als auch der vorhandene Platz wesentlich kleiner waren, als auf der großen Bühne. Nachteil an dieser Entscheidung war allerdings dass ich sowohl Billy Talent als auch Massive Attack verpasste.
Dafür kam ich zu der zweifelhaften Ehre, Bekanntschaft mit Gogol Bordello zu machen. Ich erlaube mir kurz Wikipedia zu zitieren: Gogol Bordello verbinden musikalische Traditionen Südosteuropas mit jüdischen Melodien und der Musik der Sinti und Roma. Obwohl die meisten Lieder mit englischsprachigem Gesang beginnen, sind bald eklektische Einlagen u.A. in russischer, ukrainischer oder serbischer Sprache hörbar. Musikalisch beschreibe ich die Musik als Ska-Punk mit folkloristischen Einlagen und vermutlich zweifelhaften Texte, wenn diese dem Namen der Band und Verhalten des Sängers Hütz entsprechen - verstanden habe ich davon jedenfalls kein Wort, vielleicht auch ganz gut so. Eines ist jedenfalls sicher, der Frontmann hat definitiv einen an der Schüssel, dazu muss man nur sein Bühnenoutfit sehen. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mir schlimmeres vorstellen kann, als ein Konzert dieser Damen und Herren, zumindest unterhaltsam ist es allemal, musikalisch allerdings auf die Dauer etwas streng.
(Gogol Bordello)
Darauf folgte kurz vor 20:00 mit Lagwagon, typischer amerikanischer Punkrock. Bei dem Konzert gab es definitiv die größten Häufungen von weiblichem und/oder sehr jungen Publikum. Angesichts der Tatsache, dass Punk in dieser Altersgruppe äußerst beliebt ist, nicht weiter verwunderlich. Für mich bedeuteten die eineinhalb Stunden Lagwagon weniger musikalische Unterhaltung (sorry, aber US-Punkrock klingt beliebig austauschbar gleich, wenn auch gut, aber auf Dauer streng), als vielmehr körperliche Ertüchtigung um die Bühne mit den zahlreichen Gleichgesinnten beim Pogo. Der Auftritt wirkte auf mich sehr solide und sorgte für gute Unterhaltung. Bei keiner anderen Band, die ich gesehen habe, gab es ähnlich viele Crowdsurfer (trotz Verbots). Übrigens, Rainer F., wenn du das liest, deine Geldtasche habe ich gefunden und bei einem Securityheini abgegeben *g*.
(Lagwagon)
Imposant war der Auftritt von Subway to Sally. Obwohl eigentlich nicht unbedingt eine meiner Lieblingsbands, war ich vom Auftritt sehr beeindruckt. Vor allem die Bühnenshow bot sehr viel - und vor allem wunderbar zur Musik passend. Nachträglich muss ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war, den Potsdamern gegenüber Massive Attack den Vorzug zu geben. Epische, teilweise allerdings auch folkige, mittelalterliche Texte gepaart mit harten Gitarrentönen und Scheeeffekten, Feuer und derlei Spielzeug, als ob Rammstein höchst persönlich am Werk wären. Zur Setlist kann ich nicht viel sagen, die drei Lieder die ich kenne, waren allerdings alle dabei ("Sieben", "Eisblumen", "Kleid aus Rosen").
(Subway to Sally)
Headliner auf der kleinen Bühne waren die Sisters of Mercy, da zog ich es dann doch vor, die Bühne zu wechseln und mich auf den Weg zu der knapp einen halben Kilometer entfernte große Bühne zu machen und Placebo zuzusehen, da es da doch 2, 3 Songs gibt, die mehr als hörbar sind. Allerdings machte ich mir gar nicht erst den Versuch mich durch 50.000 hysterische Mädchen und Damen zu kämpfen um weiter vorne stehen zu können. Aus diesem Grund bezog ich mehr oder weniger in der letzten Reihe, von einer erhöhten Position Stellung, wo ich geschätzte 130m von der Bühne entfernt war. Entsprechend sieht man auf dem Bild ganz genau gar nichts. Aber ich wollte damit auch nur die Menschenmassen andeuten die da standen.
(Placebo - in weiter Ferne)
Zugegeben, Placebo haben sich zu einem echten Zugpferd entwickelt. Das letzte Mal sah ich Placebo 2003, im Vorprogramm vor Metallica (welch glückliche Entscheidung), als Brian Molko noch mit Gemüse und leeren Bechern beworfen wurde. Das Konzert selbst verlief, soweit ich das gesehen habe, relativ unspektakulär, vergleichsweise spartanische Bühne, wenig anspruchsvolle Lichttechnik, da gabs von Subway to Sally zum Vergleich wesentlich mehr, aber auch die Guns N' Roses sollten das noch toppen.
Die Setlist war laut Novarock-Forum folgende:
Infra-Red
Meds
Because I Want You
Drag
Space Monkey
Follow The Cops Back Home
Post Blue
Blind
One Of A Kind
Song To Say Goodbye
Come Home
Nancy Boy
Black Eyed
Special K
Every You, Every Me (Without You I'm Nothing)
Special Needs
Bitter End
Running Up That Hill
20 Years (Once More With Feeling)
Mehr als dürftig fand ich auch, dass Placebo als Headliner nur knapp 1:45 spielten. Metallicas 2:45 muss man zwar nicht erreichen, aber die 2 Stunden sollten schon drin sein, finde ich.
Geändert von onkelchen (18. 06. 2006 um 23:40 Uhr).
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18. 06. 2006, 21:47
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#2
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Retreat
(Threadstarter)
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Tag 3
Der letzte Tag begann aufgrund einer durchzechten Nacht wieder bedeutend früher, nun eigentlich ging Tag 2 fließend in den dritten Tag über. Etwas später als die Tage zuvor begannen am Samstag die Konzerte erst um 13:00 Uhr. Aufgrund des wesentlich besser besetzten Lineups blieb ich wieder den ganzen Tag auf der Blue Stage. Der Tag bestand aus zwei Kontrasten, einerseits gemäßigteren Metal, andererseits die Industrial Schiene.
Eröffnet wurde der letzte Tag durch JCSHG, oder Jesus Christ Smokes Holy Gasoline - einer Band aus Wiener Neustadt, Österreich. In bleibender Erinnerung werden mir die Herren allerdings nicht bleiben. Ein Crossover von den seltsamsten Musikspielen, von Ska bis Emo(core) und allerlei seltsamen Zeug. Zu allem Überfluss kommt auch noch politischer Aktivismus ohne Substanz der untersten Schublade hinzu ( "Ein Stück gegen die falsche Körperbehaarung bei Frauen: Fuck George Bus(c)h") - langweilig. Als ob das noch nicht reichen würde, wartet man auch noch mit Songtiteln auf, die ihresgleichen suchen, zum Beispiel Skaterpila und Te Killa. Dass ich mir die Formation das ganze Konzert lang antat, hatte nur damit zu tun, dass ob der Hitze trotz angekündigten Regens beim Wellenbrecher ein bequemer Zugang zur Trinkwasserversorgung bestand.
(Sebastian Bach)
Unvergleichbar voller war es vor der Bühne, als um 13:50 Sebastian Bach die Bühne betrat. Einigen von euch, wird der Mensch vielleicht noch als Frontmann von Skid Row bekannt sein. Zwar singt der Mann mit Band irgendwas zwischen Hard Rock und True Metal, im Vergleich zu seinem Vorgänger allerdings die reinste Wohltat für die Ohren. In der Tat klingt Sebastian Bach bzw. die alten Skid Row Songs, die er ebenfalls vorträgt so schlecht nicht. Der Mann genoss sichtlich seinen Auftritt und zeigte sich äußerst gerührt, dass die erste Reihe offensichtlich seine Texte auswendig konnte. Als er dann auch noch eine Person mit einem "Youth Gone Wild" T-Shirt - ein gleichnamiger Hit aus Skid Row Zeiten - entdeckte, fühlte er sich glaub ich im siebten Himmel. Peinlich war allerdings die Tatsache, dass er sich mindestens 5 mal bei "Vienna" bedankte, tatsächlich fand Novarock aber in Nickelsdorf, Burgenland statt. Für diejenigen die nicht ortskundig sind: ein Unterschied von 70 km und das ist in Österreich das halbe Land *eg*
(Die Krupps)
Eine Dreiviertelstunde später kam das erste echte Highlight des Tages, Die Krupps. Mit Fug und Recht die Pioniere, die Urväter von EBM und Industrial. Für mich ein großartiges Erlebnis die Krupps, als maßgebliche Inspiration für die von mir verehrten NDH Bands, allen voran Rammstein einmal live zu sehen und so die Wurzeln zu erleben. Der Auftritt wirkte steril, zeitweise mechanisch so soll es sein - nichts anderes hatte ich bei dieser Sorte Musik erwartet. Im (zu) kurzen Set fehlte natürlich kein Klassiker allen voran To the Hill. Ein Metallica Cover habe ich allerdings vergeblich erwartet. Nach 25 Jahren Bühnenerfahrung - deswegen touren die Krupps durch diverse Festivals - sollten die Krupps allerdings wissen, was Timeslots auf Festivals bedeuten. So mussten die Herren aus Düsseldorf ihr Set abbrechen, damit ihnen nicht der Strom abgestellt wird. Jürgen Engler meinte dazu treffend "Es schmerzt!"
(Opeth)
Auf die Krupps folgten Opeth. Von den Schweden hatte ich mir ehrlich gesagt viel mehr erwartet. Miserabler Sound, emotionslose Performance. Die Setlist bestand fast nur aus ruhigen, experimentellen Stücken, von der alten Härte kaum was zu hören. Opeth klang schon einmal wesentlich besser.
(Apocalyptica)
Der schlechte Sound griff auch auf die Finnen Apocalyptica über, nichtsdestotrotz war das ganze doch noch erträglich und ich ließ mir die Stimmung nicht vermiesen. Die Performance war nämlich wesentlich gelungener und selbst dadurch bedingt, dass man Cellos im sitzen spielen muss, wesentlich lebhafter als bei Opeth. Persönliches Highlight für mich waren die beiden Metallica Coversongs Seek and Destroy und Enter Sandman - nicht weil ich Metallica so toll finde, sondern weil die vom Publikum erwartungsgemäß in voller Lautstärke mitgesungen wurden. Die Stimmung am kochen. Mit Mikko Sirén haben die drei Finnen ja einen permanenten Schlagzeuger gefunden, live übernimmt das vierte Cello ein Sessionmusiker, dessen Namen ich vergessen habe. Dieser hält sich im Vergleich zu den anderen vier Mitgliedern dezent im Hintergrund. So bescheiden müsste der gute Mann dann auch nicht sein, finde ich. Abgeschlossen wurde der Aufritt mit einem Cover von Rammsteins Seemann. Ich war ehrlich erstaunt, dass da so gut wie niemand den Text kannte.
(Oomph!)
Am frühen Abend folgte schließlich mit Oomph! der nächste Industrial Act. Als erste Band des Tages hatten diese auf der Blue Stage mehr als eine Stunde Zeit. Ich muss leider sagen, besser hätte man Apocalyptica mehr Zeit gegeben und die von Oomph gekürzt. Nicht, dass ich etwas gegen Oomph hätte, nein ich finde die sogar gut. Aber Dero wirkte derart lustlos und ausgepowert, dass es schon gar keine Freude mehr machte den Wolfsburgern zuzusehen. Das bemerkenswerteste am Auftritt ist noch die Tatsache, dass ich das allererste Mal eine Bühnenanordnung wie auf dem Foto zu sehen erlebt habe. Crap, Dero und Fluxx spielten im Vordergrund ihr Set, während die zweite Gitarre und Schlagzeug auf der linken bzw. rechten Seite der Bühne standen und so die Sessionmusiker Leo und Hagen strikt im Hintergrund hielten. Das war das letzte Mal bei Oomph (noch?) nicht so. Der Auftritt selbst ist eine Reflektion der jüngeren Entwicklung Anstatt alter Klassiker kamen herzlos dargebrachte Stücke von den letzten beiden Alben, nicht einmal das Weiße Licht wurde gespielt (oder ich war da geistig abwesend). Setlist, ohne Reihenfolge und soweit ich mich erinnere: Gott ist ein Popstar, Die Schlinge, Du willst es doch auch, Mein Schatz, Zuviel Liebe kann dich töten, Augen auf, Sex hat keine Macht.
Auf Oomph folgte die Bloodhound Gang und anschließend Tool. Von ersteren habe ich gar nichts und von letzteren die letzten 10 Minuten mitgekriegt. Der Grund war schlicht und einfach der, dass es parallel dazu das im Vergleich zu der Bloodhound Gang wesentlich wichtigere Fußballspiel Italien - USA (Kommentare bitte sparen) gab, das ich aus dem Bierzelt verfolgen musste. Von dem was ich gehört habe, habe ich allerdings bei der Bloodhound Gang absolut nichts verpasst. Die Texte sind ja nicht gerade tiefgreifend, für eine Stunde Kopf ausschalten und mittanzen reichts allerdings gelegentlich. Einfach nur erbärmlich war allerdings die Tatsache, dass man als Zuschauer offenbar genötigt wurde Natursektspielchen, Fäkalhumor und witzlose Sprüche über österreichische Politiker, die Fettleibigkeit von Prominenten und dergleichen von der Videoleinwand zu erleben ("Singt weiter ihr Arschlöcher", "Michael Moore frisst zuviel", "Jörg Haider seiner ist kürzer als der von Wolfgang Schüssel", "Warum habt ihr uns alle hässlichen Weiber in die erste Reihe gestellt", ...). Höhepunkt war besagtes anurinieren des Bassisten durch Jimmy Pop. Nein, ich bin nicht schockiert, beleidigt noch fühle ich mich davon angegriffen, aber wie erbärmlich muss eine Band bitte sein, wenn sie das gesamte Interesse über solche billigen Einlagen erzeugt ( treffender Kommentar FM4[öff. rechtl. Radiosender]).
(Tool aus der Ferne)
Von Tool habe ich wegen besagtem Fußballspiel nicht viel mitgekriegt. Vielleicht auch ganz gut so, wenn das ganze Konzert so ablief, wie das, was ich erlebt habe, ich wäre bitter enttäuscht gewesen. Nun, ich finde Tool an und für sich sehr gut, aber live sind die in etwa so spannend wie Gras beim wachsen zuzusehen. Lieblose Lichtshow, ein emotionsloser, stillstehender Maynard James Keenan, visuelle Effekte die eine Mischung von Herr der Ringe (ich sag nur Gollum) und elektronisch generierten Audio Visulisationen. Die Setlist wie von einer CD abgespielt. Mit einem Wort: langweilig. Ja ich weiß, jetzt kommen wieder die Standardphrasen, von wegen bei Tool gehts doch gar nicht um die Auftritte, da gehts um die Musik und die Emotionen, aber den Leuten sag ich dann, wieso gibt Tool dann überhaupt Auftritte? Die sollen es dann doch wie Ratzinger (":Wumpscut:") machen und keine Auftritte geben.
(Guns N' Roses)
Abschluss des Festivals war der Auftritt von Axl Rose und Coverband, also den Überresten von Guns N' Roses. Ich bin in der Tat nicht der allergrößte G&R-Fan, dennoch ging ich vorurteilslos in das Konzert. Was ich gesehen habe, war ein mäßiger Auftritt der Guns - zwar fehlte keiner der Hits, soweit ich das beurteilen kann, doch wurde der Auftritt immer wieder von langwierigen, ermüdenden Soli und Pausen unterbrochen, während denen Axl regelmäßig in einem Zelt auf der Bühne verschwand. Wie laut.de weiß um aus einer Sauerstoffflasche beatmet zu werden. Zwar dauerte der Auftritt gute 2:30 Stunden, zieht man jedoch Pausen und Soli ab, bleiben davon wohl kaum mehr als 1:30 übrig. Überhaupt glich der Auftritt den dort erwähnten in Donington, wie dort erschien Izzy Stradlin für einige Songs, genauso wie erwähnter Sebastian Bach. Genau wie dieser grüßte Axl im übrigen mehrmals "Vienna". Doch ich muss auch eingestehen, dass der Opener "Welcome to the Jungle", sowie "Sweet Child O'Mine" auch mich beeindruckten. Insgesamt wirkte die Show aber wenig überzeugend, Axl spulte zwar demonstrativ reichlich Kilometer auf der Bühne ab, dennoch wirkte er müde und lustlos. Da kann sich Axl noch etwas von Motörhead Lemmy oder Metallica James abschauen, die eindrucksvoll zeigten wie man Stimmung macht. Das sah in der Tat wohl nicht nur ich so, nach hinten lichteten sich die Reihen sehr schnell. Gratulation Axl, so demontiert man eindrucksvoll seinen erarbeiteten Ruf.
Weitere Bilder:
Feuerwerk zum Abschluss
Wien Südbahnhof, Ankunft von einem der 18(?) Züge aus Nickelsdorf.
Geändert von onkelchen (19. 06. 2006 um 05:14 Uhr).
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18. 06. 2006, 21:48
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#3
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Go for it!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: 127.0.0.1
Beiträge: 1.301
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
sehr guter bericht !
leider habe ich keinen gefunden der mit mir auf das festival gefahren wäre... hätte zugern metallica gesehen
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19. 06. 2006, 06:53
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#4
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1984
Registrierungsdatum: Dec 2005
Ort: Kasba Music Hall
Beiträge: 588
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Ein echt spannender und lesenswerter Bericht.
Ich fahre in 3 Tagen zum Hurricane Festival und habe schon eine riesen Vorfreude die durch sone Super Reviews nurnoch verstärkt werden.
Das Lineup beim Nova Rock war ja auch echt super.
Ich bedanke mich für die angenehme Viertelstunde die ich mit dem Lesen verbringen durfte!
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19. 06. 2006, 13:41
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#5
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Parasit
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 2.172
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
moa, bin heut total verschnupft.. das pennen um 7 uhr morgens auf nacktem boden ist wohl doch nicht das ware *g*
aber was solls, das festival war die strapazen allemal wert! besonders die auftritte von motörhead und metallica haben mir die woche versüßt.
falls es meine finanziellen mittel nächstes jahr zulassen, bin ich sofort wieder dabei (dann aber mit zelt *g*)
mein gesamteindruck des festivals:
einfach nur GOIL  langweilig auch nach den hauptacts nie, besonders das partyzelt hat die allabendliche warterei auf den shuttlebus (ca 3 h jeden abend) erträglicher gemacht..
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19. 06. 2006, 15:37
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#6
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Netaholic
Registrierungsdatum: Jul 2005
Ort: 46.61650° 14.31300°
Beiträge: 346
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Yeah, toller Bericht
War auch dort, von Mittwoch Abend bis Sonntag in der Früh, natürlich mit Zelt ^^.
Das Lineup war echt geil, vor allem der Auftritt von Metallica war einfach nur Oberhammer.
Enttäuschend waren meiner Meinung nach vor allem Placebo, das ist irgendwie keine gute Live-Band. Wenig Stimmung, langweilige Bühnenshow. Aber es gab ja zum Glück genug andere Ablenkungen (z.B. Saufen... *g*).
Bin nächstes Jahr sicher wieder dabei, ein geiles Festival, für jeden nur zu Empfehlen!!
Mfg
t.marsel
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20. 06. 2006, 20:36
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#7
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Wikinger
Registrierungsdatum: Jun 2006
Ort: Essen
Beiträge: 37
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
wow danke für den ausführlichen Bericht
wär sehr gern dagewesen aber weitweg + keine zeit + kein geld = wurst
 hach Motörhead Tool und Metallica sind soooo toll *schwärm*
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23. 06. 2006, 11:38
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#8
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Also ich finde deinen Festivalbericht vom sprachlichen her wirklich nett geschrieben nur stimmt dein Bericht zu 75% bzw. teilweise sehr lückenhaft bzw. fehlerhaft ist!
Ein paar Zitate:
Zitat:
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Höhepunkt war besagtes anurinieren des Bassisten durch Jimmy Pop.
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Umgekehrt hätte es gestimmt!
Außerdem stimmen einige Auftritte in der Lönge nicht so ganz:
Trivium spielte nur 30min genauso wie BFMV und Bloodsimple spielte auch nur 30min!!! (siehe Festivalprogramm) Die bands kamen im durchscnitt sogar mit ca 3-5 min Verspätung rauf und gingen überpünktlich von der Bühne!!!
Zitat:
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Ein großer Vorbau mit Rampe, bemalt mit St. Anger Motiven
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Es waren keine 'St. Anger' Motive sondern es war jedes einzelne Album Cover auf dieser Kunsstoffplane oben!!!
Hier ist ein Festivalplan den man dort Vorort umsonst bekommen hat:
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14. 07. 2006, 03:17
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 193
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Re: Festivalbericht Novarock (Metallica, Placebo, Guns N' Roses, Motörhead, Tool uvm)
Bei sowas merk ich immer, wohn am *** der Welt, da ist nix los :-(
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14. 07. 2006, 20:12
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#10
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 09:13 Uhr.
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