Ein Lobbyverband wie Access Copyright hat genügend Geld zur Verfügung, um so teure wie inhaltlich fragwürdige Kampagnen wie die Kinderhirnwäsche "Captain Copyright" zu fahren. Angesichts dessen sollte er keine staatlichen Zuschüsse nötig haben. Unterdessen gönnt sich Kanada den Luxus, Access Copyright und andere Lobbyverbände mit 125.000 kanadischen Dollar jährlich zu fördern. Die Gegenleistung. Lobbyarbeit im Dienst der Copyrightindustrie.
Dies ergaben die Nachforschungen Michael Geists, Juraprofessor und Copyrightkritiker. Ihm vorliegende Dokumente belegen ein mehrjähriges Abkommen zwischen dem kanadischen Kultusministerium und der "Creators' Rights Alliance", einem Zusammenschluss von Copyright-Lobbyisten. CRA-Mitglied unter anderem: Access Copyright, die Lobbyorganisation, die für die umstrittene Propagandamaßnahme "Captain Copyright" verantwortlich zeichnet, mit der Kanadas Kleinste desinformiert werden sollen.
Die Ziele der CRA beinhalten ausdrücklich das Einwirken auf die Regierung dahingehend, Copyrightrechte zu stärken und die "Anerkennung internationaler Verträge und Verpflichtungen zum stärkstmöglichen Schutz der Rechteinhaber zu fördern". Das Abkommen zwischen Ministerium und Verband läuft vorläufig bis 2008, insgesamt 400.000 Dollar sollen fließen. Gegenleistung
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