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Fremdenlegion Schweiz
Registrierungsdatum: Sep 2000
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Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Hallo,
- ich suche für meinen lauten Festplattenlüfter eine Möglichkeit, das Ding nur bei Bedarf einzuschalten. Dazu hätte ich gerne einen möglichst kleinen Schalter an der Gehäuse-Rückseite.
- ich suche einen Ein-/Ausschalter für die Steckdosenleiste, an der PC, Monitor, Drucker usw. hängen. Der Schalter soll nach Möglichkeit nur mit einem Kabel mit der Steckdosenleiste verbunden sein und an der Unterseite meines Schreibtischs befestigt werden. Eine Illustration hab ich angehängt.
Da ich kaum Erfahrung -ihr merkt es an meinen Fragen- mit solchen Dingen habe, wäre es super, wenn ihr mir kurz erklären könnten, auf was ich dabei achten muss. Obwohl ich sowas noch nicht gemacht hab, traue ich mir die Umsetzung locker zu, braucht also nicht wie mit nem Idioten mit mir zu reden
Danke euch vielmals.
Gruß, RESISTANCE
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27. 06. 2006, 14:23
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#1
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The M.I.P.
Registrierungsdatum: Apr 2002
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
1.
Lüfter haben zwei oder drei Anschlüsse. Einmal Minus- und Pluspol für Spannungsversorgung (meist schwarz = -, rot = +) und im Falle eines dritten ein Taktsignal zum Auswerten der Drehzahl.
Du könntest einen Schalter in das Kabel zur Spannungsversorgung setzen. Falls die Gehäuselüfter ein Taktsignal haben, müsstest Du vorher aber klären, ob das Abschalten des Lüfters nicht dazu führt, dass Dein Mainboard den Rechner runterfährt, weil es einen Lüfterausfall erkennt.
Falls Du unsicher bist, dann lass lieber die Finger davon und kaufe Dir eine fertige Lüftersteuerung - die sind oft sogar temperaturgeregelt, so dass Du nix rumschalten musst.
2.
Eine Warnung vorweg: Hände weg von der Steckdose, wenn Du keine Ahnung hast.
Du könntest einen Schnurschalter in die Zuleitung zur Steckdosenleiste einbauen. Gibt es im Baumarkt. Achte darauf, beide Phasen zu schalten - einphasig geht zwar auch, ist aber unsicherer.
Für Laien wäre eine käuflich zu erwerbende Master-Slave-Steckdosenleiste die bessere, weil sicherere Wahl.
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27. 06. 2006, 15:00
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#2
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Fremdenlegion Schweiz
(Threadstarter)
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Hi mip,
danke dir für deine Antwort.
Zu 1): Eine fertige Lüftersteuerung möchte ich nicht haben, zu groß, zu teuer und für mein Vorhaben viel zu viele Funktionen. Ich will den Lüfter wirklich nur aussschalten können.
Meine Frage habe ich auch dumm formuliert. Eigentlich muss ich nur wissen, wo ich einen solchen Schalter bestellen kann, eben klein und günstig. Das Gleiche auch beim Strom-schalter.
Zu 2): Ich hab schon eine Master-/Slave-Steckdosenleiste, die aber mit meinem neuen Netzteil nicht funktioniert. Geht nur bis 500W. Ausserdem hängt das Netzteil dann immernoch am Netz und zieht Strom.
Und klar sollte man bei 230V vorsichtig sein, aber es sind ja auch nur 3 Adern (2, wenn man die Masse rauslässt), da kann ein Schalter dazwischen jawohl nicht extrem anspruchsvoll sein. Ich könnte doch eigentlich eine Leiste mit integriertem Ein-/Ausschalter nehmen, den Schalter abklemmen und durch einen Schnurschalter ersetzen, oder?
Gruß
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27. 06. 2006, 16:15
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#3
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...wundert sich manchmal!
Registrierungsdatum: Sep 2003
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Den Lüfterschalter kannst du z.B. aus einem Slotblech und dem Schalter "MS 166" von Reichelt basteln. Einfach den roten Draht des Lüfters über den Schalter führen.
Natürlich gilt das oben mit der Lüfterüberwachung gesagte.
Schnurschalter für deine Steckdose hab ich jetzt nicht so gefunden, aber diese "Nachttischlampenknipser" können auch oft nur 2 A, das reicht nicht mal für einen PC.
Reichelt "SES-WS" oder "SES-SW" dürfte aber sein, was du suchst.
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27. 06. 2006, 16:29
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#4
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The M.I.P.
Registrierungsdatum: Apr 2002
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Beiträge: 3.715
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Zitat:
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Ich könnte doch eigentlich eine Leiste mit integriertem Ein-/Ausschalter nehmen, den Schalter abklemmen und durch einen Schnurschalter ersetzen, oder?
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Nimm dann lieber eine ohne Schalter, sonst hast Du hinterher ein Loch im Gehäuse der Steckdosenleiste. Achte darauf, dass die Steckdosenleiste verschraubt ist, denn die billigen sind verschweisst oder vernietet, die sind nach dem Öffnen hin.
Masse/Erde (grün-gelb) schaltest Du selbstverständlich nicht.
Wenn Du keinen fertigen Schnurschalter nimmst, sondern einen einzelnen Netzschalter (sollte für mindestens 250V, 10A ausgelegt sein und 2polig schalten), dann baue den bitte berührungssicher ein.
Achte auch auf ordentliche elektrische Verbindungen, denn unsachgemäße Basteleien können u.a. zu Bränden führen.
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27. 06. 2006, 16:38
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#5
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Fremdenlegion Schweiz
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
@amigaman: Danke, das hilft weiter. Würde der T 215 von Reichelt für die Lüfterschaltung auch ausreichen? 50 Volt reichen ja locker, nur bei 0,5 Ampere weiß ich's nicht. Und ein großer Dank geht an meinen tollen Physik-unterricht, dass ich sowas nicht weiß
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27. 06. 2006, 16:43
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#6
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...wundert sich manchmal!
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Klar, der würd es auch tun.
Nur musst du bei 'meinem' Schalter ein Loch bohren, fertig.
'Deiner' braucht 2 runde und ein eckiges loch.
Ist eben schwieriger zu bauen...
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27. 06. 2006, 16:48
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#7
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Fremdenlegion Schweiz
(Threadstarter)
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Zitat:
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Zitat von mip
Masse/Erde (grün-gelb) schaltest Du selbstverständlich nicht.
Wenn Du keinen fertigen Schnurschalter nimmst, sondern einen einzelnen Netzschalter (sollte für mindestens 250V, 10A ausgelegt sein und 2polig schalten), dann baue den bitte berührungssicher ein.
Achte auch auf ordentliche elektrische Verbindungen, denn unsachgemäße Basteleien können u.a. zu Bränden führen.
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Danke, dass du dir so viel Sorgen machst. Ist bestimmt auch in den meisten Fällen berechtigt. Aber gerade auf sowas achte ich besonders, deswegen meinte ich ja, dass ich mir das durchaus zutraue. Mechanische Verbindungen herstellen ist kein Problem, hab ich schon 100x gemacht.
Was meinst du mit "Netzschalter berührungssicher einbauen"? Meinst du ne Zugentlastung am Schalter oder Schutz vor versehentlichem Ausschalten?
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27. 06. 2006, 16:52
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#8
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Fremdenlegion Schweiz
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Zitat:
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Zitat von amigaman
Klar, der würd es auch tun.
Nur musst du bei 'meinem' Schalter ein Loch bohren, fertig.
'Deiner' braucht 2 runde und ein eckiges loch.
Ist eben schwieriger zu bauen...
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Stimmt, haste absolut recht. Hab nur auf den Preis gelinst
Was mip eben (vermutlich) angesprochen hat: gibt es Netz-schalter, die gegen versehentliche Betätigung geschützt sind? So ungefähr, wie die gesicherten Schalter im Kampf-flugzeug, die vor versehentlichem Bombenabwurf schützen (grandioser Vergleich)?
Sorry für Doppelpost!
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27. 06. 2006, 16:56
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#9
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...wundert sich manchmal!
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Diese Schutzklappen gibts für schwerere Kippschalter als Zusatzteil, aber frag mich wo.
Problem, was mip meinte war:
Du musst alle Teile mit Zugentlastung bauen, und alles muss Grabbelsicher sein. Damit du nicht irgendwo mit den Flossen an Strom kommst, selbst im Fehlerfall.
Das Problem bei solchen Schaltern ist, das du einen evtl. vorhandenen Metallknebel erden musst.
conrad 701209 dürfte sowas sein.
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27. 06. 2006, 17:04
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#10
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Fremdenlegion Schweiz
(Threadstarter)
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Also um die Steckdosen auszuschalten, brauche ich nicht unbedingt einen Kippschalter. Besonders nicht, wenn ich den zusätzlich erden muss (geht das nicht über die Erdung des Schuko-Steckers der Leiste?). Einfach ein Schalter für 230 Volt (wievielt Ampere brauch ich da?), der geschützt ist.
Und "grabbelsicher" mach ich das ganz bestimmt.
EDIT: Kein Kill-switch mehr, wie bei Conrad, denn "Zwangsrücksetzung des Schalters beim Schliessen" kann ich nicht brauchen.
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27. 06. 2006, 17:19
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#11
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...wundert sich manchmal!
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Re: Gehäuselüfter: Ein-/Ausschalter
Das Problem bei den Klappenschaltern ist auch (fiel mir gerade ein) das sie gegen versehentliches _ein_schalten gesichert sind. Wäre also eh falschrum.
Die Erdung könntest du allerdings aus dem vorhandenen Kabel der Steckdose holen. Nur: machen muss man es. Das wird nämlitsch gern vergessen.
10A reichen aber...
Edit: Ups, du hast es auch bemerkt.
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27. 06. 2006, 17:34
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#12
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