Da kommen mehrere Faktoren ins Spiel.
Einerseits kann die eine Kamera einen höheren Kompressionsgrad auf die JPEG-Dateien anwenden, andererseits ist die Bildgröße auch vom Bildinhalt und vor allem vom im Bild enthaltenen Rauschen abhängig. Gerade das lässt sich nämlich nur schlecht komprimieren.
Bei einigen Kameras gibt es zusätzlich zur Bildgrößenauswahl auch noch eine "Qualitäts"-Einstellung, die den Grad der JPEG-Kompression beeinflusst.
Dazu kommt noch eine mehr oder weniger ausgeprägte Aufbereitung der Bilddaten durch eine von der Kamera durchgeführte Schärfung. Die beeinflusst die Bilddateigröße ebenso, da scharfe Kanten sich schlecht komprimieren lassen.
Bei vernünftigen Kameras lassen sich all' diese Parameter beeinflussen.
Ingesamt aber muss eine Kamera mit kleineren Bilddateien nicht schlechtere Bilder liefern als eine mit größeren Bilddateien; vergleiche ich meine beiden Digitalkameras, eine Olympus C5050 (5 MP) und eine Pentax *istDs (6 MP), so sind die Olympus-Bilder zwar durch die Bank größer, aber eben auch ganz massiv verrauschter. Kein Wunder, die Olympus benutzt wie jede andere "kompakte" Kamera auch einen winz-Sensor, während die Pentax einen Sensor im APS-C-Format verwendet und daher in einer ganz anderen Liga spielt ...