T-Mobile suspendiert Jan Ullrich
zurückDer Profi-Radrennstall T-Mobile hat seine beiden Stars Jan Ullrich und Oscar Sevilla sowie Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage mit sofortiger Wirkung suspendiert. Das teilte das Team am Freitag in Plobsheim mit. Die Entscheidung steht laut T-Mobile im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen im spanischen Dopingskandal.
Ja was sagt ihr dazu? Seit knapp 5 min. ist Ullrich nicht mehr bei T-Mobile...Kann er jetzt überhaupt die Tour de France fahren? Naja ohne Team gehts halt schwer Obs überzogen ist, oder nicht, jedem seine Meinung.
Jetzt muss ich aber hoffen, das nicht auch Basso betroffen ist, von dem ganzen Skandal...
.ich war froh das endlich armstrong weg ist und ullrich wieder eine change hat.
also ich finds einfach nur geil. da sollte sich armstrong fast nochmals nen tourstart überlegen, wenn die ganzen doper gesperrt sind - würde wahrscheinlich wieder gewinnen.
Ich habe es mir fast schon gedacht. Schade für den Radsport und die Tour. Ich habe mich wirklich darauf gefreut.
Und ich glaube nicht das T-Mobile Jan Ullrich suspendieren würde wenn nicht wirklich was an der Geschichte dran ist. Das wars dann wohl für Jan und seiner Karriere.
Aber selber schuld! Wenn man so dumm ist und sich so versüffte Blutbeutel reinhaut und meint das macht alles besser, dann hat man es nicht anders verdient.
Aber wer fährt jetzt überhaupt noch fürs T-Mobile Team? Die können die Tour ja jetzt auch vergessen da ja alles auf Ullrich ausgelegt war. Dabei war ich sehr optimistisch nach seinem Sieg bei der Tour de Suisse.
also ich finds einfach nur geil. da sollte sich armstrong fast nochmals nen tourstart überlegen, wenn die ganzen doper gesperrt sind - würde wahrscheinlich wieder gewinnen.
Armstrong hat doch bestimmt auch nicht nur Kaffee und Kartoffelsuppe genommen.
tja alles kann man sowieso wahrscheinlich nie nachweisen. und wenn jeder dopt dann ist doch die chancengleichheit auch wiederhergestellt.
aber natürlich sind die ehrlichen wieder die dummen. schwierige sache!
ich bin baff, wenn sich das alles so herausstellt, wie es sich jetzt anlässt, werde ich glaube ich um 10 Jahre weinen, in dem ich einen Doper angefeuert habe....
Da hatte Erik Zabel wohl recht mit seiner Aussage: "hier hadelt es sich um einen Flächenbrand", schade für Ullrich, denn dopen tun sie fast alle im Radsport; der eine machts clever, der andere nicht!
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass es naiv wäre zu glauben, dass in den letzten 10 Jahren jemand die Tour ohne Doping gewonnen hat. Davon bin ich auch fest überzeugt. Man denke nur an den Skandal um Armstrong vor kurzem. Zu Pantani brauch man ja auch nichts sagen. Das ausgerechnet Ulle nicht gedopt haben sollte kann ich nicht glauben. Trotzdem ist die diesjährige Tour damit natürlich nur noch eine Farce.
Das die Tour nun viel von seiner Attraktivität verloren hat ist wohl richtig. Es wird wohl aber immer noch genug geben, die sich den Chemiker Wettstreit ansehen.
Bin fest der Meinung von Glen Runciter.
Ich glaube kaum, das vorne an der Spitze der Tour de France Leute mit fahren, die nicht gedopt, o.ä. sind. Das kann meiner Meinung nach kein Mensch durchstehen, ohne irgendwelche Mittelchen.
Und anscheinend gewinnt heutzutage nur mehr der die Tour de France, der am geschicktesten dopt. Schade.
/edit. hier mehr Infos:
von sport.orf.at:
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Zitat:
Zitat von sport.orf.at
Der Profi-Radrennstall T-Mobile hat seine beiden Stars Jan Ullrich und Oscar Sevilla sowie Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage mit sofortiger Wirkung suspendiert. Das teilte das Team am Freitag in Plobsheim mit.
Die Entscheidung steht laut T-Mobile im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen im spanischen Dopingskandal.
"Aus den uns vorliegenden Berichten geht eindeutig hervor, dass es einen Kontakt zwischen den beiden Fahrern und Pevenage mit dem spanischen Arzt gegeben hat, der im Mittelpunkt der Dopingaffäre steht", sagte T-Mobile-Pressesprecher Stefan Wagner. Das Team werde für die am Samstag beginnende Tour zwei Profis nachnominieren.
Ullrich muss Unschuld beweisen
Ullrichs Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Vor einer möglichen Verlängerung müsse der bisherige Star des Teams einen "glaubwürdigen Beweis seiner Unschuld" vorlegen, forderte Wagner. Ob auch der jüngste Sieg Ullrichs bei der Tour de Suisse nunmehr in Frage gestellt werde, ließ Wagner offen. "Das ist jetzt alles spekulativ."
Auch Basso involviert?
Bereits am Donnerstag tauchte nach Informationen des spanischen Radiosenders Cadena Ser erneut der Name des T-Mobile-Kapitäns im polizeilichen Ermittlungsbericht zur Dopingaffäre auf.
Der 93. Auflage der Tour de France droht mit Ivan Basso auch noch der Verlust des zweiten favoriten. Auch der Name des Italieners tauchte in dem Bericht auf.
Informationssperre aufgehoben
Nachdem der Ermittlungsrichter Antonio Serrano die Informationssperre aufgehoben hatte, wurden Fahrernamen genannt. Davon stehen neben Ullrich und Basso folgende Profis in der Starterliste der Tour: Oscar Sevilla, Francisco Mancebo, Juan-Antonio Flecha, Joseba Beloki (alle Spanien), Giovanni Lombardi (Italien) und Denis Mentschow (Russland).
58 Fahrer identifiziert
Fünf Wochen nach der Aufdeckung des Skandals haben die Ermittler die 58 angeblich verwickelten Radprofis nach Informationen der Zeitung "El Pais" identifiziert.
In einem 500 Seiten starken Bericht der Guardia Civil würden die Sportler namentlich genannt, schrieb das Blatt am Donnerstag. Auch die gegen sie vorliegenden Indizien seien darin aufgelistet.
Sport1.at
Spoiler:
Zitat:
Madrid - Die Bombe ist in Straßburg geplatzt: Das T-Mobile Team hat seinen Kapitän Jan Ullrich, den spanischen Helfer Oscar Sevilla und Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage einen Tag vor dem Start der Tour de France (Samstag) wegen der Verbindungen zum spanischen Doping-Skandal suspendiert.
Der Name des T-Mobile-Kapitäns steht angeblich wie jener von Giro-Sieger Ivan Basso auf einer Liste mit 58 Profis, die laut Untersuchungsbericht der spanischen Behörden in die Doping-Affäre verwickelt sind.
Neben Ullrich und Basso: Francisco Mancebo, Oscar Sevilla, Joseba Beloki, Juan Antonio Flecha (alle ESP), Denis Mentschow (RUS) und Giovanni Lombardi (ITA).
"Warten auf offizielle Berichte"
Diese Informationen verbreitete der spanische Radiosender "Cadena Ser" am Donnerstagnachmittag.
"Die Quelle scheint sicher zu sein. Wir müssen jetzt überlegen, was unser nächster Schritt ist. Wir haben Jan und Oscar noch einmal befragt."
"Beide bleiben bei ihren Aussagen, nichts mit der ganzen Sache zu tun zu haben. Wir unternehmen alles, um in diese Sache Licht zu bringen", erklärte T-Mobile-Kommunikationschef Christian Frommert am Donnerstag.
UCI-Chef droht mit Tour-Ausschluss
T-Mobile-Pressesprecher Luuc Eisenga zu Sport1: "Wir wollen jetzt erst von offizieller Seite informiert werden. Erst dann werden wir tätig."
Weltverbands-Chef Pat McQuaid hat gedroht: "Wenn sich herausstellen sollte, dass sie in dem Verfahren bisher eine falsche Aussage gemacht haben, würden sie von der Tour ausgeschlossen werden."
Der Hintergrund:
Die Ermittler der Guardia Civil haben 58 Rennfahrer identifiziert. Sie sollen Kunden des Dopingnetzwerks um den ehemaligen Kelme- und Liberty-Teamarzt Fuentes gewesen sein. Die Codes seien geknackt.
Die Folge:
Nach Berichten der spanischen Zeitungen "El Pais" und "ABC" wird die Justiz das Verfahrensgeheimnis aufheben. Der spanische Sportminister Jaime Lissavetzky erhält von der Guardia Civil 500-seitigen Bericht.
Der Inhalt:
Alle Sportler sind darin namentlich benannt. "El Pais" zitiert eine seiner Quellen: "Viele der genannten 58 Fahrer sind Ausländer und einige sind Teil der Elite."
Das heißt:
Jetzt wird es richtig heiß. Lissavetzkys französischer Amtskollege Jean-Francois Lamour hat um Zusammenarbeit gebeten. Danach kann die französische Justiz zu Tat schreiten. Die betroffenen Fahrer würden von der Tour ausgeschlossen.
Wer ist "Jan"?
"Alle sind total aufgeregt", sagte Jan Schaffrath, der Sportliche Leiter des Teams Milram. Am 23. Mai hatte die Guardia Civil in Madrid zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt, darunter auch Blutkonserven mit der Aufschrift "Jan" sowie Notizen mit dem Code "Hijo Rudicio" (Rudis Sohn), die "El Pais" Ullrich und seinem Sportlichen Leiter Rudy Pevenage zuordnete.
Zwar gibt es auch andere Radprofis mit dem Vornamen Jan (Boven, Hruska, Kirsipuu, Svorada), keiner von ihnen aber hat einen "Rudi" an der Seite.
Ullrich: "Meine Moral ist getroffen"
In der ARD-Dokumentation "Die rollende Apotheke" räumte Ullrich zum ersten Mal ein, die Angriffe auf ihn hätten "meine Moral getroffen" und seien Auslöser für seinen vorzeitigen Ausstieg beim Giro d'Italia gewesen.
Der deutsche Ex-Radstar Rolf Wolfshohl hat gegenüber Sport1 seine Zweifel, "ob Ullrich unter den Umständen die Tour noch gewinnen kann".
Der Tour-Fahrer und dreimalige Cross-Weltmeister aus Köln: "Ein Sportler muss seinen Kopf frei haben. Nur dann kann er Höchstleistung vollbringen. Wenn er an finanzielle Probleme oder andere negative Dinge denken muss, ist es vofbei."
"Im Training neunmal kontrolliert worden"
Ullrich hält die Beschuldigungen gegen sich aber als völlig ungerechtfertigt: "Allein in diesem Jahr bin ich bereits neunmal Trainingskontrollen unterzogen worden, dreimal so oft wie im letzten Jahr. Ich habe nichts zu verbergen und mit dem Fall in Spanien nichts zu tun."
Bei Ullrichs Ankunft in Straßburg erklärte er sich auch erstmals zu einer DNA-Analyse bereit. "Das will ich erst mit meinen Anwälten abklären, aber erst nach der Tour de France. Ab jetzt konzentriere ich mich voll auf das Rennen."
Teamsprecher Luuc Eisenga bekannte: "Natürlich beeinträchtigen die Spekulationen die Stimmung, aber die sportliche Anspannung kurz vor dem Auftakt gewinnt doch die Oberhand."
"Für den Radsport ein Flächenbrand"
Der spanische Doping-Skandal sorgt bei vielen Fahrern für Unruhe. Erik Zabel ist deprimiert. In der ARD erklärte der Milram-Sprinter:
"Für den Radsport könnte das wirklich zu einem Flächenbrand werden, der wahrscheinlich nicht mehr zu löschen ist. Das ist natürlich für den Sport, den du eigentlich aus Leidenschaft betreibst, schlimm. Aber in diesen Tagen schämt man sich manchmal richtig, dass man selbst den Sport betreibt."
Nicht betroffen sein soll laut "ABC" die spanische Tourhoffnung Alejandro Valverde vom Team Caisse d'Epargne.
Winokurow zeigt auf Ullrich und Basso
Wegen der Viertelfinalspiele der Fußball-WM am Freitag fand die Präsentation der Tour-Mannschaften bereits am Donnerstagabend vor dem Europa-Parlament in Straßburg statt. Astana-Würth blieb von der Parade ausgeschlossen.
Kapitän Winokurow in der ARD: "Man misst mit verschiedenen Maßstäben. Schließlich werden doch viele beschuldigt, auch Ivan Basso oder Jan Ullrich."
Mir stellt sich die Frage, wie man am Besten Doping bekämpft. Hohe Strafen sind ja anscheinend nicht abschreckend, zumal sie von Land zu Land verschieden sind.
Der eigentliche Sinn des Sports bleibt, wie gesagt, auf der Strecke.
Seit 1999 offiziell dokumentiert ist ein positiver Doping-Befund von Lance Armstrong während der Tour de France 1999, der einen erhöhten Kortikoid-Wert aufwies und mit einem nach dem positiven Test eingereichten Rezept erklärt wurde. Obwohl die Satzung bei dieser Art Vergehen eine Strafe für den betroffenen Fahrer vorsieht, blieb dieser Test folgenlos.
Schade eigentlich, ich hätte ihn gerne fahren sehen, ob nun gedopt oder nicht.
Doping ist im Radsport eh gang und gäbe, wie überall im Sport. Insofern sollte man auch mit seinen Urteilen nicht so hart sein.
In diesem Fall wird es wohl (wenn sich die Vorwürfe beweiskräftig bestätigen sollten) das Aus für Jan`s Karriere bedeuten.
Den radsport kann man nur noch folgendermaßen retten :
Doping komplett freigeben damit die Karten wieder gerecht verteilt sind und jedes Team trägt Trikotwerbung vom Dopingmittelhersteller; da sieht man dann auch wenigstens was wirkt. Das ist dann wie bei der Formel 1 - nur statt der Konstrukteurs-WM bekommt der Radsport noch eine Alchemisten-WM.
Das wird jedenfalls einer Menge Menschen den Spaß an der Tour endgültig nehmen.
Schade eigentlich, ich hätte ihn gerne fahren sehen, ob nun gedopt oder nicht.
Yep. Seh ich genauso. Außerdem finde ich diese Vorverurteilung der Hobbyrichter von T-Mobile voll überzogen und unangebracht. Im Anschluss an ein "echtes" Urteil bzw. eine positive Dopingprobe wäre die richtige Gelegenheit zur Suspendierung. So beenden die Arschgeigen für Ulle wahrscheinlich nicht nur die Saison.
Zum Glück bin ich bei E-Plus.
Geändert von alterfuchs (30. 06. 2006 um 10:27 Uhr).
mmh dann sollen die beiden doch einfach einen DNA Test machen, wenn sie wirklich nichts mit den Dopingskandal zu tun haben und gerade Ullrich sollte damit nichts zu tun haben, er war ja schon mal in einem Skandal verwickelt, eigentlich schade aber wenn die wirklich was damit zu tun haben, dann war die Entscheidung zurecht ... Ullrich könnte dann auch ans aufhören denken.