Eine zweite Klage wegen des spyware-ähnlichen Verhaltens des Lizenzcheckers Windows Genuine Advantage wurde von insgesamt 5 betroffenen Parteien in Seattle eingereicht. Die Kläger werfen MS unter anderem vor, sie durch fälschlich als unlizenziert klassifizierte Installationen von wichtigen Updates ausgeschlossen zu haben. Per AOL-Messenger verbreitet sich unterdessen mit Cuebot-K der erste Wurm, der sich als WGA-Programm ausgibt.

Das Windows Genuine Advantage Validation Tool eine Spyware und informiere zudem nicht ausreichend darüber, daß das Tool Kontakt mit Microsoft-Servern aufnehme, so die vorausgegangene Klage gegen Microsoft, die der Softwarekonzern indessen als gegenstandslos abtat. In der nun eingereichten Klage von zwei Unternehmen und drei Privatpersonen aus Washington und Seattle wird neben der Phonehome-Funktion des Tools und der mangelnden Aufklärung via EULA geklagt, dass durch WGA Kunden von wichtigen Updates ausgeschlossen wurden.
"Nutzer von lizenzierter Windows-Software wurden fälschlicherweise Fehlermeldungen per Popup gezeigt (nach vierzehn Tagen im Stundentakt), dass WGA die Windowsinstallation als nicht lizenziert betrachtet. Daraufhin wurden den Usern wichtige Softwareupdates vorenthalten."
So die Klageschrift, die in Seattle eingereicht wurde. Microsoft dementierte vor kurzem Gerüchte

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