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Bothor
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Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Ich habe in letzter Zeit, bzw sagen wir in den letzten paar Jahren, gemerkt, dass sich die Benutzung von Computereffekten und irgendwelchen digitalen animationen in Filmen mehr als nur gehäuft hat. Früher wurde aus Mangel an anderen Möglichkeiten, oder wo komplexe Dinge nicht ohne Pixel realiesierbar waren, schon mal mit dem Computer nachgeholfen.

Doch heute, wo man unglaubliche Möglichkeiten mit dem Computer hat, werden einfach Dinge die zu teuer sind oder zuviel Aufwand bedeutet einfach mal im PC erstellt..da sieht man schon mal einen digitalen Blade (Blade 2) der wie eine Gummipuppe durch die Luft fliegt, weil Drahtseile zuviel Training bedeuten..und damit auch höhere Kosten. Das ganze Schauspieler, mangels was auch immer, einfach mal in Pixeln auf der Leinwand erscheinen finde ich einfach nur traurig.

Aber nicht das es nur die Schauspieler sind. Wenn etwas animiert ist dann erkennt man es sofort, und das macht den ganzen Film viel unspektakulärer. Digitale Explosionen (sehr schlecht), digitale Tiere (Oh mein Gott), oder ganze Landschaften bei denen nur noch ein Schild fehlt auf dem steht: "Ich bin eine digitale Landschaft..leider hat man keine echte und so schöne wie mich in der Realität gefunden!"

Vor einigen Jahren in denen man sich das erste mal an komplexe Computeranimationen wagte (zB Terminator 2) war es eine ganz neue Erfahrung für die Zuschauer. In Terminator 2 hatte man zwar erst die möglichkeit eine einfache "Flüssigkeit" ohne richtige Textur zu schaffen aber diese Animation überzeugte dennoch, da sie auch sehr vorsichtig eingesetzt wurde und nur als "oohaa-Effekt" benutzt wurde. Ein paar jährchen später machte sich dann Spielberg an Jurassic Park 1. Ein Meilenstein. Nicht nur wegen der Effekte. Ja Effekte, auch Digitale. Denn damals wurde der "Terminator-Effekt" verbessert. Es wurden ganze Dinosaurier am Computer erzeugt. Doch auch diese wurden wieder nur in Maßen eingesetzt. Denn Spielbergs Special-Effekts Leute schufen zig Modelle und voll bewegliche Maschinen die dank ihrer "echten" Haut einfach Real und erschreckend wirkten..So wurde für viele Aufnahmen eine ganze "T-Rex Maschine" eingesetzt, die einfach noch heute überzeugt.
Nun sind wir wieder in der Gegenwart. Stellt euch nur mal ein Remake von "Die Fliege" vor (in Planung) bei dem die besagte Fliege aus Pixeln besteht. Damals war es einfach erschreckend und abst0ßend wie unglaublich real dieses Wesen (Fliegen-Kostüm) aussah. Auch die Splatter-Film Freunde läuft es nicht vor Ekel oder Angst kalt den Rücken runter wenn man eine digitale Figur sieht die Zerfetzt oder anders den Löffel abgibt. DIe Monster in den heutigen Filmen sehen einfach unecht und überhaupt nicht erschreckend aus. Zum Glück hat man den Predator und das Alien in "Alien Vs Predator" zumindest teilweise noch real gelassen..Der Film war trotzdem Storymäßig dumm..aber das ist ein ganz anderer Teil der Geschichte vom heutigen Hollywood.
Was mich stört sind einfach die übermäßig sinnlos eingesetzten digitalen Effekte aus dem Computer, wo man sofort sieht was echt und unecht ist. Vor allem wenn digitale Menschen sehe die überzeugen sollen, digitale Tiere sehe die Berühren sollen und digitale Monster sehe die erschrecken sollen. Denn das erfüllen die digitalen Sachen nicht. Über Landschaften und Ähnlichem lässt sich streiten. Aber es ist einfach unschön wenn ich ins Kino gehe und ein Monster erschossen wird und überall sein digitales Blut in die digitale Umwelt spritzt, digitale Wände, Stühle, Menschen, Tiere ( ) und schließlich die wahre Bedeutung von guter Unterhaltung beschmutzt.

Ich freue mich über eure Meinungen (Oh etwas lang geworden )
Alt 11. 07. 2006, 01:38 Bothor is offline Mit Zitat antworten #1
Dozo. Spender
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Bravo, ich kann dir nur zustimmen.
Was mich aber fast mehr aufregt als inflationärer Einsatz von digitalen Effekten in "normalen" Filmen, ist das mittlerweile wirklich nervige Erscheinen dieser ach so tollen Animationsfilme.
Kleines Beispiel: Das letzte Mal war ich in Ice Age 2 im Kino. Davor kamen, wie gewohnt, Werbung und etwa 8 Trailer.

1. Trailer: Cars (animierte Autos im "Wilden Westen")
2. Trailer: k.A. (ein Hirsch befreit einen Bären aus ner Garage)
3. Trailer: Penguins (?) (gefühlte 15 Minuten tanzende Pinguine im ewigen Eis)
4. Trailer: Ab durch die Hecke
5. Trailer: k.A. (Tiere fliehen aus nem Zoo, Madagascar-like)
6. Trailer: Bambi 2 (ein (mittlerweile) animiertes Rehlein im Wald)
7.+8. Trailer: irgendwelche "normalen" Filme

Ihr glaubt ja gar nicht, wie sehr mir die Lust auf IA2 nach dem Computerbombardement vergangen ist.
Ich konnt mir nur noch denken:
Oh, wow, Ihr könnt Haare darstellen, Wasser fliessen und spiegeln lassen
und es ist sehr nett, dass alle 45 sec. "dezent" darauf hingewiesen wird.
Die Story ist voll an mir vorbeigegangen, ich konnte über keinen einzigen Gag wirklich lachen, weil mir diese Animiererei so auf den Nerv ging.

Als die Animationsfilme noch am Anfang waren, da kam alle 1 1/2 Jahre mal ein Film, die Technik war neu, unverbraucht und innovativ. Aber jetzt ist das ganze in meinen Augen nur noch langweilig, abgeschmackt und inflationär.

Wenn ich sowieso schon offtopic bin, gleich weiter: Soundsamples.
Ich meine besonders dieses "Klirr" und "Feuerwalze/Explosions-dingsis".
In jedem zweiten, drittklassigen Fernseh-/Kinofilm hört man die immer gleichen Geräusche, die ich schon vor 10 Jahren in z.B. Duke Nukem 3d gehört hab.
Im Film machts "klirr" und ich denk mir, jetzt zieht der Kerl im Film gleich die Shrink-Gun raus, dabei ists bloss die "Actionszene" in nem Rosamunde-Pilcher-Film, den meine Freundin "ach bitte, bitte" anschauen muss.
Zum übel werden.
Zum Glück kann ich währenddessen im g:b unterwegs sein.

Wieder zurück zum Thema:
Es ist mir ganz klar, dass manche Dinge nur noch mit Animationstechnik machbar sind, solange man besonders was mit Tieren machen und nicht (un)freiwillig komisch rüberkommen will (kennt noch jemand die "Hero Hamsters"?). Aber man sollte doch bitte darauf achten, dass der Einsatz dieser mittlerweile sehr mächtigen, i.S.v. ausgereiften, Technik nicht dem Selbstzweck dient, sondern um die filmische Darstellung des Drehbuchs zu verbessern.
Und das gelingt zur Zeit leider nur noch sehr wenigen Filmen.
Wahrscheinlich denken sich viele Studios: Hey, wenn wir schon einen Film machen, dann aber bitte mit Mega-Toll-SFX, weil hat ja z.Zt. jeder und wenn wir nicht mitziehen, dann produzieren wir ja am Kunden vorbei.
Schwachsinn. Es geht am Markt genau dann vorbei, wenn sich der Zuschauer nicht mehr vom Film unterhalten fühlt, sondern genervt. Ich hoffe, dass sich dieser Zustand bald an den Kinokassen bemerkbar macht.
Auf dass auch ich, als ein, soweit möglich, Animationsnichtanschauer, von Werbung, Trailern und making-of-Sendungen verschont bleiben möge.
Alt 11. 07. 2006, 05:27 Dozo. is offline Mit Zitat antworten #2
Boesmann
wozu eigentlich?
 
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Leider muss ich dem auch voll und ganz zustimmen.
Richtig arm wird es dann aber, wenn einmal gerenderte Szenen einfach "recycled" werden...wenn man also im Kino sitzt und sich denkt, hey, diese Schlachtenszene sieht ja 100%ig so aus wie bei Herr der Ringe...oder wie mir erst letztens bei King Kong (kotz, so ein Dreck) passiert: Hey, Autoverfolgungsjagd war wohl nicht moeglich, dann nehmen wir einfach ne billig eingekaufte Szene aus Jurassic Park.
Zum Kotzen!!!
Das abschreckendste Beispiel ist fuer mich aber immer noch Matrix II und III. Anscheinend haben sich die Regisseure sowas gedacht wie "Wow, nach Matrix I ham wir jetzt Kohle ohne Ende, lass uns schnell die Handlung streichen und noch mehr Effekte reinknallen!".
Besonders traurig ist aber, dass die Rechnung einfach aufgeht. Millionen Menschen stroemen in die Kinos und erzaehlen hinterher begeistert was fuern toller Film das war, so gut produziert, und die Effekte.... (auch schon hier im Board beobachtet).
Alt 11. 07. 2006, 06:00 Boesmann is offline Mit Zitat antworten #3
DARKWATER
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Ich mache mir jetzt bestimmt keine Freunde, aber manche Dinge möchte ich hier differenzieren:

Ich gebe Euch Recht, wenn Ihr sagt, dass man keine Filme braucht, in denen Effekte und Computerspielereien Selbstzweck sind. Im Vordergrund eines guten Films sollte immer noch die Story, die Schauspieler und die Atmosphäre sein.

Die Atmosphäre, die wir an einem Film als gut erachten, entsteht aus oben genannten Faktoren und weiteren Dingen wie das Set, die Ausstattung und eben auch FX und SFX. Effekte sind seit jeher ein Teil des Medium Film. Heutzutage können wir mit Hilfe von Computern bessere und glaubhaftere Effekte produzieren. Dabei ist Glaubhaftigkeit immer stark vom jeweiligen Zuschauer abhängig, d. h. je nachdem, wie viele Computeranimierten Spielereien man schon gesehen hat, kann man evtl. einige Effekte bereits als „Fake“ oder „computeranimiert“ bezeichnen.

Was manchen Zuschauern als Fake sofort ins Auge springt, sieht ein anderer Betrachter aber u. U. als phantastisch oder bewundernswert. (Wobei aber gerade unterbelichtete Personen eher dazu neigen, Effektehascherei und Animationen über die Handlung des Films zu stellen.) Natürlich gibt es aber auch hier Qualitätsunterschiede von den Effekten und der Machart her.

- Dass man im Kino Trailer von ähnlichen Filmen aus derselben Sparte zu sehen bekommt, sollte eigentlich niemanden verwundern. Oder würde es Euch nerven, wenn Ihr vor z. B. Star Wars Trailer von anderen SF-Filmen zu sehen bekommt?
Alt 11. 07. 2006, 07:35 DARKWATER is offline Mit Zitat antworten #4
Renator Spender
Schwammkopf
 
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Warum sollte ich etwas gegen Computereffekte haben? Wenn diese gut gemacht sind, so werde ich es nicht merken, ob es am PC entstand oder wirklich gefilmt wurde.

Kostenersparnis? Nein, da glaube ich nicht wirklich dran. Wenn eine Scene am PC wirklich gut und glaubwürdig entsteht ist dies um einiges teurer wie irgendeinen Schauspieler zu finanzieren.

Das wirklich Schlimme tritt ein, wenn man auf den PC setzt um wirklich Kosten zu sparen und die digitalen Effekte einfach nur noch schlecht werden und sich jeder denkt: Oh Gott, das ist am PC entstanden. Mich persönlich stöhrt es sehr und mir fällt es auch häufig auf... natürlich weiß man, dass bestimmte Dinge, wie zB der flüssige Terminator nicht gedreht wurde, aber hier ist es glaubhaft. Aber in manchen Filmen wie zB Blade 2 merkt man einfach, dass etwas nicht stimmt und das darf nicht sein...
Alt 11. 07. 2006, 08:51 Renator is offline Mit Zitat antworten #5
Dozo. Spender
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Zitat:
Dass man im Kino Trailer von ähnlichen Filmen aus derselben Sparte zu sehen bekommt, sollte eigentlich niemanden verwundern.

Schon klar.
Mir ging es ja auch eher um die penetrante Häufung von Animationsfilmen die irgendwie besonders dieses Jahr aus allen Löchern kriechen. Solche "Trends" gibts natürlich immer (z.B. Agentenverarschefilme) und wahrscheinlich ist es mir so extrem ins Auge gestochen, weil ich nicht umschalten konnte als ich es dringend gemusst hätte. Ich bin wohl dank VCR und Börse keine Werbung mehr gewohnt.

Mir fällt gerade noch dieser Final Fantasy Film ein, ich glaub einer der ersten komplett am Computer erstellten abendfüllenden Filme. Damals war ich auch im Kino und war fasziniert! Ich konnte mich gar nicht mehr satt sehen an den Darstellungen.
Dass die Story dafür nicht wirklich mein Stil war, konnte ich verschmerzen.
Das war definitiv Animation zum Selbstzweck, aber das erste Mal und somit in meinen Augen opportun. Es war halt neu und unbekannt.

Zitat:
Ich mache mir jetzt bestimmt keine Freunde

Och, wieso? Solange du weiter Komplimente verteilst ála
Zitat:
Wobei aber gerade unterbelichtete Personen eher dazu neigen, Effektehascherei und Animationen über die Handlung des Films zu stellen.
, sehe ich da keinerlei Probleme
Alt 11. 07. 2006, 09:00 Dozo. is offline Mit Zitat antworten #6
tm98
für und wider
 
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Also ich war am Wochenende in "Ab durch die Hecke" und muss zugeben, dass ich den Film wirklich gut fand. Generell mag ich Animationsfilme und bin dabei auch regelmäßiger Kinogänger. Aber was vor dem Film an Trailern lief, war wirklich erschreckend. "Cars" ist ja schon länger angekündigt, aber da wurden mit Sicherheit noch 5 weitere Animationsfilme gezeigt, die extrem nach Low Budget und Geldmacherei aussahen. Wenn die Filme gut gemacht sind, wie es bei "Ab durch die Hecke" definitiv der Fall ist, sind Animationsfilme eine schöne Gelegenheit, mit der ganzen Familie in's Kino zu gehen und alle gut zu unterhalten. Aber im Moment wird es wirklich übertrieben.

Aber zum eigentlichen Thema:

Digitale Effekte und CGIs in Filmen sind teilweise durchaus OK. Wenn man sich zum Beispiel den göttlichen "Der Herr der Ringe" ansieht wird deutlich, wie essentiell die CGI Effekte für den Film sind. Ohne Computeranimationen wäre solch ein Meisterwerk gar nicht möglich gewesen. Oder Star Wars! Selbst die ersten Teile, bei denen die Computeranimationen ja mehr als deutlich erkennbar sind, habe noch nichts von ihrem Charme verloren. Schlimm ist es allerdings wirklich, wenn die Effekte nur als Mittel zum Zweck genutzt werden, wie es ja in "Blade 2" der Fall war.

Aber selbst ein "Fluch der Karibik 2" wird nicht ohne CGI Effekte auskommen. Und ich denke nicht, dass ich mich davon großartig gestört fühlen werde. Dafür wird sicher die Story auch wieder sehr lustig, wie der erste Teil (wo es auch eine Menge CGIs gab). Ein gutes (schlechtes) Beispiel für den überflüssigen Einsatz von Computereffekten wird sicherlich "The Fast and The Furious - Tokio Drift". Die Effekte sahen im Vorgänger schon lachhaft aus und werden hier auch nicht viel besser ausfallen....Schade Schade...
Alt 11. 07. 2006, 09:34 tm98 is offline Mit Zitat antworten #7
Bothor
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Ok vielen Dank erst mal für eure Interessanten Posts.
Dass die Animationsfilme (Ice Age, Findet Nemo etc) jetzt immer häufiger werden fällt mir natürlich auch auf. Ich habe zum Beispiel ein Making Of von "Over the Hedge" gesehen. Die Leute da haben kein einziges mal erwähnt wie sie zur Story gekommen sind oder wie die Witze entstanden sind. Sie haben nur über ihre vielen tollen neuen Entwicklungen und Einsetzungen von superhyper Computereffekten geredet. Traurig aber damit lässt sich nunmal enorm geld machen. 1. Perfekter Film für einen Kindergeburtstag mit vielen Geldgebenden Müttern 2. Humor für Groß und Klein, wie es in jedem Trailer heißt

Fluch der Karibik und Terminator, Matrix und Star Wars leben natürlich von digitalen Effekten. Das geht einfach teilweise nicht anders. Es gibt halt Filme wie jetzt Star Wars die von diesen Effekten leben, und das ist auch ok. Mich stört einfach am meisten, dass anstatt Maschinen und Puppen die wirklich realistisch erscheinen einfach wegen weniger Arbeit ein CGI Monster oder was weiß ich erscheint, dass gegen den Helden kämpft. Sache ist einfach dass ein PixelMonster mich kein bisschen überzeugt.
Stellt euch mal ein "Die Vögel" Remake vor. Hitchcock hat damals nur echte Vögel benutzt und sie dressiert und durchs Bild fliegen lassen. Wenn es ein Remake geben würde, wären maximal die einzelaufnahmen von Vögeln noch real. Der Rest wär einfach nur ein Pixelgefieder. Und das nimmt der ganzen Atmosphäre das Erschreckende und das Überzeugende. Das ist ein sehr krasses Beispiel da ich glaube niemals jemand an ein Remake von "Die Vögel" trauen wird.
Alt 11. 07. 2006, 12:55 Bothor is offline Mit Zitat antworten #8
tm98
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Es gibt in Filmen aber auch viele CGI Effekt, die du gar nicht bemerkst! Dein Beispiel mit den Vögeln, würdest du garnicht bemerken, wenn du es nicht vorher weist. Zumindest, wenn es gut gemacht ist!
Alt 11. 07. 2006, 13:09 tm98 is offline Mit Zitat antworten #9
Drug
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Cool Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

ich seh das entspannter.

ich finde die digitale animation in filmen hat schon seine berechtigung. man denke an filme wie herr der ringe, spiderman, the crow, oder starship troopers die ohne cgi nicht möglich gewesen wären.

klar, man kann noch erkennen, wenn etwas digital gebastelt wurde, aber so schlimm finde ich es nicht, da die meisten, zumindest die a-movies doch recht gute effekte haben.
ich finde es heute noch faszinierend, wie gut die effekte von jurassic park (1993!!!) auch heute noch kommen.

klar ist es schade, dass die klassiche puppenanimation ein wenig ausstirbt, aber neue techniken kommen immer und lösen andere ab, man erinnere sich an die hochgelobte stop motion technik, die vor der puppenanimation am ball war. heutzutage wirkt die einfach nur noch antiquiert. auch szenen von terminator 1 sind gut als unecht bemerkbar.

und in dem beispiel von blade 2, mich stört es keineswegs, dass die fightszenen per cgi entstanden, da das eine comicverfilmung ist, und diese art der animation den comic aspekt des filmes noch unterstreicht.

meinetwegen können die noch viel mehr phantastische welten am computer entstehen lassen, denn es wird immer auch filme geben, die auf altbewährte technik setzen (z.b. MI3).

niemand wird gezwungen, die filme zu schauen. ohne, dass die üben, würden se auch nicht besser werden und sein wir mal ehrlich, wir werden immer verwöhnter. wir konzentrieren uns zusehr auf die effekte, wollen unterscheiden was echt ist und was am pc entstanden ist, um dann sagen zu können "haha, das ist wieder ne unechte szene". kein wunder, dass die macher weniger auf story setzen, denn die aufmerksamkeit des konsumers liegt ja eh auf den effekten.

wie gesagt, es gibt genug regisseure, die die technik als hilfsmittel zur realisierung phantastischer welten benutzen (lord of the rings, king kong, marvel verfilmungen).
Alt 11. 07. 2006, 13:24 Drug is offline Mit Zitat antworten #10
Bothor
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Zitat:
man erinnere sich an die hochgelobte stop motion technik, die vor der puppenanimation am ball war. heutzutage wirkt die einfach nur noch antiquiert.

da hast du vollkommen recht. Die Filmwelt brauchte da einfach etwas neues. Man wollte ja auch erst die Dinosaurier in Jurassic Park mit Stop Motion animieren, hat es dann zum Glück doch mit dem Computer gemacht.
Das ist auch in Ordnung wenn es eine gesunde Mischung zwischen Computeranimation und Maschinen gibt wie in JP.
Man kann allerdings nur hoffen dass es niemals einen Zombie Film geben wird in dem die Zombies computeranimiert sind.

Es gibt wie ich sehe verschiedene Gruppen
Die eine findet CGI in Filmen überflüssig und akzeptiert die digitalen Effekte dann, wenn sie nur teilweise eingesetzt werden, wo es nicht anders Möglich ist. Oder wo sie hingehören. Zum Beispiel in Science Fiction Filme wie StarWars oder StarshipTroopers.

Dann eine Gruppe die das Vorankommen der Computertechnik lobt und unterstützt und auch die Effekte in Filmen als sehr glaubhaft empfindet.


ich kann mich natürlich auch täuschen

Ich finde die gesunde Mischung aus CGI und realer Technik wie Jurassic Park oder Men in Black sehr gut.
Es ist jetzt nicht so, dass ich ein 45 jähriger Mann bin der in alten Erinnerungen schwelgt und von der ach so tollen Filmwelt von "damals" redet
Ich bin gerade mal 18 Jahre alt. Meine Freunde sehen das alles glaube ich etwas gelassener. Und so ist auch glaube ich die Mehrheit eingestellt. Das ist auch vollkommen in Ordnung.
In King Kong (dem neuen) ist es natürlich nicht anders Möglich gewesen einen 20 meter (?) hohen gorilla darzustellen. das ist in Ordnung..ich glaube sie haben sogar eine "echte" gorilla-Hand gebaut, in der sich die Hauptdarstellerin bewegt und kreischt. Ich erinnere mich nur noch zu gerne an (mal wieder) Jurassic Park, und den totkranken Triceratops. Das war wie eine ganze lebende atmende Kreatur. Es sah einfach unglaublich echt aus. Nichts an diesem Saurier war digital. Die Schauspieler haben das Viech angefasst und Sam Neill hat sich sogar auf den Bauch gelegt. Das sah alles total real aus. Sobald die Schauspieler in den heutigen Filmen irgendwelche digitalen Kreaturen anfassen sollen dann "streicheln" sie hinter der Animation oder so und man sieht das sie einfach nur in der Luft rumwedeln.
Alt 11. 07. 2006, 14:15 Bothor is offline Mit Zitat antworten #11
BigWilly
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Könnt ihr euch noch an die Mumie 2 erinnern...der Scorpion King...das war für mich mit abstand die schlechteste CGI Figur. Wenn ich mir im Gegenzug dann Gollum aus HdR ansehe, sieht man schon den Sprung den es in dieser relativ kurzen Zeit gegeben hat. Gollum wirkt so real, das man teilweise glaubt es würde ihn wirklich geben...und eben das fasziniert mich an CGI Effekten. Sind diese gut gemacht, bereichern sie den Film, sind sie schlecht gemacht wirkt der Film lächerlich.
Da ich mir auch viele Making Offs zu Filmen ansehe, merkt man erst hinterher, was eigentlich alles am PC entspanden ist. Bauwerke und Landschaftsaufnahmen werden schon perfekt umgesetzt und Filme wie Final Fantasy und Animatrix zeigen das der Weg zum digitalen Schauspieler hingehen wird.
Alt 13. 07. 2006, 02:46 BigWilly is offline Mit Zitat antworten #12
Boesmann
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Zitat:
Zitat von Bothor
Das ist ein sehr krasses Beispiel da ich glaube niemals jemand an ein Remake von "Die Vögel" trauen wird.
Kommentarlos:
"Die Voegel"-Remake
Alt 13. 07. 2006, 06:56 Boesmann is offline Mit Zitat antworten #13
DARKWATER
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

Zitat:
Zitat von Dozo Yoroshiku
Och, wieso? Solange du weiter Komplimente verteilst, sehe ich da keinerlei Probleme

Disclaimer: Damit wollte ich keinen User dieses Forums angreifen oder überhaupt adressieren - ich bitte um Entschuldigung.

Lass es mich noch einmal entschärfen: Es gibt es viele Filmkonsumenten mit sehr mangelhafter Fachkenntnis. Wenn diese Leute dann einen Film nur aufgrund von Effekten und Explosionen in den Himmel loben, aber ansonsten keine weiteren Argumente zur Untermauerung ihrer Bewertung nennen können, dann zweifele ich halt an ihrer Argumentation und dadurch zwangsläufig an ihrer Fähigkeit, solche Filme überhaupt objektiv bewerten zu können.
Alt 13. 07. 2006, 10:05 DARKWATER is offline Mit Zitat antworten #14
Pfell0r
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Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

hi leute, jo also ihr habt schon recht mit den ganzn effecten und so! ABER: mann kann nicht sagn das nur mehr schrott gedreht wird......L.A. Crash, KillBill, KillBill2, Man on Fire usw usw.....das sind unglaublich geile filme
Alt 18. 07. 2006, 11:29 Pfell0r is offline Mit Zitat antworten #15
DonStefano
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Beiträge: 97
Re: Computeranimationen und digitale Effekte - Ende der guten Unterhaltung?

In den meisten Filmen wird es schon sehr übertrieben mit Effekten und zu wenig auf Story un Besetzung geachtet. Ist eben ein ziemlich riskantes GEschäft heutzutage. Deswegen riskiert auch kaum jemand was. Man dreht nen Film mit ner Story, die es schon tausendmal gab und haut nen paar Effekte rein.
Denke früher war die Auswahl an FIlmen kleiner, dafür hatten die mehr Stil und Qualität, eben weil die Filmemacher risikoreicher waren. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass die Budgets früher bestimmt nicht so hoch waren wie heute!
Alt 18. 07. 2006, 13:57 DonStefano is offline Mit Zitat antworten #16
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