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Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: pragmatisch rechts
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Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Hallo Freunde,
ich habe hier in dem Thread einiges an sogenannten offenen Beziehungen, Verhältnisse zu dritt usw. gelesen und wollte mal wissen, ob Liebe, Ehre und Treue, wie bei uns vor zwanzig Jahren, heute noch wichtig sind oder ob das überhaupt noch zählt ?
Das heißt man lernt ein Mädchen( Jungen) kennen, verlobt sich, heiratet, bekommt Kinder und man hält sich die Treue ein Leben lang, wenn nichts gravierendes dazwischen kommt.
Und brauchen wir noch eine allgemeine Sexualmoral in der bestimmte ethische und gesellschaftliche Grundsätze als Richtschnur gelten?
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08. 08. 2006, 02:44
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 10
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Alter ganz ehrlich geh kachen, ich bin grad auf ne scheisse reingefallen das glaubst du garnnicht!!!! ich hasse im momemt mein leben und das wird ohl ne zeit lang daurern das sich das wieder umstellt, naja solche sachen sind scheissem einfach irgnoriern, glaub mir das ids das beste!!! aba naja deinda sache!!! nimm naet rad an scheiss drauff!
gez.
StRo
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08. 08. 2006, 02:50
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#2
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Gast
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Ich finde das hat nichts mit Liebe, Treue oder Moral zu tun.
Für die einen kommt eine offene Beziehung eben in Frage und für die anderen nicht. Das muß jeder für sich selbst wissen.
Aber das heißt nicht, dass die Paare die eine "offene Beziehung" untereinander vereinbaren, sich nicht lieben, untreu oder unmoralisch sind. Leben und leben lassen.
Was konkret als Untreue gewertet wird, hängt von den Regeln der Partnerschaft und dem subjektiven Empfinden ab.
Für mich käme sowas zwar auch nicht in Frage, aber ich finde da auch nichts verwerfliches dran.
Geändert von Schutzengel (08. 08. 2006 um 14:04 Uhr).
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08. 08. 2006, 02:57
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#3
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Gesperrt
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: pragmatisch rechts
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von Schutzengel
Aber das heißt nicht, dass die Paare die eine "offene Beziehung" untereinander vereinbaren, sich nicht lieben, untreu oder unmoralisch sind.
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Naja wie sich offene Beziehungen, daher jeder schläft mit wem er will mit Treue vertragen ist mir nicht klar.
Aber wie ist es denn mit einer Dreierbeziehung. Das ist doch eigentlich nichts anderes als Bigamie ohne Trauschein.
Ist mir eigentlich unverständlich, wieso der Staat das nicht auch als Strafttat ahndet, genau wie Bigamie nach § 172 StGB mit bis zu 3 Jahren Haft.
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08. 08. 2006, 07:54
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#4
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.306
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Hallo Freunde,
und wollte mal wissen, ob Liebe, Ehre und Treue, wie bei uns vor zwanzig Jahren, heute noch wichtig sind oder ob das überhaupt noch zählt ?
Das heißt man lernt ein Mädchen( Jungen) kennen, verlobt sich, heiratet, bekommt Kinder und man hält sich die Treue ein Leben lang, wenn nichts gravierendes dazwischen kommt.
Und brauchen wir noch eine allgemeine Sexualmoral in der bestimmte ethische und gesellschaftliche Grundsätze als Richtschnur gelten?
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Hallo Max
ich bin eigentlich kein Freund von dir. Gleich vorweg: die heutige Gesellschaft glaube ich, lebt schon noch mit Begriffen wie Liebe, Treue und Ehre (Die Moral lass ich jetzt bewusst mal weg, da dies ja einfach der zusammengezogene und ungeschriebene Codex zu vorigen Begriffen ist) jedoch lässt man sich heute nicht mehr so von diesen Inhalten der Worte unterdrücken. Du fragst, ob es heute nicht mehr so ist wie vor 20 Jahren? Na ja scheint was mit deinem Erlebnishorizont zu tun zu haben. Warum sind dir für den Vergleich nicht 50 oder 100 Jahre wichtig?
Ich denke, mit der Moral, welche du hier vertrittst wurde in einigen Fällen glücklich gelebt und bot ein Rahmen der Sicherheit gab. Der gleiche Rahmen wurde aber in vielen Fällen zu einem einengenden und unterdrückenden Korsett. Ich denke Frauen litten mehr, da diese frühere Moral eine klar Patriarchaische war. Dies wollen die heutigen jungen Menschen nicht mehr eingehen. Sie haben andere Regeln an die sie sich halten. Sie haben sicher auch die Worte Liebe, Treue und Ehre gefüllt und daraus einen eigenen Codex abgeleitet den sie untereinander auch einhalten. Natürlich ist damit die Unterdrückung nicht aus der Welt geschafft. Die gibt es immer noch, aber ich denke weniger. Was natürlich auch schwieriger ist, da der Rahmen so weit gespannt ist, sich zu orientieren und sich nicht zu verlieren. Dazu können sie heute zB. ein Forum nutzen. Ich weiss allerdings nicht, ob deine Art, sie in frühere Rahmenbedingungen einzwängen zu wollen die Richtige ist. Aber ich denke, du bist in einem solch unterdrückenden System gross geworden und es wäre eine Topleistung wenn du auf die jungen Leute zugehen könntest. Das würden aber von dir Lernschritte verlangt, welche du ja selbst auch nicht bereit oder fähig bist zu machen.
Wenn wir den schon bei der Moral sind: Deine Aussage zu der Frage ob Afrikaner hier Urlaub machen dürfen, ist denke ich zeigt deine Moral sehr deutlich auf
Zitat:
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Zitat von MediMax
Hitler war ein krimineller Ausländer, den man vergessen hat rechtzeitig in seine Heimat abzuschieben. Daher sollte man aus diesem Fehler lernen.
Afrikaner können gerne hier Urlaub machen. 14 Tage im Hotel und viel Geld mitbringen aber danach wieder nach Hause, so wie ich auch, wenn ich Auslandsreisen mache.
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Weisst du, der Kern, den du in dir trägst, schwingt einfach in deinen Aussagen mit und so wirst du hier keine und keinen zu einer Rückkehr in die Zeiten vor 20 Jahren bekehren. Womöglich zur Glorifizierung der Missionarsstellung die in katholischen Sinne klar auf Nachwuchs (selbstverständlich katholischen) ausgerichtet, Sex vor der Ehe und Verhütungsmittel generell verteufelt (na ja heute wird schon mal darüber nachdeacht, ob es in gewissen Fällen nicht sogar die katholische Nachkommenschaft bedroht und in diesen Fällen das Kondom zugelassen werden soll). Hier wird von hoher Stelle an der Moral herumgebogen, so dass weiterhin das Patriarchat erhalten werden kann. Ist das richtig?
Alles klar? oder gibt es noch Fragen?
Gruss jomsn
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08. 08. 2006, 11:43
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 93
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Nun das gesagte von Jomsn kann ich eigentlich zum Großteil unterschreiben.
Die heutige Generation lebt ebenfalls nach einem Wertemodell von Treue, Liebe und auch einer gewissen Moral. Nur sind das heute definitv andere Werte als noch vor 20 Jahren. Man kann versuchen sich der Entwicklung zu verschließen, aber aufhalten lässt sie sich nicht.
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08. 08. 2006, 12:07
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#6
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Gesperrt
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: pragmatisch rechts
Beiträge: 140
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von jomsn
Ich denke, mit der Moral, welche du hier vertrittst wurde in einigen Fällen glücklich gelebt und bot ein Rahmen der Sicherheit gab. Der gleiche Rahmen wurde aber in vielen Fällen zu einem einengenden und unterdrückenden Korsett. Ich denke Frauen litten mehr, da diese frühere Moral eine klar Patriarchaische war.
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Unsere Ehe ist auch kein Patriarchat ganz im Gegenteil und meine Frau hat teilweise eine noch eng gefasstere Moral als ich. Die Ehe würde auf jeden Fall zerbrechen, wenn ein Partner offen eine Beziehung mit einem Dritten führt und das ist auch vollkommen verständlich.
Zitat:
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Die heutige Generation lebt ebenfalls nach einem Wertemodell von Treue, Liebe und auch einer gewissen Moral.
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Ja nach welcher denn? Ist doch nur reines Ausleben von Sexphantasien ohne Rücksicht auf die Würde des anderen.
Im übrigen ist vor 20 Jahren nicht im 19. Jahrhundert, sondern die 80er als wir Teenager waren.
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08. 08. 2006, 13:14
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 180
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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ich habe hier in dem Thread einiges an sogenannten offenen Beziehungen, Verhältnisse zu dritt usw. gelesen und wollte mal wissen, ob Liebe, Ehre und Treue, wie bei uns vor zwanzig Jahren, heute noch wichtig sind oder ob das überhaupt noch zählt ?
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Also für mich besitzen die von dir genannten Wertvorstellungen auf jeden Fall einen hohen Stellenwert.
Ich denke, dass sich das mit den Verhältnis zu dritt etc. gar nicht unbedingt ausschließen muss.
Bei einem Verhältnis zu dritt, (3. Person lebt nicht in einem häuslichen Verhältnis mit mir und meiner Freundin) sind gerade die Liebe, Ehre und Treue sehr wichtige wenn nicht die wichtigsten Aspekte für uns.
Ich denke ohne Treue oder ohne Liebe würde so eine Beziehung gar nicht funktionieren.
Von offenen Beziehungen halte ich nichts, allerdings finde ich es nicht falsch oder hingegen aller Wertvorstellungen.
Auch hier denke ich ist Liebe und Treue zum Partner sehr wichtig, da die eigentliche Beziehung sonst sicherlich scheitern würde oder der Sexualaspekt in Bezug auf mögliche andere Partner überhand gewinnen würde.
Ich gehe mal davon aus, das es solche und solche Beziehungen gibt, allerdings denke ich, dass wirklich ernsthafte Beziehungen in verschiedenen Konstellationen nur mit diesen Wertvorstellungen dauerhaft zu halten sind.
Zitat:
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Das heißt man lernt ein Mädchen( Jungen) kennen, verlobt sich, heiratet, bekommt Kinder und man hält sich die Treue ein Leben lang, wenn nichts gravierendes dazwischen kommt.
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Auch hingegen dem Trendin meinem Umkreis, den ich von vielen Freunden etc. höre und mitbekomme, ist diese klassische Anschauung für mich oberstes Gebot.
Also nichts besonderes, aber ich wüsste nicht wie es anders laufen sollte für mich.
Zitat:
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Und brauchen wir noch eine allgemeine Sexualmoral in der bestimmte ethische und gesellschaftliche Grundsätze als Richtschnur gelten?
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Das ist für mich eine sehr schwierige Frage, also grundsätzlich aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass man alles so ausleben kann wie man es für richtig hält, allerdings ohne anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen oder gar zu schädigen.
Ich bin leider nicht lange genug auf der Welt um wirklich zu beurteilen wie es vor 20 Jahren war (Bj. 1984) allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass die persönliche Sexualmoral damals wirklich anders war.
Vielleicht wurde nicht so offen über alles geredet oder alles so freizügig zur schau gestellt wie es heute der Fall ist, aber ich denke, dass sich hinter verschlossenen Türen nicht großartig was geändert hat.
Ich denke die Sexualmoral ist sicherlich noch vorhanden nur jeder behandelt dies für sich anders.
Was für die einen moralisch unbedenklich ist, ist für die anderen völlig unvorstellbar.
Nur meine bescheidene Meinung zu dem Thema...
Gruß
Nils
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08. 08. 2006, 13:39
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#8
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Interrobangist‽
Registrierungsdatum: Nov 2004
Ort: Nachbar von phuenix
Beiträge: 1.813
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von Stro
Alter ganz ehrlich geh kachen, ich bin grad auf ne scheisse reingefallen das glaubst du garnnicht!!!! ich hasse im momemt mein leben und das wird ohl ne zeit lang daurern das sich das wieder umstellt, naja solche sachen sind scheissem einfach irgnoriern, glaub mir das ids das beste!!! aba naja deinda sache!!! nimm naet rad an scheiss drauff!
gez.
StRo
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Genauso wie auf die Rechtschreibung, nicht wahr Alter?
Zum Thema:
Ich würde sagen, dass die Treue & Liebe heutzutage ein weit gefasster Begriff ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die Wertevorstellung eine andere ist wie vor 20 Jahren.
Das die Beziehungen lockerer gespannt sind hat sowohl Vor- als auch Nachteile.
Natürlich ist es saudämlich wenn man irgendwelche 13 jährigen Mädchen sieht, die meinen der 18 jährige Freund ist die Liebe ihres Lebens wobei sie für ihn nur ein Sexobjekt ist.
Aber dafür kann man entspannter über neue Dinge nachdenken die einen "frischen Wind" in die Beziehung einbringen. Ich sehe viele ältere Leute (40-50 Jahre) denen man den Frust ansieht. Weder der Mann noch die Frau ist glücklich wobei der Mann durch seine patriarchale (Das Wort hab ich ja ewigkeiten nicht mehr gebraucht) Dominanz immer noch im klaren Vorteil ist.
Bei uns gibt es eine Imbissbude in der sowohl der Mann als auch die Frau arbeiten.
Bei jedem noch so kleinen Fehler meckert er sie an, der Typ ist immer unfreundlich und die Frau lässt sich das alles gefallen wirkt aber zunehmend unglücklich.
Ich denke aber das durch ihre alte Vorstellung (Möglichst früh einen Mann finden, heiraten, Kinder kriegen und zusammen alt werden) sie sich nicht getraut hat irgendwas dagegen zu unternehmen.
Übrigens bevor mich einer falsch versteht:
Ich wünsche mir momentan nichts mehr als mit meiner Exfreundin zusammen zu sein, sie zu heiraten und Kinder mit ihr zu haben.
Aber im Gegensatz zu dir tolleriere ich eben auch das Gegenteil (Auch wenn einige Dinge wirklich heftig sind).
btw. dein Kommentar zum Thema ob Afrikaner hier Urlaub machen dürfen ist ja wohl auch von Moral her nicht zu überbieten. -.-
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08. 08. 2006, 13:56
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#9
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.306
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Unsere Ehe ist auch kein Patriarchat ganz im Gegenteil und meine Frau hat teilweise eine noch eng gefasstere Moral als ich. Die Ehe würde auf jeden Fall zerbrechen, wenn ein Partner offen eine Beziehung mit einem Dritten führt und das ist auch vollkommen verständlich.
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Ja das denke ich auch. Du stehst auch an einem anderen Punkt als die jungen Leute die vorerst mal am suchen, probieren, Grenzen ausloten, sich selbst am kennenlernen sind. Vieles ist ins wanken geraten seit den 80-ern. Einige die heute hier im Forum Fragen und Antworten geben sind selbst die Kinder von "Patchwork" Familien, wo Partnerschaften auf Zeit gelebt wurden.
Im weiteren muss einfach gesagt werden, dass jeder Mensch, sogar behinderte Menschen eine Sexualität besitzen. Einiges wurde den jungen Menschen ja genommen resp. wird ihnen gar nicht ermöglicht. Viele haben keine Arbeit, damit auch kein oder wenig Geld, Bildungschancen werden recht ungleich auf Reiche verteilt, einzelne sehen auch die Zukunft nicht so klar und das hat wenig mit fehlender Moral in deinem Sinne zu tun.
Einige haben aber noch die Phantasie retten können und die Sexualität bleibt ihnen auch noch und ist noch etwas, das ihnen Freude bereitet.
Zitat:
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Zitat von MediMax
Ja nach welcher denn? Ist doch nur reines Ausleben von Sexphantasien ohne Rücksicht auf die Würde des anderen.
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Vieles an Phantasien wurde früher unterdrückt. Ich denke es geht den meisten von den jungen Leuten nicht darum Sexphantasien auf dem Buckel der Anderen oder ohne Wahrung der Würde des Menschen auszuleben. Wen kümmert es denn, wenn sich mal eine weitere Frau oder ein weiterer Mann zu einem "bereiten und sogar suchenden" Paar dazugesellt. Hält ja nicht auf Dauer und wenn es halten würde, könnten sie ja sogar in der Form glücklich werden. Gibt ja Kulturen welche die Mehrehe zulassen und das sind übrigens nicht per se die Kulturen welche die Welt zugrunde richten. Vielleicht deine kleine Welt schon. Aber global richten sie viel weniger Schaden an.
Vielleicht ist ja auch bei dir etwas Neid auf die Möglichkeiten der Jungen die sie einfach ergreifen. Ich habe übrigens auch meine Grenzen, trotzdem heisst das nicht, dass alle so sein müssen wie ich. Zudem bin ich alt genug um jemandem zu sagen, wenn er oder sie mir zu nahe tritt. Viele vertreten ja auch die alt hergebrachten Konventionen und moralischen Gesetzmässigkeiten, weil sie zu schwach sind, sich mit anderem auseinanderzusetzen. Hier hat ja die Kirche einen vollen Erfolg verbucht. Kannst mal Kentler lesen. Er zeigt gut auf, wie gerade mit dem verteufeln von natürlichen und in jedem Menschen vorhandenen Bedürfnissen im übertragenen Sinne die "Radfahrer" gezüchtet werden. Weisst du diese Radfahrer, die nach oben buckeln und nach unten treten. Wenn du verstehst was ich meine. Früher wurde die Onanie/Masturbation "verteufelt" und alle die da ein Bedürfnis verspürt haben (und ich kann dir sagen viele hatten solche Bedürfnisse) wurden per se zu Sündern die nur durch den Glauben, übernahme der kirchlichen Moral und bitteschön durch entrichten der Kirchensteuer evt. noch errettet werden konnten. Und schon hast du den Radfahrer. Ein bisschen kommt es mir sogar vor, als seist du selbst so einer - so wie du nach unten treten musst.
Zitat:
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Zitat von MediMax
Im übrigen ist vor 20 Jahren nicht im 19. Jahrhundert, sondern die 80er als wir Teenager waren.
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Ach ja. Das Ding funktionert noch heute - nicht nur in der Kirche. Aber nicht mehr alle fallen darauf rein.
Was sind übrigens deine Phantasien? Oder hast du keine? Leidest du darunter?
Gruss jomsn
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08. 08. 2006, 14:08
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#10
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Gesperrt
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: pragmatisch rechts
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von jomsn
Einige die heute hier im Forum Fragen und Antworten geben sind selbst die Kinder von "Patchwork" Familien, wo Partnerschaften auf Zeit gelebt wurden.
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Darin besteht sicher ein Hauptgrund. Kinder die in solchen Beziehungen groß geworden sind werden später auch in ähnlicher Weise handeln, genau wie Kinder die aus festgefügten Familien stammen, dies auch für ihre Familien anstreben werden.
Zitat:
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Zitat von jomsn
Vieles an Phantasien wurde früher unterdrückt.
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Lasse ich so nicht gelten. Wir haben in unserer Jugend nichts vermisst. Nur kam uns damals nicht mal in den Sinn Orgien und dergleichen zu veranstalten. Ich bleibe dabei, es ist würdelos und respektlos einen anderen Menschen nur als Sexobjekt anzusehen.
Zitat:
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Zitat von jomsn
Gibt ja Kulturen welche die Mehrehe zulassen und das sind übrigens nicht per se die Kulturen welche die Welt zugrunde richten.
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Wie diese Kulturen aussehen ist bekannt und wohl kein Maßstab für unsere Zivilisation. Das das dort so ist beruht vor allem auf einer beschämenden Unterdrückung der Frau. Da wird z.T. eine Frau als Sklave und Eigentum des Mannes betrachtet.
Zitat:
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Zitat von jomsn
Vielleicht ist ja auch bei dir etwas Neid auf die Möglichkeiten der Jungen die sie einfach ergreifen.
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Keinesfalls. Die tun mir ehrlich gesagt leid, weil sie nie richtig erfahren werden was eine wirkliche Beziehung mit Liebe, Treue und Respekt ausmacht.
Außerdem macht mir das Angst, da meine ältere Tochter bald in diesem Alter ist und sie vielleicht in ihrer infantilen Naivität an jemanden gerät, der sie nur benutzt und dann "wegwirft". Sowas hinterlässt bei einem Mädchen Spuren, die nicht mehr auszulöschen sind.
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08. 08. 2006, 15:43
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#11
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.306
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Lasse ich so nicht gelten. Wir haben in unserer Jugend nichts vermisst. Nur kam uns damals nicht mal in den Sinn Orgien und dergleichen zu veranstalten. Ich bleibe dabei, es ist würdelos und respektlos einen anderen Menschen nur als Sexobjekt anzusehen.
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Hallo Medimax
Irgendwie scheint es bei dir nur zwei Wege zu geben.
- Der eine wo sich zwei finden (natürlich zu einer heterosexuellen Beziehung) heiraten, Kinder bekommen und bis an ihr Lebensende treu, ehrenhaft, moralisch unantastbar bleiben (wenn nichts gravierendes dazwischen kommt).
- Der andere wo Orgien veranstaltet und würdelos und respektlos mit anderen Menschen umgegangen wird da sie die Partner nur als Sexobjekte behandeln.
Bin ich froh, bin ich nicht deine Tochter. Und du kannst froh sein, bin ich nicht dein Sohn. Meine Pubertät wäre dein Ende gewesen. Mein Vater lebt noch, aber der ist auch aus einem anderen Holz geschnitzt.
Gruss jomsn
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08. 08. 2006, 16:25
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#12
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Gesperrt
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: pragmatisch rechts
Beiträge: 140
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von jomsn
Der eine wo sich zwei finden (natürlich zu einer heterosexuellen Beziehung) heiraten, Kinder bekommen und bis an ihr Lebensende treu, ehrenhaft, moralisch unantastbar bleiben (wenn nichts gravierendes dazwischen kommt).
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Na immerhin haben diese Ehen gehalten. Sowohl in meiner wie auch in der Familie meiner Frau sind keine Scheidungen bekannt.
Zitat:
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Zitat von jomsn
..du kannst froh sein, bin ich nicht dein Sohn. Meine Pubertät wäre dein Ende gewesen. Mein Vater lebt noch, aber der ist auch aus einem anderen Holz geschnitzt.
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Nerven wie Drahtseile? Du scheinst ja ein ganz Schlimmer gewesen zu sein.
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08. 08. 2006, 17:29
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#13
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Interrobangist‽
Registrierungsdatum: Nov 2004
Ort: Nachbar von phuenix
Beiträge: 1.813
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Na immerhin haben diese Ehen gehalten. Sowohl in meiner wie auch in der Familie meiner Frau sind keine Scheidungen bekannt.
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Waren sie wirklich glücklich?
Ich verweise nochmal auf meinen ersten Beitrag in diesem Thread auf den du leider nicht eingegangen bist. Viel zu häufig erlebe ich solche Sachen, ich denke diese freie, neue Subkultur (Das freie Ausleben des Vergnügens und des kennen lernens) bringt in Wirklichkeit Erfahrung.
Durch viele einzelne Beziehungen kann man sich viel besser auf eine jeweilige Situation einstellen.
Ich weiss das es auch anders geht, wie schon gesagt ich wünsche mir später auch eine Beziehung mit einer Person die ich wirklich liebe, mit der ich mich unterhalten und ernsthaft zusammen leben kann.
Cya
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08. 08. 2006, 17:49
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#14
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one bit brain
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 20
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
dinge wie liebe, treue und moral sind sachen die im kopf passieren. gewisse allgemeingültige regeln können helfen sich seinen eigenen weg zu suchen, aber finden sollte ihn jeder selber.
ansonsten bleibt man ewig ein sklave des systems.
hört sich übertrieben an und hochtrabend an, aber im grunde ist es doch so:
regeln die man sich selber stellt, erfüllt man lieber als regeln die einem gestellt werden.
wenn dein weg so ausschaut ist es okay für dich und deine frau, aber kategorisiere doch bitte nicht so stark und zweifel alles an was deinen horizont vielleicht übersteigt.
gruss
homer j
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08. 08. 2006, 18:22
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#15
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Gesperrt
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: pragmatisch rechts
Beiträge: 140
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von Phuenix
Waren sie wirklich glücklich?
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Ich denke schon, dass diese Ehen glücklich sind und waren. Schließlich hat man sich nicht aus dem stegreif geheiratet, sondern hat sich vorher 1-2 Jahre kennengelernt. Und wenn es mal schwierige Zeiten gibt steht man die eben gemeinsam durch.
Unglück erlebe ich nicht bei funktionierenden Ehen, sondern in losen Bindungen, wo man vielleicht ein, zwei Kinder in die Welt setzt und man bei der ersten Schwierigkeit auseinander geht. Dort spielen sich heute die Dramen ab.
Zitat:
Bei uns gibt es eine Imbissbude in der sowohl der Mann als auch die Frau arbeiten. Bei jedem noch so kleinen Fehler meckert er sie an, der Typ ist immer unfreundlich und die Frau lässt sich das alles gefallen wirkt aber zunehmend unglücklich.
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Na sowas ist aber nicht die Regel. Wenn sich ein Ehepartner als echter Tyrann entpuppt dann sehe ich es auch als richtig an die Ehe zu beenden. Darf man aber nicht verwechseln mit den Neckereien die unter Eheleuten häufig üblich sind.
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08. 08. 2006, 18:36
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#16
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 161
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Hi,
@ Threadstarter
Darf ich fragen ob du:
Christ des alten Schlages, Mitglied einer Sekte, Pastor der katholischen Kirche, ultra Konservativer, aus Bayern kommst, oder das neue Gewissen des Gulli:Boardes bist?
Würde mich echt mal interesiern.
Den deine Ansichten kommen mir relativ verstaubt vor. Nicht das du es vorziehst Liebe, Treue und Moral in deinem Leben weit oben stehen zu haben, dass haben sicherlich viele Menschen heute noch.
Sondern vielmehr das du den lauf der Zeit und dessen Gesellschaftlichen und Kulturellen wandels nicht akzeptiertst willst.
Zitat:
Zitat von MediMax
Hitler war ein krimineller Ausländer, den man vergessen hat rechtzeitig in seine Heimat abzuschieben. Daher sollte man aus diesem Fehler lernen.
Afrikaner können gerne hier Urlaub machen. 14 Tage im Hotel und viel Geld mitbringen aber danach wieder nach Hause, so wie ich auch, wenn ich Auslandsreisen mache.
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Besonders diese Worte schocken mich.
Wo ist hier deine Moral? Rechte Moral gehts dir um diese? Dann bin ich froh über jeden Menschen der nicht deiner Moral entspricht!!!!
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08. 08. 2006, 20:44
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#17
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schreibt hier nicht mehr
Registrierungsdatum: Jan 2005
Ort: unterm Dach
Beiträge: 1.804
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Außerdem macht mir das Angst, da meine ältere Tochter bald in diesem Alter ist und sie vielleicht in ihrer infantilen Naivität an jemanden gerät, der sie nur benutzt und dann "wegwirft". Sowas hinterlässt bei einem Mädchen Spuren, die nicht mehr auszulöschen sind.
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Genau, das nennt man landläufig Lebenserfahrung.
Ich frag mich grade, was du wohl schlimmer findest, wenn deine Tochter deswegen Kummer hat oder wenn es ihr Spaß macht. Wobei ich davon ausgehe, dass du unter 'benutzen' eine flüchtige sexuelle Beziehung meinst.
Und wenn du schreibst 'wir haben nichts vermisst' meinst du doch wohl hoffentlich nur deine Frau und dich. Du willst dich doch wohl hoffentlich nicht erdreisten, für eine ganze Generation zu sprechen?
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08. 08. 2006, 21:48
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#18
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.306
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Du scheinst ja ein ganz Schlimmer gewesen zu sein.
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Ja Medimax. Ich war schlimm. Jedoch hatte dies letztendlich auch mit der Moral, welche meine Eltern und damit auch mein Vater vertrat zu tun.
Ich bin übrigens auch ein recht moralisch eingestellter Mensch und wenn du frühere Beiträge von mir lesen würdest, sähest du, dass ich sehr wohl auch an die Moral appelieren kann. Aber ich tue es und damit hat es sich.
In einem Forum kann man die Meinungen äussern, so kontrovers sie auch sein mögen. Aber ein Forum ist kein Ort um zu evangelisieren, auch kein Ort um Leute über den Tisch zu ziehen, um Leute sündig zu sprechen.
Es ist ein Ort, wo jemand seine Erlebnisse, seine Freuden und Leiden mitteilen und evt. Fragen stellen kann. Es können Antworten gegeben werden. Aber verantwortlich bin ich für das was ich tue oder unterlasse. Die Treadstarter und alle anderen sind selbstverantwortlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Wenn ich bei jemandem das Gefühl erhalte, er oder sie kommt ohne professionelle Hilfe vermutlich nicht weiter, rate ich dazu. Ich selbst kann dies nicht machen.
Ich mache meine Beiträge auch nicht um beliebt zu sein. Sondern weil ich eine Haltung habe und vertrete. Aber doch nicht auf Teufel komm raus.
Aber du musst selbst wissen, was du tust. Du bist ja alt genug um selbst für dein Handeln die Verantwortung zu übernehmen.
Nebenbei: könntest ja auch mal wieder deine Frau verwöhnen und nicht ständig da im Forum rumhängen und nebenbei noch deinen Kindern den Marsch zu blasen.
Wünsche dir alles Gute.
Gruss jomsn
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08. 08. 2006, 22:09
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#19
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.854
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von MediMax
Wie diese Kulturen aussehen ist bekannt und wohl kein Maßstab für unsere Zivilisation. Das das dort so ist beruht vor allem auf einer beschämenden Unterdrückung der Frau. Da wird z.T. eine Frau als Sklave und Eigentum des Mannes betrachtet.
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Es gibt nicht nur diese eine besondere von Dir wohl angesprochene Kultur, die eine andere Sexualmoral als die unsere hat.
Diese Moral ist übrigens von den Christen hier so eingerichtet worden und anderen Kulturen aufdoktriniert worden. Ist für mich auch bezeichnend, daß diese anderen Kulturen als primitiv abgewertet werden, aber ich will keine religiöse Debatte anzetteln.
Zitat:
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Außerdem macht mir das Angst, da meine ältere Tochter bald in diesem Alter ist und sie vielleicht in ihrer infantilen Naivität an jemanden gerät, der sie nur benutzt und dann "wegwirft". Sowas hinterlässt bei einem Mädchen Spuren, die nicht mehr auszulöschen sind.
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Nun, es ist ja nicht so, daß die Frauen ständig nur ausgenutzt werden, es soll sogar welche geben, denen es Spaß macht sich auszuleben... ich denke, es muß jeder für sich selbst entscheiden, wie weit er/sie gehen will.
Natürlich ist eine Partnerschaft etwas bei dem beide ein gegenseitiges Zugeständnis machen und ich sehe keinen Sinn darin, eine Partnerschaft einzugehen, wenn ich zu diesem Zugeständnis nicht bereit bin.
Wenn einer mit Gefühlen spielt würde ich das als unmoralisch betrachten.
Da finde ich es wesentlich aufrichtiger zu sagen, daß man nur an einer sexuellen Beziehung interessiert ist. Die muß übrigens nicht zwingend total respektlos ablaufen, im Gegenteil... Respekt ist immer einer der wichtigsten Bestandteile im menschlichen Umgang, egal welcher Art.
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09. 08. 2006, 00:37
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#20
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 4.170
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Also MediMax Ansichten finde ich doch etwas seltsam, um nicht zu sagen spießig. Wenn eine Beziehung nach 15, 20 Jahren nicht mehr gut läuft sollte man auch so ehrlich zu sich und dem Partner sein, das einzugestehen, denn das Leben ist ja nach 20 Jahren Ehe idR noch nicht vorbei. Mein Vater hat nach vielen Jahren (~20) Ehe eine andere Frau kennen gelernt und ist jetzt glücklicher mit ihr als er es je mit meiner Mutter war. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass die Ehe ein Auslaufmodell ist. Man kann als junger Mensch einfach nicht voraussehen, wie eine Beziehung in 15 oder 20 Jahren aussehen wird, man kann nicht voraussehen, wie sich die Beteiligten in dieser Zeit weiterentwickeln, und aufgrunddessen ist es unrealistisch, ein lebenslanges versprechen geben zu wollen. Ansonten kann ich jomsn nur zustimmen wenn er sagt, dass Du die Welt viel zu scharz-weiß siehst. Es gibt zwischen Orgien, Offenen Beziehungen (schrecklicher Euphemismus  ) und einer Ehe "bis dass der Tod euch scheidet" noch ein paar Grautöne, und ich sehe keinen Grund, diese geringer zu schätzen als eine Ehe.
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09. 08. 2006, 02:42
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#21
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wissender
Registrierungsdatum: Dec 2001
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Beiträge: 3.019
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Re: Zählen Liebe, Treue und Moral heute noch etwas?
Zitat:
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Zitat von lilith1970
Diese Moral ist übrigens von den Christen hier so eingerichtet worden und anderen Kulturen aufdoktriniert worden. Ist für mich auch bezeichnend, daß diese anderen Kulturen als primitiv abgewertet werden, aber ich will keine religiöse Debatte anzetteln.
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Das wäre keinesfalls Offtopic, schließlich ist es ja Aufgabe der Religion die Grundwerte der Gesellschaft zu definieren und somit auch die Basis für das Moralsystem zu legen.
Das ist imho der Hauptgrund für den moralischen Verfall unserer Gesellschaft.
(Ich glaub mit dem Wort Verfall habe ich meine Meinung zum Thema auch schon kundgetan.)
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09. 08. 2006, 14:05
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#22
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