Passend zur angekündigten und weiter umstrittenen GEZ-Gebühr für "neuartige Empfangsgeräte", zu denen ab Januar 2007 PCs zählen, die "internettauglich" sind, haben die öffentlich-rechtlichen Anstalten angekündigt, mit ihren Programmen ins Netz gehen zu wollen.
In den Genuß dieser Expansion kommen indes nur Nutzer von VDSL-Anschlüssen der Telekom, die die digitalen Programme von ARD und ZDF ab Herbst in ihrem Hochgeschwindigkeitsnetz unverschlüsselt übertragen will. Schon im Programmportfolio für VDSL sind die Kanäle von ProSiebenSat.1, mit RTL wird noch verhandelt.
"Wir haben jetzt den Grundstein gelegt, um unseren Zuschauern künftig auch über diesen neuen Verbreitungsweg einen einfachen und direkten Zugang zu unseren Programmangeboten zu ermöglichen", freute sich erwartungsgemäß der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber über die Vereinbarung mit dem Bonner Unternehmen.
Über VDSL sollen mehr als 100 TV-Kanäle via IPTV angeboten werden
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