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Thema: DVD zu Xvid

  1. #1
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    Standard DVD zu Xvid

    Das Tutorial kann als Paket mit allen Tools hier heruntergeladen werden:
    http://rapidshare.com/users/D02SY2

    Von der DVD zum Xvid
    ------------------------------

    Inhalt:
    1.0 Installation
    2.0 Demuxen mit PGCDemux
    3.0 Umwandlung der Tonspur in mp3
    4.0 Erstellen der dgmpgdec Projektdatei
    5.0 Cropping
    5.1 Grenzen finden
    5.2 Filter berechnen
    6.0 Komprimieren mit VirtualDubMod
    7.0 Tonspur dubben
    7.1 Weg mit VirtualDubMod
    7.2 Weg mit AVI-Mux GUI

    ------------------------------

    1.0 Installation
    Als erstes installierst Du Xvid und Avisynth 2.5, falls das noch nicht geschehen ist.
    Die Installationsdateien liegen im entpackten Verzeichnis. (Xvid-1.1.3-27042008.exe und Avisynth_257.exe)
    Im Verzeichnis dgmpgdec152 liegt eine Datei namens "DGDecode.dll", die man in das "Plugins" Verzeichnis von Avisynth kopiert. (Standardmäßig C:\Programme\AviSynth 2.5\plugins)


    2.0 Demuxen mit PGCDemux
    Nach der Installation startest Du PGCDemux und öffnest die *.ifo Datei, die auf der DVD im Ordner VIDEO_TS liegt.
    Es muss die ifo sein, die die Informationen zum Film enthält, also die, die mit dem Namen beginnt, mit dem auch die *.vob Dateien beginnen, die den Film enthalten. Dazu können die *.vob Dateien einfach mal im vlc oder mplayerc angespielt werden. Normalerweise sind es diese Dateien, von denen es mehrere 1GB Files gibt.
    Dann kann man gleich einen Ausgabepfad angeben.


    Demux Video muss aktiviert sein.

    Erst markiert man die Checkbox "Demux video stream".
    Dann wählt man wählt man in der Auswahlliste den PGC Stream aus, der am längsten ist, bzw den Film enthält und klickt auf "Process!".
    Wenn der Vorgang fertig ist, klickt man auf "Check A/V delay" und notiert sich den Wert, falls dieser für den gewünschten Titel von 0ms abweicht.


    3.0 Umwandlung der Tonspur in mp3
    Jetzt startet man BeLight und geht als erstes auf "Advanced Settings". Dort stellt man "Normalization" auf 96% und kann optional auch die ID3 Tags deaktivieren.

    Danach sehen die Einstellungen so aus.
    Diese Einstellungen werden gespeichert und man braucht diesen Schritt bei weiteren Encodiervorgängen nicht zu wiederholen.
    Nachdem der Settings Dialog geschlossen wurde kommt man zum eigentlichen Umwandeln der Tonspur.
    Wenn der Originalton verwendet werden soll, geht es bei 4.0 weiter.

    Als Grundlage kann erstmal "Preset -> MP3 -> Movie" dienen. Nachdem man dort geklickt hat, kann noch die Bitrate eingestellt werden, für den Anfang empfehle ich 128 kbit/s, also die Standardeinstellung.
    Nun öffnet man über "File -> Open" die Originaltonspur, die PGCDemux ausgegeben hat.
    Um herauszufinden, welche Datei diejenige ist, welche die gewünschte Sprache enthält, kann man die Dateien mit VLC kurz anspielen.

    Nach dem Öffnen sieht das Fenster dann so aus, und man kann auf "Start Processing" klicken.
    Nun ist der PC für eine Weile beschäftigt und rechnet die AC3 Datei in MP3 um.


    Beim transcodieren.


    4.0 Erstellen der dgmpgdec Projektdatei
    Nun kommt dgmpgdec zum Einsatz. Man startet die DGIndex.exe und öffnet mit <F2> die von PGCDemux erstellte *.m2v Datei.
    Wenn diese nicht im Ausgabeverzeichnis existiert, hast Du wahrscheinlich vergessen "demux video stream" anzuwählen.


    Nach dem Öffnen der m2v Datei.

    Die "File List" bestätigt man einfach per Klick auf "OK" und kann das Projekt gleich mit <F4> speichern.
    Dabei wird eine Indexdatei erstellt, die für spätere Verarbeitung vonnöten ist.


    Das Speichern des Projektes.

    Wenn der Speichervorgang beendet ist, kann man DGIndex wieder beenden und mit dem nächsten Schritt weitermachen.
    Nun erstellt man mit einem einfachen Texteditor (Notepad ist sehr gut geeignet) eine Textdatei, die folgenden Inhalt hat:

    Code:
    mpeg2source("<Pfad>\VideoFile.d2v")
    <Pfad> ist hierbei mit dem Pfad zur von DGIndex erstellten Projektdatei (*.d2v) zu ersetzen.
    Diese Datei speichert man nun unter einem beliebigen Dateinamen, beispielsweise film.avs. Wichtig ist, dass die Dateiendung .avs und nicht .avs.txt ist.
    Ich habe eine film.avs beigelegt, die als Beispiel dient. Am besten einfach mal im Editor öffnen und gucken, wie es aussieht.


    5.0 Cropping

    5.1 Grenzen finden
    Nun wird VirtualDubMod gestartet. (Liegt auch im Paket bei; ich habe einige Filter ins Plugins Verzeichnis kopiert)
    Dort kann man jetzt unter File -> "Open video file..." die film.avs Datei öffnen.
    Danach drückt man <Strg+Pfeil-nach-rechts> um ans Ende des Filmes zu gelangen. In der Statuszeile steht nun ein Wert (Frame 164824), den man sich notiert.
    Mit <Strg+F> gelangt man nun ins Filter Menü.


    Das Filter Menü.

    Im Filtermenü klickt man auf "Add" und sucht dann den Filter "Null transform" und klickt "OK".
    Nun klickt man auf "Cropping" und stellt den wegzuschneidenden schwarzen Bildrand ein. Dazu sucht man sich am besten einen Frame, der besonders hell ist, also in welchem man besonders gut die scharfen Kanten des Bildes erkennt.


    Vorher ...


    ... und nachher.

    Die Werte für X1, Y1, X2 und Y2 notiert man sich nun.

    5.2 Filter berechnen
    Diese Werte X1, X2, Y1 und Y2 trägt man nun in den Cropping Calculator ein.
    Nun kann man sich optional den Bits/(Pixel*Frames) (im folgenden nur noch BPF) Wert ausgeben lassen. Dazu ermittelt man die Größe der Tonspur. Die mp3 Datei ist in meinem Fall 101MB groß. Wenn man eine ac3 Tonspur einbinden möchte, dann muss man natürlich deren Dateigröße nachsehen.
    Ich möchte im Beispiel eine 700MB große Datei bekommen. Also subtrahiere ich 101MB von 700MB. 700-101=599.
    Die Framezahl wurde im Schritt 5.1 notiert und wird jetzt passend eingetragen.
    Jetzt muss man nur noch überprüfen, ob das Seitenverhältnis stimmt. Dieses steht normalerweise auf dem DVD Cover. Meistens ist es 16 : 9, manchmal auch 4 : 3. Andere Formate sollte man bei DVDs eigentlich nicht antreffen.
    Sollte man jedoch einmal aus irgendeinem sonderbaren Grund ein Seitenverhältnis von 2,35 : 1 oder einem sonstigen Format haben (ungecroppt), dann ist "Manuell" auszuwählen und 235 : 100 einzutragen, da der Calculator keine Kommazahlen akzeptiert.
    Hier ist eine kleine Zusammenstellung an Formatlogos, die auf DVD Covers zu finden sind.

    Alle Filme, außer dem mit 4 : 3 auf dem Logo, sind im 16 : 9 Format gespeichert. Die anderen Werte geben das Seitenverhältnis ohne die schwarzen Balken an.
    Besonders kurios ist das Bildverhältnis von 1 : 2,35. Daran sieht man, dass auch diese Angaben nicht immer korrekt sind.


    Nach einem Klick auf "OK" sieht der Bildschirm so aus.
    Nun hat man recht viele Zeilen im Angebot. Rechts neben dem LanczosResize Befehl steht, wenn man die Framezahl und die gewünschte Zielgröße angegeben hat, der BPF Wert und die Abweichung des Seitenverhältnisses von dem ursprünglichen.
    Der BPF Wert sollte so um 0,2 liegen und nicht nennenswert darunter fallen. Die Kunst ist es, einen Kompromiss aus hoher Auflösung und hohem BPF Wert zu finden. Es gilt nämlich: je höher der BPF Wert, desto niedriger die Auflösung (bei gleicher Dateigröße).
    Die Bildbreite sollte nach Möglichkeit nicht unter 640 Pixeln liegen.
    Als Faustregel kann man also sagen:
    • BFP Wert mindestens 0,2
    • gleichzeitig Horizontale Auflösung mindestens 640 Pixel

    Nun editiert man die avs Datei, dass sie so aussieht:
    Code:
    mpeg2source("<Pfad>\VideoFile.d2v")
    LanczosResize(608, 256, 11, 74, -4, -73)
    6.0 Komprimieren mit VirtualDubMod
    Nun bestätigt man alle Dialoge und startet VirtualDubMod neu.
    Danach drückt man einmal <Strg>+<Pfeil-nach-rechts>, um ans Ende des Videos zu springen.
    Nach dem Starten lädt man die .avs Datei wie oben bereits beschrieben wieder in VirtualDubMod.
    Nachdem man unter "Video -> Fast Recompress" selektiert hat, kann man den Codec einstellen. Wir wählen Xvid.
    Um ins Codec Menü zu gelangen, drückt man <Strg>+<P>, wählt Xvid aus und klickt auf "configure".


    Das Codec Menü.

    Dort stellt man das Profil auf "unrestricted" und den "Encoding type" auf "Twopass - 1st pass".

    So sollte das dann aussehen.

    Alle Dialoge werden wieder mit OK bestätigt und man drückt <F7>.


    Der Speichern Dialog.

    Im Speichern Dialog muss man jetzt "Don't run this job now" markieren. Dann klickt man, nach dem Wählen eines passenden Namens, auf speichern.
    Nicht wundern, es scheint, als ob nichts passieren würde.
    Nun geht man wieder in das Codec Menü, <Strg>+<P>. Dort wieder auf "configure" klicken und diesmal "Twopass - 2nd pass" wählen.
    Die Bitrateneinstellung wird jetzt aktiv. Rechts neben diesem Feld klickt man auf "calc". Der Bitraten Calculator öffnet sich.
    Nun stellt man als erstes das Audio Format ein. Wenn man den originalen AC3 Sound hat, wählt man "Format: AC3", wenn man es mit BeSweet encodet hat, dann "MP3-VBR". Nun wählt man "Size (kbytes)" aus und öffnet mit einem Klick auf "..." die Tonspurendatei.
    Danach gibt man bei Hours, Minutes und Seconds die Werte ein (mit einer kleinen Draufgabe), die man unten rechts im VirtualDubMod Fenster sieht (Deshalb hattest Du <Strg>+<Pfeil-nach-rechts> gedrückt).

    Bei "frames per second" muss man gegebenenfalls auch noch den passenden Wert einstellen, er ist normalerweise auf der DVD vermerkt. Bei "Container Format" ist "AVI-OpenDML" die richtige Einstellung.
    Jetzt hängt es von der Bitrate, die angezeigt wird, und der Bildgröße ab, wie viele CDs man für die zu erstellende Datei nimmt. Oben in der Auswahlliste "Target size (kbytes)" sind gängige Werte, für 650MB, 700MB, 1300MB und 1400MB eingetragen. Wie gesagt, die Bitrate ist etwas Erfahrungssache. Irgendwann hat man den Dreh dann 'raus, wie man eine gute Auflösung mit scharfem Bild bei möglichst niedriger Bitrate erlangt.


    So sehen die Einstellungen nun aus.

    Nun alles wieder mit "OK" bestätigen, <F7> drücken und die Datei wieder speichern (z. B. mit " - Pass 2" am Ende des Dateinamens). Wieder darauf achten, dass "Don't run this job now" aktiviert ist.

    Nachdem der Speichern Dialog bestätigt ist, kann man <F4> drücken, um in die Job Kontrolle zu gelangen. Dort kann man einfach auf "Start" klicken und schon gehts los. Die Xvid Datei wird erstellt, was natürlich einige Zeit in Anspruch nimmt.


    Die Job Kontrolle.

    Wenn alles fertig erstellt wurde, beendest Du VirtualDubMod.

    7.0 Tonspur dubben
    Zum dubben der Tonspur gibt es zwei Verfahrensweisen. Einmal kann man VirtualDubMod dazu verwenden, oder man benutzt das fortschrittlichere AVI-Mux GUI.

    7.1 Weg mit VirtualDubMod
    Um diesen Weg einzuschlagen, startet man VirtualDubMod und öffnet die neu erstellte .avi Datei wie gehabt über "File -> Load video file...".

    Ab gehts ins Streams Menü, über "Streams -> Stream List". Dort klickt man auf "Add" und wählt die Tonspur, die für den Film bestimmt ist (die wurde beim Bitrate ausrechnen bereits gewählt). Bei MP3-VBR kommt diese Meldung:


    Einfach mit Nein bestätigen.


    So siehts nach dem Laden der Tonspur aus.

    Wenn man im Schritt 2.0 ein A/V delay notiert hat, kann man dieses nun per Rechtsklick auf die Tonspur -> Interleaving einstellen.

    Interleaving Menü

    Dort stellt man nur unter "Audio skew correction" den notierten Wert ein und bestätigt mit OK.

    Wieder alle Dialoge mit OK schließen und die Datei erneut mit <F7> speichern.

    Diesmal muss "Direct Stream Copy" bei Video Mode gewählt werden und der Haken bei "Don't run this job now" kann auch weggelassen werden.

    Das ganze nun unter dem endgültigen Dateinamen speichern und fertig ist die Xvid Avi.

    7.2 Weg mit AVI-Mux GUI
    Um mit AVI-Mux GUI zu arbeiten, muss man erstmal die AVIMux_GUI.exe aus dem Ordner AVI-Mux_GUI-1.17.7 starten. Nun zieht man entweder per Drag&amp;Drop sowohl die AVI als auch die Tonspur(en) in das obere weiße Feld, oder man macht einen Rechtsklick in dieses weiße Feld und öffnet die Dateien nach einem Klick auf Add.
    Nun klickt man doppelt auf die Videodatei, die oben in der Liste angezeigt wird. Danach sollte der Bildschirm so aussehen:

    Bildschirm nach dem Öffnen und Hinzufügen

    Wenn man im Schritt 2.0 ein A/V delay notiert hat, kann man dieses nach einem einfachen Klick auf die Tonspur im rechts erscheinenden Feld eintragen (siehe Screenshot).
    Wenn die Datei gesplittet werden soll, weil sie für 2 oder mehr CDs gedacht ist, kann man unter "Settings -> general -> split -> maximum file size" 700 MB eintragen.

    Nachdem der Dialog bestätigt wurde, braucht man nur noch auf "start" zu klicken und einen Dateinamen anzugeben.

    So sieht dann das Statusfenster aus. Nachdem man geduldig gewartet hat, bis die Datei (hoffentlich fehlerfrei) geschrieben wurde, bestätigt man die Nachricht, dass alles geklappt habe, mit OK.
    Die Avi Datei wurde geschrieben und das Programm kann mit "leave" verlassen werden.

    ------------------------------
    Viel Spaß beim Rippen wünscht
    Michi01019
    Geändert von Michi01019 (17. 07. 2008 um 13:05 Uhr) Grund: Update (Cropping Calculator nach ITU-R BT.601)

  2. #2
    The dark side of BDs

    Moderator

    Avatar von CCS
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    Zitat Zitat von Michi01019
    Danach legst Du die DVD ein und startest DVD Decrypter.
    Nachdem Du das passende Source Laufwerk ausgewählt hast, (nämlich das, in dem die DVD ist ) wählst Du den Ausgabepfad (Destination) und klickst auf das große Symbol "DVD > HDD" (im Bild gehighlighted).

    vor dem Rippen ...


    ... beim Rippen ...


    ... und nach dem Rippen.

    Nach einer Weile sollte die gesamte DVD auf der Festplatte im angegebenen Pfad liegen.
    Nice...aber vlt. solltest du erwähnen, daß DVDDEcrypter seit über einem Jahr nicht mehr weiterentwickelt wird und somit neuer Kopierschutz-Techniken á la ARcoOS nicht mehr erkennt...ohne Tools wie AnyDVD wird da nicht viel laufen....

    Cee ya, CCS

  3. #3
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    Danke für den Hinweis!
    Bisher hatte ich noch keine DVD die derartig kopiergeschützt war, was aber natürlich nicht bedeutet, dass es sie nicht gibt
    Falls ich dann mal Probleme beim Rippen haben sollte, weiß ich woran es liegt und kann nur weitergeben: besorgt euch AnyDVD
    mfG

  4. #4
    Legends Never Die Avatar von von Bramberg
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    super anleitung!

    mich würde interessieren wie man eine HQ Xvid definiert?
    also was ist das?
    und wo liegt der unterschied zu AutoGK im bezug auf das ergebnis?

  5. #5
    Scheibenweltbewohner

    Moderator

    Avatar von TomKeller
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    Zitat Zitat von CCS
    Nice...aber vlt. solltest du erwähnen, daß DVDDEcrypter seit über einem Jahr nicht mehr weiterentwickelt wird und somit neuer Kopierschutz-Techniken á la ARcoOS nicht mehr erkennt...ohne Tools wie AnyDVD wird da nicht viel laufen....

    Cee ya, CCS
    Stimmt nicht ganz : DVDDecrypter kann auch ohne AnyDVD mit ARccOS umgehen - allerdings nicht komplett ohne Hilfe (siehe hier)...

  6. #6
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    mich würde interessieren wie man eine HQ Xvid definiert?
    HQ XviD definiere ich in diesem Fall so: Die von der Qualität her besten XviDs erstellen, die möglich sind. Als Maßstab ist die Nähe zum Ausgangsmaterial.

    und wo liegt der unterschied zu AutoGK im bezug auf das ergebnis
    Das Ergebnis ist in beiden Fällen eine avi im XviD Format
    Bei der hier vorgestellten Methode hat man allerdings gerade aufgrund der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten den Vorteil, dass man wirklich das letzte Quentchen an Bildqualität herausholen kann, was einem bei agk aufgrund der automatisierung vorbehalten bleibt.
    Wie sich das intern verhält mit dem demuxen kann ich auch nicht genau sagen, da ich nicht weiß, wie AutoGK das handhabt. Sicher weiß ich jedoch, dass PGCDemux optimal zum demuxen von DVDs geeignet ist, da es ausschließlich für diese Aufgabbe programmiert ist.

    mfG, Michi01019

  7. #7
    (schein)heilig

    Moderator

    Avatar von Brother-John
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    Hi, Michi01019, und willkommen an Board!

    Gefällt mir, mal eine Anleitung zu lesen, die ohne ein Encoding-Frontend auskommt. Sowas sieht man sehr selten heutzutage. Mit ein bisschen Polieren kann die Anleitung sehr gut zu etwas werden, auf das man gerne verlinkt, wenn man einen kurzen, knackigen Guide mit möglichst wenig beteiligten Tools braucht. Mit dem HQ-Anspruch würde ich mich allerdings nicht gar so weit aus dem Fenster lehnen, denn für kompromisslose Qualität triffst du einige ungünstige Entscheidungen.

    Erstmal ein paar allgemeine Bemerkungen.
    • Warum Decrypter und PGCDemux hintendran? Gleich im IFO-Modus nur den Hauptfilm zu rippen wäre doch schneller und einfacher.
    • DVD-Decrypter-Anleitungen sind in Deutschland rechtlich etwas heikel. Wenn du dir deiner Anonymität nicht einigermaßen sicher bist, würde ich mir überlegen, ob es wirklich der Decrypter sein muss. Notfalls riskierst du sonst eine Abmahnung.
    • Vorschlag: BeLight anstelle der BeSweetGUI. Die wird nämlich nicht mehr weiterentwickelt und BeLight ist deutlich übersichtlicher zu bedienen.
    • Hat es einen besonderen Grund, dass du Lanczos4Resize verwendest anstatt LanczosResize? Mehr Schärfung, sagt mir die Doku. Wenn du Erfahrungen hast, wie sich das im Vergleich zum normalen Lanczos auswirkt, das würde mich interessieren.


    Was für kompromisslose Qualität nötig wäre:
    • Bis auf Filme, die sich extrem gut komprimieren lassen, ist eine CD für HQ deutlich zu wenig. Mindestens 2 CDs bis rauf zu 1/2 DVD5 müssten es schon sein. Und das sollte dann auch deutlich rüberkommen.
    • Da mag man geteilter Meinung sein: Mir kommt eine 128er-MP3 als HQ reichlich mager vor. Sowas wie 5.1 160 kbit HE-AAC wäre schon eher was. Ok, der Hinweis aufs Behalten der Originalspur ist drin, das rettet dich.
    • Cropping in VDub ist zwar vom Vorgehen einfach, aber trotzdem unschön. Denn dann muss man den "Full Processing Mode" verwenden, was zwei leicht verlustbehaftete Farbraumkonvertierungen mit sich bringt. Als Kompromiss, um die Anleitung kurz zu halten, kann man's akzeptieren; für HQ nicht.
    • Ein HQ-Bild sollte nicht resized sein, sondern lediglich gecroppt. So wie jetzt geht dir allein durch das kleinere Bild schon einiges an Qualität verloren.
    • Das "General Purpose"-Profil ist für HQ suboptimal, da es nur VHQ 1 und kein VHQ für B-Frames verwendet. Überhaupt lässt sich in der XviD-Konfig viel rausholen, wenn man nicht alle Standardeinstellungen übernimmt. Gerade mit B-Frame-Eintellungen und Custom-Matrizen kann man viel drehen.
    • Das ist jetzt wieder mein persönliches Gefühl: Zu kompromissloser Qualität gehört auch einiges an Drum-herum. Kapitelliste, Untertitel, Sprachangabe für Audios/Untertitel. Das macht AVI als Container schnell unattraktiv.


    Wenn ich sowas wie eine Empfehlung abgeben müsste: Lass die HQ-Schiene sein und entwickle die Anleitung in Richtung klein, schnell, knackig weiter. Da liegt imo das eigentliche Potenzial.

  8. #8
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    Danke für die recht ausführlichen Ausführungen! Ok, das mit dem HQ ist dann wohl doch etwas übertrieben Das nehme ich dann aus dem Titel mal raus (sonst steht das doch auch nirgendwo, bis auf im Schlusssatz *g*).
    zum Lanczos4Resize: Ich habe auch nur die Doku gelesen, und dachte, dass beim resizen etwas Schärfe nicht verkehrt sein kann.
    Auch an alle anderen, die das Tutorial lesen: ich bin für konstruktive Kritik sehr dankbar!
    mfG, Michi01019

    P.S. ich werde demnächst dann noch die angesprochenen Punkte überarbeiten und vor allem die Struktur etwas übersichtlicher gestalten (Inhaltsverzeichnis, den einzelnen Punkten Nummern geben etc)

  9. #9
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    Standard Re: DVD zu HQ XviD

    Zitat Zitat von Tom Keller
    Stimmt nicht ganz : DVDDecrypter kann auch ohne AnyDVD mit ARccOS umgehen - allerdings nicht komplett ohne Hilfe (siehe hier)...
    Ja, stimmt ganz genau . Und für alle "Dummis", denen das schon wieder vielzuviel Kontrolle ist oder auch für jene, die kein Bock zum Lesen oder Nachdenken haben, denen sei ein Tool genant(quasi vor die Füße geworfen, weil Suchen kann so unheimlich anstrengend sein), welches das alles vollautomatisch macht: Ripit4Me

  10. #10
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Hallo,
    heute habe ich das Tutorial mal etwas aufgefrischt, man merkt sicherlich, dass ich Brother Johns Empfehlungen in vielerlei Hinsicht nachgegangen bin. An dieser Stelle sei ihm also noch einmal recht herzlich gedankt.

    Das Tutorial hat sich wie folgt geändert:
    - Übersichtlichkeit verbessert (Inhaltsverzeichnis mit Links (in der Downloadversion))
    - Verzicht auf die DVD Decrypter Anleitung
    - Nutzung von BeLight (vor allem der Möglichkeit wegen, die Bitrate besser einstellen zu können)
    - Cropping mit Avisynth, damit Fast Recompress genutzt werden kann
    - ich habe ein Programm geschrieben, damit man die Lanczos4Resize Zeile ohne viel Aufwand berechnen kann. Es wird dabei die Aspect Ratio korrigiert, falls diese im Ausgangsmaterial falsch war (ist bei 16:9 häufig der Fall)

    Mir fällt gerade ein, dass ich vergessen habe bei der Aspect Ratio auch Kommazahlen zuzulassen (Bei 2,35:1 kann man aber auch 235:100 eingeben). Aber damit kann man wohl leben.

    mfG, Michi01019

    Edit: Achso, bezüglich des Kommentars zu Kapitelliste und Untertitel: dazu kann man sich einfach mal mein Matroska Tutorial und das Sup2Srt Tutorial ansehen. Darin geht es genau um dieses Thema.

    Und noch etwas: ich werde auch noch einmal nachsehen, wie sich Lanczos4Resize im Vergleich zu LanczosResize macht (natürlich mit Huffyuv als Codec, sonst wäre der Vergleich ja witzlos...)
    Geändert von Michi01019 (22. 08. 2006 um 13:10 Uhr)

  11. #11
    (schein)heilig

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    Avatar von Brother-John
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Na, dann will ich nochmal.
    • Das Board erlaubt keine HTML-Tags. Die <pre> könntest du mit [font=Courier] simulieren. Zu <a name=""> gibt es allerdings keine Entsprechung.
    • Denn Hinweis auf kein Resizing unter 5.2 kannst du dir eigentlich sparen, weil du ja von der DVD als Quelle ausgehst. Und das DVD-Bild hat nie das richtige AR.
    • Dein Cropping-Calculator beachtet die Mod16-Regel nicht. Da MPEG-4 mit 16x16 großen Makroblocks arbeitet, sollte jede Zielauflösung in beide Richtungen durch 16 teilbar sein. Ansonsten verliert der Encoder Effizienz. Und ich bin mir sicher, dass eine ganze Reihe Standalones ohne Mod16 Probleme macht.


    Zum Cropping Calculator:
    Ich sehe es ein bisschen kritisch, dem User zuzumuten, das genaue DAR einzugeben. Normalerweise kennt der nicht mehr als auf der DVD steht und in DGIndex angezeigt wird, also 16:9 oder 4:3. Die ganzen Spielarten v.a. von 16:9 sollte das Programm erkennen, ansonsten entstehen reihenweise Encodings mit falschem AR.

    Besonders schwierig ist es nicht, das vom Programm erledigen zu lassen. Als User-Input bräuchtest du:
    - Den Pfad zur passenden D2V-Datei
    - Die vier Cropping-Werte
    - Die gewünschte Zielbreite
    Aus der D2V kannst du Auflösung (also ob PAL oder NTSC) und DVD-AR (also 4:3 oder 16:9) auslesen. Und mit diesen Daten und den entsprechenden PAR-Werten lässt sich die gecroppte und skalierte Auflösung ganz exakt berechnen. Vorteil: Der Benutzer muss vom AR überhaupt nichts wissen.

  12. #12
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Das mit den Tags war nur ein Versehen, vorher hatte ich die <pre> Tags durch [quote] ausgedrückt. Das kommt daher, weil ich eigentlich die html version des Tutorials bearbeite und das dann manuell mit Search & Replace ersetzt habe. Dass hier kein html erlaubt ist war mir schon klar

    Ich sehe es ein bisschen kritisch, dem User zuzumuten, das genaue DAR einzugeben.
    Das soll der User doch auch nicht. Es reicht hier aus, 16:9 bzw 4:3 einzugeben.

    Der Quelltext (Delphi bzw ObjectPascal):

    Spoiler: 

    Code:
    procedure TForm1.Button1Click(Sender: TObject);
    var
      ar, scale: Extended;
      x1,y1,xo,yo,x2,y2,targx: Integer;
      to4: Byte;
    begin
      if ((Edit1.Text<>'') and (Edit2.Text<>'') and (Edit3.Text<>'') and (Edit4.Text<>'') and (Edit5.Text<>'') and (Edit7.Text<>'') and (Edit8.Text<>'') and (Edit9.Text<>'') and (Edit10.Text<>'')) then begin
        x1:=StrToInt(Edit3.Text);
        y1:=StrToInt(Edit7.Text);
        x2:=StrToInt(Edit4.Text);
        y2:=StrToInt(Edit8.Text);
        xo:=StrToInt(Edit1.Text);
        yo:=StrToInt(Edit2.Text)+y1+y2;
        ar:=yo/((xo+x1+x2)/(StrToInt(Edit9.Text)/StrToInt(Edit10.Text)));
        targx:=StrToInt(Edit5.Text);
        scale:=targx/(xo+x1+x2);
        yo:=Round((yo-y1-y2)*scale/ar);
        if ((targx mod 4)<>0) then begin
          to4:=targx mod 4;
          x1:=Round(x1-to4/scale);
          x2:=Round(x2-to4/scale);
          targx:=targx+4-to4;
        end;
        if ((yo mod 4)<>0) then begin
          to4:=yo mod 4;
          y1:=Round(y1-to4/scale);
          y2:=Round(y2-to4/scale);
          yo:=yo+4-to4;
        end;
        Edit6.Text:='Lanczos4Resize('+IntToStr(targx)+', '+IntToStr(yo)+', '+IntToStr(x1)+', '+IntToStr(y1)+', -'+IntToStr(x2)+', -'+IntToStr(y2)+')';
      end else begin
        Edit6.Text:='Bitte alle Felder ausfüllen';
      end;
    end;


    Das arbeitet also im Prinzip so:
    Als erstes wird der Korrekturfaktor ausgerechnet, mit dem die Höhe multipliziert werden muss, damit sie (ohne croppen & resizen) die Ziel-AR hat.
    Dann wird die Höhe, die beim (gecroppten) Zielbild bei der gewünschten Breite benötigt wird ausgegeben. Am Beispiel im Tutorial sieht man auch gut, dass die Aspect Ratio nach dem Resizen nicht 16:9 ist, wie oben rechts angegeben.
    Wenn das ganze nicht durch 4 teilbar ist, dann wird solange weniger gecroppt, bis es passt. Hierbei sind einige Dinge noch zu berücksichtigen:
    Wenn die Zielbildbreite zu dicht an der Originalbreite ist und nicht durch 4 teilbar ist, dann wird das Bild vergrößert. Da besteht dann noch optimierungsbedarf.
    Weiterhin habe ich gerade noch einen Programmierfehler entdeckt: der Faktor 2 fehlt jeweils, es müsste so heißen:

    Spoiler: 


    Code:
        if ((targx mod 4)<>0) then begin
          to4:=targx mod 4;
          x1:=Round(x1-to4/(scale*2));
          x2:=Round(x2-to4/(scale*2));
          targx:=targx+4-to4;
        end;
        if ((yo mod 4)<>0) then begin
          to4:=yo mod 4;
          y1:=Round(y1-to4/(scale*2));
          y2:=Round(y2-to4/(scale*2));
          yo:=yo+4-to4;
        end;


    Wenn ich falsch verstanden haben sollte, was du meinst, dann wäre ich für Aufklärung dankbar.
    Auf mod 16 umbauen dürfte überhaupt kein Problem darstellen, dazu muss ich ja einfach nur die 4 in eine 16 ändern. Allerdings muss ich mir das alles nochmal genau durchdenken, also falls hier was falsches steht, bitte einfach drauf hinweisen, sofern ich es noch nicht selbst bemerkt habe.

    Die Lösung mit der d2v Datei wäre für den Nutzer natürlich komfortabler, jedoch nur in der Hinsicht, die Aspect Ratio nicht eingeben zu müssen.
    Nachdem ich mir jetzt einmal kurz die d2v Datei im Texteditor angesehen habe, habe ich festgestellt, dass es sich keineswegs wie angenommen um eine Binär, vielmehr denn um eine Ascii Datei handelt, was das Auslesen ungemein erleichtert.

    Wegen des Croppings: Da habe ich einen Denkfehler gemacht. Ich nahm fälschlicherweise an, dass die Pixel bei 4:3 Bild auf der DVD quadratisch sind. Da sie es aber nicht sind, kann man auch dort nicht auf das Resizen verzichten.

    mfG, Michi01019

    Edit: Die neue Version des Cropping Calculators unterstützt jetzt sowohl weniger Croppen als auch "falsche" AR. Bei zu stark verfälschter AR wird dem Nutzer empfohlen zu versuchen, weniger zu croppen.
    Geändert von Michi01019 (22. 08. 2006 um 20:04 Uhr)

  13. #13
    Der Mann von Nebenan Avatar von underscare
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    Standard Re: DVD zu XviD

    In dem Schritt, wo man die AC3 Spur in MP3 umwandelt, kann ich diesen Schritt überspringen und habe dann AC3 Ton in dem Film?


    Ansonsten super arbeit und vielen Dank

    -greetz-

    underscare

  14. #14
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Wenn der Originalton verwendet werden soll, geht es bei 4.0 weiter.
    mfG

  15. #15
    Der Mann von Nebenan Avatar von underscare
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Welch ein schneller geiler Support . Ich habs aber selber gemerkt, erst lesen, dann frage


    Auf jeden Fall nochmal vielen Dank für deine Mühe mit dem TUT. Erstelle mir grad nach deiner Anleitung "Der Untergang" in AC3. Ma gucken, wie er wird.

    Wird dann natürlich auch geuppt^^.


    -greetz-

    underscare

  16. #16
    (schein)heilig

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    Avatar von Brother-John
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Sorry, das mit der AR-Eingabe hab ich falsch verstanden.

    So wirklich komplett klar ist es mir nicht, was du da rechnest. Es scheint aber prinzipiell das richtige Ergebnis herauszukommen. Du machst es dir aber viel zu schwer. Wenn du das PAR verwendest, brauchst du lediglich diese Zeile:

    PHP-Code:
    OutputHeight := Round((OutputWidth / (CroppedWidth PAR)) * CroppedHeight
    Den PAR-Wert kennst du durch Originalauflösung und DVD-AR. OutputHeight musst du noch auf Mod16 runden. Hier eine Routine aus einem Projekt, an den ich selbst gerade bastle, um den Wert <Value> auf das am nächsten liegende Mod<modul> zu runden.

    PHP-Code:
    function TProject.NearestModul(ValueIntegermodulInteger): Integer;
    begin
      
    if (Value mod modul) < (modul 2then
        Result 
    := (Value div modul) * modul
      
    else
        
    Result := (Value div modul) * modul modul;
    end
    Wenn der AR-Fehler automatisch klein gehalten werden soll, kannst du jetzt nach Wahl bei großen Fehlern entweder mehr croppen (nicht weniger, dann könnten Balken stehen bleiben) oder die horizontale Auflösung um einen 16er-Schritt verschieben, ohne die vertikale zu ändern. Es dürfte auch nicht schwer herauszufinden sein, in welche Richtung verschoben werden muss. Auflösung ändern ist imo sinniger, weil du kein zusätzliches Bild wegschneidest.

    OutputWidth kannst du ganz einfach auf Mod16 beschränken, indem du die Eingabe zu einer Combobox mit Style=csDropDownList änderst, die sinnvolle Werte enthält (z.B. 512-720). Damit sparst du dir alle Prüfungen in x-Richtung.

    Als Anregung das alles mal halbwegs in eine Function gepackt:

    Spoiler: 

    PHP-Code:
    function GetResizeStringstring;
    var
      
    isPALis169Boolean;
      
    PARDouble;
      
    OutputWidthOutputHeightCroppedWidthCroppedHeightInteger;
      
    ExactHeightInteger;
      
    AspectErrorDouble;
    begin

      
    // Benutzereingabe oder D2V auslesen und entsprechend
      // isPAL und is169 belegen.

      
    if isPAL then begin
        
    if is169 then
          PAR 
    := 16/11
        
    else
          
    PAR := 12/11;
      
    end else begin
        
    if is169 then
          PAR 
    := 40/33
        
    else
          
    PAR := 10/11;
      
    end;

      
    // Cropping-Werte und Zielbreite auslesen und entsprechend die drei
      // Auflösungsvariablen belegen.
      
      
    OutputHeight := Round((OutputWidth / (CroppedWidth PAR)) * CroppedHeight);
      
    ExactHeight := OutputHeight;
      
    OutputHeight := NearestModul(OutputHeight);
      
    AspectError := ExactHeight OutputHeight;

      
    // Reaktion auf zu große AR-Fehler

      
    Result := <Lanczos-Zeile bauen>;
    end

    Und dann erstmal gute Nacht. Ich brauch meine Schönheitsschlaf.

  17. #17
    Der Mann von Nebenan Avatar von underscare
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    Standard Re: DVD zu XviD

    So, habe noch mal ein paar Fragen .

    Bei Punkt 6 kompremiere ich den Film ja 2mal. Warum? Nachdem ich alles so gemacht habe wie du gesagt hast, habe ich 2 Filme rausbekommen. Einer mit ~60 MB und einer mit 900 MB...Welcher der richtige ist, weiß ich natürlich. Aber was ist der Grund dafür, dass man den Film 2 mal kompremiert?.



    Beim dubben der Tonspur, kann ich da 2 Tonspuren hinzufügen?


    Viele Grüße,


    underscare

  18. #18
    Mitglied

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    Standard Re: DVD zu XviD

    Hallo,
    man komprimiert den Film eigentlich nur einmal. Der erste Durchlauf (Die kleinere Datei) ist nur eine Analyse des Filmes. Dadurch "weiß" der Codec auf welche Art und Weise sich der Film am besten komprimieren lässt. Ohne diesen Durchlauf wäre auch die Zielbitrate nur sehr schlecht einzuhalten.

    Man kann auch 2 Tonspuren hinzufügen. Dazu muss man nur im Stream Dialog auf "Add" die zweite Tonspur hinzufügen. Dabei wird natürlich die Datei größer, weshalb man, wenn es auf die Zielgröße ankommt, beim Berechnen der Bitrate die 2. Tonspur berücksichtigen muss.

    mfG

  19. #19
    Mitglied Avatar von M-a-T-z-E
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Hallo, erst mal danke für die Anleitung!
    Ich hab mal ne Frage. Ist es normal dass wenn man die mit PGCDemux erstellte Video-Datei abspielen will kaum was erkennt? Also das liegt wahrscheinlich am Kopierschutz. Ist das später immer noch so oder bleibt das? UND beim Ton versteht man auch nixx.
    Danke schon mal für die Antworten.

    Hab noch screenshots gemacht

    http://img135.imagevenue.com/loc318/..._123_318lo.jpg

    http://img159.imagevenue.com/loc348/..._123_348lo.jpg

  20. #20
    Mitglied

    (Threadstarter)


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    Jul 2006
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    Standard Re: DVD zu XviD

    Hallo,
    in der von mir vorgestellten Methode wird kein Kopierschutz umgangen. Dazu müssen andere Tools zum Einsatz kommen (wie DVDDecrypter oder AnyDVD).
    Diese Artefakte gehen aus genau diesem Grude im Verlaufe der Bearbeitung auch nicht weg.
    mfG, Michi01019

  21.  
     
     
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