Ein Jahr nach der Verschärfung des finnischen Copyrights wird nach einer nun ausgewerteten Studie Bilanz gezogen: es bleibt alles beim Alten. Die Finnen tauschen munter weiter, und die Pirateriebekämpfer reden Unsinn.
Im Rahmen seiner Dissertation untersuchte Tuomas Kallio das Tauschverhalten der Finnen nach dem neuen Gesetz. Stattliche 50% der Befragten gaben an, online zu tauschen, die Gesetzesverschärfung sei allgemein bekannt. Der Effekt sei jedoch praktisch vernachlässigbar: 10% gaben an, weniger zu tauschen, 5% immerhin behaupten, den Tausch im Netz ganz eingestellt zu haben. EIn Bewußtseinswechsel sieht anders aus.
Auf "Langzeiteffekte" setzt Antti Kotilainen von CIAPC, dem Antipirateriezentrum in Finnland. Die Stärke des neuen Gesetzes sei, dass Rahmenbedingungen für den legalen Internethandel mit Medien geschaffen wurden. 16 Onlineshops gäbe es bereits in Finnland.
Kallio hingegen stellt die Probleme leider wie gewohnt vollkommen falsch dar
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