Rasmus Fleischer ist Mitglied des schwedischen Piratenbüros Piratebyran. Filesharing als Methode zivilen Ungehorsams, der Copyrightverstoß als Kunstform und die Rolle von Piratebyran in der schwedischen Piratenbewegung waren Thema seines Vortrags auf der Wizards of Os 4 in Berlin.
Die Transformation von Filesharing in eine soziale Bewegung ist eines der Ziele, die das schwedische Piratenbüro Piratbyran verfolgt. Mit einem Selbstverständnis als künstlerischer Thinktank, der mitnichten beispielsweise Verbraucherinteressen vertreten möchte, machen sich die Aktivisten daran, Grauzonen im Copyright möglichst breit zu machen, welche Rechteverwerter möglichst als Schwarzweiss-Schema mit klar abgegrenzten Trennlinien etabliert wissen wollen.
Dabei überrascht Piratebyran durch eine unkonventionelle Vorgehensweise. Filesharing als Kunstform ist eine Grundidee, die nicht beim Namen genannt wird, die aber ständig präsent scheint. Das Interessante am Filesharing wird weniger in der Verfügbarkeit, sondern in den erweiterten Nutzungsmöglichkeiten der geteilten Inhalte gesehen. Entsprechend interessiert sich die Gruppe
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