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pimpinainteasy
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Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 406
Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Das ist mein erstes Platten Review, sollte also etwas nicht ganz logisch sein:
Habt ein wenig Nachsicht mit mir

Ein paar Worte vorweg:
Richtig schlecht fand ich bisher noch kein Album von R.W.
Sicher gab es auch weniger gute Tracks, aber selbst das letzte Album entwickelte sich nach mehrmaligem Hören zu einem relativ zeitlosen Hörvergnügen.
Mittlerweile fühle ich mich aber von seiner Omnipräsenz erschlagen.
Kein Sender, der nicht mehrmals täglich Songs von ihm spielt - Schlicht und einfach:
Lieder, die ich einst klasse fand schalte ich jetzt gleich ab.
Theoretisch gar keine schlechte Ausgangssituation für ein kleines Review, denn immerhin kannte ich von den 17 Songs des Albums bisher nur Rudebox.


01 Rudebox:

Nur richtig gut, wenn man tüchtig aufdreht oder sich von den Massen in der Discothek mitreißen lässt.
Elektro? Naja, Elektro-light für Leute, die sonst mit diesem Genre nichts anfangen können.Nichtssagender Text.

02 Viva life on mars:

plätschert vor sich hin, kein richtiger Höhepunkt, Melodie, die man so schon tausendmal auf B Seiten von 3. klassigen Bands gehört hat.
Am ärgerlichsten ist dieses "whoooo" - kommt so gelangweilt rüber als hätte er auf diesen Song keinerlei Lust gehabt und wäre zur Aufnahme gezwungen worden.

03 Lovelight

Once again electro-light - erinnert mich vom Gesang her irgendwie an George Michael bzw. Wham!
Einer der besseren Tracks des Albums

04 Bongo Bong:

Cover eines Songs mit (für mich) damals schon extrem kurzer Halbwertszeit.
In einem Wort: Ausgelutscht - wer diesen Song noch hören kann hatte vor ein paar Jahren wohl kein Radio zu Hause.
Könnte ebenso ein Hobby Remix mit Fruity Loops sein.

05 She´s Madonna:

Wieder kein wirkliches Highlight aber nett.Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

06 Keep on:

Back to the 90ies - Komm grad nicht drauf, an welches Lied mich der Refrain erinnert.
Zumindest der Beat erinnert mich an die Titelmusik von Futurama.
Irgendwo zu süßlich - klebrig - ein Track den man überspringt oder gar nicht erst auf seinen mp3 Player zieht.

07 Good Doctor:

Relaxter Hip Hop Party Track - manchmal find ich Robbie Williams fast besser, wenn er rapt.
Nicht schlecht aber irgendwie auch nix besonderes.Tendenz zum überspringen.

08 The Actor

Endlich mal ein Song, der etwas spannender aufgebaut ist - Die Frauenstimme ist ein schöner Kontrast zu Robbies Stimme.

09 Never touch that switch

Standard - plätschert etwas zu sehr vor sich hin.Gefiel mir anfangs noch ganz gut, nach dreimaligem Hören wird der Song mittlerweile aber auch geskippt.

10 Louise

Endlich wieder ein richtiges Highlight der Platte, schöne Gesangsmelodie, schmeichelnder Sound.
Könnte auch von Saint Etienne sein.


11 We´re the Pet Shop Boys

Noch ein Highlight - sehr schöne 80er Melodie. Hier hat alles geklappt, denn dieser Track klingt nicht altbacken sondern frisch und modern.


12 Burslem Normals:

Very British - könnte auch von Pulp sein: Kann ich zwar nicht ständig hören, aber trotzdem gut.

13 Kiss me

Wieder 80er Synthie Sounds - kann man sicher auch mit 50 noch gut Foxtrott drauf tanzen.
Klebrig und schmierig.

14 The 80´s

Mein persönliches Highlight des Albums.Locker flockiger Rap mit witzigem Text und einigen witzigen Huldigungen an alte Klassiker - schöne Instrumente, knackiger Beat.
Das ganze Album in dem Stil wäre der Hammer gewesen.
Ultimativ bester Track des Albums!

15 The 90´s

Und wieder einer meiner Favoriten.Vielleicht weil er wieder rapt und weniger singt? Finde auch die Geschichte, die er erzählt tiefsinniger als in den übrigen Tracks.


16 Summertime

Seltsam, normalerweise sind die letzten Tracks doch immer die Filler.
Hier sind es die besten - Vielleicht sollte man sich das Album besser von hinten nach vorn anhören?
Schöner relaxter Track - eher wieder der Robbie Williams, den man aus den 90ern kennt.

17 Dickhead

Wie oft kann man das Wort Dickhead in einen Song einbauen?
Naja - der Sound klingt nach Hobby Sound Schrauberei - langweilig und überflüssig (ausser man findet besonderen Gefallen an dem Wort "Dickhead" - Linguisten vor!)




Mein Fazit:
Bisher hab´ich mir jedes R.W. Album im Original gekauft - Aber mit knapp einer Hand voll guter Songs bei 17 Tracks würde sich (für mich) diesmal der Kauf definitiv nicht lohnen.

Madonna macht es vor neue "Trends" zu setzen - Trends, die andere Musiker schon seit Jahren umsetzen - komischerweise ist es dann erst bei Madonna richtig hip.
Ähnlich geht es mir bei diesem Album:
Ich weiß, dass Album soll Retro klingen, aber manche Sound sind einfach zu altbacken und klingen nicht hip, sondern antiquiert.
Für richtig lässige Retro-Kracher fehlt die Innovation.


So, das war´s - Jetzt freue ich mich über Resonanz und Euere Meinung zum neuen Album

Geändert von pimpinainteasy (24. 10. 2006 um 22:19 Uhr).
Alt 24. 10. 2006, 20:46 pimpinainteasy is offline Mit Zitat antworten #1
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Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Ich finde das auch voll lahm was die da produziert haben. Und hast in allem vollkommen recht was du oben geschrieben hast.
Alt 25. 10. 2006, 07:58 Mit Zitat antworten #2
Glen Runciter
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Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Zitat:
Zitat von pimpinainteasy 
10 Louise
Endlich wieder ein richtiges Highlight der Platte, schöne Gesangsmelodie, schmeichelnder Sound.
Könnte auch von Saint Etienne sein.
Ist aber auch wieder nur ein Cover. Und zwar von Human League.
Ansonsten ist Rudebox ein Album das, wäre es nicht von R.W., wahrscheinlich nicht einmal veröffentlicht worden wäre. Kaufen würde ich mir den Scheiss niemals. Selbst den Download habe ich wieder gelöscht.
Alt 25. 10. 2006, 09:29 Glen Runciter is offline Mit Zitat antworten #3
pimpinainteasy
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Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Zitat:
Zitat von Glen Runciter 
Ist aber auch wieder nur ein Cover. Und zwar von Human League.
Ansonsten ist Rudebox ein Album das, wäre es nicht von R.W., wahrscheinlich nicht einmal veröffentlicht worden wäre. Kaufen würde ich mir den Scheiss niemals. Selbst den Download habe ich wieder gelöscht.

Womit wir die Erklärung haben warum es besser als der Rest ist
Dann kam mir das Lied wohl deshalb so bekannt vor.
Alt 25. 10. 2006, 13:43 pimpinainteasy is offline Mit Zitat antworten #4
MulhollandDrive Spender
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Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

tja so scheiden sich die geister bei musik - jetzt endlich wo sich auch ein robbie williams nicht mehr der raffgierigen hitmaschinerie beugen muss weil genug platten verkauft ( wie krass, dass man erst so vorlegen muss ) kann er mal machen was er will und das ist mir einfach viel mehr wert wie dieses auf hit hingeschraubte innovationslose zeug. gut mag sein dass deshalb nicht alle songs burner sind, aber sie sind meiner meinung nach irgendwie authentischer. das wiegt eingies wieder auf.

und das album gefällt mir persönlich richtig gut - die songs sind für pop ( höre sonst viel metal ) doch recht knackig ausgefallen und gehen auch ins ohr.

all die sogenannten fans, die immer nur eine kopie des vorgängeralbums haben wollen bei neuen alben, schreien jetzt natürlich auf - all die sekräterinnen und friseusen, die pseudohippen onkel und tanten die neben ihrer andreas riööö sammlung auch eine robbie williams platte haben die ihnen mal einer auf familienfeschd geschenkt hat und sie es cool finden, das ding nicht gleich weggeschmissen zu haben und es auch morgens in der küche hören.

ich weiss nicht, ich finde das album hat eier, auch wenn es nicht die hochfarm von william ist, aber darf man auch mal üben auf eigenen beinen zu stehen? wer weiss, vielleicht darf er selber noch mal n album machen, und dann vielleicht, rockt es die scheisse und erreicht seine hundert prozent.

und immer dieses: robbie williams darf nicht rappen... erstens ist das nicht gerappt sondern schneller sprechgesang, ich dachte leute wüssten wie rappen geht?! wer bestimmt denn wer rappen darf und wer nicht?! also in diesem punkt muss ich echt sagen, da fällt mir nichts mehr zu ein, da schüttle ich einfach nur den kopp du...

ich würde mir genau dieses und nur dieses album kaufen, der restliche konforme popfuck davor ist bis auf ANGEL ( hammer ballade und wie ich finde, immer noch der beste song von williams ) ist doch einfach nur ersetz- und austauschbar mit jedem anderen 08/15 male pop act.

my two cents.
Alt 25. 10. 2006, 16:31 MulhollandDrive is offline Mit Zitat antworten #5
pimpinainteasy
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Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Zitat:
Zitat von MulhollandDrive 
tja so scheiden sich die geister bei musik - jetzt endlich wo sich auch ein robbie williams nicht mehr der raffgierigen hitmaschinerie beugen muss weil genug platten verkauft ( wie krass, dass man erst so vorlegen muss ) kann er mal machen was er will und das ist mir einfach viel mehr wert wie dieses auf hit hingeschraubte innovationslose zeug. gut mag sein dass deshalb nicht alle songs burner sind, aber sie sind meiner meinung nach irgendwie authentischer. das wiegt eingies wieder auf.

Naja, wie war das gleich? Das Album wurde erst so spät veröffentlicht, damit es nicht mit Justin Timberlakes Release zusammenfällt - allein das finde ich schon ziemlich arm, denn dessen Album ist noch um einiges schlechter.


Zitat:
Zitat von MulhollandDrive 
und das album gefällt mir persönlich richtig gut - die songs sind für pop ( höre sonst viel metal ) doch recht knackig ausgefallen und gehen auch ins ohr.


Hmm, dazu muß ich sagen, dass ich Deinen Musikgeschmack aus Deinen postings kenne und zum Teil auch den selben habe.
Klar lässt sich über Geschmack streiten (wäre sonst ja auch langweilig) - aber wenn es so wie Du es sagst um Pop geht, rockt Alcazar mehr - das klingt jetzt ganz schön hart
Da hätten die "Elektro"-Songs schon etwas "frecher" ausfallen können.

Zitat:
Zitat von MulhollandDrive 
ich weiss nicht, ich finde das album hat eier, auch wenn es nicht die hochfarm von william ist, aber darf man auch mal üben auf eigenen beinen zu stehen? wer weiss, vielleicht darf er selber noch mal n album machen, und dann vielleicht, rockt es die scheisse und erreicht seine hundert prozent.

Versteh mich nicht falsch, die Ansätze finde ich wirklich gut - gerade weil es nicht so berechenbar ist, wie die übrigen Alben, nur traue ich dem guten Mann einfach mehr zu - gerade auch im Hinblick auf eigenen Beinen zu stehen.
Sollten die meisten Songs ausserdem nicht ursprünglich schon auf´s letzte Album, waren aber dann schliesslich zu elektronisch?

Zitat:
Zitat von MulhollandDrive 
und immer dieses: robbie williams darf nicht rappen... erstens ist das nicht gerappt sondern schneller sprechgesang, ich dachte leute wüssten wie rappen geht?! wer bestimmt denn wer rappen darf und wer nicht?! also in diesem punkt muss ich echt sagen, da fällt mir nichts mehr zu ein, da schüttle ich einfach nur den kopp du...

Wer sagt denn überhaupt, dass er nicht rappen darf / sich des schnellen Sprechgesangs hingeben darf?
Das sind doch die besten / innovativsten Tracks des Albums.
Allein das sollte zeigen, dass ich mich noch vom normalen R.W. Fan unterscheide - ich erwarte nicht nur Einheitsbrei oder eine Reinkarnation der letzten 5 Alben, sondern finde normalerweise gerade die Songs gut, die nicht als Single tausendmal abgenudelt werden (Me And My Monkey, Jesus in a Camper Van sind sicher nicht die typischen R.W Songs)
Abgesehen davon lässt sich über die (Ab-)Arten des Sprechgesangs streiten - so viel Haare wollte ich jetzt auch nicht spalten


Übrigens sehr schön, diese Diskussion angeregt zu haben - schöner Meinungsaustausch
Alt 26. 10. 2006, 00:15 pimpinainteasy is offline Mit Zitat antworten #6
Glen Runciter
- deadhead -
 
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Beiträge: 908
Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Zitat:
Zitat von MulhollandDrive 
gut mag sein dass deshalb nicht alle songs burner sind, aber sie sind meiner meinung nach irgendwie authentischer. das wiegt eingies wieder auf.
Authentischer? Kennst du Robbie so gut, dass du das beurteilen kannst?
Zitat:
von william ist, aber darf man auch mal üben auf eigenen beinen zu stehen?
Wieso auf eigenen Beinen stehen? Anstatt einem Produzent, haben an dieser Platte eben 4 rumgemurkst. Was der Platte nicht eben gut tut.

The80s und The90s finde ich die 2 einzig akzeptablen Stücke. Wenn die Platte mehr in diese Richtung gegangen wäre, dann hätte daraus sogar etwas großes werden können. Aber dieses wilde Durcheinanderwürfeln von verschiedenen Stilen, die nicht wirklich zueinander passen, als neu, innovativ oder gar authentisch verkaufen zu wollen ist einfach peinlich.

Ich möchte auch noch anmerken, dass ich normalerweise überhaupt keinen Pop höre. Ich höre fast nur elektronische Musik.
Alt 26. 10. 2006, 09:27 Glen Runciter is offline Mit Zitat antworten #7
MulhollandDrive Spender
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Ort: Hölle
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Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

hmm... ich freu mich auch über den austausch und muss sagen, ich sehe das alles auch n bissle lockerer und bin jetzt auch nicht aufgeregt über konterargumente, die auch eigentlich alle so akzeptiert werden können - weil es ja letztendlich nicht meine musik ist, ich wollte einfach nur mal meinen senf als aussenstehender mitreingeben. cool ist auch, dass ihr auch jetzt nicht typische rw fans seid oder wie ich rausgehört habe auch eher metallische klänge hört.

das macht so einen meinungsaustausch gleich irgendwie lockerer. vielleicht sollten wir öfter über pop platten sprechen ( wer einen meinungsaustausch über neue metallplatten wie umstrittene slayer, maiden, guardian oder fearfactory releases mal mitgelesen hat, weiss, dass dieser thread wie urlaub ist, hehe... )!

liebe grüsse - mulholland drive.
Alt 26. 10. 2006, 10:45 MulhollandDrive is offline Mit Zitat antworten #8
Tobsh
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Registrierungsdatum: Dec 2006
Beiträge: 8
Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

jo ich finde das album auch ziemlich schlecht... schade
Alt 21. 12. 2006, 19:41 Tobsh is offline Mit Zitat antworten #9
Hannes
Mitglied
 
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: AT
Beiträge: 1.276
Re: Review - Robbie Williams - Rudebox (Album)

Hallo Gullianer

Ich habe mal eine Frage zu dem Song Rudebox.

Wer hatte denn damals das Original gesungen und wann war das ?
Alt 06. 06. 2008, 09:22 Hannes is offline Mit Zitat antworten #10
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