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gulli:News Redaktion
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.984
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Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
Ein vernichtendes Fazit zieht der Chaos Computer Club nach der Beobachtung der Oberbürgermeisterwahl in Cottbus. Die eingesetzten Nedap-Wahlcomputer bieten außer schnellerer Auszählung keinerlei Vorteile, machen eine Prüfung der Wahlergebnisse dabei weitgehend unmöglich. "Die Teilnahme der Öffentlichkeit an den Wahlhandlungen war unzureichend gewährleistet, eine effektive Kontrolle der Wahlen und die Verifikation des Wahlergebnisses waren nicht möglich und offenbar auch nicht erwünscht."
Den grundgesetzlich verankerten Anforderungen an Sicherheit, Überprüfbarkeit und Nachvollziehbarkeit einer Wahl genüge das System nicht, die Prüfungsmöglichkeiten durch Wahlhelfer und -beobachter sind praktisch nicht gegeben. Der CCC präsentiert eine lange Liste von Manipulationsmöglichkeiten, die beim praktischen Einsatz der Nedap-Geräte möglich wären.
"Die Vorbereitung und Konfiguration der Wahlcomputer in Cottbus fand im nicht öffentlich zugänglichen zentralen Wahlbüro statt. Die Wahlvorstände vor Ort hatten keinerlei Möglichkeit zu prüfen, ob die Software auf dem Wahlcomputer korrekt ist und der vorgeschriebenen Version entspricht
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25. 10. 2006, 10:03
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#1
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.788
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Re: Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
Wenn bei uns Wahlcomputer kommen, weigere ich mich einfach zu wählen. Noch gibt es ja keinen Wahlzwang.
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25. 10. 2006, 10:24
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#2
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.449
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Re: Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
Zitat:
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Wenn bei uns Wahlcomputer kommen, weigere ich mich einfach zu wählen. Noch gibt es ja keinen Wahlzwang.
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Na und? Interessiert doch nicht, ob nur deine Stimme dann nicht manipuliert werden kann (was sie im übrigen immer noch werden könnte). Fakt ist, das wir hier DDR-Zustände bekommen und das Wahlvieh mal wieder nichts zu beanstanden hat. Kann man diese Kisten nicht per einstweiliger Verfügung stoppen? Müssten sie nicht Mindeststandarts per Gesetz erfüllen? Kann man die Wahl anfechten, wenn solche Unregelmässigkeiten protokolliert wurden?
Was ich immer sage: Die absolute Mehrheit ist zu doof für eine Demokratie.
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25. 10. 2006, 10:37
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2006
Beiträge: 99
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Re: Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
Tja da hat unser land ja mal was von den dämlichen amerikanern (usa) gelernt.
Nähmlich das nicht das volk wählen sollte sondern nur die wirtschaftsvertreter.
Das macht es doch viel einfacher für die. Es müssen dann nicht mal mehr wahlkampfgelder verplempert werden, sonder nur noch ein hacker der das ergebniss verschönert. Bei den Ammis ises halt Fox der den chef bestimmt und bei uns der Hacker. .... Das macht mir mal wieder angst.
Aber auch ohne Computer kann man das ergebniss leicht fälschen!!
Zumindestens bei mir in meinem Wahlbezirk. Die schauen net mal was auf dem Zettel steht den man abgeben muss um den schein zum wählen zu bekommen!!
Da kann jeder X Mal seine stimme abgeben. Das würde auch nicht auffallen, da auf dem wahlzetten weder ein name oder erkennungsmerkmal ist, was auch gut so ist. Aber wie gesagt man könnte mehrmals wählen da die hälfte eh nicht wählen geht.
@kuxxx
Du hast recht wir sind schon fast wieder in der DDR angekommen, das liegt wohl auch daran das man den alten Politikern der DDR erlaubt hatt sich im bundestag breit zu machen (einige werdens schon geschafft haben ihre akte zu vernichten!)
Und wer weis vieleicht werden wir ja schon wieder von den selben regiert!!!!!!!!
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25. 10. 2006, 12:48
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2006
Beiträge: 27
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Re: Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
erinnert mich irgendwie an das dilemma mit der arbeitsamt seite
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25. 10. 2006, 13:02
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2006
Beiträge: 31
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Re: Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
Was ich meistens höre wenn es um Überwachung geht, "das is ja wie in der DDR" , dann sollte man bedenken, das die Technik nur stellenweise vorhanden war, lief alles über Spitzel, das gleiche hat der BND gemacht, wurde nur nicht so aufgebauscht, im Gegensatz zu heute war das früher Kindergarten.
Außerdem war das in der DDR ne Diktatur, heute nennt sich das Demokratie und is viel schlimmer, wenns darum geht, die intimsten Informationen eines Jeden zu speichern.
Also bitte nur schreien wenn man früher dabei war.
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25. 10. 2006, 16:14
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#6
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 9
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Re: Wahlcomputer im Praxistest: Kontrolle nicht erwünscht
Was ich mich frage, kann man bei Wahlcomputern überhaupt ungültig Wählen oder werde ich so gezwungen meine Stimme einer Partei zu geben.
Zitat:
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Zitat von derPingu
Außerdem war das in der DDR ne Diktatur, heute nennt sich das Demokratie und is viel schlimmer, wenns darum geht, die intimsten Informationen eines Jeden zu speichern.
Also bitte nur schreien wenn man früher dabei war. 
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Das beste Mittel um eine Diktatur zu Tarnen ist die Demokratie.
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25. 10. 2006, 17:37
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#7
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