Diese werden immer noch vom Gesetzgeber gemacht, auch wenn der Einfluß der Lobbys permanent wächst. Wohin die Reise gehen könnte, ließe man die Industrie gewähren, zeigen zwei Vorfälle der letzten Woche. Eine New Yorker Zeitung will auch den "Fair Use" ihrer Texte verbieten, eine Eisenbahngesellschaft das Abbilden ihres Logos. Rechtlich unhaltbar, zeigen die Beispiele eindrücklich, wie sich manche "Rechteinhaber" die Gesetze wünschen.
Gerichtliche Schritte droht die "North Country Gazette" einem Blogger an, der über den fragwürdigen Copyrighthinweis der Zeitung gerichtet hatte. "This article is copyright protected and Fair Use is not applicable.", klärte die "North Country Gazette noch letzte Woche auf allen ihren Websseiten auf. Die "Fair Use"-Klausel erlaubt im US-Copyright die Nutzung von Textteilen beispielsweise bei Kritik, in Forschung und Lehre oder in der Medienberichterstattung.
Der Hinweis wurde geändert in das nun vollkommen widersprüchliche "In accordance with Fair Use of Copyright: WE FORBID ANY REPRODUCTION in part or in whole of The North Country Gazette."