Opera ist im grafischen Bereich schon mit das Schlankste, was du bekommen kannst. Mal abgesehen von völlig veralteten Browsern, die eh keine Seiten mehr brauchbar darstellen können und diverse Sicherheitslücken aufweisen. Aber auch in dieser Klasse würde die Antwort Opera lauten.
Firefox ist aufgrund seiner modularen Bauweise deutlich träger, das merkt man allerdings nur auf eh schon langsamen Systemen. Dass moderne Browser für Cachingzwecke viel RAM belegen ist eine ganz andere Sache, das belastet die CPU nicht, im Gegenteil, das Caching macht das erneute Parsen der Dateien überflüssig. Wenn der Speicher knapp ist, stellen sich die Browser da aber auch drauf ein und nutzen weniger.
Generell weniger CPU-Zeit und Speicher benötigen Textbrowser, da dort aufwändige Layout-Algorithmen und das grafische Rendering wegfallen. Die Frage ist nur, ob du damit zufrieden sein wirst.
Es sollte aber in der Regel keine Probleme geben, wenn du während irgendwelchen aufwändigen Berechnungen nebenbei ein paar (statische - d.h. ohne Flash- und JS-Gezappel) Webseiten anguckst. Wenn du die Prozesspriorität für die Berechnung entsprechend festlegst, wirst du im Browser kaum einen Unterschied zum nicht ausgelasteten System spüren und andersrum wird die Berechnug durch die eh recht geringe CPU-Auslastung durch den Browser kaum gebremst. Probleme dürfte es nur bei Echtzeitanwendungen geben, da kannst du die Priorität natürlich nicht runtersetzen.