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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Der Amoklauf von Emsdetten entfacht wieder einmal die mittlerweile schon zur Gewohnheit verkommenen Diskussionen um sogenannte Killerspiele. Jedes Mal greifen Online- und Printmedien dieses Thema auf und können sich dabei auf prompt vorliegende Presseerklärungen diverser Politiker berufen. Zweifellos: wer Counterstrike und Konsorten spielt ist ein latent psychisch gestörter Amokläufer, der jeden Tag explodieren könnte heißt es im ungeteilten Presseecho.

    Subversive Vorstöße in diese Richtung gibt es seit Jahren. Bereits 1999 - wenige Monate nach dem Schulmassaker von Littleton und dem Amoklauf eines 16-jährigen Lehrling in Bad Reichenhall fordert CSU-Ministerpräsident Edmund Stoiber ein Verbot "Killerspielen" in Bayern. Dabei lässt er auch keinen Zweifel an seiner Meinung, denn derartige Spiele "[sind] völlig unverantwortliche und indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen".
    Erneut entflammt die Debatte nach dem Massaker von Erfurt, bei dem 16 Menschen sterben. Bereits damals wurde ein neues Jugendschutzgesetz verabschiedet und ein Antrag auf Indizierung ("Verbot") von Counterstrike gestellt, der allerdings abgewiesen wurde, da das Spiel zwar eine gewisse Jugendgefährdung in sich berge, diese aber für eine Indizierung nicht ausreiche.


    Davon erneut unbeeindruckt zeigen sich Politiker um Niedersachsens Innenminister Uwe Schürmann (CDU) und Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU), die eine Bundesratsinitiative unterstützen wollen, die eben jene "Killerspiele" verbieten soll. Ziel dieser Initiative soll ein generelles Herstellungs- und Verbreitungsverbot für eine nicht näher genannte Gruppe von Computerspielen sein. Beckstein findet hier gewohnt deutliche Worte

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  2. #2
    Mitglied Avatar von StaTiC
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    hmm vor 10 jahren gabs solche "killerspiele" ja noch nicht wie sand am mehr, damals wurde jemand anderem die schuld zugeschoben. nämlich dem fernsehen.
    es ist immer etwas oder jemand, welcher sich wenig oder garnicht wehren kann.

    aber das einzige was solch ein verbot bewirken wird, ist ein erhöhtes interesse, zudem wird es wahrscheinlich auch mehr kopiert und diejenigen die es sich kaufen, lassen es sich importieren. UK und US Händler werden sich freuen und dem deutschen Staat läuft das Geld weg

  3. #3
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Demnächst wird es in den Läden nur noch PC Spiele wie Ponyhof oder Fritz 9 geben,in jedem Spiel wo ne Waffe vorkommt wird veboten werden,es sei denn man hat nen Waffenschein

  4. #4
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Zitat Zitat von gulli:news
    [b]

    Subversive Vorstöße in diese Richtung gibt es seit Jahren. Bereits 1999 Jugendgefährdung in sich be
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    Tach.

    Vor ein paar Monaten, durfte ich die Tageschau vor 20 oder die 25 (?) Jahren sehen. In einem Beitrag, ging es um das angestrebte Verbot von Spielautomaten an frei zugänglichen Plätzen, welches wohl auch durchgesetzt wurde und bis heute Bestand hat.

    Lustig war aber vielmehr die Begründung, der damals verantwortlichen Politker:
    Diese Spiele seien nämlich Killerspiele, die einzig und allein den Zweck des Tötens erfüllen, das Töten von unschuldigen außerirdischen Raumschiffen nämlich! Zudem seien diese Spiele so nah an der Realität, das der Spieler die Grenzen zwischen der realen Welt und die der Spielwelt, zunehmend nicht mehr unterscheiden kann.

    Wie gesagt, das war die Tagesschau von vor ca. 20 Jahren und wer sich noch an die alten Klassiker erinnern kann, der kann sich ein Lachen wohl kaum verkneifen.

    Gruß
    JMM

  5. #5
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Alle Täter haben auch schon mal Brot gegessen - vielleicht liegt da die Ursache!
    Verbietet auf der Stelle Brot!!

    So long
    Schnally

  6. #6
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    Exclamation Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Diese Spiele zu verbieten is genauso sinnlos wie unmöglich.Jeder halbwegs begabte Jugendliche oder Erwachsene wird schon die wege finden,doch an das Spiel zu kommen, dass er haben möchte.
    Und wie schon richtig im Artikel steht: Die Schuld nur den Spielen zuzuschieben ist falsch.

  7. #7
    Mitglied Avatar von killabees
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    statt einem waffenschein braucht man wohl eher nen psychologischen bescheid dass man von solchen "killerspielen" nicht beeinflussbar ist. der wird dann wohl so leicht zu bekommen sein wie ein positives ergebnis bei der MPU.

    naja war ja alles zu erwarten...
    ich mein, welcher jugendliche hat kein "killerspiel" auf dem pc? ja genau, die die keinen pc besitzen.

  8. #8
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Zitat Zitat von Schnally
    Alle Täter haben auch schon mal Brot gegessen - vielleicht liegt da die Ursache!
    Verbietet auf der Stelle Brot!!
    Ganz so einfach ist es in der Tat nicht, es sei denn du kannst einen Nachweis erbringen, der psychosoziales Handeln mit Brot in Verbindung bringt. "Killerspiele" haben Auswirkungen auf die Psyche. Strittig ist lediglich in welchem Ausmaß und wie gut ein gesunder(?) Mensch das absorbieren kann.
    Deswegen ist der Ansatz, den die Politik vertritt eben komplett der falsche, der zudem auch noch widerlegt ist - weil der eben davon ausgeht, dass eine pauschale Gefahr durch Counterstrike und Freunde ausgeht. Dem ist in der Tat nicht so.

  9. #9
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    bei solchen themen gibt es immer zig psychologen, die ihr fach meist nur laienhaft meistern und nun ihre chance sehen. ich erinnere mich noch an einen, der der meinung war, der amokläufer vor jahren spielte counterstrike nur mit der pumpgun, weil er ein problem mit masturbation hatte. es ist nämlich so, dass solche leute dann mit der pumpgun das masturbieren nachmachen, weil der nachlademechanismus dem onanieren ähnlich ist...
    in dem fall wenn politiker dazu ein statement abgeben, ist es ja noch schlimmer, das sind nämlich nicht mal laienpsychologen.

  10. #10
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Der Täter hatte dieses Mal ja neben einer Waffe auch noch Sprengstoff (!!) dabei. Wenn er in der Lage war, sich solche Dinge zu besorgen, glauben die Politiker dann ernsthaft, sie könnten verhindern, daß er sich "Killerspiele" besorgt? Also, ich zumindest bezweifle das ernsthaft...

    Wie verrückt vor allem das angedachte Herstellungsverbot ist, ist ja schon erwähnt worden. Die entsprechenden Firmen ziehen dann lächelnd in ein anderes Land. Steuern zahlen kann man schliesslich auch anderswo...
    Dabei werden sie auch wahrscheinlich einen Großteil ihrer Angestellten mitnehmen - die sind in der Regel gut ausgebildet (Hochschulstudium). Die gehen als Steuerzahler auch flöten, die Ausbildungskosten hat der Staat aber getragen.

    Über ein Herstellungsverbot von Zigaretten redet in Deutschland auch niemand - im Gegenteil, werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen, wird sie sogar gefördert. Bei Zigaretten ist allerdings ihre schädliche Wirkung zweifelsfrei belegt...

  11. #11
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Counter Strike ist DER OnlineShooter unserer Zeit und warum? Ganz einfach! Weil Counter strike alle 2-5 Jahre in den Medien als schlimmes Killerspiel dargestellt wird und die Kids in die Läden rennen und sich das 7 Jahre alte Game kaufen. Sollte CS verboten werden, dann werden einige hunterttausend Jugendliche Mittags nichts mehr zu tun haben

  12. #12
    Gesperrt Avatar von nitramf
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Solche Typen sollen Counter-Strike oder sonstiges definitiv NICHT spielen. Wenn man mal die Statistik ansieht dann sieht 1 Mensch/1000 keine Grenze zwischen Realität und Spiel nichtmehr.
    Klar, jetzt hat Stoiber wieder was zum rumeiern, aber ich finde das Counter-Strike (ich spiele es selber mit 15 Jahren) wirklich eines der harmlosesten Spiele überhaupt ist. Wenn man sich mal DOOM anschaut, das ist wirklich kein Spaß mehr
    nitramf

  13. #13
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Zitat Zitat von onkelchen
    "Killerspiele" haben Auswirkungen auf die Psyche. Strittig ist lediglich in welchem Ausmaß und wie gut ein gesunder(?) Mensch das absorbieren kann.
    Der erste Teil der Aussage ansich ist zwar genau so richtig wie "heute ist Mittwoch", der zweite Teil allerdings ist weniger als Frage zu verstehen, denn der "gesunde" Mensch kommt damit schon zurecht (sage ich als "Nicht-Zocker" aus rein empirischen Beobachtungen, denn ich kenne persönlich mindestens zwei Dutzend Leute, die regelmässig Counterstrike und andere Ego-Shooter spielen, und die sind nicht verrückter als ich, zumindest sind mir noch keine Amoklauf-Aktionen von denen aufgefallen).

    Grundsätzlich hat alles irgendeine Auswirkung auf die Psyche, und ein labiler Mensch kann sicherlich dadurch geprägt werden (mir kommen da die englischen Kinder in den Sinn, die mit einem noch kleineren Kind eine Szene aus "Chucky" "nachgespielt" haben), die werden aber auch durch andere Dinge geprägt - nimm kranke Menschen wie Jack Ruby (der hat Oswald erschossen), oder aber aktueller der Amokläufer in Montreal, der eine Frau getötet und weitere 20 Menschen zum Teil schwer verletzte, bevor er sich selbst erschossen hat - der soll ja vom Columbine-"Amoklauf" "inspiriert" worden sein.

    Auslöser gibt es wohl immer - aber deshalb kann man doch Filme wie Nachrichten nicht zensieren, bzw. das würde auch nicht viel ändern. Für solche Menschen bieten sicher auch authentische Zeitzeugenberichte von Greueltaten in Geschichtsbüchern genügend "Inspiration".


    BTW:
    Meine Mutter liest seit über 20 Jahren jeden Abend Krimis - ich mag mich ja irren, aber ich halte meine Menschenkenntnis für ausreichend ausgeprägt, als dass ich behaupten kann, dass sie nicht zu einer Killerin mutiert

  14. #14
    Mitglied Avatar von notorisch
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    "Killerspiele sollten bei der Strafbewährung in der Größenordnung von Kinderpornografie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt."

    Diese Aussage allein bringt mich schon zum rasen

    Ich (CSS+Postel2...-Zocker) werde damit mit assozialen, hassverdienenden Kinderf...ern gleichgestellt.
    Einfach mal die Schnauze halten, wenn man sich nicht auskennt.

    Material in dem vorsätzlich Menschen weh getan wird, und Material, in dem virtuelle Figuren sich in Pixelblut auflösen, kann doch NIEMALS gleichgesetzt werden.



    Danke für die schon argumentativ ausgearbeitete NEWS.
    Und möge auch der Rest der Bevölkerung kapieren, dass die Empörung der Politiker nur einen Versuch an Stimmengewinn darstellt.

  15. #15
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    sehr guter Artikel! danke

    hab da auch n flotten artikel bei gamestar gelesen:
    http://www.gamestar.de/news/_killers...erspiele_.html
    hier wird vom deutschen eSport Verband ein sehr zutreffendes Statement abgegeben!

    Bin im Allgemeinen ermüdet von solchen "ein-topf" aussagen! Ich denke mir, dass die Politiker wohl nie irgend ein Spiel des Genres "Killerspiel" angezokt haben...(blll) Selbiges gilt im übrigen auch für etwaige Verfechter der "Verbots und Verläumdungskampanie Killerspiele".

    Richtig genervt von solchen Aussagen werd ich erst, wenn ich Artikel in der BLÖD Zeitung lese: "Nächtelang rannte er per Joystick durch die virtuellen Schulflure, versuchte, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Lehrer und Schüler zu erschießen." <- hier gehts mal wieder um ne eigene Map (diese Aussage wurde vor kurzem Dementiert) die der Amokläufer von Emsdetten kreiirt haben soll... geil find ich auch die Aussage über den Joystick (falls es sich bewahrheitet wärs klar wieso der Monsieur leicht aggresiv wird - man stelle sich nur die bashe vor die er kriegt gegen retro tastatur+maus gamerz ^^)

  16. #16
    Mitglied Avatar von notorisch
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Zitat Zitat von REALdataCore
    sehr guter Artikel! danke

    geil find ich auch die Aussage über den Joystick (falls es sich bewahrheitet wärs klar wieso der Monsieur leicht aggresiv wird - man stelle sich nur die bashe vor die er kriegt gegen retro tastatur+maus gamerz ^^)

    lol
    *der war klasse *

  17. #17
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Zitat aus der Netzzeitung:
    "Für den Fall, dass ein Verbot dazu führt, dass Spiele verstärkt unkontrolliert übers Internet oder als so genannte Grau-Importe nach Deutschland gelangen, schlagen die Gutachter des Bundestages vor, «auch eine Regelung zur Zugriffsbeschränkung für Internetseiten mit entsprechenden Inhalten zu erlassen». Das sei schon deshalb sinnvoll, da «die Verbotsregelung grundsätzlich geeignet ist, den Vertrieb von Killerspielen zu unterbinden oder zumindest erheblich einzuschränken»."
    (Link zum Artikel: http://www.netzeitung.de/deutschland/454726.html)

    Also versuchen die Politiker hier nicht nur, die "Killerspiele" zu verbieten, sondern wollen auch (mal wieder) ungeliebte Internetinhalte blockieren. Früher dachte ich Deutschland sei ein freies Land in dem der Zugang zu Information frei ist und in dem keine Zensur stattfindet. Aber bei diesen Politikern ähneln die Zustände hierzulande ja schon fast einer Diktatur.

  18. #18
    Gesperrt Avatar von klotzi
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Kein Wunder, dass Bayern einen schlechten Ruf hat, bei solchen Personen wie Beckstein/Stoiber.



    Für solche Leute schäme ich mich richtig!

  19. #19
    Mitglied Avatar von Slodust
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    Egal wie man nun zu sogenannten "Killerspielen", "Gewaltfilmen", "Mördermusik" und Co. stehen mag, ist doch das lustigste an der ganzen Geschichte, dass es gerade den Ministerien bekannt ist, dass bis jetzt keine alleinige Wirkung von Medien auf das Gewaltverhalten von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen wurde.

    Hier ein Beispiel: http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Fors...did=28078.html

    Gerade der Autor dieser Studie ist ein führender Forscher auf diesem Gebiet, und hat mehr als eine Studie zu diesem Thema analysiert. Diese sind immer zum selben Ergebnis gekommen: Es gibt kein eindeutiges Ergebnis!

    Man kann nie allein den Medienkonsum für ein bestimmtes Verhalten verantwortlich machen. Es wird immer wieder deutlich darauf hingewiesen, dass sehr viele Faktoren zusammen kommen müssen, bevor evtl. eine betimmte Szene aus einem Spiel, Film... nachgahmt wird. Dazu zählen: Schule, Familie, Freundeskreis, sonstige Freizeitgestaltung, Gesundheit, Intelligenz...
    Diese Aufzählung könnte noch weiter geführt werden.

    Schon damals nach dem Amoklauf von Columbine wurde verzweifelt versucht, der Band Slipknot und Marylin Manson die Schuld dafür in Schuhe zu schieben. Es ist leider immer einfacher die Schuld bei anderen zu suchen, als sich einzugestehen, dass die wahren Ursachen für so ein Verhalten weitaus vielschichter sind, und man sich am Ende selbst Fehler eingestehen muss.

    Ich habe HIER mal noch einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema hochgeladen, der die verschiedenen Ansätze in der Medien-Gewalt-Forschung gut zusammenfasst.

    Grüße

  20. #20
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    Standard Re: Killerspiele: Warum die Verbotsdebatte am Ziel vorbeiführt

    wie ich schon in einem anderen thread gesagt habe. es wird wieder mal die chance ergriffen um den einzelnen bürger weiter einzuschränken oder besser gesagt zu kontrollieren. erst der terrorismus den es in deutschland nicht gibt und nun das. was kommt als nächstes. precrime? es wäre doch gar nicht verkehrt, allen computerbesitzern einfach mal pauschal 2 jahre auf bewährung aufzudrücken, dann kann man sie auf jeden fall wegsperren, wenn denn da mal was ist. oder wir installieren in jeder wohnung kameras, es könnte ja sein, dass dort etwas illegales vor sich geht. huch warte mal, solche regime hatten wir doch schon...

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