"Eine erste Sichtung der Daten deutet auf eine massive Kostenexplosion bei der Einführung der Gesundheitskarte und ein weiteres Technologie-Desaster hin.", so das lakonische erste Fazit des Chaos Computer Club nach Sichtung einer internen Studie zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Die kommende Kostenexplosion wurde schon vor Wochen bekannt, die Sicherheitsbedenken dürfte sie nun noch weiter in die Höhe treiben.
All das für eine zentrale Speicherung sensibler Patientendaten. Die ursprünglich rund 1,4 Milliarden Euro kosten sollte, wie das Gesundheitsministerium annahm, bereits im September wurden jedoch Eckdaten der Studie bekannt, die von 3,9 Milliarden Euro Kosten ausgeht, im ungünstigsten Fall sogar von 7 Milliarden Euro.
In zehn Jahren erst sollen sich demnach Kosten und Einsparungen ungefähr die Waage halten. Fragwürdige Sicherheitsmaßnahmen, die der CCC nach erster Analyse bereits aufdeckt, könnten den Termin noch weiter hinausschieben, wenn nicht gar zum befürchteten Technologie-Desaster führen.
"Die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsauslegung der Software-Architektur der elektronischen Gesundheitskarte genügen den Anforderungen an ein bundesweit ganztägig im Einsatz befindliches System in keiner Weise
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