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01. 12. 2006, 15:27 #1
Disney: Löschaufforderungen an YouTube sind ineffizient
Die richtige Einsicht, die falsche Schlussfolgerung: Disney ist es zu umständlich, ständig YouTube Videouploads zu melden, die gegen ihre Urheberrechte verstoßen. Man wolle nun "ein längeres Gespräch" führen. Um die einfachste Lösung - die kostenlose Werbung für ihren Content einfach hinzunehmen - wird es dabei vermutlich nicht gehen.
Denn Disney-Exec Anne Sweeney sehe Grenzen der Toleranz in Bezug auf fortgesetzte Urheberrechtsverstöße auf YouTube. Ob eine Klage gegen das Videoportal in Vorbereitung sei, sagte Sweeney nicht, eine "längere Unterhaltung" sei jedoch notwendig.
Bislang nutzte Disney die Möglichkeiten, die der Digital Millenium Copyright Act bietet: wird ein Film Disneys auf YouTube gefunden, erhält YouTube eine Löschaufforderung. Ist diese begründet, muss der Hoster den Film löschen
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02. 12. 2006, 18:55 #2
Re: Disney: Löschaufforderungen an YouTube sind ineffizient
"Takedown-Notes"...Die existiert indessen bereits schon seit geraumer Zeit - die sinnlosen Takedown-Notes einfach nicht mehr zu verschicken.
Anstatt ein deutsches Wort zu benutzen, wird hier noch ein "englisches" (das Wort gibt's nämlich eigentlich gar nicht) benutzt...
Sinn? Zweck?
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03. 12. 2006, 02:01 #3Mitglied
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Re: Disney: Löschaufforderungen an YouTube sind ineffizient
Bei Filmen handelt es sich schliesslich nicht um Propaganda zum ankurbeln des CD-Verkaufs, wie es bei den Musikvideos der Fall ist, sondern um das fertige Produkt. Daher ist es mehr als legitim, dass Disney es ungern sieht, wenn andere Unternehmen (Google/YouTube) Gewinn aus Disneys Produkten erwirtschaften.
Im Gegensatz zu P2P kann man hier guten Gewissens auf der Seite Disneys stehen.
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