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goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Naja die Motive sind mir eigentlich auch Wurst,Hauptsache das Deutsche Vernichtungsprojekt wurde gestoppt.

Jaja die böse Weltpolizei,hätte sie die Deutschen mal machen lassen...
Alt 21. 02. 2007, 18:32 goldt is offline Mit Zitat antworten #51
ToxedViruz
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von senja007 
Jaja die böse Weltpolizei,hätte sie die Deutschen mal machen lassen...

das hat auf dem gesamten board noch keiner behauptet. und das weißt du...
Alt 21. 02. 2007, 18:36 ToxedViruz is offline Mit Zitat antworten #52
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von ToxedViruz 
das hat auf dem gesamten board noch keiner behauptet. und das weißt du...

Ja sorry, war halt Polemik, aber ich hoffe einige können das noch einordnen...
Alt 21. 02. 2007, 18:40 goldt is offline Mit Zitat antworten #53
dieunschuld
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von ToxedViruz 
statt zu bemängeln, dass die cowboys ihre colts nicht mehr so schnell ziehen, sollte man die chance sehen, die usa zu resozialisieren, sprich: in internationale organisationen wieder stärker einzubetten. sprich: gerade und vor allem die uno stärkend. ich bin überzeugt, eine einbindung der usa in die uno als gleichberechtigtes mitglied, welches die uno achtet und unter einhaltung des völkerrechts dort wieder mitarbeitet, ist überhaupt nicht überzubewerten!

Da fragt man sich aber ob das die USA überhaupt wollen.
Z.B.: soviel wie ich weis haben die sich als einzigstes Land dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag verweigert, bzw versuchen es zu torpedieren. Nur zur erinnerung: da werden Kriegsverbrecher wegen schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit usw. angeklagt. Und die USA sind dagegen... 3 mal dürft ihr raten warum...

Zitat:
Zitat von ToxedViruz 
im übrigen: eine Änderung der aktuellen amerikanischen politik kann ja nur über wahlen erfolgen. immerhin ist seit 100 jahren einzig und allein der amerikanische wähler ein ernstzunehmender gegner für die amerikanische regierung. [...]

Genau. Das hat man beim Wahlkampf 2000 gesehen Besonders die Ergebnisse in Florida waren interessant da wurden Leute die warscheinlich nicht konservativ wählen würden gleich mal von der Wahl ausgesperrt, und die Sache mit den Wahlzetteln dann, jap Demokratie ist was schönes - solange der eigene Bruder Gouverneur ist
Alt 21. 02. 2007, 18:41 dieunschuld is offline Mit Zitat antworten #54
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von dieunschuld 
...Da fragt man sich aber ob das die USA überhaupt wollen...Besonders die Ergebnisse in Florida waren interessant...

aber ändern kann das nur der amerikanische wähler, wenn ihn die ergebnisse der politik ankotzen, wie bspw. die toten söhne des mittelstandes im vietnamkrieg. jede äußere einflussnahme ist auf grund der wirtschaftlichen und militärischen macht zur erfolglosigkeit verurteilt. oder?
Alt 21. 02. 2007, 18:45 ToxedViruz is offline Mit Zitat antworten #55
dieunschuld
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Jop, geb ich dir Recht. Vermutlich funzt das ja auch, wenn die Mengen der Leute dementsprechend verteilt sind, aber damals wars ja ein Kopf an Kopf rennen, und da ist die Manipulation ja Praktisch ein offenes Geheimnis
Alt 21. 02. 2007, 18:48 dieunschuld is offline Mit Zitat antworten #56
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von senja007 
Wer hier was nicht begreift ist halt die Frage.

Über die tiefgründigen Diskussionen hier kann ich nur müde Lächeln,den selben Mist erzählt doch jeder dahergelaufene Ché Guevara Punk.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18746/1.html

Primitive Argumente. Insbesondere der "Literaturhinweis", wenn man das überhaupt als Literatur bezeichnen kann. "Antisemitismus" und "Antiamerikanismus" auf dem Cover eines Buches nebeneinander geschrieben ist sowieso eine Beleidigung der Holocaust-Opfer. Da möchte sich wohl jemand eine Anleihe von Mitgefühl bei den Opfern eines Völkermordes holen.

Im Übrigen ist der Vergleich der USA von 1940 mit den USA von heute historisch völlig unzulässig. Die beiden Zustände ein und desselben Landes unterscheiden sich gravierend.

Rebell
Alt 21. 02. 2007, 19:34 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #57
Revan
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ich habe noch eine Hoffnung und zwar das die USA durch einen Wunder noch ein Rückzug aus denn Irak schaft und das noch unter Busch wenn das geliengt wäre das Irak Thema in Wahlkampf von Tisch H.C damit erledigt.


Mir ist ales lieber als eine USA die anfängt ihre schöne Armee zu demontieren
und was noch schlimmer ist die die Welt den Chinesen und Russen überlässt.


Aber es sind ja noch 2 Jahre in den sich ja noch vieles endern kann.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Zum Thema böse Amis das leider immer wieder aufkommt und was ich
einfach nicht verstehen kann !


Wie könnt ihr denn immer vergessen das wenn die USA nicht gewessen wäre
Europa Heute entweder unter den Hackenkreuz oder nocht schlimmer unter
denn Hammer und Sichel Fahne stünde. Ohne die USA häte es keine Nato
und keine EU gegeben und auch keine Demokratie in Deutschland.

Hab ihr euch mal gefragt warum ganz Ost-Europa pro Amerikanisch ist ?
Ich sage es euch warum weil die die andere Seite gesähen haben die
Russische Seite !


Die USA hat unserer Lebensstill geprägt und unsere Kultur beeinflusst
und dass meiner Meinung nach nicht zu schlechteren oder steht ihr
nicht auf US Filme ? Tragt ihr nicht auch Jeans. Natürlich hat die USA
Fehler gemacht aber es kann keine Perfekte Welt geben es ist leicht
sie zu kritisiren solange man keine Alternativen aufzeigen kann.
Alt 21. 02. 2007, 19:39 Revan is offline Mit Zitat antworten #58
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
Primitive Argumente. Insbesondere der "Literaturhinweis", wenn man das überhaupt als Literatur bezeichnen kann. "Antisemitismus" und "Antiamerikanismus" auf dem Cover eines Buches nebeneinander geschrieben ist sowieso eine Beleidigung der Holocaust-Opfer. Da möchte sich wohl jemand eine Anleihe von Mitgefühl bei den Opfern eines Völkermordes holen.

Im Übrigen ist der Vergleich der USA von 1940 mit den USA von heute historisch völlig unzulässig. Die beiden Zustände ein und desselben Landes unterscheiden sich gravierend.

Rebell


Du bezeichnest wohl Bücher nur als Literatur wenn sie dir in den Kram passen bzw. das Cover gefällt?
Und ich finde nicht das sich Antiamerikanismus und Antisemitismus unbedingt ausschliessen!Das sieht man ja wunderbar bei Neonazis wie Prima sowas funktioniert.
Wieso ist das Cover
eine Beleidigung für die Holocaustopfer??

Zitat:
Da möchte sich wohl jemand eine Anleihe von Mitgefühl bei den Opfern eines Völkermordes holen.

Was willst du damit sagen?

Alt 21. 02. 2007, 19:49 goldt is offline Mit Zitat antworten #59
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von senja007 
Du bezeichnest wohl Bücher nur als Literatur wenn sie dir in den Kram passen bzw. das Cover gefällt?
Und ich finde nicht das sich Antiamerikanismus und Antisemitismus unbedingt ausschliessen!Das sieht man ja wunderbar bei Neonazis wie Prima sowas funktioniert.
Wieso ist das Cover
eine Beleidigung für die Holocaustopfer??

Was willst du damit sagen?


Wenn Du nicht verstehst, wo die Beleidigung zu suchen ist, kann ich Dir auch nicht helfen.

Abgesehen davon könntest Du Dich vielleicht mal über US-Nazis und den Klan sowie den Rassismus in den Südstaaten informieren.

Rebell
Alt 21. 02. 2007, 19:58 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #60
Pringle
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
ein längeres Interview mit Hillary Clinton und der Neuen Speakerin der Demokratischen Partei
Was ist denn eine Speakerin?
Alt 21. 02. 2007, 20:30 Pringle is offline Mit Zitat antworten #61
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Pringle 
Was ist denn eine Speakerin?

Das ist denglish.

engl. speaker
dt. weibl. Form -in

macht zusammen denglish: Speakerin.
Alt 21. 02. 2007, 20:34 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #62
Pringle
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ah ja, und tut das wirklich Not, "Speakerin" zu sagen??? Es gibt doch auch das Wort "Sprecherin". "Speakerin" wirkt da eher lächerlich.
Alt 21. 02. 2007, 20:39 Pringle is offline Mit Zitat antworten #63
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
Wenn Du nicht verstehst, wo die Beleidigung zu suchen ist, kann ich Dir auch nicht helfen.

Abgesehen davon könntest Du Dich vielleicht mal über US-Nazis und den Klan sowie den Rassismus in den Südstaaten informieren.

Rebell

Was fängst du jetzt mit US-Nazis und KKK-Spinnern an?

Und zu dem Buch:

Das Cover ist ein Grafitto in Hamburg,was der Autor für sein Buch ausgewählt hat.
Auf dem Buch ist dieses Bild über dem Text:

"Amerika, dich haßt sich's besser. Antiamerikanismus und Antisemitismus in Europa"

Was du darin für eine Beleidigung gegen Shoaüberlende entdeckst,ist mir Rätselhaft.

Zitat:
Die Zeit (Hans-Ulrich Wehler) Nr.52 vom 16.Dezember 2004
[...]Nicht selten reist der neue Antisemitismus auch im Huckepackverfahren mit dem Antiamerikanismus – "Kerry ist auch Jude", dieses Hamburger Graffito hat Markovits für seinen Buchumschlag entdeckt. Auch wer manches Urteil für zu pointiert hält, sollte sich der beschwörenden Kritik dieses Autors stellen. Denn seine mit hoher Sensibilität,, mit Besorgtheit und Sachkunde geschriebenen Bestandsaufnahme kann selbstkritisches Nachdenken erzeugen, statt den Kopf in der irrigen Annahme abzuwenden, dass alles nur eine kurzlebige Anti-Bush-Aufwallung sei.

Die WELT (Natan Sznaider), 29. Januar 2005
[...] Andrei Markovits entlarvt in seinem Buch, was es sich mit leeren Parolen wie jener, man wolle "keine amerikanischen Verhältnisse", wirklich auf sich hat. Denn Amerika ist wie ein Pudding, den man an die Wand nageln will. Und das ist genau das, was nun viele Europäer tun. Für den europäischen Einigungsgedanken brauchen sie das Schreckbild einer homogenen globalen und amerikanisierten Kultur. In Amerika selbst gibt es aber in Wahrheit gar keinen Essentialismus dem man sich anpassen müßte. Man ist Vergangenheit (wo man herkommt) und Gegenwart (Verfassungspatriot) zugleich. Da der Assimilationsdruck oft geringer und der Fortbestand kultureller Identitäten legitim ist, muß sich die Identität von anderen Gruppen nicht unbedingt durch ihre Verbindung zum Heimatland definieren. Kein Mensch redet von Integration. Für viele Europäer ist das ein Albtraum - nämlich der Albtraum der Moderne.[...]

Naja Hauptsache du schreibst irgendwas...
Alt 21. 02. 2007, 21:12 goldt is offline Mit Zitat antworten #64
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ich sprach von Opfern und das sind nicht nur die Hinterbliebenen.

Der Völkermord an den Juden ist in seiner Art und der Dimension und dem dahinter stehenden Denken mit nichts vergleichbar, was jemals zwischen Völkern geschehen ist.

Deswegen ist es mehr als erbärmlich, daß einige beleidigte US-Intellektuelle den eher lächerlichen Begriff "Antiamerikanismus" erfunden haben und auf die gleiche Ebene stellen wie den Begriff Antisemitismus.

Gerade der Begriff "Antiamerikanismus" soll vermitteln, daß die USA eine Sonderrolle im Weltgeschehen einnehmen dürften, die über jede Kritik erhaben und unangreifbar ist. Von dieser Einschätzung halten mich auch einige eilfertige Vasallen der US-Politik nicht ab.

Zitat:
Was fängst du jetzt mit US-Nazis und KKK-Spinnern an?
Der Einwurf zeigt doch deutlich, daß Du offensichtliches Fehlverhalten in der US-Gesellschaft anders bewertest als entsprechendes Verhalten in anderen Gesellschaften.

Wenn also die USA im Sinne der Überschrift ihre Politik ändern wollen, dann sollen sie zurückkehren in die Mitverantwortung der UN als gleichberechtigter Partner und nicht als Nutznießer und Bevormunder.

Rebell
Alt 21. 02. 2007, 22:15 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #65
differentieller
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Entschuldigung Senja, aber wenn wir jetzt doch schon wieder bei den Nazis sind: ob ich jede Kritik mit dem Totschlagargument (? eher ne Phrase) Antiamerikanismus aus dem Weg räume oder als "Zersetzung der arischen Volksgemeinschaft"bezeichne is mE grad mal egal. Wohlgemerkt dieses Prinzip des Umgangs mit Kritik, ich sage nicht, dass sich die restliche Politik gleicht.
Und was das jetzt mit Antisemitismus zu tun haben soll versteh ich grad mal überhaupt nicht; wieso soll es dasselbe sein, ob ich gegen Imperialismus eintrete oder für die Verfolgung eines Glaubens???

Und zu den Völkermorden, egal wo auf der Welt: Da mischen sich die USA doch jetzt schon nur da ein, wo es ihnen in den Kram, wo keine wirtschaftlichen Interessen auf dem Spiel stehen, wird auch nicht interveniert. Ich sage sicherlich nicht dass Saddam ein Heiliger war, aber Fakt ist, dass der Irak vor der Invasion/Befreiung/Destabilisierung sicherer war als viele afrikanische Gebiete und auch als er es heute ist.

Zur osteuropäischen Haltung: Hoffe dir ist nicht entgangen, dass die Sowjetunion seit fast 20 Jahren Geschichte ist, auch wenn es Putin mit den ganz normalen schmutzigen Tricks einer (westlichen) Demokratie schafft selbige zu boykottieren. Ich frage mich warum Polen, Tschechien etc. aus rein "demokratischen" Gründen zu Putins Lehrmeister tendieren sollten, wenn sie doch Putins Regiment so sehr fürchten; da ist wohl noch ein ganz anderes Geschäft am laufen.

schö erstmal

PS: Ob Amerika, Nordkorea oder Iran: ein Sündenbock für alles ist zwar schön einfach, aber auch einfach falsch.
Alt 21. 02. 2007, 22:33 differentieller is offline Mit Zitat antworten #66
ruler
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
Wenn also die USA im Sinne der Überschrift ihre Politik ändern wollen, dann sollen sie zurückkehren in die Mitverantwortung der UN als gleichberechtigter Partner und nicht als Nutznießer und Bevormunder.

Und wie soll das funktionieren?
Die einzigen, die im Endeffekt etwas zu sagen haben, sind die 5 ständigen, dh. vetoberechtigten Mitglieder des Sicherheitsrates.

Solange dort Länder wie China und Rußland menschenverachtende Diktatoren, Völkermorde und andere Dinge, die eigentlich durch die UNO zum Wohle aller zu verhindern wären, protegieren und unterstützen, ist und bleibt die UNO ein zahnloser Papiertiger.
Alt 21. 02. 2007, 22:44 ruler is offline Mit Zitat antworten #67
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von ruler 
Und wie soll das funktionieren?
Die einzigen, die im Endeffekt etwas zu sagen haben, sind die 5 ständigen, dh. vetoberechtigten Mitglieder des Sicherheitsrates.

Solange dort Länder wie China und Rußland menschenverachtende Diktatoren, Völkermorde und andere Dinge, die eigentlich durch die UNO zum Wohle aller zu verhindern wären, protegieren und unterstützen, ist und bleibt die UNO ein zahnloser Papiertiger.

Dir ist schon klar, daß die USA wesentlich zu dieser Zahnlosigkeit der UN beigetragen haben, indem sie ständig ihre finanziellen Beiträge zurückgehalten haben und im Zweifelsfall auch ohne die UN weitreichende Maßnahmen ergriffen haben.

Auch wenn die USA keine eigene imperialistische Politik betreiben, sind sie stark genug, um selbst unangreifbar zu bleiben und mitzuhelfen, anderen Imerialismus zu unterdrücken. Da hilft auf Dauer auch das gute Beispiel.

Rebell
Alt 21. 02. 2007, 23:00 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #68
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
Ich sprach von Opfern und das sind nicht nur die Hinterbliebenen.

Der Völkermord an den Juden ist in seiner Art und der Dimension und dem dahinter stehenden Denken mit nichts vergleichbar, was jemals zwischen Völkern geschehen ist.

Deswegen ist es mehr als erbärmlich, daß einige beleidigte US-Intellektuelle den eher lächerlichen Begriff "Antiamerikanismus" erfunden haben und auf die gleiche Ebene stellen wie den Begriff Antisemitismus.

Gerade der Begriff "Antiamerikanismus" soll vermitteln, daß die USA eine Sonderrolle im Weltgeschehen einnehmen dürften, die über jede Kritik erhaben und unangreifbar ist. Von dieser Einschätzung halten mich auch einige eilfertige Vasallen der US-Politik nicht ab.


Der Einwurf zeigt doch deutlich, daß Du offensichtliches Fehlverhalten in der US-Gesellschaft anders bewertest als entsprechendes Verhalten in anderen Gesellschaften.

Wenn also die USA im Sinne der Überschrift ihre Politik ändern wollen, dann sollen sie zurückkehren in die Mitverantwortung der UN als gleichberechtigter Partner und nicht als Nutznießer und Bevormunder.

Rebell

Pass mal auf Rebell.

Ich lass mir von dir nicht die Wörter im Munde umdrehen.

Ich habe in keiner Silbe Antisemitismus mit Antiamerikanismus gleichgesetzt!
Auf dem Buch steht auch gross und deutlich Antisemitismus und Antiamerikanismus in Europa.
Ich bezweifle auch nicht die Singularität der Shoa!!!
Keine Ahnung warum du es nötig hast dir meine Aussagen zurechtzustricken.

Das ich Nazigruppen in den USA nicht kritisiere oder auf einer anderen Ebene stimmt auch nicht.
Es sind und bleiben Nazis,denn nationalsozialistisches Gedankengut,hat nichts mit irgendeiner Herkunft zu tun.
Darum ging es aber überhaupt nicht.

Auch wenn dir der Begriff Antiamerikanismus nicht passt,heisst dass noch lange nicht das dessen Inhalt keine Bedeutung hat.

Auch wenn euch meine Links wahrscheinlich nerven und bei einigen schon Haare
auf den Zähne wachsen,möchte ich euch noch einen Text dazu empfehlen.

Zitat:
Elemente des Anti-Amerikanismus
Vier Bände versuchen sich an der Analyse eines Ressentiments


Die Gruppe "Rammstein" weiß in ihrem neuesten Lied, "America", was an den USA zu kritisieren ist: dass sie den Globus kulturell verheerten und vereinheitlichten. Alle Völker, Ethnien und Rassen hingen am Tropf der US-Kultur, Buddhisten essen Burger, der Moslem in der Wüste zieht die Nikes aus, bevor er den Gebetsteppich entrollt und so fort. Die kulturelle Vielfalt, im Video schön warm ausgeleuchtet und coloriert, werde durch den Einfluss der USA abgeschafft.[...]

weiterlesen...

Alt 21. 02. 2007, 23:39 goldt is offline Mit Zitat antworten #69
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Das ist doch jetzt wohl lächerlich.

Ich hab mich die ganze Zeit mit dem Untertitel des Buches beschäftigt und zwar auf deine Nachfrage. Dazu habe ich meine Begründung geschrieben. Wenn Du das als persönliche Kritik verstehst, kannst Du offensichtlich nicht richtig lesen.

Auch mein Hinweis auf Nazis in den USA etc hat nichts mit Dir zu tun sondern war der Hinweis darauf, daß ausgerechnet ein US-Intellektueller sich über Antisemitismus in Europa ausläßt und offensichtlich die Mißstände im eigenen Land auser Acht läßt.

Hast Du es jetzt?

Und komm mir bitte nicht mit Rammstein und Co. Das sind für mich keine diskussionswürdigen Kategorien.

Rebell
Alt 21. 02. 2007, 23:53 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #70
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Lies dir doch bitte den Text einmal durch,und hör nicht gleich bei Rammstein auf.
Ich verlinke das auch nicht um dich zu dissen,sondern weil ich es für lesenswert halte.
Danach kannst du ja immernoch deine Meinung sagen.

Zu dem Buchtitel:

Ok dann hast du deine Einwände eben auf den Autor bezogen,da muss ich dir jedoch trotzdem wiedersprechen.
Er stellt nicht die Singularität der Shoa in Frage sondern analysiert den Antiamerikanismus und den Antisemitismus in Europa.

Ich glaube auch nicht das ihm Nazis in den USA egal sind.
Wie kommst du darauf?

Darf ein US-Amerikanischer Politwissenschaftler nicht ein Buch über Antiamerikanismus und Antisemismus in Europa schreiben?

Zitat:
von rebell
daß ausgerechnet ein US-Intellektueller sich über Antisemitismus in Europa ausläßt und offensichtlich die Mißstände im eigenen Land auser Acht läßt.
Alt 22. 02. 2007, 00:06 goldt is offline Mit Zitat antworten #71
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Er stellt nicht die Singularität der Shoa in Frage sondern analysiert den Antiamerikanismus und den Antisemitismus in Europa.
Er beansprucht durch die Verwendung und Gleichbehandlung der beiden Begriffe für die USA dieselbe Opferrolle, die er den Opfern des Antisemitismus in Europa zuteil werden läßt. Warum bezieht er die Nazis in den USA nicht mit ein, wenn er sich schon über Antisemitismus ausläßt?

Und das ist eben unerträglich. Soll er sich doch über die US-Feindlichkeit ruhig auslassen. Darüber kann man dann Punkt für Punkt reden, ob sie in jedem Fall gerechtfertigt ist. Aber die gleichzeitige Abhandlung des Antisemitismus ist völlig daneben.

Genauer kann ich das nun wirklich nicht erklären.

Und Rammstein ist keine Kategorie, weil solche Texte jeder schreiben kann. Und für mich ist irgendeine Band eben nicht wichtig genug; auch wenn der Text zufällig richtig sein mag.

Dazu haben Texte von Musikgruppen für mich einfach nicht genug Tiefgang, wenn sie auch sehr eingängig klingen.

Rebell

//Edit: Oder noch anders: Musikgruppen sind für mich einfach nicht relevant genug.
Alt 22. 02. 2007, 00:20 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #72
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ach Rebell,

es geht in dem Buch eben um Antiamerikanismus und Antisemitismus in Europa.
Ist das so schwer zu verstehen.

Er behandelt beide Begriffe zusammen,da sie oft miteinaner einhergehen.
Es gibt inhaltliche sowie personelle Überschneidungen dieser beiden Ressentiments.
Da kann ich dir als Beispiel Neonazis (ja die gibts auch in den USA)und Islamisten nennen.

Wenn ich dir jetzt schreibe, dass Andrei S. Markovits rumänischer-jüdischer Herkunft ist und in Rumänien,Österreich und den USA aufgewachsen ist,darf er dann über Europa schreiben,denn er kehrt ja dann auch vor seiner eigenen Haustür?
Alt 22. 02. 2007, 00:36 goldt is offline Mit Zitat antworten #73