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jiao hua
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: wherever I may roam
Beiträge: 3.873
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Die Frage ist wohl eher inwiefern sich Frau Clinton im Falle eines Wahlsiegs gegen die Interessen der Lobby durchsetzen könnte, die sie finanzieren.
Es gab vor nicht allzulanger Zeit einen Film (Man of the Year) darüber mit Robin Williams, der ziemlich genau auf den Punkt brachte, warum sich die Politik in den USA nicht wirklich ändert.
Zitat:
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Zitat von senja007
Genau das ist der Punkt,wie kann eine Diskussion über politische Zusammenhänge stattfinden,wenn grundlegende Elemente einfach ausgelassen werden?
Wenn wir über Aussenpolitik der USA sprechen und ein Element davon der "War on Terror" ist,können wir nicht über den Terror, um den es geht, hinwegsehen.
Dann passiert nämlich genau das,was ich kritisiere.
Ein aufeinanderprasseln von Ressentiments...
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Ja und nein, es spricht überhaupt nichts dagegen, die Aussenpolitik der USA eingehend unter die Lupe zu nehmen, nur ist es keinesfalls essentiell dafür, was Menschen überhaupt zu Terroristen macht, speziell dann nicht, wenn dies einzig ein Seitenaspekt der Aussenpolitik ist.
Was ist Bsp. mit dem fortgesetzten Boykott der USA in Sachen Klima- und Umweltschutz, den Menschenrechtsverletzungen (Sondertribunale für Kriegsgefangene, Kriebsverbrechen eigener Soldaten und Boykott des internationalen Gerichtshofs) oder den auseinandersetzungen mit der EU in wirtschaftlicher Hinsicht (Schutzzölle, Gen-Food)
Ist es das Ziel von Frau Clinton dies einfach tot zu schweigen und den Mantel des Vergessens drüber zu decken?
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22. 02. 2007, 16:05
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#126
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 16
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Ich halte es für eine gefährliche moralische Entwicklung, wenn hier einige Forumsschreiberlinge gute Taten gegen schlechte aufrechnen wollen.
Wo führt das hin?
Zwanzig mal der alten Omi die Tasche hochtragen bringt mir genug Pluspunkte, um einen Mord zu begehen?
Ich hoffe wohl nicht.
Konkret ist mir z.B. dieser Post aufgefallen:
Zitat:
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Zitat von Provokateur
@ senja007
Bemühe Dich nicht. Manche Menschen pflegen ihre Vorurteile bis zum Tod und wenn es irgendwie ginge würden sie diese auch noch ihren Erben aufhalsen.
Das die Welt am Deutschen Wesen genesen sollt wird hier wieder eindrucksvoll bewiesen. Wäre es nicht sinnvoller von der USA gewesen den atomaren Schutz nicht auf Deutschland auszudehnen? Und die Rosinenbomber erst gar nicht gegen Berlin fliegen zu lassen? Und überhaupt: Warum nur hat die USA sich am 2. Weltkrieg gegen die NAZIS beteiligt?
Nein es ist ganz einfach: Die USA ist das Böse schlechthin und es ist einfacher bushing zu betreiben als darüber nachzudenken warum sich die Weltordnung so entwickelt hat wie sie ist.
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Nach diesem Post kam die Anmerkung, dass die USA erst nach Pearl Harbour in den 2. Weltkrieg eingriffen.
Das ist so nicht richtig, die USA gewährten Großbritannien zu diesem Zeitpunkt längst massive Wirtschaftshilfe, indem sie GB bedeutende Mengen an Kriegsmaterial mehr oder weniger "schenkten" (lend and lease nannte sich das wenn mich meine Erinnerung nicht trügt).
Natürlich weitgehend inoffiziell, da es in den USA natürlich immer noch starke isolationistische Bestrebungen gab die solche Parteinahmen weniger freudig gesehen hätten.
Allerdings sollte man nicht glauben, dass die USA ihren Kampf gegen Hitler auch im Zuge der Unterstützung Sowjet-Russlands völlig selbstlos geführt haben.
Roosevelt und Churchill nahmen Ende 1941 an, dass die Sowjetunion im günstigsten Fall bis Mitte 1942 bestehen würde - bzw. genau das war ihre größte Hoffnung.
Denn eine Kapitulation noch im Jahre 1941 hätte den letzten freien Brückenkopf in Europa (GB) wohl '42 unhaltbar gemacht.
Roosevelt fürchtete weniger Japan, als ein Nazireich, was ganz Europa und halb Asien umfassen würde. Er wollte nichts anderes als Zeit um die USA auf diesen Konflikt hin hochrüsten zu können (Quelle: Valentin Falin "Zweite Front").
Die (sicherlich gewaltige) Unterstützung der Nazigegner und ihr Kriegseintritt war reine Selbsterhaltung für die USA.
Natürlich war ihr Handeln in diesem Falle absolut positiv für die gesamte Welt.
Allerdings kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das halt ein Zufall war bei dem sich die Interessen der USA nunmal mit denen der Welt deckten.
Man kann keinem Land vorwerfen, dass es seine Interessen vertritt - im Zweifel auch gegen den Rest der Welt (siehe Kyoto).
Schließlich sind die gewählten Politiker in erster Linie ihren Wählern verpflichtet (leider!).
Allerdings sollte man sich das auch nicht schönreden und behaupten, die USA wären das von Gott gesandte Himmelsreich mit den Erzengeln an der Spitze...
Sie handeln genauso wie Gb, wie Frankreich, wie Polen - nur in einem größeren Maßstab.
Die USA handelten und handeln ausschließlich in eigenem Interesse - manchmal deckt sich dieses mit dem der Restwelt und manchmal nicht.
Das ist objektiv weder positiv noch negativ zu beurteilen, es ist die logische Konsequenz aus einer selbstsüchtigen Welt wie dieser.
Zitat:
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Zitat von Provokateur
Zudem wird die USA mit Bush verwechselt den man mal gerne nimmt um der USA zu bestätigen das sie nur aus Ignoranten und Dummköpfen bestehe. Noch immer nicht verstanden? Nun ein kleines Beispiel soll die teils abenteuerlichen Antiamerikanismus Plattitüde darstellen. In schöner Regelmäßgkeit wird in deutschen Medien von US-Schülern berichtet das sie die Hauptstädte von Europa nicht kennen ja, nicht einmal wissen wo Deutschland liegt.
Mag sein das dies zutrifft. Allerdings wird dabei jedesmal unterschlagen das ein US-Schüler eben den kompletten Stoff über die 50 Bundesstaaten der US durchpauken muß. Fragt man einen Deutschen Hauptschüler oder Gymnasiasten nach den Hauptstädten der und Geschichte der 50 Bundesstaaten würde man ein ähnliches Ergebnis erhalten.
Aber Hauptsache man kann zeigen wie Dumm und Hinterwälderisch doch die USA ist um dann gleich wieder auf Bush und die Außenpolitik zu schließen. Diese Vorgehensweise erinnert FATAL an die globale Verurteilung eines ganzen Volkes.
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Nein nein nein, du vergleichst hier Apfelsinen mit Autos.
Wir müssen nicht die 50 Bundesstaaten der USA kennen, das gäbe uns nur wenig Hintergrundwissen über die Menschheitsgeschichte - oder?
Wir lernen in der Schule wo die Wiege der Zivilisationen der Menschheit liegen.
Wir fangen mit den Hethitern, den Assyrern, den Ägyptern an.
Wir wissen (wenigstens ungefähr) wo und wann diese Reiche existierten.
Wir lernen die Glanzzeit der Antike kennen, Griechenland, Rom, das Perserreich, Makedonien.
Sicherlich wissen wir über Europa mehr als über die Mogulreiche, die chinesischen Königreiche oder die Mongolen.
Wir behandelten die Völkerwanderung, die Ausbreitung des Islam, die Kreuzzüge, die Entwicklung von Staaten in Europa.
Ich erinnere mich, dass wir in Erdkunde ein halbes Jahr lang Amerika behandelt haben, die Länder, die Flüsse, die Städte, die Seen.
Wir haben auch die amerikanischen Hochkulturen gestreift und den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg sowie die daraus resultierende Verfassung betrachtet.
Wir wissen, dass es einen Sezessionskrieg gab, die Amerikaner Alaska für 17 Mio $ von Russland kauften und Texas von Mexiko eroberten.
Wir wissen, was die USA mit ihren Ureinwohnern gemacht hat und wie Schwarze noch vor 50 Jahren dort (einmalig unter den Industrienationen) behandelt wurden.
Natürlich sollte man über die eigene Geschichte Bescheid wissen, aber noch wichtiger ist es, über andere Nationen und ihre Entwicklung Kenntnisse zu haben um sie zu verstehen.
Die USA gibt es seit nicht einmal 250 Jahren, die Dauer ihrer Existenz ist ein Furz in der Geschichte der Menschheit und dennoch wissen WIR einiges über sie.
Frag einen Amerikaner, was er dir zu zweieinhalb Jahrtausenden (!) römischer Geschichte sagen kann.
Was er dir zum Islam sagen kann, wo er entstand, wie er sich entwickelte und wie kulturell hochstehend und tolerant er war.
Darüber müsste doch einiges bekannt sein bei unserem großen Bruder, schließlich führt er seit geraumer Zeit Krieg gegen diesen Feind....
Kolonialreich? Im besten Falle ist vielleicht noch bekannt, dass die USA selbst mal zu einem gehörten.
Aber was diesbezüglich auf der arabischen Halbinsel, in Klein- und Vorderasien oder in Afrika passiert ist...dafür gibts es natürlich keinerlei Verständnis mit dem man vernünftige Schlüsse ziehen könnte.
Dieses Unwissen über die Weltgeschichte und dieses Desinteresse gegenüber dem Rest der Welt ist das Hauptproblem der amerikanischen Ignoranz die ihre teilweise guten Absichten ins Gegenteil verkehren.
Wenn man keinerlei Ahnung hat wie die Welt funktioniert und man nicht aus der Vergangenheit lernen kann/will, dann rechnet man natürlich mit 5000 Soldaten für Ende 2006 im Irak.
Und wundert sich, warum nicht alles so läuft, wie man will. Manchmal ist komisch.
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22. 02. 2007, 16:30
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#127
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Reden wir von Dingen, die Jahrzehnte her sind und zu Zeiten des Kalten Krieges stattgefunden haben oder reden wir vom Jetzt?
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Egal, es hat sich ja nichts geändert.
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Heute werden diese Diktaturen eben nur noch von den von mir genannten Ländern unterstützt:
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Ich habe oben die Frage gestellt.
Zitat:
Ist Saudi-Arabien inzwischen zur Musterdemokratie verklärt oder wo herrschen demokratische Zustände in ihren Vasallenstaaten?
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Immerhin sind die USA dort mit ihren Militärbasen präsent. Das Land müsste nicht erst erobert werden. Beantworte doch erstmal die Frage bevor es ans reinwaschen der US-Politik geht. Was ist mit Jordanien und Kuwait? Demokratische Staaten?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Heute werden diese Diktaturen eben nur noch von den von mir genannten Ländern unterstützt:
Syrien, Iran, Nordkorea, Sudan und der ganze Rest afrikanischer Despoten, die bei China (und Rußland) Schlange stehen, da sie dort ohne lästiges Nachfragen nach Menschenrechten Geld und Waffen bekommen.
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Allein die Tatsache, wer welche Waffen in welchen Mengen liefert lassen das wie ein Hohn erscheinen. Wer gerade auf die "Achse des Bösen" von den USA gesetzt wurde ist nicht gleichermaßen für Jeden überhaupt ein Kriterium. Nach welchen Maßstäben auch, also mal Saudi-Arabien und Ähnliche im Vergleich mit Syrien, Iran?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Sudan und der ganze Rest afrikanischer Despoten..
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Der Sudan ist doch ein Musterbeispiel für die US-Ölpolitik und die beständige Suche nach verlorenen Menschenrechten rund um die weltweiten Ölquellen.
Zitat:
Allein die Erdöl- und Erdgasreserven im Süd-Sudan wurden von dem US-Ölkonzern Chevron, der 1980 die ersten Testbohrungen durchführte, angeblich als größer als die Iraks und Saudi-Arabiens zusammen eingeschätzt.
Doch nun beherrschen chinesische und malaysische Firmen mit langfristigen Verträgen die Ölförderung im Sudan einschließlich der von China gebauten Pipeline von West-Kordofan nach Port Sudan am Roten Meer, die später auch für das Erdöl aus Süd-Darfur genutzt werden kann. Für weitere Explorationskonzessionen stehen Interessenten aus Russland, Bulgarien, Rumänien, Japan, Irland und anderen Staaten Schlange. So erfordert die Vorstellung wenig Fantasie, dass es gerade der gegenwärtigen USRegierung im Wirtschaftskampf mit dem neuen »Global Player« China darum geht, den sudanesischen Ölexport durch Sanktionen lahm zu legen und regionale Gegensätze zu schüren in der Hoffnung auf späteren Zugang zum Öl, wie dies bereits durch die Unterstützung der separatistischen Bewegungen im Süd-Sudan geschehen ist. Seit zwei Jahrzehnten wurden die Kämpfer der SPLA ausgerüstet und trainiert in Erwartung der Exklusivrechte am südsudanesischen Öl, sobald die für 2011 fest erwartete Abtrennung vom Norden vollzogen ist.
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Quelle
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25. 02. 2007, 03:58
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#128
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Auch nicht schlecht um mal so die US Öl- und Menschenrechtspolitik zu verdeutlichen.
Standard Oil und die Geschäfte mit den Nazis.
http://www.swr.de/-/id=1856348/prope...awx2/index.rtf
Edit: Ist zwar in der Sache egal, aber ich wollte eigendlich einen anderen Link posten, weil der auch besser auf die Rolle von US- Ölfirmen in Afrika eingeht.
http://mit.edu/thistle/www/v13/3/oil.html
Geändert von Der Rebell (25. 02. 2007 um 10:16 Uhr).
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25. 02. 2007, 09:04
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#129
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von Feydab
Die Frage ist wohl eher inwiefern sich Frau Clinton im Falle eines Wahlsiegs gegen die Interessen der Lobby durchsetzen könnte, die sie finanzieren.
Es gab vor nicht allzulanger Zeit einen Film (Man of the Year) darüber mit Robin Williams, der ziemlich genau auf den Punkt brachte, warum sich die Politik in den USA nicht wirklich ändert.
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"Nebenregierung im Pentagon" wie die TAZ schrieb trifft es gut.
Zitat:
Schon der erste Präsident der USA, George Washington, warnte vor einem großen stehenden Heer. Und es war Präsident Dwight Eisenhower, der 1961 in der Abschiedsrede zum Ende seiner Amtszeit den Begriff vom militärisch-industriellen Komplex erfand: ein Komplex mit inhärentem Eigeninteresse.
…
Es ist wichtig für die Europäer zu erkennen, dass es nicht nur um eine kurzeitige Krise geht. Selbst wenn im November 2004 ein Demokrat zum Präsidenten gewählt wird, würde dies wahrscheinlich nichts verändern. Wer auch immer ihn ersetzt, muss immer noch mit dem Pentagon, den Geheimdiensten und dem militärisch-industriellen Komplex fertig werden.
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http://www.taz.de/pt/2003/11/19/a0106.1/text
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25. 02. 2007, 10:27
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#130
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.307
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Natürlich ist Saudi-Arabien keine Demokratie. Mehr als die Hälfte aller Staaten der Erde sind keine Demokratien.
Aber dennoch gibt es weniger schlimme und leider auch solche, deren Taten eigentlich durch den Weltsicherheitsrat verurteilt werden müßten. Nur wird das eben durch Länder wie China und Rußland verhindert.
Was den Link bzgl. des Sudans angeht:
Ein schönes Beispiel für antiamerikanische Propaganda.
Da werden munter Verschörungstheorien (mal wieder das Öl!) an den Haaren herbeigezogen, nur um die USA als das Böse schlechthin darstellen zu können. Die wahren Schuldigen, nämlich die, die den Völkermord dort begehen und ihre Beschützer im Sicherheitsrat, werden von aller Schuld freigesprochen.
Es wird sogar die Zahl der Opfer kleingeredet, was eine erschreckende geistige Nähe zu den Holocaustleugnern offenbart, die ja heutzutage nicht mehr die Tatsache an sich leugnen, sondern "nur" noch behaupten, daß die Zahl der Opfer übertrieben wird.
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25. 02. 2007, 14:08
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#131
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Natürlich ist Saudi-Arabien keine Demokratie. Mehr als die Hälfte aller Staaten der Erde sind keine Demokratien.
Aber dennoch gibt es weniger schlimme und leider auch solche, deren Taten eigentlich durch den Weltsicherheitsrat verurteilt werden müßten. Nur wird das eben durch Länder wie China und Rußland verhindert.
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Genau wie die USA Resolutionen verhindert b.z.w schlicht ignoriert, wenn sie gegen ihre Interessen laufen. Schlimm und weniger schlimm ist ne schlimm einfache Antwort b.z.w keine. Es müssten ja objektive Kriterien geben, wann ein Staat ein Schurkenstaat ist und ob das je nach Kriegsinteresse der USA wöchentlich wechseln kann. Also was macht Saudi-Arabien besser als Syrien? Welche Taten müssten verurteilt werden und welche dürfen unter den Teppich gekehrt werden?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Was den Link bzgl. des Sudans angeht:
Ein schönes Beispiel für antiamerikanische Propaganda.
Da werden munter Verschörungstheorien (mal wieder das Öl!) an den Haaren herbeigezogen, nur um die USA als das Böse schlechthin darstellen zu können. Die wahren Schuldigen, nämlich die, die den Völkermord dort begehen und ihre Beschützer im Sicherheitsrat, werden von aller Schuld freigesprochen.
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Die Unterstützung und Ausbildung der SPLA ist ein Argument.
Der Zeitpunkt, wann da fehlende Menschenrechte festgestellt worden sind ist ein Argument.
Es ist ein Ölland und die USA hat nicht die Exklusivrechte zur Ausbeute. Ganz wichtiges immer wiederkehrendes Argument. Das ist eben einfach so.
Beliefern mit Waffen und Destabilisierungspolitik ist ein Argument.
Verschwörungstheorie ist allerdings kein Argument.
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Es wird sogar die Zahl der Opfer kleingeredet, was eine erschreckende geistige Nähe zu den Holocaustleugnern offenbart, die ja heutzutage nicht mehr die Tatsache an sich leugnen, sondern "nur" noch behaupten, daß die Zahl der Opfer übertrieben wird.
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Die Nähe zu Holocaustleugnern ergibt sich doch eher durch die, die nie was mit den Verbrechen die sie anzetteln zu tun haben wollen und sich dann aber mit lauten Anklagen reinwaschen und doppelt profitieren wollen.
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25. 02. 2007, 16:03
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#132
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.307
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
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Zitat von Distel
Genau wie die USA Resolutionen verhindert b.z.w schlicht ignoriert, wenn sie gegen ihre Interessen laufen.
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Welche sollen dass ein? Etwa die gegen Israel, die allesamt nicht sachlich begründet sind und der antiisraelischen Grundhaltung der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten entspringen?
Zitat:
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Es müssten ja objektive Kriterien geben, wann ein Staat ein Schurkenstaat ist und ob das je nach Kriegsinteresse der USA wöchentlich wechseln kann. Also was macht Saudi-Arabien besser als Syrien?
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Natürlich gibt es solche Kriterien. Sie ergeben sich aus der UN-Charta und haben mit dem vermeintlichen Willen der USA (den du natürlich immer als entscheidend annimmst, denn du USA sind ja von Grund auf Böse...) nichts zu tun.
Dementsprechend ergibt sich die Schlechterstellung Syriens gegenüber Saudi-Arabien daraus, daß Syrien Terroristen unterstützt und UN-Resolutionen mißachtet, während Saudi-Arabien dies eben nicht tut.
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25. 02. 2007, 16:52
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#133
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Welche sollen dass ein? Etwa die gegen Israel, die allesamt nicht sachlich begründet sind und der antiisraelischen Grundhaltung der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten entspringen?
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Oh, die Mehrheit innerhalb UN hat ne antiisraelischen Grundhaltung, ergo hat die USA immer recht es sei den, die Mehrheit der UN verurteilt gemäß dem Wunsche der USA "Schurkenstaaten". Dann hat natürlich die UN und die USA recht.
Klingt logisch, für dich natürlich nur.
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Natürlich gibt es solche Kriterien. Sie ergeben sich aus der UN-Charta und haben mit dem vermeintlichen Willen der USA (den du natürlich immer als entscheidend annimmst, denn du USA sind ja von Grund auf Böse...) nichts zu tun.
Dementsprechend ergibt sich die Schlechterstellung Syriens gegenüber Saudi-Arabien daraus, daß Syrien Terroristen unterstützt und UN-Resolutionen mißachtet, während Saudi-Arabien dies eben nicht tut.
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Die Frage, ob Syrien Terroristen unterstützt oder nicht ist kein ein Teil der UN-Charta. Da stehen allerdings einige Dinge drin, gegen die die USA selber vorlaufend verstoßen.
Zitat:
WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,
* künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,
* unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen,
* Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können,
* den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern,
UND FÜR DIESE ZWECKE
*Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben,
* unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren,
* Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und
* internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern -
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Quelle
Den Maßstab an die USA angelegt, naja selbstredend.
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25. 02. 2007, 17:21
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#134
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.307
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Nun ja, das von dir zitierte ist eine Präambel. Präambeln haben einige schöne Worte aber keine wirkliche Bindungskraft.
Terrorismus und der Kampf dagegen ist von der UN-Charta durch Kapitel VII gedeckt, was sich unschwer beispielsweise in Resolution 1735 nachlesen läßt.
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25. 02. 2007, 17:39
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#135
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Nun ja, das von dir zitierte ist eine Präambel. Präambeln haben einige schöne Worte aber keine wirkliche Bindungskraft.
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Das steht deiner Meinung nach nur wegen den schönen Worten da?
Bindend ist für die USA sowieso nichts. Das liegt aber nicht an der UN-Charta.
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Terrorismus und der Kampf dagegen ist von der UN-Charta durch Kapitel VII gedeckt, was sich unschwer beispielsweise in Resolution 1735 nachlesen läßt.
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"Kampf" ist ein relativer Begriff, den die USA nicht beliebig weit fassen kann.
Genauso ist es nicht möglich, das die USA einseitig und nach belieben Staaten als Terrorunterstützer beschuldigt und daraus das Recht auf militärische Aktionen ableitet. Syrien ist also z.B. auch nicht Bestandteil dieser Resolution.
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25. 02. 2007, 17:57
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#136
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Dementsprechend ergibt sich die Schlechterstellung Syriens gegenüber Saudi-Arabien daraus, daß Syrien Terroristen unterstützt und UN-Resolutionen mißachtet, während Saudi-Arabien dies eben nicht tut.
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Das ist nebenbei totaler Quatsch, die meisten Attentäter des 911 kamen aus Saudi-Arabien. Und:
Die Saudi-Connection: Das korrupte Königreich und der Pakt mit dem Terror
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25. 02. 2007, 18:16
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#137
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Mitglied
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Ort: SÜDLICH DES NORDPOLS
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Washingtons neue Strategie gegen den Iran
Das Weiße Haus hat eine neue Gesamtstrategie für den Nahen Osten in Kraft gesetzt, deren Ziel darin besteht, den Einfluss des Iran zu kontern – wenn nötig auch mit Hilfe sunnitischer Extremisten, deren Tun die Grenze zum Terrorismus verschwimmen lässt.
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http://www.welt.de/politik/article73..._den_Iran.html
also guter und böser terrorismus heißt die neue devise....
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25. 02. 2007, 18:34
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#138
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.307
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
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Zitat von Distel
Syrien ist also z.B. auch nicht Bestandteil dieser Resolution.
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Kein Wunder. China und Rußland halten ja ihre schützende Hand über Syrien. Das konnte man ja schon an der harmlosen Resolution 1680 sehen, die von den beiden Staaten noch verwässert wurde. Die würden einer Resolution, die Syrien offiziell dessen beschuldigt, was sowieso allen klar ist, niemals zustimmen.
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25. 02. 2007, 20:52
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#139
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 298
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Also wenn ich Distel höre dann sähe ich den typischen Anti Amerikaner.
Nach seiner Meinung sind die Amis am alen Bösen schuld und die Russen
und die lieben Chinesen die guten.
Wenn das so weiter geht werde ich mir noch die Mühe machen mal die
Verbrechen der Russen und der Chinesen mal auf zu zählen und die
Staaten die diese Länder unterstützen und darunter werden sicherlich
keine Demokratien sein.
Ausserdem geht das ganze doch am Thema vorbei.
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26. 02. 2007, 19:30
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#140
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ex-Moderator
(Threadstarter)
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Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.150
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Dank der bösen Amerikaner kann Diestel seinen Antiamerikanismus leben- das vergißt er nur leider zu gerne. Wie viele andere auch denen Begriffe wie Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung mit der Muttermilch vererbt wurden. Für mich ist es ein Akt von Schäbigkeit sich ständig mit Attacken gegen die USA seine spinnerten Linken Ideen verkaufen zu wollen. Ideen die Millionen von Toten forderten, aber darüber wird gerne geschwiegen.
Wir ist nicht bekannt das ein Land von der USA versklavt wurde oder/und die Bürger dieses Landes dann in Massengräbern gefunden wurden. Ich persönlich würde mich freuen wenn sich die USA aus den internationalen Krisengebieten zurückziehen würden. Wenn alle Staaten - auch Deutschland - dann ihre eigenen Ressourcen einsetzen würden um ihre Werte zu verteidigen. Das ist jedoch in einer Welt die einen globalen Taktgeber hat eine Illusion.
In einer Gegenrede zur H.C. Position formulierte der ehem. Bürgermeister von NYC es so:"Es ist absurd zu glauben das wir unsere "Kinder" in einen Urwald aussetzen können um uns dann davonzuschleichen. Ihre Überlebenschance wäre gleich Null" Er bezog sich dabei auf die Bedrohung durch den Islam, Terroristen, Russen und Chinesen sowie den absehbaren Erwachten von kommunistischen Ideen.
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27. 02. 2007, 09:01
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#141
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ex-Moderator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
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Zitat von Mitthrawnuruodo
Ich halte es für eine gefährliche moralische Entwicklung, wenn hier einige Forumsschreiberlinge gute Taten gegen schlechte aufrechnen wollen.
Wo führt das hin?
Zwanzig mal der alten Omi die Tasche hochtragen bringt mir genug Pluspunkte, um einen Mord zu begehen?
Ich hoffe wohl nicht.
Nein nein nein, du vergleichst hier Apfelsinen mit Autos.
Wir müssen nicht die 50 Bundesstaaten der USA kennen, das gäbe uns nur wenig Hintergrundwissen über die Menschheitsgeschichte - oder?
Wir lernen in der Schule wo die Wiege der Zivilisationen der Menschheit liegen.
Wir fangen mit den Hethitern, den Assyrern, den Ägyptern an.
Wir wissen (wenigstens ungefähr) wo und wann diese Reiche existierten.
Wir lernen die Glanzzeit der Antike kennen, Griechenland, Rom, das Perserreich, Makedonien.
Sicherlich wissen wir über Europa mehr als über die Mogulreiche, die chinesischen Königreiche oder die Mongolen.
Wir behandelten die Völkerwanderung, die Ausbreitung des Islam, die Kreuzzüge, die Entwicklung von Staaten in Europa.
Ich erinnere mich, dass wir in Erdkunde ein halbes Jahr lang Amerika behandelt haben, die Länder, die Flüsse, die Städte, die Seen.
Wir haben auch die amerikanischen Hochkulturen gestreift und den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg sowie die daraus resultierende Verfassung betrachtet.
Wir wissen, dass es einen Sezessionskrieg gab, die Amerikaner Alaska für 17 Mio $ von Russland kauften und Texas von Mexiko eroberten.
Wir wissen, was die USA mit ihren Ureinwohnern gemacht hat und wie Schwarze noch vor 50 Jahren dort (einmalig unter den Industrienationen) behandelt wurden.
Natürlich sollte man über die eigene Geschichte Bescheid wissen, aber noch wichtiger ist es, über andere Nationen und ihre Entwicklung Kenntnisse zu haben um sie zu verstehen.
Die USA gibt es seit nicht einmal 250 Jahren, die Dauer ihrer Existenz ist ein Furz in der Geschichte der Menschheit und dennoch wissen WIR einiges über sie.
Frag einen Amerikaner, was er dir zu zweieinhalb Jahrtausenden (!) römischer Geschichte sagen kann.
Was er dir zum Islam sagen kann, wo er entstand, wie er sich entwickelte und wie kulturell hochstehend und tolerant er war.
Darüber müsste doch einiges bekannt sein bei unserem großen Bruder, schließlich führt er seit geraumer Zeit Krieg gegen diesen Feind....
Kolonialreich? Im besten Falle ist vielleicht noch bekannt, dass die USA selbst mal zu einem gehörten.
Aber was diesbezüglich auf der arabischen Halbinsel, in Klein- und Vorderasien oder in Afrika passiert ist...dafür gibts es natürlich keinerlei Verständnis mit dem man vernünftige Schlüsse ziehen könnte.
Dieses Unwissen über die Weltgeschichte und dieses Desinteresse gegenüber dem Rest der Welt ist das Hauptproblem der amerikanischen Ignoranz die ihre teilweise guten Absichten ins Gegenteil verkehren.
Wenn man keinerlei Ahnung hat wie die Welt funktioniert und man nicht aus der Vergangenheit lernen kann/will, dann rechnet man natürlich mit 5000 Soldaten für Ende 2006 im Irak.
Und wundert sich, warum nicht alles so läuft, wie man will. Manchmal ist komisch.
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Stimmt. Manche Postings sind komisch. Du schreibst:"Frag einen Amerikaner.." Nun ich bin zwar nur US-Amerikaner aber dennoch kann ich mich mit dir u.a. über römische Geschichte unterhalten und das wahlweise in Latein, Deutsch, Kroatisch, Französisch Spanisch und Englisch.
Den Islam kenne ich zugegenermassen nur aus den Erzählungen meiner Verwandten die im Nahen Osten wohnen. Sicherlich ein Nachteil gegenüber deiner Schulbildung. Der große Bruder führt nicht nur Krieg und opfert "Brüder" damit du weiter deine Schulbildung zur Schau stellen kannst, er zeigt auch im Fall Israel Verantwortung.
Dennoch scheint auch deine Schulbildung gewissen Fehlstunden aufzuweisen den die USA gehörte nie zu einem Kolonialreich.
Aber du wolltest ja auch wissen wie ein US-Amerikaner denkt.
Der US-Bürger traut den Vertretern der Staatsgewalt „less than a dime“ . Selbst durchaus positiv besetzte Pläne der Regierung – Beschränkung der Mieten, Einführung von Mindeststandards für ein Gesundheitssystem – finden in der Bevölkerung keinen Anklang; sie verzichten darauf und bestehen auf ihrer individuellen Wahlfreiheit. Diese Erfahrung mußte auch der frühere Präsident Bill Clinton machen.
Das bei vielen Deutschen im Kopf vorhandene von den USA als einheitlichem Staatskörper, der „wie ein Mann“ hinter dem Präsidenten steht, ist völlig falsch. Im Grunde genommen rührt den US-Normalbürger kaum, was der ohnehin von weniger als einem Viertel der Wahlberechtigten gewählte Präsident sagt oder tut.
Die überwiegende Mehrheit der US-Amerikaner schert sich einen Teufel um die funktionale Staatsmacht. Sie hassen staatliche Einmischung und sucht lieber ihr Auskommen im „persönlichen Glück“. Sie wollen „ihre Sache “ machen, ihre Familie in Ehre und Anstand, im Kreise ihrer Familie und der Nachbarschaft selbst großziehen und mit der Staatsgewalt möglichst weder in Kontakt noch in Konflikt kommen, bzw. von dieser unbehelligt bleiben. Die europäische Auffassung, bei den USA handele es sich um „ein Volk, einen Staat und einen Führer“, ist eine von europäischer Tradition verbrämte Mär.
Worauf beruht diese Staatsabneigung? Nun als die Auswanderer auf Schiffen nach Ellis Island kamen hatten sie monatelang Zeit nachzudenken und eines wußten sie sicher: In der neuen Heimat sollte alles anderes werden. Gutes und bewährtes wollten sie übernehmen - einschränkendes an Board lassen. Die Einwanderer kamen aus allen möglichen Ländern, waren geprügelte, ausgenutzte und weggeworfenen Existenzen in ihren Heimatländern. Hunger, Tod und Elend waren für viele keine Fremdworte. Das alles wollten sie an Board lassen. Und: Sie konnten sich nur auf sich selbst verlassen.
Diese Einstellung ist heute noch im mittleren Westen die tragende Säule der Gesellschaft. Und sie ist zugleich das wichtigste Korrektiv US-Amerikanischer Außenpolitik. Wenn zu viele Söhne nicht mehr nach hause kommen regt sich der angeborene Widerstand gegen den Staat. Im aufgeklärteren Osten mit der Metropole NYC gibt es heute noch Gesetze die ein Deutscher nicht versteht. So gibt es keine Meldepflicht (es geht den Staat nichts an wo ich wohne) es gibt keine Ausweispflicht (niemand hat das Recht mich zu kontrollieren) selbst illegale Ausländer sind relativ geschützt. So darf kein Polizist fragen ob man legal oder illegal ist. Flugblätter und Webseiten brauchen kein Impressum (in Deutschland undenkbar).
Die USA hat es nie geschafft einen allgemeine Wehrpflicht einzuführen, es ist stets an der Abneigung der Bürger gegen den Staat gescheitert. Gleiches gilt für eine allgemeine Krankenversicherung - stets steht diesem Ansinnen das Grundrecht auf Selbstbestimmung gegenüber. Kein US-Bürger erwartet irgendwas vom Staat, von der Gemeinde etc. und ist auch nicht bereit dafür etwas zu tun. Darauf bezog sich der berühmte Ausspruch von JFK.
Natürlich stehen in der selben Tradition jede Menge dämliche Gesetze und Ansichten.
Geändert von Provokateur (27. 02. 2007 um 10:02 Uhr).
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27. 02. 2007, 09:16
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#142
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Dank der bösen Amerikaner kann Diestel seinen Antiamerikanismus leben-
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Es fängt an wie immer, meinen Nick falsch schreiben und ein verquasten Scheiß hinterher schieben.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Wie viele andere auch denen Begriffe wie Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung mit der Muttermilch vererbt wurden.
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Was denn nun, Muttermilch oder US-Bomben? Bisschen wirr bis jetzt.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Für mich ist es ein Akt von Schäbigkeit sich ständig mit Attacken gegen die USA seine spinnerten Linken Ideen verkaufen zu wollen. Ideen die Millionen von Toten forderten, aber darüber wird gerne geschwiegen.
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Nur weil unter anderem du dich hier extrem Faktenresistent gibst, heißt es noch lange nicht, das "Ideen die Millionen Tote forderten" nicht zur Sprache gekommen wären. Den Vietnamkrieg hatten wir bereits angesprochen, der Irakkrieg mit geschätzten 650.000 Toten unter anderem auch, also erzähl kein Stuss.
Und die Liste der Kriege ist ja sehr lang. Dazu kommen die Unterstützung von Diktatoren, Todesschwadronen etc.
In Lateinamerika sieht man ja besonders gut, das da wo die USA zugange waren es ganz sicher nicht meiner Ideen braucht, sich dankend vom "Modell USA" zu verabschieden. Im Nahen Osten, Afghanistan etc. und im eigenen Land haben sie es dagegen geschafft, einen schrägen religiösen Fundamentalismus zu etablieren, der wohl beispiellos in der jüngeren Geschichte ist.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Wir ist nicht bekannt das ein Land von der USA versklavt wurde oder/und die Bürger dieses Landes dann in Massengräbern gefunden wurden.
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Die Toten sind deiner Meinung nach wahrscheinlich gleich in den Himmel oder Hölle gelandet und nicht in Gräbern.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Ich persönlich würde mich freuen wenn sich die USA aus den internationalen Krisengebieten zurückziehen würden.
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Ich behaupte mal, fast jeder außer den USA selber würden sich freuen.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Wenn alle Staaten - auch Deutschland - dann ihre eigenen Ressourcen einsetzen würden um ihre Werte zu verteidigen.
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"Ihre Werte" hört sich irgendwie nach Zwangskollektiv an. Werte werden von ganz unterschiedlichen Standpunkten aus verteidigt. Bei den "Werten" von denen du vermutlich schreibst, hat die Mehrheit eh nichts zu bestimmen. Wen interessiert schon von den Regierigen, ob achtzig oder neunzig Prozent gegen den Afghanistan sind. Wie in den USA, sie tun es einfach.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
In einer Gegenrede zur H.C. Position formulierte der ehem. Bürgermeister von NYC es so:"Es ist absurd zu glauben das wir unsere "Kinder" in einen Urwald aussetzen können um uns dann davonzuschleichen. Ihre Überlebenschance wäre gleich Null"
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Na dann soll er doch seinen statt irgendwelchen anderen Urwald mal beackern, würde die Überlebenschancen ja erhöhen. Vielleicht mal innerhalb seines Urwaldes ne Befreiungsaktion starten. Kann ja nicht normal sein, dass jeder 23 US-Bürger im Knast sitzt, über 40 Millionen keine Krankenversicherung haben und die Armut in vielen Teilen grassiert.
Wären die nach nem Orkan nur halb so schnell bei ihren Leuten wie in Bombern um anderer Leutes Eigentum in Trümmern zu legen, wer das auch ein Fortschritt.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Er bezog sich dabei auf die Bedrohung durch den Islam, Terroristen, Russen und Chinesen sowie den absehbaren Erwachten von kommunistischen Ideen.
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Also so ziemlich die ganze Welt außer die USA. Der Kerl hat doch ne Meise.
Es war doch ein anderer heiliger Mann aus Washington, Mr. "open the Door" oder so ähnlich, der die Russen und Chinesen explizit eingeladen hat, die Globalisierung mitzugestalten und sich für die Globalisierung zu öffnen. Warum also plötzlich so unfreundlich? Beide machen das nicht schlecht und achten anders als die USA das Völkerrecht. Das ist die Gefahr?
Und kommunistische Ideen können ja nicht erwachen, wenn ich so viele Kommentare lese, sie entsprechen ja angeblich nicht der menschlichen Natur. Muss also ne künstliche Hinterlassenschaft dort sein, wo Amis oder Bonzen ihr Unwesen getrieben haben oder liegt daran, das sie krampfhaft der Mehrheit vermitteln wollen, die Menschen (unter ihnen) wären als Sklaven dagegen sehr gut geeignet. Ist aber nicht so.
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Der große Bruder führt nicht nur Krieg und opfert "Brüder" damit du weiter deine Schulbildung zur Schau stellen kannst, er zeigt auch im Fall Israel Verantwortung.
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Leider nicht die profitierenden und anstiftenden "Brüder", sondern meistens Arme und verarschte Leute. Da kommt zu Geschäftemacherei auch noch so ein religiös verquaster Fundamentalismus und Extremismus dazu.
Die "Road Map" führt nach Armageddon
Bush und die religiöse Rechte
Zitat:
Original geschrieben von Provokateur
Im Grunde genommen rührt den US-Normalbürger kaum, was der ohnehin von weniger als einem Viertel der Wahlberechtigten gewählte Präsident sagt oder tut.
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Das ein Grund, warum ich kein Antiamerikaner bin. Und ein anderer, weil durchaus viele Amerikaner inzwischen ne ähnliche Meinung über Kriegslügen, Bushpolitik etc. haben wie ich.
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27. 02. 2007, 14:58
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#143
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.939
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Zitat:
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Zitat von Distel
Und kommunistische Ideen können ja nicht erwachen, wenn ich so viele Kommentare lese, sie entsprechen ja angeblich nicht der menschlichen Natur.
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Das tun sie auch nicht.
Sie sind lediglich die Antithese und können genau so inhuman werden wie die These selbst.
Rebell
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27. 02. 2007, 15:37
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#144
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ex-Moderator
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.150
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Re: USA will Politik ändern - was dann?
Oje Diestel hat schon wieder seine Tastatur gequält
Muß eine Nordkoreanisches Exemplar mit eingebauter Ideologie sein ...
Getreu den Motto von Helmut Kohl:"Las die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter" werde ich dir auch antworten aber momentan leider zuwenig Zeit werde es aber abends versuchen.
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27. 02. 2007, 16:07
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#145
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