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Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

@ revan,

kannst Du mal bitte mit solchen platten Verallgemeinerungen aufhören?

Was Du hier abziehst, ist extrem lächerlich. Oder glaubst Du, daß sich USA-Kritiker mit den von Dir zitierten Massenmördern idetifizieren?

Ich werde mir noch überlegen, Deinen Beitrag ohne weitere Ankündigung einfach zu löschen.

Rebell
Alt 27. 02. 2007, 22:22 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #151
Revan
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Also verglichen mit denn was die Kommunisten taten sicht es bei den Amis recht mager aus. Das sol nich ihre Fehler endschuldigen aber denoch kein vergleich
zu denn Taten der Kommunisten. Ich sage ganz bewusst Kommunisten weil
diese Diktatoren und ihre Verbrechen durch diese Idiologie begründet wurden.

Das was ich da genant habe ist nur die spitze des Eisberges von Verbrechen
der Kommunisten.
Alt 27. 02. 2007, 22:28 Revan is offline Mit Zitat antworten #152
Revan
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Das ist keine Veralgemeinerung Herr Rebel. Es geht genau so am Thema vorbei
wie dieser ganze Anti Amerikanismus was viele hier betreiben.

Da wollte ich mal aufzeigen was richtige Verbrecher sind.
Alt 27. 02. 2007, 22:31 Revan is offline Mit Zitat antworten #153
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Du unterstellst doch damit, daß Leute, die sich heute "Kommunist" nennen, nichts Eiligeres zu tun hätten, als möglichst schnell ein Stalin oder ein Mao zu werden.

Ist diese Logik nicht ein wenig verrückt?

Es gibt doch heute keinen einzigen Kommunisten, der diese Diktaturen als kommunistische Staaten bezeichnen würde.

Das ist einfach eine völlig abwegige Argumentation.

Rebell

P.S. Außerdem wird durch eine derartige Aufrechnung gar nichts erreicht. Kritik an den USA ist Kritik an den Fehlentwicklungen eines demokratischen Staates. Und dabei geht es um die Gegenwart und nicht um Anno Tobak, was diese Art der Vergleiche noch lächerlicher macht.
Alt 27. 02. 2007, 22:32 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #154
Revan
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Man könnte auch Diktatoren von Heute nenen.

Ich sags mal so in diesen Thema ging es um die neue Aussenpolitik unter H.C
aber aus der ganzen Sache wurde wie immer eine Typische Anti Amerikanische
Veranstaltung dacher kann man das Thema auch closen.
Alt 27. 02. 2007, 22:36 Revan is offline Mit Zitat antworten #155
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

@ Revan,

Deine Argumente laufen doch darauf hinaus "Lieber eine schlechte Demokratie als den bösen, bösen Kommunismus"

Was soll das?

Zitat:
Man könnte auch Diktatoren von Heute nenen.

Kommunistische? Dann zähl mal auf.

Es gibt kein kommunistisches Land.

Rebell

Zitat:
Ich sags mal so in diesen Thema ging es um die neue Aussenpolitik unter H.C
aber aus der ganzen Sache wurde wie immer eine Typische Anti Amerikanische
Veranstaltung dacher kann man das Thema auch closen.

Nö. Lies die Überschrift.
Alt 27. 02. 2007, 22:39 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #156
Revan
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ich sag mal Nord Korea , China , Kuba , Laos , Vietnam sind das keine Kommunistischen Diktaturen sind das etwa Demokratien ?
Alt 27. 02. 2007, 22:43 Revan is offline Mit Zitat antworten #157
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Du begreifts es offensichtlich nicht.

Lies mal die Überschrift. Es gibt überhaupt keinen Anlaß bei einer Diskussion über die USA die große Vergleichskeule auszupacken und zu erzählen, daß es woanders noch schlimmer ist.

Das ist wirklich ein selten dämlicher Diskussionsstil.

Kommunismus ist in diesem Thread nicht das Thema.

Rebell
Alt 27. 02. 2007, 22:48 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #158
goldt
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Naja Revan,ich glaube du übertreibst ein bisschen.
Erstens waren das alles keine Kommis sondern eher Stalinisten.
Dein Vergleich mit Hitler ist genauso blöd wie der Vergleich von Hitler und Bush.
(ja das machen wirklich einige)

Auch ich sehe die von dir genannten Spinner als Verbrecher und Barbaren an,das liegt aber nicht im Wesen des Kommunismus,sondern eher im Wesen dieser Faschisten.

Was Kommunismus mit Diktaturen zu tun hat,ist halt die Frage.
Ich meine nichts...

Alles andere ist Quatsch bzw. kein Kommunismus.

Du ziehst das Anliegen gegen Anti-Amerikanismus vorzugehen in den Dreck!
Alt 27. 02. 2007, 23:04 goldt is offline Mit Zitat antworten #159
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Der Begriff "Anti-Amerikanismus" ist genau so ein Schwachsinn. Wahrscheinlich ist dieses Wort von der US-Regierung erfunden worden und in der Welt verstreut worden, um jegliche Kritik am heiligen demokratischen Land USA zu unterdrücken.

Mit so einer Kritik-Schelte kann man jegliche Kritik unterdrücken.

Rebell
Alt 27. 02. 2007, 23:08 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #160
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

@ kevin.silbstedt,

keine Chance für Verschwörungstheorien im Politik-Forum. Beitrag gelöscht.

Rebell

Unsachlichen Beitrag von Senja gelöscht. Hier wird kein Bezug auf andere Threads und dort gehabte Meinungsunterschiede genommen.

Rebell
Alt 27. 02. 2007, 23:24 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #161
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Laß es jetzt sein Senja.

Ich muß ja wenigstens Zeit haben, die diversen Knöpfe zu drücken.

Rebell

Zitate aus gelöschten Beiträgen sind logischerweise sowieso unzulässig.
Alt 27. 02. 2007, 23:33 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #162
Kebap
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Wer Kritik an der US Politik ausüben will muss erst mal die bösen Roten aufzaehlen oder was?

Wenn wir die Weltgeschichte aufrollen können wir ja auch bei Genghis Khan anfangen, der hat auch viel aufm Kerbholz und war bestimmt schlimmer als die aktuelle US Aussenpolitik.


Die US A werden und müssen ihren Kurs beibehalten, der Führer der freien Welt und so gleich der Stern am Kapitalistischem himmel Lebt davon ihr dogma von Freiheit und Frieden im Franchis-System zu Verkaufen. Wie hat einer mal gesagt, die USA sind in kein Land einmaschiert wo eine MCDonalds Filiale stand ( disclaimer/ versucht nicht das Gegenteil zu beweisen es ist ein Scherz )


Die Ironie der ( Welt ) Geschichte ist das die USA jetzt genau das selbe machen was der Rote vor Jahren in Afghanistan gemacht hat und sich unausweichlich ins verderben gestürzt hat. Am Hindukusch und in Mesopotamien in einen Krieg investieren wo nichts an Gewinn abwirft wird jede Hausfrau die ihre Haushaltskasse führt bestaetigen das es fürn popo ist. Solange man das Kapital besitzt kann man Kriege führen und sich so arrogant anstellen wie die USA, ich meine das sie ihre Politik nicht aendern wollen/können sie werden ihren Kurs der letzten 60 Jahre weiterführen egal was komme, von der Strategie leben sie.
Alt 27. 02. 2007, 23:50 Kebap is offline Mit Zitat antworten #163
Kashiwa
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ich würde sagen, H.C. wäre eine ideale Lösung, wenn sie denn ihre Vorhaben, nicht einfach nur so für den Wahlkampf lapidar daher gesagt hat - sondern auch daran denkt - sie umzusetzen! Wäre denn eigentlich nicht alles besser als Bush, wenn man Folgendes bedenkt(?);
nochmal ein Zitat, das vorher schon genannt wurde:
Zitat:
Die Politik der Bush-Administration hat eine entsetzliche Blutspur hinterlassen. Rund 20.000 Menschen sind beim Krieg gegen Afghanistan getötet worden und eine Studie von US-Wissenschaftlern kommt zum Schluss, dass seit dem Überfall der USA auf den Irak im März 2003 über 100.000 IrakerInnen getötet worden sind.
Nennt man das Kollateralschaden?
Könnte mir bitte jemand die Zahlen nennen - als Pendant dazu - von den Menschen, die während der Diktatur Saddams ihr leben lassen mussten(Sind es nicht erheblich weniger gewesen(?))?
Alt 28. 02. 2007, 01:50 Kashiwa is offline Mit Zitat antworten #164
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Bevor man versucht die Frage zu beantworten, was ein(e) Präsident(in) der USA nach der Wahl für eine Politik betreibt, sollte man die Frage beantworten, wer in den USA regiert.

@ XXcocacolaXX,

die Frage ist ziemlich unwichtig, da sich daran die Qualität von Politik nicht festmachen läßt.

Rebell
Alt 28. 02. 2007, 01:56 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #165
Kashiwa
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Ich finde schon, weil sich daran doch sehr gut erkennen lässt, wieviele Menschen unter der jetzigen US-Regierung sinnlos ermordet/getötet wurden(Auch US-Soldaten) - Menschen leiden müssen. Fakt ist doch, es hätte nie so weit kommen müssen! Des Weiteren stören mich noch US-Stützpunkte wie Guantánamo Bay - dort wo Menschen unter Menschenunwürdigen Verhältnissen "leben" müssen. Ist die Qualität in dem Sinne, nicht das Allerletzte?
Alt 28. 02. 2007, 02:32 Kashiwa is offline Mit Zitat antworten #166
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

In der Mathematik von Kriegern sind die Zahlen von Toten niemals sinnlos. Sie sind ein Investment.

Rebell
Alt 28. 02. 2007, 02:39 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #167
Provokateur
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Die Rollenumkehr von Täter und Opfer ist nicht nur das Leitmotiv des Antisemitismus, nein darauf basiert auch der klassische Antiamerikanismus. Zum Repertoire der Rollenumkehr gehört auch, dass der Antiamerikanist sich von der USA verfolgt fühlt und dass er sich nur gegen das zur Wehr setzt, was die USA ihm angetan hat, antun möchte oder demnächst antun könnte.

Aber der Antiamerikanist behauptet nicht nur stets, dass die USA angefangen hat und deswegen die Folgen ihres Tuns hinnehmen muss; er möchte auch, dass die USA das einsieht und sich in sein Schicksal fügt. Am besten, sie soll kooperieren oder einfach aufhören zu existieren.

Dazu bedient sich der Antiamerikanist Organisation oder Personen die selber von der USA ins Leben gerufen wurde, ihre Freiheit und Möglichkeiten der verhassten USA verdanken oder sogar finanzielle Unterstützung von ihr erhalten. Diese führt er dann als vermeintliche Zeugen der Anklage an. Gerne wird dazu auch das Internet benutzt, ebenfalls eine Gabe der bösen machtgierigen USA. Natürlich lassen sich auch Personen finden die als ungefragte Zeugen für den Antiamerikanismus herhalten müssen.

Der gemeine Antiamerikanist hat ein pathologisch sauberes Gewissen, das nur Menschen haben, die das Unvermeidliche zum Wohle aller erledigen - wie Metzger oder Toilettenreiniger. Und: Sie praktizieren die verquerte Ideologie eines deplazierten US-Präsidenten der die Welt in politische Gut und Böse einteilt. Sie wollen Böse sein den nur dann können dem Guten das Wort reden. Dabei stören die anderen Bösen nicht: Antisemtisten, Menschenverachtende Diktatoren, Religiöse Schlächter oder Ideologische Weltverbesserer die mit den Blut ihrer Opfer Schlange vor der Weltbank stehen um Entwicklungshilfe zu beantragen.

Nein der gemeinsame Feind erlaubt ideologisches Absurdistan und das moralische Niveau eines Pitbulls.
Der gemeine Antiamerikanist erhebt die Pars pro toto Generalisierung zu seiner Rhetorischen Maxime indem er aus einem Teil aufs Ganze unzulässig verallgemeinern, d.h. spezifische Kritik wird zu einer Haltung aufgebauscht. Seine Funktion ist ebenso einfach wie die geistige Struktur seiner Erfinder: So wird dem erstaunten Publikum von den Antiamerikanisten suggeriert das man die USA nicht kritisieren darf weil dies ja Antiamerikanismus sei.

Mit dieser höchst perfiden scholastischen Argumentation will man den Angegriffenen das Recht absprechen sich zu wehren, denn stets folgt unweigerlich der Verweis das man doch die USA kritisieren dürfe ohne Antiamerikanist zu sein.

Angesehen davon das jeden Tag Millionen von Bäumen ihr Leben beenden müssen weil nicht nur Journalisten Kritik an Entscheidungen der USA üben, ist die perfide Argumentationskette der der Nazis ebenbürtig. Genauso wie die Nazis den Juden Verdienste (u.a. durften Juden im 1.Weltkrieg Seite an Seite mit den Kaiserlichen Soldaten sterben) absprachen, genauso wenig möchten die Antiamerikanisten die historische Rolle der USA ganzheitlich betrachtet sehen. Stets wird dann auf das aktuelle Zeitgeschehen verwiesen. Man hat die Juden von ihrer Deutsche Geschichte isoliert um sie als Ungeheuer hinzustellen und dann mit breiter Zustimmung vernichten zu können. Ähnliches möchten gerne auch die Dumpfbacken-Antiamerkanisten die bei McDonald, per Wires-Lan mit Microsoft Windows ihre Haßtiraden auf den Protektor ihrer Freiheit ablassen.

Wie sagte doch der wohl fähigste aller US-Präsidenten, Franklin D. Roosevelt: „that we cannot live alone, at peace; that our own well-being is dependent on the well-being of other nations—far away. We have learned to be citizens of the world, members of the human community. We have learned the simple truth of Emerson that ‘the only way to have a friend is to be one.“
Das aber gilt für beide Seiten.
Alt 28. 02. 2007, 09:07 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #168
Der Rebell
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Antiamerikanismus ist eine Verschwörungstheorie.

Rebell
Alt 28. 02. 2007, 10:14 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #169
Tequila_Sunrise
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Distel 
Das ist nebenbei totaler Quatsch, die meisten Attentäter des 911 kamen aus Saudi-Arabien.

Stimmt! Auch Osama Bin Laden ist Saudi! Das sagt aber keiner, da die Bin Ladens und die Bushs die besten Freunde sind. (Osama ist eben das schwarze Schaf)

Worauf willst du hinaus, Provokateur? Dass man nicht antiamerikanisch sein darf? Oder dass die Amerikaner viel mehr Gutes getan haben als Schlechtes?

Ok, das mag stimmen, aber ICH habe zumindest den USA niemals deren Verdienste abgesprochen (Beispiel Juden von dir) und bin trotzdem gegen die derzeitige amerikanische Politik.
Also: Ich danke den Amerikanern für ihre Verdienste, sage ihnen aber auch gleichzeitig, dass sie nicht mehr als Weltpolizisten gebraucht werden.
Vor allem, da die Amerikaner auch keine Heiligen sind und nie waren, immer v.a. nur die eigenen Interessen geschützt haben. Ich sage nicht, dass die Sowiets nicht böse waren, aber ich sage, dass es den Amis egal gewesen wäre, hätten sie zusammengearbeitet.
Beispiel: Saudi-Arabien. Wie oben schon erwähnt. Saudi-Arabien ist absolutistisch, also so undemokratisch wie möglich. Das interessiert in Übersee niemanden, trotzdem wurde im Irak lauthals die Demokratie eingeführt.
Also könnte man die Verdienste der USA auch als Nebeneffekte auslegen.

Noch ein Beispiel, dass die Amerikaner auch nur die eigenen Interessen schützen: Die Invasion in der Schweinebucht
Die Kubaner wollten nachher, dass das Ganze im UNO-Sicherheitsrat verurteilt wird, scheiterten aber am Veto der USA.

=> Gut und Böse ist immer subjektiv und nicht verallgemeinerbar.

Geändert von Tequila_Sunrise (03. 03. 2007 um 20:18 Uhr).
Alt 03. 03. 2007, 19:52 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #170
ToxedViruz
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
Stimmt! Auch Osama Bin Laden ist Saudi! ... Worauf willst du hinaus, Provokateur? Dass man nicht antiamerikanisch sein darf? Oder dass die Amerikaner viel mehr Gutes getan haben als Schlechtes?

was beweist das? ein saudi zu sein steht für eine bestimmte gesinnung? jeder einzelne bürger amerikas ist persönlich haftbar für die taten und/oder unterlassungen seiner regierung?

führen wir die sippenhaft wieder ein? nationalität als weltanschauliches oder gar kriminalitätsmerkmal? geht's nicht noch etwas platter?
Alt 03. 03. 2007, 20:17 ToxedViruz is offline Mit Zitat antworten #171
Tequila_Sunrise
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von ToxedViruz 
was beweist das? führen wir die sippenhaft wieder ein? ein saudi zu sein steht für eine bestimmte gesinnung? nationalität als weltanschauliches oder gar kriminalitätsmerkmal?

Da hast du was falsch verstanden. Ich wollte damit ausdrücken, dass es auch Gruppen in Saudi-Arabien gibt, die Terroristen unterstützen.

Wie du mir vorwirfst, dies zu pauschalisieren, ist es auch falsch, zu sagen, dass die Saudis supergut sind. Das ist wie bei den Israelis und den US-Amerikanern. Die Israelis werden akut bedroht, tun aber auch übertriebene Dinge und solche die nicht in Ordnung sind (z.B. die neue Mauer). Man kann deshalb weder sagen, Israel wäre abgrundtief böse (wegen den Feinden außenrum), noch kann man Israel einen Heiligenschein aufsetzen (wegen der Mauer).
Alt 03. 03. 2007, 20:24 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #172
Mitthrawnuruodo
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Provokateur 
genauso wenig möchten die Antiamerikanisten die historische Rolle der USA ganzheitlich betrachtet sehen. Stets wird dann auf das aktuelle Zeitgeschehen verwiesen. Man hat die Juden von ihrer Deutsche Geschichte isoliert um sie als Ungeheuer hinzustellen und dann mit breiter Zustimmung vernichten zu können. Ähnliches möchten gerne auch die Dumpfbacken-Antiamerkanisten die bei McDonald, per Wires-Lan mit Microsoft Windows ihre Haßtiraden auf den Protektor ihrer Freiheit ablassen.

Gut. Überzeugt.
Betrachten wir die US-Leistungen ganzheitlich.
Möchtest du als Experte zunächst mit Ausführungen zu den inneramerikanischen Leistungen beginnen?
Vielleicht auch erst einmal beschränkt auf die Aktivitäten auf dem Nordamerikanischen Kontinent.
Also fang am besten am Anfang an, sprich beim Landraub, bei der Zerstörung der Lebensgrundlage und beim Völkermord an den amerikanischen Ureinwohnern.
Später kannst du dich dann bis zur Sklaverei vorarbeiten.
Und nach 150 Jahren kommen wir dann zu den positiven Aspekten der amerikanischen Politik. Und dann wieder zu den negativen.

Auf jeden Fall hast du recht, man muss schon alles beachten, was die US-Amerikaner so alles vollbracht haben...und am Ende muss man alles gegeneinander aufrechnen um dann feststellen zu können:
Ja, ihre Politik ist zwar heutzutage verbrecherisch, aber sie haben noch 8 Millionen Tote gut und dürfen noch 10 Jahre so weitermachen bevor sie zu einer bösen Nation werden.


PS. Sorry wegen der wieder aufgewärmten Klischees, aber zu mehr kann ich mich im Moment nicht motivieren.
Alt 10. 03. 2007, 10:28 Mitthrawnuruodo is offline Mit Zitat antworten #173
Mitthrawnuruodo
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Re: USA will Politik ändern - was dann?

Zitat:
Zitat von Provokateur 
Stimmt. Manche Postings sind komisch. Du schreibst:"Frag einen Amerikaner.." Nun ich bin zwar nur US-Amerikaner aber dennoch kann ich mich mit dir u.a. über römische Geschichte unterhalten und das wahlweise in Latein, Deutsch, Kroatisch, Französisch Spanisch und Englisch.
Den Islam kenne ich zugegenermassen nur aus den Erzählungen meiner Verwandten die im Nahen Osten wohnen. Sicherlich ein Nachteil gegenüber deiner Schulbildung. Der große Bruder führt nicht nur Krieg und opfert "Brüder" damit du weiter deine Schulbildung zur Schau stellen kannst, er zeigt auch im Fall Israel Verantwortung.
Dennoch scheint auch deine Schulbildung gewissen Fehlstunden aufzuweisen den die USA gehörte nie zu einem Kolonialreich.
Man kann auch wirklich kleinlich sein. Diese vielleicht nicht völlig korrekte Bezeichnung war schlicht ein Stilmittel von mir (Kontext).

Eigentlich traue ich jedem zu, das richtig zu interpretieren.
Ansonsten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vereini....C3.A4ngigkeit
"Die politische Geschichte der USA beginnt jedoch erst mit den 13 britischen Kolonien und deren Besiedlung nach der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1607."

Bitte nicht albern werden und Halbsätze aus dem Kontext reißen um den Verfasser lächerlich zu machen.
Das kann jeder mit jedem Text machen und ist keine Diskussionskultur.


Zitat:
Aber du wolltest ja auch wissen wie ein US-Amerikaner denkt.
Der US-Bürger traut den Vertretern der Staatsgewalt „less than a dime“ . Selbst durchaus positiv besetzte Pläne der Regierung – Beschränkung der Mieten, Einführung von Mindeststandards für ein Gesundheitssystem – finden in der Bevölkerung keinen Anklang; sie verzichten darauf und bestehen auf ihrer individuellen Wahlfreiheit. Diese Erfahrung mußte auch der frühere Präsident Bill Clinton machen.

Das bei vielen Deutschen im Kopf vorhandene von den USA als einheitlichem Staatskörper, der „wie ein Mann“ hinter dem Präsidenten steht, ist völlig falsch. Im Grunde genommen rührt den US-Normalbürger kaum, was der ohnehin von weniger als einem Viertel der Wahlberechtigten gewählte Präsident sagt oder tut.

Die überwiegende Mehrheit der US-Amerikaner schert sich einen Teufel um die funktionale Staatsmacht. Sie hassen staatliche Einmischung und sucht lieber ihr Auskommen im „persönlichen Glück“. Sie wollen „ihre Sache “ machen, ihre Familie in Ehre und Anstand, im Kreise ihrer Familie und der Nachbarschaft selbst großziehen und mit der Staatsgewalt möglichst weder in Kontakt noch in Konflikt kommen, bzw. von dieser unbehelligt bleiben. Die europäische Auffassung, bei den USA handele es sich um „ein Volk, einen Staat und einen Führer“, ist eine von europäischer Tradition verbrämte Mär.

Worauf beruht diese Staatsabneigung? Nun als die Auswanderer auf Schiffen nach Ellis Island kamen hatten sie monatelang Zeit nachzudenken und eines wußten sie sicher: In der neuen Heimat sollte alles anderes werden. Gutes und bewährtes wollten sie übernehmen - einschränkendes an Board lassen. Die Einwanderer kamen aus allen möglichen Ländern, waren geprügelte, ausgenutzte und weggeworfenen Existenzen in ihren Heimatländern. Hunger, Tod und Elend waren für viele keine Fremdworte. Das alles wollten sie an Board lassen. Und: Sie konnten sich nur auf sich selbst verlassen.

Diese Einstellung ist heute noch im mittleren Westen die tragende Säule der Gesellschaft. Und sie ist zugleich das wichtigste Korrektiv US-Amerikanischer Außenpolitik. Wenn zu viele Söhne nicht mehr nach hause kommen regt sich der angeborene Widerstand gegen den Staat. Im aufgeklärteren Osten mit der Metropole NYC gibt es heute noch Gesetze die ein Deutscher nicht versteht. So gibt es keine Meldepflicht (es geht den Staat nichts an wo ich wohne) es gibt keine Ausweispflicht (niemand hat das Recht mich zu kontrollieren) selbst illegale Ausländer sind relativ geschützt. So darf kein Polizist fragen ob man legal oder illegal ist. Flugblätter und Webseiten brauchen kein Impressum (in Deutschland undenkbar).

Die USA hat es nie geschafft einen allgemeine Wehrpflicht einzuführen, es ist stets an der Abneigung der Bürger gegen den Staat gescheitert. Gleiches gilt für eine allgemeine Krankenversicherung - stets steht diesem Ansinnen das Grundrecht auf Selbstbestimmung gegenüber. Kein US-Bürger erwartet irgendwas vom Staat, von der Gemeinde etc. und ist auch nicht bereit dafür etwas zu tun. Darauf bezog sich der berühmte Ausspruch von JFK.
Natürlich stehen in der selben Tradition jede Menge dämliche Gesetze und Ansichten.

Äh. Ja. Mag alles sein.
Nach der Schmuseattacke von Bush gab es in amerikanischen Blogkommentaren interessante Diskussionen und Vergleiche zwischen der amerikanischen und deutschen Weltsicht bzw. Moralvorstellungen (auch mit ausführlicheren Erklärungen zu der Staatsabneigung).
War soweit sehr erhellend und spätestens dann war es unmöglich, alle Amerikaner in einen Ignoranztopf zu werfen - was ich nie getan habe und was auch nicht meine Absicht war.
Wenn ich scheinbare Verallgemeinerungen verlautbare, beziehe ich mich auf die Allgemeinheit in den USA - und da sieht es nunmal genau so aus.
Ich kenne Menschen, die eine Weile in den USA lebten und wenn man nicht gerade z.B. in NY wohnt, ist es nicht einfach, Informationen über das Weltgeschehen zu bekommen.
Du kannst das noch so sehr leugnen, die (Mehrheit der) Amerikaner sind extrem Ich-bezogen im Sinne von: Sie interessieren sich ausschließlich für ihr eigenes Land. Und wissen wenig bis nichts über die Welt da draußen.

Und genau das haben auch die Amerikaner (!) in diesen ihren Blogs bestätigt.
Sicher sind das ausnahmslos linksradikale Eiferer die unpatriotisch ihr Land verraten - aber warum sollte man ihnen weniger glauben als einem rechtsnationalistischen Extremisten?
Wie dir.

Um mich nochmal aus meinem ersten Post zu wiederholen:
Ich Verurteile nicht. Ich stelle fest.

Man kann keinem Land vorwerfen, dass es seine Interessen vertritt - im Zweifel auch gegen den Rest der Welt (siehe Kyoto).
Schließlich sind die gewählten Politiker in erster Linie ihren Wählern verpflichtet (leider!).
Allerdings sollte man sich das auch nicht schönreden und behaupten, die USA wären das von Gott gesandte Himmelsreich mit den Erzengeln an der Spitze...
Sie handeln genauso wie Gb, wie Frankreich, wie Polen - nur in einem größeren Maßstab.

Die USA handelten und handeln ausschließlich in eigenem Interesse - manchmal deckt sich dieses mit dem der Restwelt und manchmal nicht.
Das ist objektiv weder positiv noch negativ zu beurteilen, es ist die logische Konsequenz aus einer selbstsüchtigen Welt wie dieser.


Es ist schlicht unglaubwürdig, wenn du den USA Samaritertum unterstellst...die Argumentation der US-Administration selbst unterläuft deine Hoffnungen: "Lieber da als hier".
Präventiver (illegaler) Selbstschutz.


Ansonsten haben unsere Posts nur wenig Berühungspunkte - trotzdem danke für die Informationen über deine persönlichen Erfahrungen und Umstände.
Alt 10. 03. 2007, 10:57 Mitthrawnuruodo is offline Mit Zitat antworten #174
Provokateur