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  1. #1
    ist ein Demagoge Avatar von Egdir
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    Standard Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Das Fleisch von Tieren die nicht geschächtet wurden gilt im Islam und im Judentum als unrein. Hier wird das Schächten kurz erklärt:

    Spoiler: 

    Dem Schlachttier wird ein Seil um die Füße gelegt und über eine Winde geführt. Durch Andrehen der Winde werden die Füße zusammengezogen, und das Tier wird so zum Umstürzen gebracht. Natürlich geht das nicht ohne heftigen Widerstand. Besonders bei jungen Tieren. Sobald sie die Fesselung merken, springen sie hin und her, stoßen ein ängstliches Brüllen aus, und stürzen schmerzhaft mit dem Körper zu Boden. In Schräglage wird der Kopf nach hinten auf die Hörner gesetzt, so daß die unteren Halspartien nach oben zeigen. Durch Druck auf den Unterkiefer werden die Halsmuskeln gespannt. Nun durchtrennt der Schächter mit einem Messer in drei Zügen die Halsmuskeln mit den darunter liegenden Organen bis auf die Halswirbel. Weit spritzt das Blut aus den Halsblutgefäßen, und das Tier rüttelt mit Gewalt an seinen Fesseln. Ebenso versucht es den Kopf frei zu bekommen, was wohl auch vielfach gelingt. Gelingt dem Tier die Befreiung des Kopfes, so heben sie ihn vom Boden auf und bewegen ihn heftig hin und her. Die zerrenden Bewegungen der Beine gegen die Fesseln verschlimmern die Schmerzen während der Ausblutung. Das Herausspritzen des Blutes aus den durchschnittenen großen Blutgefäßen läßt meistens nach einiger Zeit nach. In diesen Fällen faßt der Schächter in die klaffende Wunde, sucht den durchschnittenen Gefäßstumpf der dem Herzen zugekehrten Seite auf, zieht ihn vor und schneidet ihn nochmals durch, worauf dann das Blut wieder stärker fließt. Dieser Eingriff muß in vielen Fällen noch ein- oder zweimal wiederholt werden. Fast immer sieht man dabei die Abwehrbewegungen von neuem einsetzen. Wohl ein Zeichen dafür, daß das Tier es als Schmerz empfindet. Die Zeit von Beginn des Schnittes bis zur Ausblutung wird auf 4 bis 10 Minuten geschätzt.

    http://www.vgt.ch/vn/0101/schaechten-1.JPG
    http://www.tierschutzbund.de/typo3te...500da97eef.jpg

    Die Frage ist nun ob dieser religiöse Brauch konform mit den Gesetzen und der vorherschenden Wertevorstellungen in der BRD ist? Laut Bundesverwaltungsgericht schon... Das das Schächten eine ziemliche und vorallem unnütze Tierquälerei ist, ist meine ganz eigene Meinung, mit der ich aber wohl nicht alleine stehe.
    Der eigentliche Grund, warum ich dieses Thema hier erstelle ist aber, dass nach einem aktuellen Beschluss, das Schächten OHNE Betäubung unter dem Deckmantel der "Religionsfreiheit in unserem Land" legalisiert wurde.
    Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, wie soetwas von unseren Gerichten als gesetzeskonform eingestuft werden kann.
    Bei dem Anteil an Menschen in unserem Land, die nur geschächtetes Fleisch essen, wird in Zukunft wohl so manches Schaf und so manches Rind unter absolut unnötigen Qualen sterben. Wenn intelligenten und zu Mitgefühl fähigen Menschen vor Augen geführt wird, welch unsagbares Leid durch betäubungsloses Schächten und Schlachten empfindsamen Lebewesen zugefügt wird, werden sie diese Art der Fleischgewinnung als: Tieren, Konsumenten und einem zivilisierten Land unzumutbar ablehnen, leider wird dieses Thema in den Medien totgeschwiegen.

    Verweis zu einem Juraforum

  2. #2
    Oberster Systemgegner Avatar von Karl Marx
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Eine Tradition und Brauch der auf Leid und Qual aufbaut hat keine da seins Berechtigung !!
    Soll man bald auch Ehrenmorde legalisieren weil es einige für "Tradition" und "Pflicht" halten in ihrer ach so dollen "Religion ??
    Nein !!

  3. #3
    deleted user
    Gast

    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Naja, ich seh die Sache ein wenig gelassener als du.

    Es ist sicherlich ne grausame Art zu sterben.
    Aber lieber einen qualvoller Tot, als ein qualvolles Leben.

    Die Tiere, die wir essen, kommen aus der Massenviehhaltung, verbringen fast ihr ganzes Leben in einer Box in der sie nicht laufen können, in ihrer eigenen Scheiße stehen und mit Antibiotika vollgepumpt werden.

    Wir essen Eier von Hühnern aus Legebatterien...

    Meinst du da macht es wirklich noch ein Unterschied, wie wir ein Tier schlachten?

    Heute heißt es Geiz ist Geil um jeden Preis, da bin ich froh, dass es noch Menschen gibt, die nicht so denken und an ihrer Kultur/Religion festhalten.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Accountname
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    soweit ich weiss, wurde das schaechten zwar erlaubt, jedoch nur unter der voraussetzung, dass das tier von einem ausgebildeten schlachter getoetet wird, um die qual fuer das tier so gering wie moeglich zu halten.

    Die Tiere, die wir essen, kommen aus der Massenviehhaltung, verbringen fast ihr ganzes Leben in einer Box in der sie nicht laufen können, in ihrer eigenen Scheiße stehen und mit Antibiotika vollgepumpt werden.
    sehe ich auch so. insofern ist es mir auch recht egal, ob bzw wie sie das tier nun toeten oder nicht.

  5. #5
    Cemo3
    Gast

    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    @Doxepin
    Wunderschön wie du(?) dein Feuerwerk der Emotionen geschrieben hast. "Weit spritzt das Blut...", "Das Tier versucht aufzustehen, stößt einen ängstlichen Schrei aus..." und "Sie heben ihn vom Boden auf und schubsen ihn hin und her während sie sich in den Vollbart lachen...".
    Leider ist deine Beschreibung falsch. Bei den Moslems werden alle 3 Abschnitte der Halsschlagader in einem Zug vollständig getrennt. Dadurch fühlt das Tier keinen Schmerz.

    Spoiler: 

    In der öffentlichen Diskussion um das Schächten, das längst nicht mehr sachlich geführt wird, taucht sehr oft die Behauptung auf, das Schächten füge dem Tier unnötige Schmerzen zu. Aber unlängst wurde in einer Studie, die im Auftrag des Bundesernährungsministeriums erstellt wurde festgestellt, daß Schlachten in der Form des Schächtens, richtig vollzogen, schmerzlos ist. Auch Prof. Hansjoachim Hackbarth an der Tiermedizinischen Hochschule Hannover fand heraus, daß beim Schächten, sofern es sauber und rasch erledigt wird, sofort die Betäubung eintritt.9

    Im Gegensatz zu dem Bolzenschuß durch das Gehirn des Tieres oder die Elektrokurzzeitbetäubung, in der das Tier wesentlichen Schmerzen ausgesetzt ist, ist das Schächten also eine hunane Art des Schlachtens, wenn es richtig vorgenommen wird.

    Dem Umstand, daß das Schächten von Tieren keine Tierquälerei darstellt, wird außerdem in einer Vielzahl von Rechtsordnungen Rechnung getragen, und dies nicht nur in Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. So ist fast in allen europäischen Staaten das Schächten erlaubt (außer in Island, Norwegen, Schweden, der Schweiz und einem Teil Österreichs) und in den Vereinigten Staaten von Amerika ist das Schächten sogar als "humane Schlachtmethode" anerkannt.

    Im einschlägigen Gesetzbuch, dem bundesweit geltenden US-Code, heißt es hierzu in 7 USC ch 48 §§ 1901-1906 folgendermaßen:

    "§ 1902 Humane Schlachtmethoden Eine Schlachtmethode oder Behandlung in Zusammenhang mit dem Schlachten kann nur dann als der Rechtsordnung der Vereinigten Staaten entsprechend angesehen werden, wenn sie human ist. Jede der folgenden zwei Methoden der Schlachtung und der behandlung werden hiermit als human anerkannt:

    (a) ...

    (b) das Schlachten in Übereinstimmung mit den religiösen Vorschriften der jüdischen oder irgendeiner anderen Religion, die eine Schlachtmethode vorschreibt, bei der das Tier durch eine Blutarmut im Gehirn bewußtlos wird, welche durch das gleichzeitige und rasche Durchschneiden der Halsschlagader oder mit einem scharfen Instrument hervorgerufen wird."


    Im Islam geht man sogar weiter und es ist nicht erwünscht, dass das Tier das Messer sieht, weil es Panik und Angst bekommen könnte. Darum haltet man dem Tier die Hand während des Schlachtens über die Augen. Ausserdem muss das Messer geschärft sein, damit man die Adern schnell durchschneiden kann.

    Ich vermutet das es bei den Juden genauso ist, müsste man mal nachfragen.

  6. #6
    Imperator

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    Avatar von frogger9
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    das "Schächten" kurz "Ausbluten" ist auch in Europa nicht unbekannt, ohne Jude oder Moslem zu sein.

    Schächten hat allerdings auch einen religösen Hintergrund, weil es als Unrein gilt, den Lebensaft eines anderen Wesens aufzunehmen, und das ist eben das Blut.

    Normal wird das Tier betäubt, so kenns ich wenigstens.

  7. #7
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    Gast

    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Zitat Zitat von frogger9
    das "Schächten" kurz "Ausbluten" ist auch in Europa nicht unbekannt, ohne Jude oder Moslem zu sein.

    Schächten hat allerdings auch einen religösen Hintergrund, weil es als Unrein gilt, den Lebensaft eines anderen Wesens aufzunehmen, und das ist eben das Blut.

    Normal wird das Tier betäubt, so kenns ich wenigstens.

    Laut Wikipedia trifft das mit der Betäubung (elektrische) nur auf einige Gruppen im Islam zu.

  8. #8
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    @cemo

    Das Tier spürt keinen Schmerz? Und du nennst die Diskussion unsachlich...
    Ich formuliere es mal so, ein Mensch spürt Schmerzen wenn man ihm die Halsschlagader durchtrennt...

    Und wenn man weiß wie das in den Hinterhöfen praktiziert wird, dann ist dein Zitat der blanke Hohn.

    Aber gut, von mir aus betäubt - und der "Schächter" sollte seine Befähigung zu dieser in deinen Augen humanen Tötungsart nachweisen müssen.

    Zwei Dinge noch:

    Vielfach gehts in unseren Schlachthöfen auch nicht "human" zu, da sollte man ehrlich sein.
    Und in meinen Augen ganz wichtig: Keinen Sonderweg für irgendwelche Religionen. Entweder ist es mit unseren Gesetzen und Verordnungen vereinbar - oder nicht. Zuerst unsere Rechtsordnung, dann die Religionsfreiheit.

    Und dann ist der Tierschutz / Umweltschutz sogar im GG verankert.

  9. #9
    ist nur noch selten hier Avatar von zwo-elf
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    @Doxepin:
    Worauf willst du jetzt hinaus?
    Möchtest du ein weiteres Mal die besondere Grausamkeit einer babarischen Religion anprangern? Möchtest du dich über qualvolle Schlachtmethoden unterhalten? Geht es dir um die juristische Seite? Findest du, dass anderen Religionen in unserem Land zu viele Rechte eingeräumt werden und du möchtest der immer gleichen Diskussion um die Integration fremder Kulturen in die deutsche Leitkultur eine weitere hinzufügen?

    Ich empfehle dir, dich einmal mit den Methoden, die in deutschen Schlachthöfen praktiziert werden, auseinanderzusetzen. Die dabei vorgeschriebenen gesetzlichen Regelungen dürften genauso erfolgreich sein wie z.B. die bei den sogenannten 'Gammelfleisch-Skandalen'.

    Zum einstimmen schon mal einen Link auf eine Seite mit einer Fotoreportage über Geflügelschlachtung. Ich weiß nicht, was das für eine Organisation ist, die diese Reportage ins Netz gestellt hat, aber ähnliche Bilder habe ich häufig gesehen und halte sie für authentisch.

    Hör auf zu heulen, werde Vegetarier oder kauf dein Fleisch beim Bioschlachter, aber verschon uns mit weiteren latent islamfeindlichen 'Meinungsäußerungen', verbrämt als Tierschutz.

  10. #10
    Imperator

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    Avatar von frogger9
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    In wie weit nun "Schächten" oder "Schlachten" mit Tierschutz zu vereinbaren ist, oder nicht.

    Tatsache ist, nicht im jedem Land werden die Tiere vorher betäubt.

    Massai stechen zum Beispiel die Adern ihrer Tiere an, trinken dann das Blut, denoch töten sie das Tier dabei nicht.

    Es ist Teil ihrer Kultur und Lebensweise.

    Denoch gehen sie mit den Tieren wohl sorgsamer um, als jeder andere Bauer.

  11. #11
    Provokateur
    Gast

    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Gerne würde ich mich hier mit gutem gewissen und vehement gegen das töten und schlachten und essen von anderen Lebewesen aussprechen, aber als Selbst-Fleisch-Verzehrer machte ich mich da vor mir selbst sehr unglaubwürdig. Wenn wir also schon Tiere halten und essen, sollten wir ehrlicherweise jedes davon selbst kennen, dann entscheiden, ob es für unseren Fleischbedarf sterben müsste. Alle wollen ihr Wurstbrötchen, aber mit der Haltung und Schlachtung und Verarbeitung wollen sie besser nichts zu tun haben … ist ja eklig und schlimm.

    Ich weiß nicht wie es dir geht, ich finde das schlachten von Tieren immer eklig und schlimm, das aufschneiden und ausnehmen, die maßen von blut, das zerstören eines Lebewesens.

    Dieser zur anti-moslemischen »Unmensch«-bestätigenden, zur Empörungshysterie ausufernden Aufschreiversuche der Scheinmoralisten, ist für mich zumindest mal bigott.

    Ich bin der letzte, der hier unsinnige Traditionen oder gar Religionen verteidigt, aber das schlachten von Tieren zu ritualisieren, das töten selbst dann an strenge Vorschriften zu halten, weil das wertvolle fleisch sonst als verdorben gelten würde, was nur der reiche westen sich leisten könnte, dem einzelnen Tier damit dann auch die würde zu geben, halte ich für grundehrlicher, als abgepacktes fleisch aus grausamster Massenquälerei in maßen zu essen, sich darüber aber scheinmoralisch aufregen wollen … die armen Tiere.

    Klar die armen Tiere, aber wo ist die Aufregung für unser Verhalten, unsere armen Tiere?

  12. #12
    he sucks! Avatar von Kirby
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    @Doxepin: Ich stimme mit dir insofern überein, dass es theoretisch nicht sein muss, dass man Tiere rituell schlachten muss. Ebenso wenig müssten wir aber auch unsere Eierproduzenten nicht in Käfigen halten, die ungfähr so groß sind, wie sie selbst. Was glaubst du, wie die Tiere leiden mussten, die für die abgepackte Supermarktwurst sterben mussten?

    Schau doch mal hier rein, wie viel besser das normale Schlachten ist!

  13. #13
    Cemo3
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    @Bajoou
    Und wenn man weiß wie das in den Hinterhöfen praktiziert wird, dann ist dein Zitat der blanke Hohn.
    Wenn der Schnitt richtig durchgeführt wird ist das Tier nach 2-3 Sekunden tot.

    Das mit den Hinterhöfen ist Quatsch, Bajoou. Ich war bei vielen Schächtungen dabei und immer wurden diese in Schlachthöfen durchgeführt.
    Aber auch WENN es so wäre, was nicht stimmt: Das Tier wird doch im Schlachthof genauso schnell wie im Hinterhof sterben. Auf den Schnitt kommt es an.
    Oder wieso hast das mit dem Hinterhof erwähnt? Hört sich das unmenschlich an?
    Wie gefällt es den Hühnchen denn wenn sie Kopfüber aufgehängt werden und dann erst nach 2-3 Minuten bei dem Elektrobad ankommen wo sie dann zu Hunderten gemeinsam kopfüber durch das Elektrobad gejagt werden?
    Solltest dir mal ansehen wie "human" diese neumodischen Sachen wirklich sind.

    Ich formuliere es mal so, ein Mensch spürt Schmerzen wenn man ihm die Halsschlagader durchtrennt..
    Ich formuliere es mal so: Wenn man einem Menschen mit einer einzigen schnellen Bewegung den Hals bis zum Knochen durchschneidet wird er auch keine Zeit zum beklagen finden. Und darum muss das Messer bei der Schächtung auch scharf wie eine Rasierklinge sein, damit der Schnitt so schnell wie möglich durchgeführt werden kann. Wenn du natürlich mit einem stumpfen Messer einem Lebewesen im Hals rumbohrst und eine der Adern verfehlst wird das Lebewesen leiden. Egal ob Mensch oder Tier.

    Genauso wird das Tier aber auch leiden wenn du den Bolzenschuss falsch anlegst oder der Elektroshocker nicht genügend Power hat. Über Fehler können wir hier sehr lange diskutieren, aber um die Fehler geht es hier nicht, denn die sind dann menschliche Fehler die man sehr leicht vermeiden kann.

  14. #14
    konfessionslos linientreu Avatar von TR4
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Zitat Zitat von Cemo2
    ......Ich war bei vielen Schächtungen dabei und immer wurden diese in Schlachthöfen durchgeführt......
    Warum, wenn ich mal fragen dürfte?
    Geilst Dich wohl daran auf......

  15. #15
    Silent Reader
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Cemo, was spricht aber dagegen, dass Tier durch die üblichen Methoden vorher zu betäuben? Das Herz arbeitet doch weiter und pumpt das Blut nach dem erfolgten Schnitt aus dem Körper. Die geistliche Zentrale des Islam in Kairo hält das doch auch für zulässig. Und nein, dass Tier ist nicht nach 2-3 Sekunden tot, es dauert eine gute Minute, bis erst eine Bewusstlosigkeit eintritt.

    Aber lieber einen qualvoller Tot, als ein qualvolles Leben.
    Das ist aber nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.

  16. #16
    ex-Moderator Avatar von kuxxx
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Zum einen möchte ich hier jedem mal anraten, sich einen deutschen Schlachthof einmal anzuschauen. Zum anderen Mitglied widersprechen. Ist die Schlagader durchtrennt, gehen nach spätestens 4-5 Sekunden die Lampen aus. Halte ich für Vertretbar. Jedem, dem dies noch zu grausam ist, der soll aufhören Fleisch zu essen, da die Qual der Tiere in der Regel mit dem Schlachten endet, und nicht etwa beginnt. Scheinheilige Diskussion, sowas.

  17. #17
    Cemo3
    Gast

    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Zitat Zitat von Mitglied
    Cemo, was spricht aber dagegen, dass Tier durch die üblichen Methoden vorher zu betäuben? Das Herz arbeitet doch weiter und pumpt das Blut nach dem erfolgten Schnitt aus dem Körper. Die geistliche Zentrale des Islam in Kairo hält das doch auch für zulässig. Und nein, dass Tier ist nicht nach 2-3 Sekunden tot, es dauert eine gute Minute, bis erst eine Bewusstlosigkeit eintritt.
    Von wo hast du denn das mit der einen Minute? Soweit ich weiss dauert es nur einige Sekunden wenn man es richtig macht und bei Wikipedia steht das auch.
    Bei dem Tod habe ich mich verschrieben, ich meinte natürlich die Bewusstlosigkeit.
    Zitat Zitat von Wikipedia
    Durch den Schnitt werden die beiden Hauptschlagadern (Karotiden) durchtrennt - das Gehirn bleibt ohne Blutzufuhr, jede Schmerzempfindung ist ausgeschaltet. Die Mitleid erregenden konvulsivischen Zuckungen sind mechanische Reflexe des gefühllosen Tieres.
    Und wie gesagt, Elektroschocks und Bolzenschüsse haben auch ihre Nachteile mit denen man dem Tier nochmehr Schmerzen zufügt als mit der Schächtung.
    Auch fuer Dr. Dirk Stegen von der Bundesarbeitsgemeinschaft fuer das Schlacht- und Viehhofwesen in Karlsruhe sind die Blutungen ein grosser Nachteil der Elektro-Betaeubung. Werden die Tiere auf diese Art betaeubt stuerzen sie um, die Reflexe fallen aus und es folgt ein epileptischer Anfall. Nach kurzer Zeit erlangt das Tier wieder das Bewusstsein (reversibel). Fuer ihn liegen die Vorteile dieser Betaeubung darin, dass keine Verletzungen und kein Stress auftreten. Das Tier wird nicht getoetet und es gibt keine Ausfaelle.
    Die Schächtung ist also genauso "unmenschlich" oder "menschlich" wie jede andere Art der Schlachtung.

  18. #18
    jiao hua

    ex-Moderator

    Avatar von Feydab
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    1. Frage Wer hier ist in der Lage ein qualifiziertes Statement über die Qualen der Tiere abzugeben, die täglich in Deutschland geschächtet oder geschlachtet werden?
    2. Frage Ist das hier lediglich ein Empörungs-Thread?
    3. Frage Will ich das diskutieren, wenn ich wieder nüchtern bin?

    Zumindest das kann ich beantworten: Das sehen wir morgen, die Troll Gefahr in meinem "geschwächten Zustand" ist mir hier zu hoch

    Erst mal closed

  19. #19
    jiao hua

    ex-Moderator

    Avatar von Feydab
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    Standard Re: Staatlich akzeptierte Tierquälerei

    Auch im nüchternen Zustand wird der Thread nicht besser.

    Wenn intelligenten und zu Mitgefühl fähigen Menschen vor Augen geführt wird, welch unsagbares Leid durch betäubungsloses Schächten und Schlachten empfindsamen Lebewesen zugefügt wird, werden sie diese Art der Fleischgewinnung als(...)unzumutbar ablehnen
    Damit implizierst du, daß Moslems und Juden per se nicht intelligent und zu mitgefühl fähig sind.

    Letztlich stellt sich einzig und allein die Frage ob töten in irgendeiner Form eigentlich Human geschehen kann, und wenn man sich über das Schächten als "besonders grausam" ereifert keimt in mir der Verdacht auf, sich noch niemals auf deutschen Viehöfen umgesehen zu haben.

    Fazit: Ich geh mich wieder betrinken!

  20.  
     
     

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