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11. 12. 2006, 15:57 #1
Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Zur "Versachlichung der Argumentation und zur Rückkehr in den rationalen Diskurs" ruft der Medialog e.V auf und gewann dafür in einer Woche schon über 4.000 Unterschriften gegen Computerspiel-Verbote. Die Unterschriftensammlung soll als Protest zusammen mit einem offenen Brief dem Bundestag übergeben werden, um als Argument gegen die Verbotsbestrebungen zu dienen. Vom Schüler bis zum Universitätsprofessor, vom Systemadministrator bis zum Staatsanwalt finden die Initiatoren Unterstützer für ihr Anliegen.
Trotz des Anfangserfolg gibt sich der Vorstandsvorsitzende von Medialog, Pierre Kretschmer, eher pessimistisch:
"Dass diese Verbotsforderung jetzt immer konkreter wird, lässt befürchten, dass die über Wochen geführte, stellenweise völlig unsachliche Debatte bereits Früchte getragen hat. Kaum jemand scheint es noch zu interessieren, ob zum Beispiel Niedersachsens CDU-Innenminister Schünemann wirklich weiß, wovon er im Stern-Interview* spricht, wenn er dort Spiele und Spieler durch die Bezeichnung 'pervers' offenbar als pathologisch zu stigmatisieren versucht und Position für eine breit angelegte Kriminalisierung von Spielern bezieht."
Die geforderte "Versachlichung der Diskussion" machen die Initiatoren beispielhaft vor
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11. 12. 2006, 16:46 #2
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Wollte mich auch eintragen - flog bei der Registierung immer wieder raus - ob die "Gutmenschen" einen Filter gesetzt haben??
Zitat von gulli:news
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11. 12. 2006, 16:49 #3clydefrogGast
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Denen ist mittlerweile alles zuzutrauen.
Jetzt soll mir der Killerspiel-Experte Schünemann mal ein (in Deutschland nicht verbotenes) Spiel zeigen, wo dies der Fall ist!“Offenbar haben Sie sich noch kein “Killerspiel” angeschaut, sonst würden Sie nicht eine solch naive Gleichstellung mit einem James Bond herstellen. Das ist eine ganz andere Qualität. Bei den “Killerspielen” geht es darum, dass die Spieler selbst zum Töten animiert werden. Sie müssen auf einen Knopf drücken. Dadurch wird etwa ein Arm mit einer Kettensäge abgetrennt. Diese Handlung wird zudem positiv bewertet, wenn man sein Opfer zuvor quält. Fürs Arm-Abtrennen gibt es 100 Punkte, fürs Kopf-Abtrennen 1000 Punkte. Das ist pervers und gehört sofort verboten.”
Wann fangen dies "Politiker" endlich mal an zu denken? Sie sollten sich mal, fragen, was wirklich Schulde für diese Misstände ist.Dumm nur, dass meines Wissens nach auf dem deutschen Markt ein solches Spiel nach der jetzigen Jugendschutz-Gesetzgebung gar nicht gibt. Foltern verletzt übrigens die Menschenwürde, was man als Innenminister eigentlich wissen sollte, und solche Spiele dürfen gar nicht vertrieben werden. Aber man kann ja trotzdem mal ein Verbot fordern, kriegt ja eh keiner mit… Der Killer-Experte ist übrigens Mitglied im “Sportschützen-Club Holzminden”. Da weiss man sofort, wieso er populistisch hinter den “Killerspielen” her ist. Die Debatte lenkt prima davon ab, dass (potentielle) Amokläufer in Schützenvereinen an richtigen Waffen ausgebildet und trainiert werden.
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11. 12. 2006, 16:58 #4
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Danke an news.gulli.com für die NEWS!
Speziell muss man hier glaub ich Korrupt danken.
Ohne diesen Hinweis hier, hätte ich wahrscheinlich nichts von dieser Aktion erfahren.
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11. 12. 2006, 18:20 #5
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Schließe mich an
Zitat von xFlash00
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11. 12. 2006, 18:22 #6
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Deren Server war wohl etwas überlastet.
Zitat von Gravenreuth
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11. 12. 2006, 19:05 #7
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
eigentlich ist es sinnlos eine Unterschriftenaktion ins Leben zu rufen,was diese Affen von Politiker beschließen wird auch gemacht! Das Volk wird doch seit Jahren schon nicht mehr gefragt!!! Irgendwann wird auch das atmen verboten und man bekommt einmal im Monat für nur 500€ eine Tüte luft damit man weiter leben darf! Pfui Teufel,Dreckssystem
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11. 12. 2006, 19:11 #8
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Wenn man z.b. im Thunderbird auf den Link klickt passiert gar nix auser eine weiße seite, ihr müsst die url abändern, und ein ®= setzen anstatt dem zeichensalat der zwischen email und aktivierungscode steht...
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11. 12. 2006, 19:23 #9";DROP TABLE;--
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Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
nicht ganz: das Volk kriegt erstmal bildzeitung, rtl2 und jamba, und dann wird es gefragt.
Zitat von noonelivesforever
Ich bin mir auch relativ sicher, dass die politiker wissen, dass sie gequirlte scheiße reden, aber wie hat spiegel online das so schön gesagt: "Verbote kosten nichts, Schulpsychologen schon"
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12. 12. 2006, 00:25 #10
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Man muss den Leuten da oben aber mal eins lassen, sie verstehn es prima die Massen auf ein klares scheinbar "lösbares" Problem zulenken.
Was zudem nicht so viel arbeit macht, wie die tatsächlichen Sozialen probleme, die wohl viel eher daran schuld sein dürften und deren Lösungen sich als viel komplexer und komplizierter erweisen würden.
Ich würde gern wissen was danach kommt?
Senario(übertieben): dtl. abgeschottet ohne jegliches Killerspiel, wieder läuft wer amok!
woran liegt es dann? Am buch von Jules Verne neben dem Bett? am Schachspiel auf dem Tisch?
Ich würde auch gern mal soviel Kohle für heise Luft bekommen.
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12. 12. 2006, 00:29 #11
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Das trifft wohl den kern der sacheZitat von pra:
"Verbote kosten nichts, Schulpsychologen schon"
erstmal handeln und dann (vielleicht) denken....
ich würde eher sagen, dass sie wegen solchen meinungen vieles durchkriegen, was hätte verhindert werden können!Zitat von noonelivesforever
eigentlich ist es sinnlos eine Unterschriftenaktion ins Leben zu rufen,was diese Affen von Politiker beschließen wird auch gemacht!
den kopf in den sand zu stecken ist keine lösung! dann bist du ja genau der unmündige bürger, den sie haben wollen.
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12. 12. 2006, 15:29 #12ElvesGast
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Muß Hamsterdieb recht geben. Die ganze Debatte läuft völlig an der Realität vorbei. und das nur um von den wirklichen Problemen dieser Gesellschaft abzulenken. Bin selber leidenschaftlicher Zocker und habe auch noch keine kleinen Kinder gefressen.
Altersgrenzen sind sinnvoll, da wo sie auch kontrolliert werden.
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13. 12. 2006, 20:38 #13
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Weiter gedacht:
Die US-Army wirbt (wohl auch in Deutschland) mit Computerspielen wie: "America's Army". http://www.americasarmy.com/ Hersteller ist kein geringerer als das US-Militär. Dass das sog. "Killerspiele" http://www.americasarmy.com/gallery/ sind, dürfte unstreitig sein. Wie geht es nun weiter? Wird Rumsfeld (= der verantwortliche "Spielehersteller") verhaftet, wenn er nach Bayern käme?
Bayern und Niedersachsen gegen die USA?
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13. 12. 2006, 22:06 #14";DROP TABLE;--
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Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
ich mag sie zwar nicht, aber die Idee ist gut
Zitat von Gravenreuth
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13. 12. 2006, 22:52 #15
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Hallo,
ich habe nun wirklich keine Ahnung von den Inhalten sogenannter Killerspiele, deshalb auch die Fragen:
1.) Ist es nicht, wenigsten teilweise, so, dass für unterschiedliche Todesarten eine unterschiedlich hohe Punktzahl vergeben wird?
- Bewertung nach Grausamkeit?
2.) Ist es nicht so, dass das Gesamtergebnis und die Gesamtpunktzahl in Abhängigkeit von getöteten Figuren steht?
3.) Ist es nicht so, dass diese "Freiwillige Selbstkontrolle", in einer hohen - zu hohen - Abhängigkeit zu den Herstellern steht?
- Daraus folgernd: Kann es überhaupt zu einer objektiven Beurteilung der FSK-Klassen kommen?
4.) Ist es nicht so, dass es den Handel - weitestgehend - einen Dreck schert, an wen die Produkte verkauft werden?
5.) Ist es nicht so, dass viele Eltern, Pädagogen, Geschwister ... gar keine Möglichkeit haben, oder gegebene Möglichkeiten nicht nutzen (können/wollen), um eine potentielle Gefahr/Gefährdung, erst gar nicht aufkommen zu lassen?
Ich bin auch der Meinung, dass man mit reinen Verboten - letztendlich - nicht viel ausrichten kann. Aber es bringt auch nichts, wenn die "Gewaltschraube" mit jeder neuen Version der Spiele gepuscht wird.
- müssen Spiele diesen Inhalt haben?
Aber ich bin der Meinung, der viele Jugendlichen und Kinder, nicht in der Lage sind, diese Gegebenheiten und auch die Brutalität richtig zu verarbeiten und zu interpretieren.
Mir wäre es lieb, wenn sich im Umgang mit der Sache, mehr Sorgfalt entwickeln würde. Dabei sind die Hersteller, die Politik, die Eltern, die Medien, die Schulen, die Geschwister und Freunde gemeint und gefragt.
Was niemand brauchen kann, sind die Interessen der US-Armee* und in unserem Land zwei Fronten, die sich auch ihren Standpunkten und Forderungen verhärten.
mfg
Ria
* dies, ist aber ein ganz anderes Thema
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13. 12. 2006, 23:20 #16Mitglied
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Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
1.
das mit den punkten bei unterschiedlichen arten der kills ist bei den meisten spielen falsch, sie führen lediglich eine liste der kills/tode (auch nur beim multiplayer)
2. stimmt 3 kill-punkte bedeuten das ich 3 leute erschossen hab^^
3. die fsk ist sehr objektiv, weil sonst würden viele fsk18er nicht fsk18 sein, und erwachsenen leuten vorschreiben zu wollen was sie spielen dürfen ist einfach lachhaft.
4. kommt auf die geschäfte an, bzw schwarze schafe gibt es immer.
5. die genannten leute haben wohl genug möglichkeiten auf das soziale umfeld der person hin einfluss zu nehmen, killerspiele haben damit eher wenig etwas zu tun, da es da eher um teamwork, konzentration und reflexe geht (und die sachen kann man im sozialen umfeld auch gut gebrauchen).
und was sollte ihrer meinung sonst für themen in spielen geben ? abwerfball/brennball statt waffen ?^^ haha, glaub das würde sich keiner antun, außerdem kann man als normalgebildeter jugendliche mit 16 jahren (wo die meisten ego-shooter ihr minimum haben) sehr wohl zw realität und virtuellem kram unterscheiden.
aber wenn man jetz von killerspielen ausgeht :
bei ego shootern kann ich leute erschießen ok,
bei sims mauer ich meine figuren ein und lass sie verhungern/verdursten oder lass sie im pool absaufen,
bei anarchy online/wow kill ich böse monster und aliens,
bei anno xxxx muss ich auch gegner erschießen/umlegen,
siedler : muha naja die gegnerischen soldaten pokern bestimmt ned um den sieg^^,
flug simulator : hier lernen wir ein flugzeug zu bedienen und das treffen der richtigen gebäude
need for speed : gutes training um der polizei im rl entkommen zu können
naja gut das muss erstmal als beispiel reichen, aber wie man sieht gibs allerhand spiele wo man mit der richtigen sichtweise böse sachen entdecken kann und die teilweise vom moralischen noch über das erschießen einer person hinweggehn (foltern bei sims zb^^)
naja das wars erstmal
mfg
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14. 12. 2006, 01:31 #17
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Ich kann es schon nicht mehr hören....,,Killerspiele,,.... nur weil diese Pappnase aus Bayern das durch's Land schreit klinken sich da alle mit ein!!!
Ich habe es schon bei ähnlichen Themen geschrieben.... sollen doch diese Politiker sich mal in der Horrorecke einer Videothek umsehen.... was da in den Filmen geschossen, gemordet und auf bestialische Art gequält wird ist nicht normal... und das 90 Minuten lang, nichts anderes als Schreie, literweise Blut und Gedärme - wer regt sich denn darüber auf???
Diese Filme sehen 100% echt aus und sind von der Realität wirklich nicht zu unterscheiden - ein animiertes Computerspiel ist davon nun wirklich meilenweit entfernt!!!
Was also wenn solche Filme bei dem Täter gefunden worden wären..... auch so ein Geschrei um Verbot und Strafen dieser Filme???
Aber es gibt noch mehr Idioten wie diesen Bayern.... wahrscheinlich hat er diese Webseite finanziert:
http://gehirnverschmutzung.now--here...llerspiele.php
Also wenn ich diese Seite sehe könnt ich einfach nur kotzen!!!!
Gruß ghostuser
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14. 12. 2006, 05:14 #18
Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
Sollte man nicht lieber verhindern das normale Zivilisten überhaupt an die Waffen rankommen?
Klar, Nicht Waffen töten Menschen sondern Menschen töten Menschen. Aber Spiele zu verbieten ist ja mehr als Schwachsinnig.
Wenn ichs mir nicht in Deutschland kaufen kann, dann lass ich es mir importieren. Oder ich lad mir die Spiele aus dem Internet runter, legal oder illegal. Ich sehs schon kommen, neben den vielen Drogendealern pendeln sich dann die ersten "Game"-dealer ein.
Wie arm muss unser geliebtes Deutschland noch werden? Zuerst sind es die Spiele, dann die Filme, als nächstes wird die Musik verboten. Das erinnert mich gerade ein bisschen an den Film Equilibrium...
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14. 12. 2006, 06:46 #19Mitglied
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Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
@blatt
da Du - wie Du selbst schreibst - keine Ahnung von den Spielen hast - hier einige Erläuterungen zu Deinen Fragen;
1. Diese Behauptung ist mir neu - bezogen auf Spiele, die in Deutschland zugelassen sind und nur um die sollte es - meiner Meinung nach - gehen. Es ist vielmehr so, dass in Spielen, die schlechthin sich das Prädikat "Killerspiel" gefallen liessen müssten (hiermit meine ich z. B.die "Hitman" Reihe, aber auch viele andere) man die beste Bewertung bekommt, wenn man so unauffällig wie möglich den Auftrag erledigt - sprich, nur das Auftragsziel beseitigt und keinen Kolaterallschaden verursacht. Komisch, nicht? Man wird belohnt, weil man nicht tötet....
2. Das ist auch richtig - es bezieht sich aber auschliesslich auf Multiplayerspiel - wo mehrere Teilnehmer gegeneinander auftreten. Jeder von denen möchte gewinnen und Gewinnen nach Punkten ist die übliche Vorgehenweise bei vielen Spielen - sowohl bei Ego-Shootern wie auch bei Kartenspielen, Brettspielen usw. Hier wird jedoch diese Art der Ermittlung des Gewinners nicht als verwerflich angesehen. Merkwürdig....
3. Die FSK soll von den Herstellern abhängig sein? Hier in Deutschland? Nein, ganz im Gegenteil. Es reicht schon, wenn man sich die Spiele, die hier zum Verkauf stehen ansieht und sie mit den ausländischen Versionen vergleicht.
Fast alle werden massiv gekürzt, ganze Sequenzen werden rausgeschnitten, des öfteren Blutpartikel oder Ragdoll entfernt - und das sogar bei hiesigen versionen ab 18. Es ist auch öfters passiert, das ein Titel abgelehnt wurde und die Hersteller ihn im Nachhinein überarbeiten mussten um ihn auf dem deutschen Markt überhaupt veröffentlichen zu dürfen. Viele Spiele sind in D überhaupt nicht erschienen.
Also, wenn wir schon von Abhängigkeit reden, dann verhält es sich eher so, dass die Hersteller in der Abhängigkeit zu der Prüfstelle stehen.
4.Hier gebe ich Dir Recht - es ist tatsächlich so, dass die Verkäufer zu wenig darauf achten, an wen sie die Spiele verkaufen oder die falschen Leute ausweisen - was auch mir passiert ist, als ich ein Spiel ab 18 kaufte und meinen Ausweis zeigen sollte, obwohl jeder Blinde sehen kann, dass ich die 30-er Schwelle schon längst überschritten habe. In dem gleichen Geschäft habe ich jedoch einen Jungen gesehen, der ohne Probleme Doom3 kaufte - und der war mMn nicht mal 16. Dies passiert aber überwiegend in den grossen Geschäften wie MM, Saturn usw, wo die Kasierer/innen bei solchem Andrang den Überblick verlieren - "einen Dreck darum Scheren" würde ich denen nicht unterstellen.
Um das Problem zu lösen ist ein Verbot überhaupt nicht notwendig. Warum verkauft man die Spiele ab18 nicht in - was weiss ich - "GameShops" o.Ä. - so wie man das mit z.B. Sexartikeln in SexShops erfolgreich praktiziert?
5. Hier bin ich mit Dir der gleichen Meinung.
Ich bin - wie oben erwähnt - schön längst erwachsen, eigentlich gehöre ich schon der älteren Generation an (auch wenn ich das längst nicht wahrhaben möchte
), spiele schon - auch Ego-Shooter - seit dem es Spiele gibt und eigentlich müsste ich schon meine Hemmschwelle so abgebaut haben, dass ich ein Risikofaktor darstellen würde. Nun, dem ist nicht so - was alle, die mich kennen bezeugen würden. (Ich vermute sogar, manche würden behaupten - ich wäre ein Weichei
hm, hm, hm)
Verstehe mich nicht falsch - ich bin durchaus dafür, dass man etwas unternehmen sollte um die - tatsächlich schreckliche - Situation der Jugendlichen heutzutage zu verbessern. Was das sein soll? Nun ja - ich möchte nicht wiederholen, was schon andere treffend geschrieben haben. Dazu solltest Du Dir manche Threads hier, aber auch in anderen Foren durchlesen.
Die Verbesserung der Situation wird man jedoch mit dem Verbot der Spiele nicht erreichen - man schafft dadurch lediglich Bevormundung der Erwachsenen. Was die Politiker nicht wahrhaben wollen ist - dass eine nicht unerhebliche Anzahl der Spieler erwachsen ist ( und hier meine ich "tatsächlich" erwachsen und nicht "nur" 18)
Ich kenne viele 40, 50 und sogar 60-jährige die leidenschaftlich gerne daddeln.
Was ist mit denen - will ein Schünemann einem 60-jährigem tatsächlich vorschreiben was gut für ihn ist? Meint er mehr Lebenserfahrung und -weisheit zu besitzen? Soll der 60-jährige nur dafür in den Knast, weil er FEAR gerne zockt? Das ist lächerlich, anmassend und den Erwachsenen gegenüber beleidigend. Ausserdem riecht so ein Verbot unangenehm nach Diktatur.
Bis jetzt könnte man Handlungen verbieten, durch die eine reale Person unmittelbar (Mord, Raub, Vergewaltigung usw) oder mittelbar (Besitz und Schauen von Kinderpornos und Vergewaltigungsvideos z. B.) zu schaden gekommen ist. Bei Ego - Shootern ist dies nicht gegeben. Es gibt bis jetzt keine wissenschaftliche Untersuchungen die unwiderruflich belegen würden, dass Schooter-Spiele so gravierende Auswirkungen auf die Psyche haben, dass sie aus einem Opfer-Lamm eine Killerbestie machen. Sogar bei psychisch labilen Personen wird nur zugestanden, dass sie "geringfügige Beeinflussug" ausüben,
(Vermutlich die Beeinflussung des schon vorhandenen Gewaltpotentials), das sie "das Fass zum Überlaufen bringen". Na ja, also war das Fass wohl schon fast voll - oder? Womit war es denn aufgefüllt? Das ist die Frage, die sich die Politiker stellen sollten anstatt einem Groß der Bevölkerung die Ketten anlegen zu wollen.
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14. 12. 2006, 18:56 #20";DROP TABLE;--
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Re: Killerspiele: Medialog e.V. ruft zum Protest gegen geplantes Verbot auf
eher genau umgekehrt:
Zitat von blatt
ein möglichst schneller "tod" wird (indirekt) belohnt, da der gegner dann nicht mehr im weg steht.
wird sie das?Ich bin auch der Meinung, dass man mit reinen Verboten - letztendlich - nicht viel ausrichten kann. Aber es bringt auch nichts, wenn die "Gewaltschraube" mit jeder neuen Version der Spiele gepuscht wird.
nein. es gibt genug spiele ohne.- müssen Spiele diesen Inhalt haben?
die frage ist: müssen sie immer denen den spaß verderben, die es nicht stört?
genau deshalb sollte man die FSK auch mal einhaltenAber ich bin der Meinung, der viele Jugendlichen und Kinder, nicht in der Lage sind, diese Gegebenheiten und auch die Brutalität richtig zu verarbeiten und zu interpretieren.
achja, jetzt habe ich die stelle mit der FSK gelöscht, obwohl ich sie kommentieren wollte und bin zu faul um sie wieder zu suchen.
Ich glaube ich habe das hier sogar schonmal gepostet, und zwar ging es um eine sehr brutale animeserie (blut, gedärme, explodierende körperteile), die in deutschland FSK 16 gekriegt hat...


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