Todestag des Fernmeldegeheimnis: AK Vorratsdatenspeicherung fordert Medienberichte
Heute begeht der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung den "1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses". Der Beschluss der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung im Europäischen Parlament am 14.12.2005 jährt sich heute zum ersten Mal. MIttrauern können Webmaster per Javascript - besser jedoch, Zeutungen und TV-Sender anzuschreiben und Berichte über die Abschaffung des Telekommunikationsgeheimnisses und der Überwachung der Telekommunikation einzufordern.
Eine Webdemonstration durch Verhüllung von Internetseiten macht heute über den Einstieg in den Überwachungsstaat aufmerksam. Das Motto "1949-2005 † Das Fernmeldegeheimnis ist unverletzlich - Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!" können Betreiber von Webseiten per Javascript-Code in ihre Sites einbinden, um darauf hinzuweisen, dass die unbeobachtete Kommunikation bislang stets der Regelfall war, jetzt aber die Protokollierung sämtlicher Kommunikationsvorgänge zum Normalfall werden soll.
Weiterhin stellt der AK Vorratsdatenspeicherung einen Musterbrief an Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendungen bereit, mit dem Berichte über die geplante TK-Überwachung eingefordert werden können. Wahrscheinlich der wichtigste Teil der Protestaktion - die Überwachungsgesellschaft ist im Netz wohl vieldiskutiertes Thema, in den Offline-Medien findet sie ingegen noch kaum statt. Entsprechend schlecht der Informationsstand der Gesellschaft, die weitere Maßnahmen zu ihrewr Überwachung weitgehend klaglos oder gar bereitwillig hinnimmt.
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Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe.
Neben der RSS-Lösung, mit der Webmaster die gulli:News nach Belieben auf ihren Seiten integrieren können, existiert eine einfache universal anpassbare Lösung auf Javascript-Basis. Wer die News auf der eigenen Seite einbinden möchte, muss nun nur noch eine Zeile des automatisch generierten Scripts in den eigenen HTML-Code einfügen.
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