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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
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Zitat von Bajoou
Nö, ich troll hier auch nicht rum, nur bin ich es leid, Lobbyisten argumentativ zu bedienen - oder Dumpfbatzen, die am CSU/CDU Stammtisch den Mist unreflektiert wiedergeben, den man ihnen eingetrichtert hat, den Pseudomedien sein Dank.
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Doch, du trollst! Du wirfst Personen die anderer Meinung sind wie du Verblödung durch Medien und Parteien vor und sprichst ihnen somit jegliche Intelligenz in eigener Verantwortung ab. Das nenne ich Arroganz! Denn es impliziert logischerweise das du der Meinung bist allein du wüsstest was gut und was schlecht ist.
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Zitat von Bajoou
SO, dann wollen wir das mal abarbeiten:
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Na dann schauen wir doch mal...
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Zitat von Bajoou
1.
Du bist also für
- diese dreckige und gefährliche Technik? HIER ist Dein Schild!
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Danke!
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Zitat von Bajoou
2.
Keine regenerative Energie für sich, aber ein Mix. Im übrigen kenne ich statistische Werte der Windenergie, dir muss an dieser Stelle genügen, dass ich das bei 750 MW installierter Leistung beurteilen kann - und mir entsprechende Werte vorliegen. Die Tage, an denen einen moderne WKA keinen Strom liefert - kann ich an zwei Fingern abzählen. Schonmal darüber nachgedacht, das bei einer Nabenhöhe von ca 100 m die Windverhältnisse andere sind? Und das man die Technik an den Standort und das dortige Windaufkommen anpassen kann?
Biomasse hast du gar nicht auf der Liste, warum man damit keine Grundlast hinbekommen sollte - ist mir schleierhaft. Ich meine keine BGA, sondern Verbrennungsanlagen - die alleine ca. 5 % des heutigen Bedarfes decken könnten.
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Na endlich fällt auch bei dir mal das Wort Mix. Ich spreche den alternativen Energieerzeugern nicht grundsätzlich die Fähigkeit ab ihren Beitrag zur Grundlast zu leisten. Ich sprach davon das sie derzeit keine Lösung für das Energieproblem darstellen. Und das werden sie auch nicht. So wenig erwarte ich das auch.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
3.
Kannst du das mal belegen? Es kommt auf die Planung an - und du musst Abwärme effizient nutzen können. Ab einer Feuerungsleistung von <20MW rechnet sich das sehr wohl. Natürlich nicht an jedem Standort, jedem Bedarf seine eigene Lösung - aber welcher EVU würde zB für einen Industriebetrieb ein aufwändiges Energiekonzept erstellen, wenn man doch auch teures Gas - ganz einfach - liefern kann? Eine effiziente Nutzung ist nicht in deren Sinne. Und du stellst lieber Behauptungen auf, obwohl du gar keine Ahnung hast wovon du spricht - schön nachgeplappert.
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Du liest dir schlichtweg die Beiträge nicht durch. Stattdessen versuchst du Tatsachen zu verdrehen. Ich schreib haargenau das die Nutzung von dezentralen Energieerzeugern sehr wohl effizient sein, aber nicht immer geeignet ist! Du hingegen hast dreist behauptet dezentrale Systeme seien immer vorteilhaft. Bitte erkundige dich das nächste Mal wo die Vor- und Nachteile von Dezentralisierung liegen.
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Zitat von Bajoou
4.
unter 12ct, im Gegensatz zu dir kann ich eine Zahl nennen, du plapperst nur irgeneinen Mist nach. Das ist wirklich hoch...*lol*
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Jetzt wirst du wieder frech! Ich bin aber schonmal sehr begeistert das du mal eine Zahl nennen kannst. Ich nenne dir auch eine und gebe dir sogar einen direkten BEWEIS. Der Kostenpunkt für Kernenergie liegt bei 2,65 Cent/kWh. Die Zahl stammt vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das ist geil, oder?
Ich empfehle dir bezüglich der Kosten von Windenergie dir den Bericht von Dr.-Ing. Michael J. Meixner (Wattenrat) mit dem Titel Windenergie - ein fataler Irrweg deutscher Energiepolitik durchzulesen. Absatz 2 soll Wunder bewirken.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
5.
Und du nennst mich "Troll" - you poor. Strom wird an einer Börse gehandelt, und so mancher EVU kauft gern billigen Strom dazu. Nicht wegen neuen Energien, nein, weil der einfach billig ist. Billiger auch als eigener Atomstrom, weniger Sicherheit kostet auch weniger. Für Dich nochmal ganz deutlich: Wir brauchen keinen Strom aus dem Ausland - wir haben genug Kapazitäten. Das ist reine Profitgier - und das noch als Argument zu verwenden ist der blanke Hohn und kennzeichnet Dich als dümmlichen Populisten.
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Natürlich ist es Profitgier. Auch bin ich mir der Strombörse sehr wohl bewusst. Den genau hier zeigt sich deutlich, das ganz Europa tagtäglich GW an Strom quer durch die Leitungen transportiert. So kommt auch in Deutschland Atomstrom an, egal ob wir über eigene Meiler verfügen oder nicht. Außerdem, was ist an Wirtschaftlichkeit schlecht? Kaufst du dir denselben DVD-Player für 30 € oder im teureren Laden für 60 €?
Zitat:
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Zitat von Bajoou
6.
Beweise? Warum wohl wollen EVUs keine dezentralen Strukturen? Ja? Weil sie bald nur noch Energieproduzenten sein werden - und ihre an Marktmacht einbüssen.
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Diese Tatsache ist nachzulesen in jedem Manuskript zur Effizienz dezantraler Systeme und ihrer Nachteile. Unter anderem auf den Seiten der Universität Karlsruhe.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
7.
Nein, nur ist einigen Ländern und Regimen das Risiko und die Folgen völlig egal, zudem ist die Atomindustrie für viele Staaten auch aus militärischen Gründen von strategischer Bedeutung. Manchmal macht man es vllt einfach auch, weil es einfach ist, ein großes Kraftwerk zu bauen - und die Energie zu kontrollieren... Und wer sie kriegt - scheint mir in Russland auch im Hinblick auf Gas gut zu funktionieren.
Ja, und manchmal macht man einfach etwas, damit die Welt einen als moderne aufstrebende Wirtschaft wahr nimmt.
Und du armer glaubst diese gequirlte Schei**e.
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Was soll uns das nun sagen? Das AKW's auch zwecks dem Militär gebaut werden? Ist das ein Grund hier bestehende vorzeitig abzuschalten? Irgendwie leuchtet mir deine Logik nicht ein. Kann auch daran liegen das deiner Aussage keine zugrunde liegt.
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Zitat von Bajoou
Im übrigen ist die CO2 Bilanz eines solchen Kraftwerkes im Hinblick auf Bau und Rückbau - und allem drum und dran - pro KW schlechter als zB bei einer modernen WKA.
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Bitte Belege dafür! Zudem habe ich nie behauptet das der CO2 Output bei WKA größer ist als bei AKW's. Das hast du mir mal wieder dreist unterstellt! ich schrieb von Kohlekraftwerken die mehr CO2 produzieren als der gesamte Autoverkehr und nachweislich neu in Deutschland errichtet werden um ihren Beitrag zu leisten, da regenerative Energieen zu einer prozentual deckenden Erzeugung nicht imstande sind. Dank AKW Abschaltung sitzt man nun blöd da.
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Zitat von Bajoou
8.
Schon wieder der Import von Atomstrom...*aaaarghhh* Achja, ich weiss sehr wohl was Energiesicherheit bedeutet - im Gegensatz zu dir. Es bedeutet unabhängigkeit von den Uran-, Gas- und Öllieferungen aus dem Ausland. Dezentrale Strukturen bedeuten Redundanz? Richtig!
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Du willst mir also weismachen das ausländischer Atomstrom nicht über transnationale Netzleitungen in deutsche Haushalte gelangt? Das nenne ich Ignoranz!
Natürlich bedeuten dezentrale Strukturen Redundanz. Nichts Gegenteiliges habe ich auch behauptet. Wieder einmal rate ich dir dazu dich zu beruhigen und andere Beiträge genau zu lesen ohne gleich in ideologische Wutausbrüche zu verfallen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
9.
Stimmt, aber 40% sind möglich, du kannst eine Menge einsparen, und dann darf man zur Spitzenlastabdeckung noch ein paar Gaskraftwerke - vonmir aus auch ein paar Kohlekraftwerke modernen Typs zur Grundlastabdeckung - laufen lassen: et voila.
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Das ist eine sehr vereinfachte Form der Energieprognose. Ich wäre froh wenn ich deinen Optimismus teilen könnte. Doch bezweifle ich stark dass das so nach dem Prinzip "et voila" gut funktionieren wird. Zumindest nicht ohne erhebliche Preissteigerungen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
10.
Was ist gegen Kohlekraftwerke modernen Typs mit vernünftiger Filtertechnik (nicht aus Kostengründen die billigste Version, d´mit der man gerade mal die Grenzwerte einhält?) auszusetzen? Ach ja: es geht wohl doch um Atomstrom...
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Daran ist auszusetzen das ohne Atomstrom ein Teil des Energiemixes wegfällt, was absolut unnötig ist und zum anderen das Kohlekraftwerke trotz modernster Filter Abgase jenseits von gut und böse produzieren.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
11.
Strahlung ist einmal freigesetzt kein begrenztes Problem - oder nur zT - und um die Gefahr geht es doch. BTW - es gibt kein sichereres Endlager.
Und Hauptsache es ist nicht vor DEINER Haustür, gell?!
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Wieso muss ein Endlager den genau vor einer Tür sein? Außerdem bin ich über die Gefahren von AKW's sehr wohl im Bilde. Auch hatte ich erwähnt das Atomkraftwerke recht simpel und sicher sind. Voraussetzung dafür sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen die in Deutschland vorhanden sind. Wozu also vorzeitig abschalten?
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Zitat von Bajoou
Aber Kernkraft ist ungefährlich, schon klar, wer Kernkraft mit Flugzeugen vergleicht - und Zuflucht sucht bei der Argumentation, es gäbe ja auch natürliche Strahlung, den kann und werde ich nicht ernst nehmen. Du hast nicht mal ansatzweise Ahnung, was bei diversen Störfällen passiert ist - und passieren kann. Eine Liste mit Störfällen ist verfügbar - ich denke du weisst wo...  Wiki hilft!
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Du scheinst die Fakten nicht zu verstehen. Das ist ein Problem mit dem du selbst fertig werden musst. Zudem verdrehst du wieder meine Worte. Ich habe nirgends geschrieben AKW's seien ungefährlich. Ich schrieb das AKW's relativ sicher sind solange man entsprechende Vorkehrungen trifft. Ein Beweis dafür zeigt die Statistik. Lediglich in Tschernobyl ging der Reaktor hoch, weil unfähige Leute in einem desaströsen Kraftwerk Tests ablaufen ließen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Forstmark amüsiert Dich? Hier ist dein Schild!
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Ich werde mir überlegen dich als ersten User auf meine Ignorier-Liste zu setzen. Mit derart kindischen Beiträgen disqualifizierst du dich nicht nur fachlich, sondern auch auch als ernstzunehmender Diskussonspartner.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
12.
Windkraft Kosten? Windkraft senkt selbst lt einer Studie von EON! die Stromkosten. Zu den wirklichen Kostensenkenden Effekten (zu einigen) findest du im Eingangs erwähnten Link auch noch einige klitzekleine Hinweise...
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Bitte Belege vorlegen. Behaupten kann jeder. Zudem verdrehst du wieder alles. Ich habe explizit darauf hingewiesen das die Problematiken dann dramatisch zunehmen wenn WKA einen gewichtigen Teil der Grundlast beisteuern müssen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
13.
Für wie doof hältst du uns eigentlich wirklich? Wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, dann weiss man, dass deine Verlustleistungen gering sind, kleiner als 5%. Im einen Satz importierst du noch Strom aus Tschechien - im nächsten beschwerst du dich, dass Strom von Kiel nach München zu transferieren ineffizient ist. Ja ne, is klar.
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Natürlich ist ein Stromtransport über weite Netze verlustbehaftet. Zudem muss das Stromnetz aufwendig geregelt werden um Lastspitzen auszugleichen. Das ist ein ernstzunehmendes Problem. Wie akut dieses Problem ist, konnte man an dem Stromausfall in Europa anschaulich beobachten. Der Import von Strom hat damit relativ wenig zu tun. Den er läuft geregelt ab und die Verluste sind einkalkuliert.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Meine Arroganz gegenüber solchen Deppen ist groß - und jetzt hol dein Schild!
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Du wirst es wahrscheinlich nicht mehr lernen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Noch mehr? Dein Ökospinner lächelt nicht, er lacht Dich aus.
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Wie heißt es doch so schön?
Dummheit lacht.
Schön zu sehen das du dies durch dein lautes lachen eindrucksvoll bestätigst
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12. 01. 2007, 17:50
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#101
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Niemand kann sagen, wie teuer Atomstron ist, weil der ganze Dreck noch nicht entsorgt ist und in Zwischenlagern auf ein Wunder wartet. Und das Wunder heißt Endlager.
Im Übrigen darf man Zahlen von Leuten, die die Atomenergie wie eine Ersatzreligion ansehen, sowieso nicht glauben. Das sieht man auch daran, daß diese Anhänger der Atom-Religion jetzt nach Atomstrom rufen, wenn das Öl angeblich fehlt. Diese Begründung ist schon lächerlich.
Wenn plötzlich alle Welt Atomkraftwerke baut, weil es kein Öl mehr gibt, wird das Uran sehr teuer und das Öl sehr billig. Und schon wieder sind wir auf eine falsche politische Entscheidung hereingefallen, die uns für Jahrzehnte an das Uran bindet.
Vielen Dank.
Rebell
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12. 01. 2007, 18:06
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#102
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Niemand kann sagen, wie teuer Atomstron ist, weil der ganze Dreck noch nicht entsorgt ist und in Zwischenlagern auf ein Wunder wartet. Und das Wunder heißt Endlager.
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Stimmt. Exakte Prognosen lassen sich nicht treffen. Doch gibt es Angaben die heute eindeutig sind. Und das ist der Preis pro KWh Atomstrom. Ich denke dem Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie kann man diesbezüglich einigermaßen vertrauen. Alles andere bleibt Spekulation.
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Wenn plötzlich alle Welt Atomkraftwerke baut, weil es kein Öl mehr gibt, wird das Uran sehr teuer und das Öl sehr billig. Und schon wieder sind wir auf eine falsche politische Entscheidung hereingefallen, die uns für Jahrzehnte an das Uran bindet.
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Niemand spricht von Neubau. Außerdem ist es kein Argument auf Atomstrom zu verzichten weil das Uran letztenendes endlich ist. Sonst könnte man ja auch auf das Autofahren verzichten. Es geht um die Etablierung eines robusten und unabhängigen Energiesystems. Dazu gehören neben den regenerativen Energieerzeugern auch die fossilen Erzeuger. Weshalb sollte man bewährte Kraftwerke vorzeitig abschalten während im Nachbarland direkt an der Grenze Meiler weiterhin Strom für ganz Europa produzieren?
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12. 01. 2007, 18:19
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#103
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Wenn Du die Angaben der Ministeriums glaubst .... Die sind mindestes genauso spekulativ, wie die der Gegner.
Zitat:
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Es geht um die Etablierung eines robusten und unabhängigen Energiesystems.
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Das wäre Solarenergie im Süden mit Wasserstoffspeicherung und Geothermie bei uns. Sowas nenne ich für Europa "unabhängig". Die Technologie ist vorhanden und ungefährlich.
Zitat:
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Weshalb sollte man bewährte Kraftwerke vorzeitig abschalten während im Nachbarland direkt an der Grenze Meiler weiterhin Strom für ganz Europa produzieren?
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Frag doch mal die Energiepolitiker, warum sie zulassen, daß der Strom gekauft wird. Wenn wir den Strom nicht mehr kaufen, werden die anderen auch abschalten.
Die Frage ist und bleibt eine politische Frage und zwar von der Planung zukünftiger Energieversorgung angefangen.
Rebell
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12. 01. 2007, 18:35
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#104
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
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Zitat von Der Rebell
Wenn Du die Angaben der Ministeriums glaubst .... Die sind mindestes genauso spekulativ, wie die der Gegner.
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Zumindest sind sie einigermaßen glaubhaft. Glaubhafter als die Angaben ominöser Forenuser die irgendwelche aus den Fingern gesaugte Zahlen posten. Alles andere obliegt dem Gebiet der Verschwörungstheoretiker denen ich nicht angehöre.
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Das wäre Solarenergie im Süden mit Wasserstoffspeicherung und Geothermie bei uns. Sowas nenne ich für Europa "unabhängig". Die Technologie ist vorhanden und ungefährlich.
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Vorhanden ja. Praktisch nutzbar um den Energiebedarf ökonomisch sinnvoll zu decken nein.
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Frag doch mal die Energiepolitiker, warum sie zulassen, daß der Strom gekauft wird. Wenn wir den Strom nicht mehr kaufen, werden die anderen auch abschalten.
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So einfach ist das ganze nicht. Strom muss zum Zeitpunkt seines Verbrauchs auch produziert werden. Die Stomnetze in Europa sind transnational vernetzt. Über die europäische Strombörse werden riesige Mengen quer durch Europa transferiert um den Bedarf abzudecken. So wird entsprechend der Nachfrage, also bei Spitzenlastzeiten entsprechend Strom eingekauft oder verkauft. Das nennt sich effiziente Energiepolitik. Sonst müsste man in Europa noch mehr Kraftwerke aufbauen.
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Die Frage ist und bleibt eine politische Frage und zwar von der Planung zukünftiger Energieversorgung angefangen.
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So ist es. Und Tatsache ist und bleibt das die Energieversorgung wohl durchdacht sein muss. Es existiert keine Lösung die schlagartig alle Probleme aus dem Weg räumen könnte. Die einzige sinnvolle Politik besteht darin einen Mix aus diversen Energieerzeugern zu etablieren und je nach Effizienz und Kosten eine durchdachte Versorgung sicher zu stellen die nachhaltig ist und Deutschland weitestgehend unabhängig von Fluktuationen auf dem Öl-, Gas-, Kohle- oder Uranmarkt macht. Dies erreicht man bekanntlich durch Streuung.
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12. 01. 2007, 18:46
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#105
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 981
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
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Doch, du trollst! Du wirfst Personen die anderer Meinung sind wie du Verblödung durch Medien und Parteien vor und sprichst ihnen somit jegliche Intelligenz in eigener Verantwortung ab. Das nenne ich Arroganz! Denn es impliziert logischerweise das du der Meinung bist allein du wüsstest was gut und was schlecht ist.
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Ja, und? Leb damit - oder lass es. Ob du mich ignorierst - oder nicht - Wayne.
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Na endlich fällt auch bei dir mal das Wort Mix. Ich spreche den alternativen Energieerzeugern nicht grundsätzlich die Fähigkeit ab ihren Beitrag zur Grundlast zu leisten. Ich sprach davon das sie derzeit keine Lösung für das Energieproblem darstellen. Und das werden sie auch nicht. So wenig erwarte ich das auch.
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Nun, noch sehe ich aus wirtschaftlichen ein Mix als geeigneter an. Nur was die Gewichtung Neuer Energien - sowie die Bedeutung der Kernkraft angeht - werden wir nicht auf einen Nenner kommen.
Du hast undifferenziert das wiedergegeben, was ein jeder EVU und div. Politiker, ähm Lobbyisten, so gebetsmühlenartig runterbeten. Du hast alternativen Energien letztlich abgesprochen, einen gewichtigen Teil der Versorgung abzudecken - und Kernkraft als das Mittel der Wahl dargestellt. Beides ist kurzsichtig und negiert wichtige Fakten. Wenn man die Entwicklung in diesem Bereich erlebt, gerade im Bereich der WKA, dann bekommt man einen Eindruck davon, wie leistungsstark alternative Energien sich in den nächsten 10 Jahren noch entwickeln können und werden.
Du hast untergründig immer ins selbe Horn gestossen: Neue Energien seien teuer, ineffizient - müssten subventioniert werden...blablabla. Das ist nun mal alles ziemlich falsch und Eon & Co quasi nach dem Munde gesprochen. Da erwartest du Nachsicht?
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Du hingegen hast dreist behauptet dezentrale Systeme seien immer vorteilhaft. Bitte erkundige dich das nächste Mal wo die Vor- und Nachteile von Dezentralisierung liegen.
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Im Gegensatz zu Dir kann ich auch an dieser Stelle Zahlen nennen und habe es getan. Ich habe Schwellwerte einer Anlagengröße genannt - ab der es sich lohnt. Und eine Anlage mit einer thermischen Leistung >20MW ist so klein eben auch nicht. Wo siehst du genau Nachteile?
Wir planen zur Zeit ein Kraftwerk in etwas größerer Dimension als hier genannt - mit einem Wirkungsgrad von knapp 95% - dank effizientester Technik und perfekter Nutzung der Abwärme. Das wird die Zukunft sein, wenn du nicht mehr einfach alles sinnlos verpulvern kannst.
Zitat:
Jetzt wirst du wieder frech! Ich bin aber schonmal sehr begeistert das du mal eine Zahl nennen kannst. Ich nenne dir auch eine und gebe dir sogar einen direkten BEWEIS. Der Kostenpunkt für Kernenergie liegt bei 2,65 Cent/kWh. Die Zahl stammt vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das ist geil, oder?
Ich empfehle dir bezüglich der Kosten von Windenergie dir den Bericht von Dr.-Ing. Michael J. Meixner (Wattenrat) mit dem Titel Windenergie - ein fataler Irrweg deutscher Energiepolitik durchzulesen. Absatz 2 soll Wunder bewirken.
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Nein, das ist nicht geil. Zumal der wirkliche Preis bei etwa 3,5 - 4 ct liegen dürfte. Wenn du nun hier Kosten addierst, die man bei diesem Anlagentyp einfach der Allgemeinheit aufbürdest, dann landest du irgendwo im Bereich einiger Euros...
Die Haftung der AKWs - nicht vorhanden, übernimmt der Staat?!
Endlagerung ungeklärt - Kosten unbekannt? Huch, tragen auch wieder großteils die Bürger. Rückbau vergessen? Huch?!
Nicht alles was gut ist - ist auch billig. Dann wäre da noch die massive Subvention der Atombranche... Hach, Atomstrom ist eher teuer - alles in allem.
Mit deinem guten Hr Dr.-Ing. Michael J. Meixner outest du dich mal wieder als Volltroll, ich hab nichtmal Lust jedes Pamphlet das jeglicher Grundlage entbehrt ernsthaft zu kommentieren. Warum kaufen dann eigentlich die EVUs gerade all die schönen Windparks? You poor, Dir kann man alles erzählen, Reservekapazitäten. Jaja. Und einen Satz vorher hast du die noch billigst in Tschechien einfach kaufen können, jetzt musst du ganze Kraftwerke bereithalten, falls mal kein Wind weht. HIER ist dein Schild!
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Natürlich ist es Profitgier. Auch bin ich mir der Strombörse sehr wohl bewusst. Den genau hier zeigt sich deutlich, das ganz Europa tagtäglich GW an Strom quer durch die Leitungen transportiert. So kommt auch in Deutschland Atomstrom an, egal ob wir über eigene Meiler verfügen oder nicht. Außerdem, was ist an Wirtschaftlichkeit schlecht? Kaufst du dir denselben DVD-Player für 30 € oder im teureren Laden für 60 €?
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Na, dann lass doch noch all die schönen Sicherheitsvorkehrungen weg, dann ist alles noch viel billiger. Das billig manchmal eben teuer ist, naja, der eine weiss es, der andere lernt es: viel Spaß dabei.
Zitat:
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Diese Tatsache ist nachzulesen in jedem Manuskript zur Effizienz dezantraler Systeme und ihrer Nachteile. Unter anderem auf den Seiten der Universität Karlsruhe.
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In deinem Link gehts um Informatik. Ich glaube kaum, dass du auch nur ansatzweise verstanden hast, worum es geht. Um effiziente Nutzung der erzeugten Energie, thermisch als auch elektrisch. Natürlich hat Zentralisation Vorteile, die will ich auch nicht absprechen. Nur die Effizient wirst du nicht erreichen können. Auch hier hat ein modernes GuD Kraftwerk gegenüber einem BHKW sicherlich Vorteile hinsichtlich des Wirkungsgrades...  Aber du wirst nie die Abwärme so nutzen können. Und wenn du es kannst: dann freut mich das!
Zitat:
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Du willst mir also weismachen das ausländischer Atomstrom nicht über transnationale Netzleitungen in deutsche Haushalte gelangt? Das nenne ich Ignoranz!
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??? Ich will keinen ausländischen Atomstrom. Punkt.
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Zumindest nicht ohne erhebliche Preissteigerungen.
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In Zukunft wird Energie im Preis steigen, so oder so. Das ist neu für dich?
Die Frage ist nur ob wir dann unabhängig und ökologisch Strom erzeugen - oder abhängig und mit gewissen Risiken.
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Daran ist auszusetzen das ohne Atomstrom ein Teil des Energiemixes wegfällt, was absolut unnötig ist und zum anderen das Kohlekraftwerke trotz modernster Filter Abgase jenseits von gut und böse produzieren.
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Unnötig? Atomstrom ist gefährlich! Das willst du einfach nicht wahrhaben. Ich hab auch keinen Nerv das zu belegen und dich mit Engelszungen zu bekehren. Wenn Forstmark nicht durch reines Glück vor einer Havarie bewahrt worden wäre, vllt würdest du dann anders sprechen.
Die Risiken mögen gering sein - dafür sind die Folgen um so größer. Kapiere das - oder lass es. Du verharmlost die Probleme und gehst in dieser Sache auf Argumente auch gar nicht ein - dann halt nen Haken dran.
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12. 01. 2007, 18:58
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#106
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Zitat:
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Vorhanden ja. Praktisch nutzbar um den Energiebedarf ökonomisch sinnvoll zu decken nein.
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Wer sagt das? Du.
Das ist doch nur eine Frage, ob man die Dinger bauen will. Es funktioniert ohne Atomstrom. Derartige Szenarien sind längst durchgerechnet.
Auch das transnationale Netzwerk funktioniert ohne Atomstrom. Es ist doch unsinnig, Atomstrom als Garanten dafür zu bezeichnen. Jede Methode ist dafür geeignet. Wie konnten wir nur vor der Atomenergie überleben?
Die Geschichte der Atomenergie ist vor allen Dingen eine Geschichte der Lügen gewesen. Und es wird munter weitergelogen.
Atomstrom statt Öl .... einfach lachhaft. Wie paßt das denn in Deine Philosophie? Die angebliche Ölknappheit wird doch zur Zeit nur dafür verwendet, um mal wieder einen Ladenhüter ins Gespräch zu bringen.
Rebell
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12. 01. 2007, 19:01
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#107
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 981
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Nun, er glaubt ja auch, dass man Strom "durchleitet"...*lol*
Zitat:
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Strombörse werden riesige Mengen quer durch Europa transferiert
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Willst du den Strom nicht lieber per Post versenden? *rofl*
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12. 01. 2007, 19:31
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#108
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Ja, und? Leb damit - oder lass es. Ob du mich ignorierst - oder nicht - Wayne.
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Naja zumindest zeigt es auf welchem Niveau sich bestimmte "Gruppen" bewegen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Nun, noch sehe ich aus wirtschaftlichen ein Mix als geeigneter an. Nur was die Gewichtung Neuer Energien - sowie die Bedeutung der Kernkraft angeht - werden wir nicht auf einen Nenner kommen.
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Das befürchte ich auch.
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Zitat von Bajoou
JDu hast undifferenziert das wiedergegeben, was ein jeder EVU und div. Politiker, ähm Lobbyisten, so gebetsmühlenartig runterbeten. Du hast alternativen Energien letztlich abgesprochen, einen gewichtigen Teil der Versorgung abzudecken - und Kernkraft als das Mittel der Wahl dargestellt. Beides ist kurzsichtig und negiert wichtige Fakten. Wenn man die Entwicklung in diesem Bereich erlebt, gerade im Bereich der WKA, dann bekommt man einen Eindruck davon, wie leistungsstark alternative Energien sich in den nächsten 10 Jahren noch entwickeln können und werden.
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Nein, das habe ich sicher nicht! Ich habe ausdrücklich geschrieben - direkt in meinem allerersten Posting in diesem Thread - das ich erneuerbare Energien als einen wesentlichen Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung ansehe. Es geht mir nach wie vor um einen Energiemix! Zudem hatte ich geschrieben das Kernkraft in meinen Augen aufgrund von Wahn- und Ideologievorstellungen bestimmter Interessensgruppen grundlos aufgegeben wird. Das halte ich für den verkehrten Weg in Richtung pragmatischer Energiepolitik.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Du hast untergründig immer ins selbe Horn gestossen: Neue Energien seien teuer, ineffizient - müssten subventioniert werden...blablabla. Das ist nun mal alles ziemlich falsch und Eon & Co quasi nach dem Munde gesprochen. Da erwartest du Nachsicht?
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Ich habe gewisse Probleme wenn es darum geht Leuten falsche Tatsachen vorzugaukeln. Fakt ist das Windenergie keine Lösung für die Energieproblematik darstellt. Allein schon der geplante Offshore-Betrieb ist ein Witz. Ich zitiere:
Zitat:
Offshore-Windstromerzeugung in der Nordsee - eine ökonomische und ökologische Sackgasse?
Vorgezogene Erneuerung des Kraftwerksparks mit der derzeit verfügbaren Technik deutlich effizienter
Eine Studie der Uni Hamburg hat die Wetterdaten von 2000 - 2004 benutzt, um damit zu untersuchen, welche Auswirkungen der geplante gewaltige Ausbau von 20 Gigawatt Windkraft im Off-shore Bereich vor der Küste auf die Energiesituation der BRD haben würde. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass nicht nur das deutsche nationale Netz, sondern das europäische Verbundnetz insgesamt nicht in der Lage wäre, die gewaltigen Stromschwankungen des Windstroms durch Kohle- oder Gaskraftwerke auszugleichen.
Die Schlussfolgerung der Studie: " [Die] geplante Windstromerzeugung in Nord- und Ostsee zur Einspeisung in das europäische Drehstromnetz [ist] deshalb auf absehbare Zeit keine geeignete Option zur notwendigen optimalen Reduktion der Treibhausgasemissionen."
Durch Umrüstung des Kohlekraftwerksparks auf den derzeitigen technischen Standard sei jährlich die dreifache Menge CO2 einzusparen wie durch Windkraftanlagen-Einsatz. Windkraft sei damit als unökologisch einzuschätzen: "Die politische Entscheidung zur massiven Subventionierung der Windenergie durch die Stromverbraucher über das EEG erweist sich deshalb als Sackgasse, die bereits jetzt wegen Fehlsteuerung notwendiger Investitionen in den fossilen Kraftwerkspark zu Wohlfahrtsverlusten führt und in der Zukunft wegen der ungenügenden Minderung der Treibhausgase weitere verursachen wird."
Quelle: http://www.uni-hamburg.de
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Zitat:
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Zitat von Bajoou
Im Gegensatz zu Dir kann ich auch an dieser Stelle Zahlen nennen und habe es getan. Ich habe Schwellwerte einer Anlagengröße genannt - ab der es sich lohnt. Und eine Anlage mit einer thermischen Leistung >20MW ist so klein eben auch nicht. Wo siehst du genau Nachteile?
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Soso, also sind alle Links und Zahlen die ich gepostet habe offensichtlich spurlos an dir vorübergegangen. Ich hatte diese sogar durch seriöse Quellen unterstrichen. Du hingegen hast diese Zahlen einfach mal unbedarft in den Raum gestellt.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Wir planen zur Zeit ein Kraftwerk in etwas größerer Dimension als hier genannt - mit einem Wirkungsgrad von knapp 95% - dank effizientester Technik und perfekter Nutzung der Abwärme. Das wird die Zukunft sein, wenn du nicht mehr einfach alles sinnlos verpulvern kannst.
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Freut mich zu hören. Ich begrüße jede Art von Energiesystem welches sich ökonomisch zwanglos durchsetzen kann und die Umwelt entlastet. Bleibt bloß die Frage ob man dieses System auf ganz Deutschland mir nichts dir nicht übertragen kann?!
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Nein, das ist nicht geil. Zumal der wirkliche Preis bei etwa 3,5 - 4 ct liegen dürfte. Wenn du nun hier Kosten addierst, die man bei diesem Anlagentyp einfach der Allgemeinheit aufbürdest, dann landest du irgendwo im Bereich einiger Euros...
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Lol, jetzt wirds aber abenteuerlich! Wenn ich dir die realen Kosten von WKA aufzeigen würde wären wir jenseits des von dir angegebenen Betrags pro KWh. Zudem erzählst du hier mal wieder aus deiner Plauderkiste. Keine Fakten, keine Belege. Das zieht sich quer durch deine Beiträge. Zumindest verstehe ich nun warum. Als "involvierte" Person stehst du in einer Art Interessenskonflikt. Das deshalb eifrig geworben und mit falschen Tatsachen geprahlt wird ist verständlich.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Die Haftung der AKWs - nicht vorhanden, übernimmt der Staat?!
Endlagerung ungeklärt - Kosten unbekannt? Huch, tragen auch wieder großteils die Bürger. Rückbau vergessen? Huch?!
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Und was willst du uns damit sagen? Schon wieder nichts als Spekulationen und Horrormeldungen über die angeblichen Kosten von AKW's. Seriös ist das definitiv nicht.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Nicht alles was gut ist - ist auch billig. Dann wäre da noch die massive Subvention der Atombranche... Hach, Atomstrom ist eher teuer - alles in allem.
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Fakt ist Atomstrom kostet pro KWh 2.5 Cent uns es handelt sich um eine regelbare Quelle die seit Jahrzehnten zur Grundlast beiträgt. Bevor du dich darüber lustig machst solltest du eher beweisen das auch WKA's dazu in der Lage sind. Ich bin schon sehr gespannt.
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Zitat von Bajoou
Mit deinem guten Hr Dr.-Ing. Michael J. Meixner outest du dich mal wieder als Volltroll, ich hab nichtmal Lust jedes Pamphlet das jeglicher Grundlage entbehrt ernsthaft zu kommentieren.
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Was anderes habe ich von dir auch nicht erwartet.
Aber du hast mich mittlerweile von Windkraftanlagen schwer überzeugt. Ich werde in Zukunft Berichte von diplomierten Personen, Experten und Berichten des MDR ignorieren und stattdessen DICH aufsuchen. Mit deinen belegten Fakten und deiner kompetenten Art diese zu vermitteln bin ich garantiert auf der sicheren Seite.
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Zitat von Bajoou
Warum kaufen dann eigentlich die EVUs gerade all die schönen Windparks?
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Schon mal was von Subventionen gehört. Achja, du nennst die nur etwas anders.
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Zitat von Bajoou
Na, dann lass doch noch all die schönen Sicherheitsvorkehrungen weg, dann ist alles noch viel billiger. Das billig manchmal eben teuer ist, naja, der eine weiss es, der andere lernt es: viel Spaß dabei.
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Du hast es immer noch nicht verstanden. Ich bin weder für billig noch für teuer. Ich bin für eine Energiepolitik die auf vielen Säulen steht. Du hingegen verteufelst alles andere was dir nicht in deinen Kram passt und stellst falsche Tatsachen in den Raum.
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Zitat von Bajoou
In deinem Link gehts um Informatik. Ich glaube kaum, dass du auch nur ansatzweise verstanden hast, worum es geht. Um effiziente Nutzung der erzeugten Energie, thermisch als auch elektrisch. Natürlich hat Zentralisation Vorteile, die will ich auch nicht absprechen. Nur die Effizient wirst du nicht erreichen können. Auch hier hat ein modernes GuD Kraftwerk gegenüber einem BHKW sicherlich Vorteile hinsichtlich des Wirkungsgrades...  Aber du wirst nie die Abwärme so nutzen können. Und wenn du es kannst: dann freut mich das!
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Natürlich geht es um Informatik. Den die Vor- und Nachteile von Dezentralisierung sind interdisziplinär und beziehen sich nicht nur auf elektrotechnische Anlagen. Um es nochmal klar und deutlich zu machen. Du bist der Meinung durch Dezentralisierung ließen sich sämtliche Energieprobleme lösen. Das ist eine fixe Idee von dir. Ich hate deutlich gemacht das dies nicht flächendeckend praktsich anwendbar ist.
Warum rufst du nicht bei den Stromkonzernen und beim Bundesamt an und erzählst ihnen von deiner genialen Lösung alles zu dezentralisieren und überall Abwärme zu nutzen um somit alle Probleme schlagartig bequem zu lösen? Du wärst in Kürze in wohlhabender Mann.
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Zitat von Bajoou
??? Ich will keinen ausländischen Atomstrom. Punkt.
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Dann beschwere dich bei den Stromanbietern. Ich lebe sehr gut mit Atomstrom. Und wenn hier die Energiekosten explodieren. Wayne interessierts? Es gibt genug andere schöne Länder auf der Welt.
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Zitat von Bajoou
In Zukunft wird Energie im Preis steigen, so oder so. Das ist neu für dich?
Die Frage ist nur ob wir dann unabhängig und ökologisch Strom erzeugen - oder abhängig und mit gewissen Risiken.
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Ein Anstieg der Energiepreises wird sich in der Tat mittelfristig nicht abwenden lassen. Von unabhängiger ökologischer Stromversorgung zu reden halte ich aber nach wie vor für einen Mythos oder genauer gesagt für eine Verarschung des Bürgers. Wie gesagt, du bist der einzige der dieser Meinung ist. Alle Experten sagen da etwas anderes. Sonst bräuchten wir auch keine Pipeline und Kohlekraftwerke könnten wir uns auch sparen.
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Zitat von Bajoou
Unnötig? Atomstrom ist gefährlich! Das willst du einfach nicht wahrhaben. Ich hab auch keinen Nerv das zu belegen und dich mit Engelszungen zu bekehren. Wenn Forstmark nicht durch reines Glück vor einer Havarie bewahrt worden wäre, vllt würdest du dann anders sprechen.
Die Risiken mögen gering sein - dafür sind die Folgen um so größer. Kapiere das - oder lass es. Du verharmlost die Probleme und gehst in dieser Sache auf Argumente auch gar nicht ein - dann halt nen Haken dran.
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Ich verharmlose es keineswegs. Deshalb schrieb ich auch das ich grundsätzlich für einen Atomausstieg bzw. für einen sukzessiven Abbau bin. Aber das soll bestimmt nicht in einem Hauruckverfahren passieren, nur weil die Grünen in ihrer Amtsperiode als kleiner Koalitionspartner meinten sie müssten ihre ideologische Paranoia der 68er durchsetzen.
Die Kraftwerke in Deutschland könnten über die jetzt veranschlagte Laufzeit bequem genutzt werden. Ich sehe darin kein Problem. Solange keine alternativen Erzeuger zu einem akzeptablen Preis sich etabliert haben und das ohne die Umwelt mit Massen an CO2 zu belasten, weil entsprechende Kohlekraftwerke Regelenergie nachliefern müssen, solange sollen sie auch laufen!
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12. 01. 2007, 19:58
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#109
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Nun, er glaubt ja auch, dass man Strom "durchleitet"...*lol*
Willst du den Strom nicht lieber per Post versenden? *rofl*
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Strom wird eingespeist und umgangssprachlich weitergeleitet. Unzwar über die transnationalen Stromnetze. Ich wüßte nicht was es da zu lachen gäbe. Du warst es doch der amüsanterweise behauptete Strom würde bei Überproduktion aufgebraucht werden. Darüber kann man in der Tat schmunzeln.
BTW: Technisch gesehen handelt es sich bei Strom um bewegte Ladungsträger. Das bedeutet man kann sehr wohl von Durchleiten sprechen. Wieder einnmal zeigt sich das du dich über andere lustig machst, egal ob Bundesanstalten oder Diplomanden. Du bist ein recht witziges Kerlchen, weit davon entfernt ernst genommen werden zu können.
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12. 01. 2007, 20:01
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#110
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 981
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Muss weg, aber WER will denn Offshore?
Die großen EVUs. Denn die wollen durch solche Großprojekte, die kleine oder mittelständische Unternehmen nicht realisieren können, am Steuer bleiben - und ihre zentralen Strukturen aufrecht erhalten.
Sogar einige Hersteller, unter ihnen der Markt - und Technologieführer Enercon, haben sich aus diesem Bereich verabschiedet. Denn auch die Machbarkeit wird stark angezweifelt, die Wirtschaftlichkeit sowieso, weswegen von den EVUs eine höhere Vergütung für Offshore Projekte verlangt wird.
Das mal dazu.
Ach ja, Herr Stefan S, ich hab keine Lust mehr, dir Dinge vorzukauen, die du überall finden kannst. Hab grad mal versuchsweise bei Telepolis nach dem Thema Kernkraft gesucht, 43 Artikel zum Thema, alleine 20 seit Anfang 2006 - seit dem die dümmsten aller Parteien, unsere lieben Industrie- und Lobbyistenfreunde aus Bayern das Thema vorsichtig forcieren.
Ich denke, man wird dies durchboxen, nur mal btw, denn zum einen kann man den Freunden vom BDI damit was Gutes tun, zum anderen wird vermutlich die Koalition darunter leiden, da dieses Thema bei den Roten nicht gerade freudig erwartet wird. Ist also nicht doof - nur damit du auch weisst, in wessen Horn du bläst - und wofür du dich instrumentalisieren lässt.
Jedenfalls schau doch zB diesen Artikel mehr an, ist ziemlich genau meine Position - warum also selbst schreiben: KLICK
Für die Faulen unter uns, ein kleines Extrakt über die Mythen der Atomlobby:
Zitat:
Atomenergie ist sicher. Wie bei allen technischen Gerätschaften sind auch Kernkraftwerke nicht restlos sicher. Die Befürworter der Kernenergie sprechen hier gerne von einem "Restrisiko". Bei allen in Deutschland betriebenen Reaktortypen ist ein Durchschmelzen des Reaktors wie in Tschernobyl nicht ausgeschlossen, auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird. Kleinere Störfälle sind sogar an der Tagesordnung. Und bei etwa 450 Reaktoren weltweit gehen statistische Analysen von einem Super-GAU irgendwo in der Welt etwa alle 100 bis 200 Jahre aus. Die haben aber die Bedrohung durch zunehmend spitzfindigere Terroristen noch nicht eingerechnet.
Und was von den Befürwortern gerne verschwiegen wird: Zivile und militärische Nutzung der Atomenergie sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Die Europäische Kommission hat im Jahr 2003 eine Studie veröffentlicht, nach der bis zu 65 Millionen Menschen bereits an den Folgen der militärischen und zivilen Nutzung der Atomenergie gestorben sind ([local] Atomenergie soll für über 65 Millionen Tote verantwortlich sein).
Ab einer Betriebsdauer der Reaktoren von etwa 20 Jahren nimmt das Risiko von Betriebsstörungen und damit eines Unfalls erheblich zu. Die angestrebte Verlängerung der Restlaufzeiten von bis zu 60 Jahren macht die Atomenergie also noch sehr viel gefährlicher, als sie es ohnehin schon ist.
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Zitat:
Atomenergie ist billig. Atomenergie ist wahrscheinlich eine der teuersten Energieerzeugungen, die wir heute betreiben. Die verdeckten Kosten des Atomstroms werden nicht nur den heutigen Steuerzahlern aufgebrummt, sondern auch gleich noch künftigen Generationen für die nächsten Jahrtausende.
Das beginnt schon bei den gewaltigen Forschungs- und Entwicklungskosten für die Atomtechnologie, die fast ausschließlich auf Kosten der Steuerzahler erfolgt ist. Auch jetzt wird immer noch die Atomforschung weit stärker gefördert als alle regenerativen Energien zusammen.
Müssten die Atomkraftwerksbetreiber ihre Anlagen genauso versichern wie jeder andere Betrieb, könnten sie gleich dichtmachen. Aber auch hier gibt es Sonderkonditionen: Die Kraftwerksbetreiber dürfen sich gegenseitig versichern und die Schadenssumme wird einfach per Dekret auf 2,5 Milliarden begrenzt. Selbst vorsichtige Schätzungen gehen aber von einer mehr als tausendfachen Schadenssumme bei einem GAU aus. Im Falle aller Fälle wären die Deutschen also nicht wesentlich besser versichert als die Menschen von Tschernobyl.
Das endet dann bei der Entsorgung. Die Atomstromproduzenten legen zwar einen bestimmten Betrag für die Entsorgung des Mülls zurück, dürfen das Geld aber erst einmal behalten und damit spekulieren. Ob das Geld dann noch vorhanden ist, wenn es gebraucht wird, ist fraglich. Und wieviel Geld die Entsorgung kosten wird, steht auch überhaupt noch nicht fest. Aber allzu viel kann es gar nicht sein, da es sich bei dem Problem der Endlagerung ja nur um ein paar Jahrtausende handelt. Das werden die nächsten Generationen dann schon richten.
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BLEIBT DIE FRAGE, WARUM??
Zitat:
Warum also auf Atomkraft setzen?
Der eigentliche Kern der Geschichte ist doch wohl ein ganz anderer. Regenerative Energien lassen sich dezentral erzeugen und einsetzen. Dafür benötigt man keine großen Stromkonzerne mehr, die spielen dann höchstens noch eine Rolle als Grundlastversorger und Resteverwerter. Wenn erst jeder seinen Strom selbst erzeugen kann, werden nicht nur die Strukturen der Energieerzeugung sondern auch die Strukturen ihrer Finanzierung vollkommen umgestellt. Und genau davor haben die derzeitigen Nutznießer der mächtigen Stromkartelle Angst. Eine Verzögerung des Atomausstiegs schreibt die alten zentralen Strukturen wenigstens noch für eine Weile fest. Vor allem gibt sie jetzt das falsche Signal für die Zukunft.
So macht dann auch das Angebot der Stromriesen, die Gewinne aus den verlängerten Laufzeiten ihrer Atommeiler in die Erforschung der regenerativen Energien zu stecken, durchaus Sinn. Erstens verzögert das den Umstieg auf die regenerativen Energien nochmals um mindestens ein Jahrzehnt und zweitens wollen sie sich den unvermeidlichen Umstieg auf die neuen Energien dann auch noch großzügig finanzieren lassen. Mit den daraus gewonnenen Patenten lassen sich wenigstens die Herstellung und der Vertrieb der neuen Energieträger monopolisieren.
Gewinn werden die Stromkartelle mit den Laufzeitverlängerungen ordentlich machen. Ist ein Atommeiler nämlich erst einmal abgeschrieben, ist der Betrieb tatsächlich relativ preiswert. Für die Folgekosten zahlen schließlich alle anderen, nur nicht die Betreiber.
Die Anti-Atombewegung hat der ganze Rummel dann auch aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Die [extern] ruft jetzt wieder zu bundesweiten Demonstrationen auf – ganz wie in alten Zeiten. Ganz im Stil der neuen Mediokratie kann man aber auch einen [extern] Brief an die Verhandlungsführer der SPD unterzeichnen, bei den Koalitionsverhandlungen doch bitte nicht einzuknicken. Ob's wirklich hilft, bleibt abzuwarten.
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Geändert von Bzrkr (12. 01. 2007 um 22:10 Uhr).
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12. 01. 2007, 20:17
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#111
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
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Zitat von Der Rebell
Wer sagt das? Du.
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Du behauptest also mit Solarenergie im Süden zur Wasserstoffspeicherung und Geotherme wären alle Probleme gelöst? Super, dann brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr zu machen! Es lebe die Photovoltaik und die Thermalenergie. Bei der derzeitigen Klimaerwärmung aufgrund des CO2 Ausstoßes könnten wir in der Tat schon sehr bald sehr gute Wirkungsgrade in unseren Breitengraden erreichen.
Das mit der Wasserstoffspeicherung ist eine interessante Idee. Wenn du uns auch noch vermittelst wie das genau praktisch vonstatten gehen soll laufe ich schon mal zur Bank und plane Investitionen in entsprechende Aktien.
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Das ist doch nur eine Frage, ob man die Dinger bauen will. Es funktioniert ohne Atomstrom. Derartige Szenarien sind längst durchgerechnet.
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Natürlich funktioniert es ohne Atomstrom. Sonst könnte man wohl kaum darauf verzichten. Fragt sich nur zu welchem Preis? Abhängigkeit, CO2 Ausstoß das zur Klimaerwärmung führt und Teuerungsraten die für eine Industrienation absolut katastrophal sind.
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Zitat von Der Rebell
Auch das transnationale Netzwerk funktioniert ohne Atomstrom. Es ist doch unsinnig, Atomstrom als Garanten dafür zu bezeichnen. Jede Methode ist dafür geeignet. Wie konnten wir nur vor der Atomenergie überleben?
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Atomstrom ist kein Garant! Wie oft soll ich das noch wiederholen? Kernenergie ist Bestandteil eines Energiemixes. Wenn es in Zukunft gelingt sinnvolle Lösungen zu akzeptablen Bedingungen zu finden bin ich der erste der einen Meiler abschaltet.
Zitat:
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Zitat von Der Rebell
Die Geschichte der Atomenergie ist vor allen Dingen eine Geschichte der Lügen gewesen. Und es wird munter weitergelogen.
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Bitte etwas genauer. Wo fühlst du dich betrogen? Das Atomstrom nicht die Antwort auf all unsere Energiefragen ist? Da muss ich dich enttäuschen. Bisher gibt es dafür keine Lösung. Mal sehen wie das mit der Kernfusion aussehen wird.
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Zitat von Der Rebell
Atomstrom statt Öl .... einfach lachhaft. Wie paßt das denn in Deine Philosophie? Die angebliche Ölknappheit wird doch zur Zeit nur dafür verwendet, um mal wieder einen Ladenhüter ins Gespräch zu bringen.
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Ja, und das zu recht! Zudem kann man bei Atomstrom kaum von einem Ladenhüter sprechen. Schließlich hat dieser Strom jahrzehntelang mehr als ein Drittel des Energiebedarfs abgedeckt. Damit dein Hintern kostengünstig vor der Kiste sitzen kann und du unbedarft im Internet surfen kannst. Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik! Wer hier Fehler macht, der sorgt dafür das ein Industrieland nachhaltig ausgebremst wird.
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12. 01. 2007, 20:39
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#112
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
Ich sprach von der Atomlüge. Das begann damit, daß man behauptete, man bekäme sie quasi kostenlos, da es ja einen ewigen Kreislauf gäbe.
Und warum hast Du Probleme mit der Speicherung von Wasserstoff? Der läßt sich genauso wie ein anderes Gas speichern.
Wegen der über 33% würde ich an Deiner Stelle nochmal Deine beliebte Quelle des Atomministeriums nachschlagen.
Aber es ist wirklich müßig mit Dir zu diskutieren. Eine sichere Energieversorgung ist lediglich davon abhängig, wieviele Anlagen gebaut werden und nicht wie Du hier ständig behauptest, daß alternative Energie "grundsätzlich" nicht in der Lage wäre. Und außer dieser Behauptung ist von Dir nichts zu hören.
Rebell
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12. 01. 2007, 20:54
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#113
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Re: Öl fließt nicht mehr: Deutschland bald in Energienot?
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Zitat von Der Rebell
Ich sprach von der Atomlüge. Das begann damit, daß man behauptete, man bekäme sie quasi kostenlos, da es ja einen ewigen Kreislauf gäbe.
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Darauf bin ich doch eingegangen. Nichts ist in der Energieerzeugung kostenlos und ohne Nachteile zu haben. Wo ist also das Problem? Das Atomkraft deine falschen Erwartungen nicht erfüllen konnte?
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Zitat von Der Rebell
Und warum hast Du Probleme mit der Speicherung von Wasserstoff? Der läßt sich genauso wie ein anderes Gas speichern.
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Ich habe keine Probleme mit der Speicherung von Wasserstoff. Ich habe ein Problem mit deinem Vorhaben konventionelle Energieerzeuger durch Photovoltaik und Geotherme zu ersetzen. Wie ich geschrieben habe bin ich sehr an einer praktischen Machbarkeitsstudie interessiert. Schließlich wäre das DIE Lösung.
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Zitat von Der Rebell
Wegen der über 33% würde ich an Deiner Stelle nochmal Deine beliebte Quelle des Atomministeriums nachschlagen.
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Der prozentuale Anteil an Kernenergie ist zurückgegangen auf nun ca. 27 % in Deutschland. Der Atomausstieg wirft seine Schatten voraus. Deshalb schrieb ich auch statistisch in den letzten Jahrzehnten von ca. 33 %. Das sollte eigentlich einleuchten. Der Anteil an Kernenergie in Westeuropa beträgt heute etwa 30 %.
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Zitat von Der Rebell
Aber es ist wirklich müßig mit Dir zu diskutieren.
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Es ist immer müßig mit jemandem zu diskutieren der sich nicht im Handumdrehen mit fadenscheinigen Argumenten um den Finger wickeln lässt. Das ist nunmal Realität - damit musst du leben.
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