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plattenvertrag (und sowas)
also meine frage ist folgende wenn ich eine band hätte und mir das geld fürs tonstudio fehlt gäbe is dann eine möglichkeit an nen plattenvertrag samt aufnahme zu kommen durch demobänder die man irgendwo hinschikt oder könnte ich nur sparen??
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16. 01. 2007, 21:26
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#1
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Mit Glied unten
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 423
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Re: plattenvertrag (und sowas)
klar reichen da auch demobänder... sollten aber ein mindestmaß an qualität haben!
und man sollte echt hören was ihr so draufhabt.
man muß keine professionellen aufnahmen ausn tonstudio abliefern... jedenfalls nicht wenn man sich dem label nur vorstellt.
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16. 01. 2007, 21:49
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#2
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Re: plattenvertrag (und sowas)
und wenn man einem label gefällt spendiren die einem das tonstudio oder...?
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17. 01. 2007, 12:34
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#3
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Schmalspurklaus
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 1.053
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Re: plattenvertrag (und sowas)
Zitat:
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Zitat von Tutax
und wenn man einem label gefällt spendiren die einem das tonstudio oder...?
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wenn ein label meint, mit deiner band wäre es profitabel zu arbeiten ist wohl teil des vertrages, dass ihr eine tonstudioaufnahmen machen werdet, oder denkst du die lassen euch weiterhin, sollte es soweit kommen, mit einem sonycassettenrecorder und einem micro aufnehmen?
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17. 01. 2007, 13:01
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#4
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Headbanger
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 768
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Re: plattenvertrag (und sowas)
Also da ich für eine Plattenfirma(nein, bitte keine Fragen stellen wo, ich werde sie nicht beantworten) arbeite, kann ich dir das bischen erklären. Grundsätzlich sind Demo-Bänder ok, ABER man sollte schon bischen was hören können. Sprich wenn du nur Besenkammeraufnahmen hast, wirstes dir vermutlich sparen können, das landet sofort in irgendeiner Ecke und niemand wird sichs wieder anhören.
Mit der Bezahlerei vom Studio, tja, das ist sone Sache. Da muss vieles zusammenkommen, als erstes muss das Label von der Musik überzeugt sein, also richtig überzeugt, das ist die halbe Miete. Es kommen da aber noch mehr Faktoren dazu, wie z.B. ist das das erste Demo, sprich eine totale Newcomerband, wie sind die Jungs/Mädelz live unterwegs, wie vermarktungsfähig ist die Mucke die gemacht wird(grade richtig angesagt, überlaufen, nur Randgruppe/Liebhabersache etc.), passt die Mucke zum Label usw. . Dann kommt noch ein bischen Verhandlungsgeschick von deiner Seite dazu, und dann wirst du wenn alles gut geht, einen Vertrag vorgesetzt bekommen. Im Allgemeinen wird das ein Band(Album)übernahmevertrag sein, wenn ihr Kohle braucht wird euch was dazugeschossen oder alles bezahlt, aber dieser Betrag wird euch meistens auf eure Tantiemen aus den Verkäufen angerechnet, sprich ist ein Vorschuss. Dann geht ihr ins Studio, nehmt auf, das Ganze wird dann noch abgemischt und gemastert, Cover, Layout etc. erstellt und dann wird gepresst, Promotion(Werbung) in den maßgeblichen Magazinen und sonstigen Medien geschaltet und schlußendlich dem geneigten Hörer zu Kauf angeboten. ABER stellt euch Studioaufnahmen nicht so einfach vor, das ist was anderes als Livespielen, im Studio hört man jeden, und ich meine jeden Spielfehler, schiefen Gesangs-Ton, falschen Takt usw. . Da ist Üben, Üben, Üben vorher angesagt, außer du willst Techno machen, Computer machen keine Spielfehler  .
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17. 01. 2007, 13:08
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#5
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Headbanger
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 768
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Re: plattenvertrag (und sowas)
Hmm, naja, das kommt drauf an wo du landest. Je nach Label wird entweder gar kein Einfluss auf das Songwriting genommen, bischen oder sehr viel, da kann man keine pauschale Aussage dazu machen, kommt auch extrem auf euren Musikstil an. Im Studio selber kann natürlich viel gemacht werden, sprich es können z.B. Drumspuren gradegerückt werden, es können einzelne Spuren aus/eingeblendet werden, Kompressoren auf die Gitarren, Hall auf die Snares und Gesang gegeben werden und sonstiger technischer SchnickSchnack, aber das ist dann das sogenannte Abmischen. Das ist fast genauso wichtig wie korrekt eingespielte Songs, weil dort der eigentliche Klang des Albums festgelegt wird und dabei werden die Labels im Allgemeinen wesentlich mehr Einfluss nehmen wollen als beim Songwriting. Der Grund dafür ist einfach, du kannst selbst einen wirklich genialen Song bei schlechter Produktion total verhunzen, und ich spreche da aus eigener Erfahrung das Musiker manchmal sehr merkwürdige Vorstellungen haben, wie ihre Songs zu klingen hätten, nämlich total grottig.
Geändert von Galder77 (17. 01. 2007 um 13:58 Uhr).
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17. 01. 2007, 13:29
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#7
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brauche Kaffee
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 41
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Re: plattenvertrag (und sowas)
Galder77 beschreibt es schon ganz gut.
Meine Band hatte damals richtig Kohle in die Hand genommen, sauberes Studio, klasse Aufnahme. Dann gehst du Klinken putzen... Du kriegst dann mit Glück ne Bandübernahme. D.h. einen Zuschuss zur Produktion. Und dass wird dann später wieder rausgerechnet. Oder halt (wie beim 2. Deal) kriegst du erst ab der sounsovielten Einheit Kohle.
Wichtig ist auf jedenfall eine sehr saubere Aufnahme! Je nach Musik gehen da ein paar Wochen ins Land. Und versprochen: Wenn du Rock machst (also hangemachte Musik) wird sich der Song im Studio verändern. Das fängt bei einfachen Sachen an, wie Fills oder Overdubs und geht bis zu Änderungen am Text und dem Gerüst. Kommt halt immer darauf an, wie bereit du bist, dass auch zuzulassen.
Wir haben gute Erfahrungen gemacht, auf einen Tontechniker zu hören. Wenn ders drauf hat, hört er schon vorher wie das mal wird und instruiert entsprechend oder gibt Anregungen. Da muss dann aber die Chemie zwischen dem Techniker und den Musikern stimmen.
Aber noch mal zurück. Das Problem ist der Eiertanz vor der Aufnahme:
So wie du schreibst hast du kein Geld für eine ordentliche Produktion. Aber ohne kriegst du keinen Vertrag. Ei Henne Probelm. Liegt einfach daran, dass es zuviel Musik gibt. Cubase sei Dank. Und dann hören sich die Entscheider nur noch die Bretter an. Also, überlege dir, ob du einen oder zwei Songs auf eigene Kosten aufnimmst. Und nicht beim Kumpel in der Garage. Die Zeiten sind rum. Das kostet dich je nach Musikrichtung unterschiedlich Kohle (elektronisch günstiger/Rock teuerer). Damit gehst du Klinken putzen. Oder wenn du einen Dooropener kennst, nutze ihn. Mit Vitamin B ist es deutlich leichter was zu erreichen.
Oder wenn du es dicke hast, überzeugt von dir bist (und auch Leute kennst die überzeugt sind - auf Konzerten überprüft) mach gleich ne ganze CD und versuch die unterzukriegen.
Wenn du nur ganz kleines Geld hast... Hm. Da ist die Richtung entscheidend. Ich kenne ein paar Studios, da arbeiten gute Leute mit wenig Equipent für kleines Geld. Das musst du dann abwägen. Wenn du da dann aber an den Falschen kommst, klingt das Ergebnis schlecht. Und es war umsonst.
Welche Richtung solls denn werden?
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17. 01. 2007, 14:01
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#8
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Re: plattenvertrag (und sowas)
festlegen kann man das nicht so 100%ig es geht in die punkrock richtung aber auch balladen und poprock aufjedenfall die handgemachte "teure" musik wie viel sollte man denn dann mindestens privat investiren? und wie hoch ist die chancse denn so in etwa das man was ergattert (bei "guter" musik) also herscht eher skepsis oder werden neue bands gerne genommen? und geht das dann in die lokale ecke oder....?
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17. 01. 2007, 14:52
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#9
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Headbanger
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 768
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Re: plattenvertrag (und sowas)
Also ich kann dirs aktuell bei uns sagen, in 95% der Fälle suchen wir uns die Bands selber raus, wenn wir mitkriegen das die einen Deal suchen bzw. es werden uns die Bands empfohlen. Neue, völlig unbekannte Bands nehmen wir eigentlich garnicht, speziell wenn wir die Leute die dahinterstehen überhaupt nicht kennen und wir kennen in unserem Sektor ne ganze Menge. Ausnahmen machen wir eigentlich nur, wenn das Material absolut herrausragend ist. Und ich könnte mir gut vorstellen, das das bei vielen anderen Labels ähnlich ist, sprich es ist eher schwierig was zu kriegen. Dafür ist der aktuelle Markt einfach zu überfüllt(zum Großteil leider mit absolutem Mittelmaß oder Schlimmeren).
Studiokosten, hab ich jetzt nicht so den Überblick, kann dirs nur von dem Studio sagen mit dem wir zusammenarbeiten, die nehmen pro Aufnahmetag 210 Euro und liefern vernünftige Qualität ab. Nach oben hin ist da preislich allerdings alles offen, wie überall halt.
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17. 01. 2007, 16:54
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2006
Ort: Spätzleland
Beiträge: 1.523
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Re: plattenvertrag (und sowas)
Zitat:
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Zitat von Tutax
festlegen kann man das nicht so 100%ig es geht in die punkrock richtung aber auch balladen und poprock aufjedenfall die handgemachte "teure" musik wie viel sollte man denn dann mindestens privat investiren? und wie hoch ist die chancse denn so in etwa das man was ergattert (bei "guter" musik) also herscht eher skepsis oder werden neue bands gerne genommen? und geht das dann in die lokale ecke oder....?
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Also in der lokalen Ecke hat man schon mehr Chancen.
Ich habe auch ne zeitlang auf mehrern Festivals hier in der Umgebung bei mir mitgearbeitet und da hat man schon eher Chancen. Viele nehmen auch mit eigenem Geld eine CD auf und versuchen die dann zu verkaufen. Meist aber eher schlecht als recht.
Und wenn ihr aus eigener Hand, wie schon die Vorredner gesagt haben, ist es extrem schwierig hoch zukommen. Da müsst ihr schon richtiges Potential haben. Und dabei ist nicht die Rede von so ne bissle herumgeklimpfe auf der Gitarre ab und zu mal. da steckt verdammt viel dahinter. Ein paar von meinen Freunden verdienen sich neben dem Studium ihr Geld durch "ausleihen" an andere Bands etc. Allerdings studieren die z.T. Musik oder haben im Abi Musik als Prüfungsfach genommen (was nicht immer heißen soll das es die besten sind).
Hattet ihr schon größere Auftritte, also nicht nur vor eurem Stammpublikum?Schreibt ihr alle Songs komplett alleine oder covert ihr?Das sind auch ziemlich wichtige Fragen.
Mit Coversongs wird es schwieriger weiter zukommen als mit eigenen sauberen geschriebenen Songs (und das ist schwierig, spiel selber mehrer Instrumente und da steckt verdammt viel dahinter. MAch seit ca.17 Jahren Musik und hab mir auch viel selber beigebracht, aber selber Songs zu schreiben ohne das es "Mainstream" oder zu arg abgekupfert wird ist halt scho happig)
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17. 01. 2007, 17:06
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#11
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