aus
spirit-net.de
Zitat:
Nach dem Erfolg ihres 1. Buches "Das weiße Land der Seele" legt die russische Ärztin und Psychiaterin Olga Kharitidi nun ihr 2. Buch vor. Ähnlich wie im ersten, wo sie einer sibirischen Schamanin begegnet, macht sie hier erstaunliche Erfahrungen mit einem usbekischen Heiler.
Es ist eine Begegnung,die sowohl ihr Leben als auch ihren Umgang mit traumatisierten Menschen dramatisch verändert. In Samarkand wird sie mit einer Jahrtausende alten Kultur konfrontiert und gleichzeitig mit inneren luziden Traum- und Schattenwelten.
Michael,der Heiler hilft ihr eine alte Wunde zu heilen und dadurch gleichzeitig zu einem neuen Verständnis innerselischer Vorgänge zu kommen.
Als Leser hat man an diesem Prozess auf spannende Weise teil und taucht gleichzeitig in das magische Umfeld einer sagenumwobenen Stadt am Ende der Welt ein. Auch für therapeutisch arbeitende Menschen sie empfehlenswert.
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BOL.de
das (zweite?) Buch der Kharitidi zum Thema "Psychologie der Menscheits-Seele" - so würde ich's ausdrücken, wenn ich eine möglichst kurze Themenangabe machen müsste.
Nicht nur für Esoteriker und Psycho-Freaks interessant,
Olga Kharitidi liefert eine schlüssige und sehr verständliche Geschichte zu "Freud und Leid" der Menschen auf Basis eines Konzeptes,
welches klare Parallelen zur buddhistischen und psychotherapeutischen Strömungen aufweist.
Das Buch ist sehr "weiblich" geschrieben, trotzdem hat's mich auch als Mann gefesselt, zumal die im Buch umschriebenen Mechanismen sowieso geschlechtsneutral funktionieren und sich vor allem auf die "seelische oder emotionale Vernetzung" der Menschen von der kleinsten Familien- und Dorfgemeinschaft bis hin zu globalen Gesamtheit beziehen.
Mich persönlich störte etwas die legendenlastige Basis, mit der die Erzählung die eigentliche Botschaft transportiert, jedoch ist der Stoff so vermutlich etwas leichter zu vermitteln...
..schätze ich 'mal.
Mann/Frau muss sich nicht daran aufhängen, zumal die Qualität und Kompetenz des Buches und der Autorin absolut nicht darunter leiden.
Aber so manchem/er wird das Buch vieleicht einen neuen Aspekt zum Verständniss unseres "Miteinanders" vermitteln, und damit wäre schon viel - für uns alle - gewonnen.
in diesem Sinne - viel Spass und Spannung beim Lesen.
kesrith
PS.
kleiner Hinweis:
Samarkand ist kein Sachbuch sondern ein gut und - wer auf tiefgründige Geschichten steht - kurzweilig geschilderte, persönliche Erzählung.
...das sollte eigentlich aus dem Zitat von spirit.net hervorgehen