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25. 01. 2007, 14:49 #1
Ratzinger gegen Sex und Gewaltspiele: Wenn Blinde von der Farbe reden
Die Debatte um die sogenannten "Killerspiele" leidet regelmäßig darunter, dass hoffnungslos inkompetente Menschen meinen, sich zu Wort melden zu müssen. Wenn sich Joseph Ratzinger, besser bekannt unter dem Nick "Benedikt XVI" zu Gewaltspielen äußert, mag das noch angehen, dass er meint, beim Sex mitreden zu können, amüsiert hingegen in hohem Maße. Großartig zuletzt die Gewaltfantasien, an denen Ratzinger wohl durch jahrelangen Bibelkonsum leidet.
"Schönheit, eine Art Spiegel des Göttlichen, inspiriert und belebt Herz und Geist junger Menschen, während Häßlichkeit und Vulgarität eine erniedrigende Wirkung auf Einstellungen und Verhalten haben",
salbadert der Oberste Hirte, um sich danach auf die Medienproduzenten einzuschießen, die an der Verwahrlosung der Sitten und der moralischen Verkommenheit der heutigen Jugend schuld sind.
"Jeder Trend, Programme – einschließlich Filme und Video-Spiele – zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion
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09. 03. 2007, 23:45 #101Mitglied
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Re: Ratzinger gegen Sex und Gewaltspiele: Wenn Blinde von der Farbe reden
Mal abgesehen von der Kirche (deren Standpunkt bzw. Existenz das Thema gar nicht berührt), wie beurteilt ihr selbst ehrlich und selbstkritisch die absolut realitätsnahen Ballerspiele?
Ich zocke 2-3 Mal im Jahr ne Stunde und merke dass immer noch einen drauf gesetzt wird. Irgendwie behagen mir dann immer wieder alte Spiele.
Da muß das Blut spritzen möglichst echt wirken.
Ich finde dass bei vielen Hemmungen fallen. Egal ob im TV, Kino oder eben bei Shootern - wichtig ist aufzufallen und einen drauf zu setzen!
Ich habe nach der Schule und 14h Quake 2 am Stück nachts von Gängen geträumt. Ich würde meinen Kids das nicht erlauben. Muss jeder selbst wissen, aber jedem Kritiker ans Bein zu pissen hat wenig mit selbstkritik zu tun!
Ich spiele es ab und zu, aber normal finde ich das selber nicht.
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10. 03. 2007, 03:20 #102
Re: Ratzinger gegen Sex und Gewaltspiele: Wenn Blinde von der Farbe reden
Zitat von jaybeeone
Ach herrje......ich dachte immer, dass die jüngeren Generationn toleranter sind, aber irgendwie scheint das ein Trugschluss zu sein !
Zitat von jaybeeone
Warum habe ich das Gefühl, dass vielen Leuten es egal ist, was der Papst sagt ?
Es geht immer nur darum, dass er sich zu bestimmten Themen äussert. Ihr wollt gar nicht verstehen, um was es eigentlich geht !
Und dann die abgedroschenen Begründungen für eure Abneigung: Die Kirche hat ja soooo viel Dreck am Stecken. Und dass sie sich für ihre Vergangenheit schämen müsste und dass sie zu solchen Themen ja gar nichts sagen darf und überhaupt.......Mein Gott, versucht euch mal, von der Papst-Figur zu lösen und analysiert mal die Kernaussage ! Es geht um die Vermittlung von Werten, für das früher die Eltern und Grosseltern zuständig waren. Aber heutzutage sind ja die Kinder schlauer als die Erwachsenen.....
Ich gehe mit den Aussagen von thenardier voll konform:
Vielleicht sieht man das erst mit anderen Augen, wenn man selbst Kinder hat.Mal abgesehen von der Kirche (deren Standpunkt bzw. Existenz das Thema gar nicht berührt), wie beurteilt ihr selbst ehrlich und selbstkritisch die absolut realitätsnahen Ballerspiele?
Ich zocke 2-3 Mal im Jahr ne Stunde und merke dass immer noch einen drauf gesetzt wird. Irgendwie behagen mir dann immer wieder alte Spiele.
Da muß das Blut spritzen möglichst echt wirken.
Ich finde dass bei vielen Hemmungen fallen. Egal ob im TV, Kino oder eben bei Shootern - wichtig ist aufzufallen und einen drauf zu setzen!
Ich habe nach der Schule und 14h Quake 2 am Stück nachts von Gängen geträumt. Ich würde meinen Kids das nicht erlauben. Muss jeder selbst wissen, aber jedem Kritiker ans Bein zu pissen hat wenig mit selbstkritik zu tun!
Ich spiele es ab und zu, aber normal finde ich das selber nicht.
Möglicherweise ist es auch eine Art "Rebellion", alles zu negieren, wozu sich eine "ältere" Generation äussert. Wir waren da nicht anders...
Fakt ist aber auch, dass die Einflussnahme der Medien mit den Jahren um ein Vielfaches gestiegen ist. Ich werte nicht alles negativ, aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Meiner Meinung nach, ist bei der heutigen Informationsflut auch ein Moralverfall zu beobachten (z.B. Anzahl der Porno-Seiten im Netz). Ist es da wirklich so schlimm, wenn uns ein gläubiger Mensch mal wieder auf "normal" stellt ? Nehmt es euch an oder aucht nicht, aber ihn so anzugreifen ist wirklich nicht angebracht.
Und hört bitte auf, die Vergangenheit der Kirche als erhobenen Zeigefinger für Aussagen dieser in der heutigen Zeit zu benutzen !


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