ich denke nicht, dass es nur am Menschen liegt. Sicher spielt es eine große Rolle, dass Menschen faul, intolerant, konservativ, ängstlich und so weiter sind.
Was in meinen Augen noch viel schlimmer ist, ist, dass der Mensch desinformiert ist, von Propaganda überhäuft wird, egal ob von links oder rechts, ob von Atheisten oder Christen, von liberalen bis neokonservativen und so die einzelnen Menschen sich untereinander total bekriegen, dass man, als einfacher Mensch, der nur Leben will, sich aus Politik, Wirtschaft und allem worüber man sich erst jahrelang Gedanken machen müsste heraushält und anderen überlässt.
In der Schule wird man zu einem kritischen Mitglied der Gemeinschaft erzogen (falls man es will und die Schule gut ist), aber zu welchen Zweck? Damit ich die derzeitige Gesellschaft kritisieren kann? Oder einfach nur zur Erhaltung dieser, in der es mir so gut geht, dass ich jeglichen Willen zur Veränderung als Manipulation, ja sogar als weltfremdes, naives, unrealistisches, nicht durchdachtes Hirngespinst abtue?
Ich will hier keinesfalls die Notwendigkeit kritischer Bürger kritisieren, da sich ohne diese, schnell etwas ändern würde, nur in welcher Richtung (Überwachungsstaat)?
Aber ich denke auch, dass, wenn ich eine gut durchdachte Lösung finde, sich viele von dieser mitreißen lassen und irgendwann (1000 Jahren?) in einer besseren schönen neuen Welt leben (Gruß an Aldous Huxley^^)
Fragt sich nur inwiefern wir so eine Welt als erstrebenswert halten? Ich meine jetzt nicht so eine Schöne Neue Welt wie von A. H., aber eine wo es keine Konflikte mehr gibt (außer im Privaten vielleicht

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