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16. 02. 2007, 14:42 #1
Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
Es steht zu befürchten, dass einmal mehr Gesetzesvorlagen von Leuten eingebracht und diskutiert werden, die von der Materie auch nicht die geringste Ahnung haben. Glücklicherweise melden sich nach wie vor auch denkende Menschen zu Wort in einer Debatte, die ansonsten im faktenfreien Raum geführt wird. Der deutsche Kulturrat sprach sich im Vorfeld der heutigen Debatte für ein "Recht auf Schund" aus.
Erstaunlich entspannte Töne, in einer Diskussion, die sonst von Faktenfreiheit geprägt ist. Mit ihrem Statement im ZDF outete sich beispielsweise die bayerische Familienministerin Christa Stewens als weitgehend ahnungslos, was Medienwirkungsforschung betrifft:
"Das sagt uns ja die Medienwirkungsforschung ganz klar
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18. 02. 2007, 21:18 #41
Re: Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
Was ist mit der Abschaffung des ältesten und größten Killerspiels?
Dem Militär - dem Archetypus der gewaltorientierten Konfliktlösung ...
... dem Instrument größenwahnsinnger Infantilisten von Irakkrieg ("der Saddam hält sich nicht an unsere Regeln, werfen wir ihm ein paar Bomben auf die Bude") über Libanon ("diese blöden Israelis unterdrücken uns Palästinenser, schiessen wir Raketen aus sie") und retour ("dieser terroristischen Hamas zeigen wir jetzt wer die dickeren Muckis hat, unsere Rakete ist fetter als deine") bis nach Afrika (dort sind es meist Kinder im Kindesalter die den Nachbarn kalt machen).
In der gleichen Woche in der man Tornados nach Afghanistan geschickt hat, als Politiker ein Killerspielverbot zu fordern entspricht schon einer gewissen inneren Verwirrung.
Es gibt ein Krankheitsbild, das nennt sich SPD - schizoid personality disorder - wer das zeigt ist ein kandidat für Amokläufe, dass er dann Killerspiele spielt hilft eher bei der Diagnose und Früherkennung wie dass es das Krankheitsbild hervorruft. Das andersherum als Kausalität hinzustellen hiesse auch zu sagen: Asthma kommt vom schwer Atmen.
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19. 02. 2007, 07:57 #42Mitglied
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Re: Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
Wohl nicht. Dennoch ist es eine sehr bequeme Methode, einen Zusammenhang zwischen X und Y herzustellen. Ich frag mich, wieso der Ratzinger bis jetzt noch keine Studie präsentiert hat, nach der Wichsen zum Erblinden führt. Schließlich kann man fest davon ausgehen, dass die meisten Blinden sich schonmal einen runtergeholt haben, bevor sie das Augenlicht verloren. Tja selber schuld, sag ich nur!
Zitat von ItaloGerman
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19. 02. 2007, 08:04 #43Mitglied
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Re: Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
So ist die Demokratie nun mal. Die Abschaffung der Wehrmacht wäre einfach nicht mehrheitsfähig. Warum auch immer. Bei "Killerspielen" siehts leider anders aus. Unsere Gesellschaft ist einfach zu konservativ.
Zitat von sphaeroid
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19. 02. 2007, 12:20 #44
Re: Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
is zwar wayne aber muss mal sein: es wird fast alles komplett auf cs geschoben... obwohl der amokläufer aus erfurt der bekanntlich pc gezockt hat, cs nicht aktiv gespielt hat, weil ihm das spiel zu langweilig war... beim zweiten weiß ichs nich. Und mal ehrlich... Es gibt härtere Spiele, die echt nur gemetzel sind. Nehmen wir Manhunt oder Quake 4. Guckt euch auf www.schnittberichte.com die Zensur an. Und diejenigen die die US Version haben, wissen wie hart das Game ist und CS dagegen, was Gewalt betrifft, ein Hamster ist
Und es würde ein großer Wirtschaftszweig abgebrochen werden. Berufe wie Spieleentwickler, die Spielmagazine und die Ligen wie ESL würde in Gefahr sein. Es würden ebenfalls die Computerhersteller und die ganzen Gaming-Shops in Gefahr sein, weil viele neue Spiele einfach bessere Hardware brauchen und viele Ego-Shooter/"Killerspiele" (gott wie ich das wort hasse)
So viel dazu.
Bayern sollte echt ein eigenes Land werden, dann können die in ihrem eigenen Land verrecken!
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19. 02. 2007, 14:16 #45
Re: Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
Zitat von MegaTuroki 2
genau da haben wir das problem: eine masse von menschen wird beurteilt aufgrund der erfahrungen die man mit einer person gemacht hat. nur weil die stimme der bayerischen politiker eine der lautesten in dieser debatte ist heißt das noch lang nicht das das bayerische fußvolk diese ansichten, die die politiker vertreten, tolerieren.
http://zensiert.us/stuff/killerspiele.swf
Das hier ist auch noch ein guter Beitrag, schaut ihn euch einfach mal an und bildet euch eure Meinung.
MjaG
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19. 02. 2007, 19:25 #46Mitglied
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Re: Killerspiele: Sinn und Unsinn im Bundesrat
Das stimmt schon, dass ein solcher Rückschluss nicht zwingend ist. Jedoch würde ich bei Bayern auch mal darauf tippen, dass die große Mehrheit 100%ig hinter den CSU-Spasten steht. Und zwar egal was sie sagen (Die Partei hat immer recht).
Zitat von MjaG
Ich will ja nicht sagen, dass alle Bayern zurückgeblieben sind. Aber die meisten sind es. Und bei genauerer Betrachtung muss ich sagen, dass es kein bayrisches sondern ein bundesweites Problem ist.
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oder Nutella zum Frühstück gegessen haben
. Aber Wissenschaftlich besteht da wohl AUCH kein Zusammenhang !
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