Streit um DRM: Nokia und Macrovision melden sich zu Wort
Der offene Brief von Steve Jobs, in dem er kürzlich auf einen Verzicht auf DRM plädierte, motivierte weitere Topmanager dazu, sich zu diesem Thema zu äussern. Zumindest die Vertreter der Musikindustrie hatten auf diesen Brief in den letzten Tagen teils heftig, aber einhellig ablehnend reagiert.
Jetzt hat sich mit Kai Öistämö auch ein hochrangiger Manager von Nokia in die Debatte um die Verwendung von Digital Rights Management für die online verkauften Musikstücke eingeschaltet. Er plädiert für Musik-Downloads, die beispielsweise mit Werbung finanziert werden. Auf Kopierschutzsysteme der digitalen Inhalte zu setzen, die umgangen werden können
Re: Streit um DRM: Nokia und Macrovision melden sich zu Wort
Je billiger die Musik ist und je weniger Kopierschutzmechanismen es gibt, desto häufiger wird die Musik auch gekauft werden.
Anstatt 1 Lied für 1€ an 100 Leute zu verkaufen, könnte man mit einem Preis von z.B. 0,20€ wahrscheinlich tausende von Leuten zum Kauf überreden. Allerdings nur wenn es kein DRM geben würde, denn das ist meiner Meinung nach noch der größte Bremsklotz für den Onlinekauf von Musik. Die Qualität sollte natürlich auch vernünftig sein, WMA mit 128kbit/s können sie sich sonst wo hinstecken.
MP3 ab 192kbit/s VBR oder AAC ab 192kbit/s wären doch super.
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